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Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

vor 14 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Rund 30.000 Teilnehmer (!) beim Marsch für das Leben und die Familie – Apostolischer Nuntius trägt Papstbotschaft vor – Mutmachend: Katholische Bischofskonferenz hat Schirmherrschaft über diesen Pro-Life-Marsch


Bratislava (kath.net/pl) Ein besonderer Gruß von Papst Leo XIV. wurde auf dem Platz der Freiheit in Bratislava während des fünften Nationalen Marsches für das Leben übermittelt. Die Botschaft des Heiligen Vaters wurde den Teilnehmern vom Apostolischen Nuntius in der Slowakei, Msgr. Nicola Girasoli, ausgerichtet. Das berichtete „Vatikan News“ in seiner slowakischen Ausgabe. Rund 30.000 Teilnehmer kamen beim Marsch für das Leben und die Familie, das sind ausgesprochen viele Teilnehmer, besonders in einem kleineren Land wie der Slowakei mit ihren ungefähr 5,5 Millionen Einwohnern.

Der Papst richtete einen „herzlichen Gruß“ an die Organisatoren und alle Teilnehmer des Marsches. Er äußerte die Hoffnung, dass diese öffentliche Veranstaltung zu einem Anlass für Gebet und Zeugnis werde und ein erneuertes Bewusstsein für das kostbare, von Gott empfangene Geschenk des Lebens fördere. Dieses Geschenk des Lebens müsse „in jeder Phase – von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“ – angenommen und geschützt werden.

Zugleich ermutigte der Heilige Vater dazu, eine Kultur zu fördern, die sich besonders der Schwächsten und Wehrlosesten annimmt und so zum Aufbau einer Gesellschaft beiträgt, die von größerer Geschwisterlichkeit und Solidarität geprägt ist. Er versicherte den Teilnehmern sein Gebet und erteilte ihnen seinen Apostolischen Segen.


Schutz des Lebens und konkrete Hilfe für Familien

Pater Ivan Ružička, Generalsekretär der Slowakischen Bischofskonferenz, stellte gegenüber Vatican News das Hirtenschreiben vor, in dem die slowakischen Bischöfe ihre Unterstützung für den Marsch bekundeten. Er wies darauf hin, dass bewaffnete Konflikte uns dazu drängten, dringend über den Wert des menschlichen Lebens nachzudenken, und dass gerade die Schwächsten in solchen Situationen am meisten litten.

Ružička betonte zudem, wie wichtig es sei, Frauen und Familien in Notlagen zu unterstützen. Dem Schreiben zufolge sehen die Bischöfe die Notwendigkeit, das Leben auch nach der Geburt zu schützen – einschließlich der Unterstützung von Müttern, denen es bisweilen an angemessenen Bedingungen seitens der Arbeitgeber für die Erziehung ihrer Kinder fehle. Sie erklärten, die Kirche wolle Frauen in schwierigen Lebenslagen nicht verurteilen, sondern sie vielmehr begleiten und unterstützen.

Auch Leihmutterschaft war ein Thema

Die Leihmutterschaft war eines der Themen des diesjährigen Marsches. Die Organisatoren forderten, das verfassungsrechtliche Verbot dieser Praxis gesetzlich zu verankern, und starteten eine Petition, in der die Abgeordneten des Nationalrats der Slowakischen Republik aufgefordert wurden, ein vollständiges Verbot von Vereinbarungen über das Austragen eines Kindes für eine andere Person zu beschließen.

Auch Olivia Maurel, eine Französin, die durch Leihmutterschaft zur Welt kam und sich heute öffentlich für deren Verbot einsetzt, sprach bei der Veranstaltung. Sie betonte, dass ihre Haltung keine Ablehnung ihres eigenen Lebens bedeute, sondern aus der Überzeugung von der Würde eines jeden Kindes erwachse.

Programm und Teilnehmer

Familien mit Kindern, Jugendliche und Senioren aus der ganzen Slowakei versammelten sich auf dem Platz der Freiheit (Námestie slobody). Die Organisatoren schätzten die Teilnehmerzahl auf bis zu 30.000 Personen. Im Anschluss an das Hauptprogramm zogen die Teilnehmer durch die Straßen der Hauptstadt.

Der fünfte Nationale Marsch für das Leben fand unter der Schirmherrschaft der Slowakischen Bischofskonferenz statt. Die Organisatoren beschreiben die Veranstaltung als zivilgesellschaftliches, überparteiliches Ereignis, das allen offensteht, die sich für den Schutz des menschlichen Lebens einsetzen. Das Programm begann bereits am Samstag mit einem „Konzert für das Leben“ und wurde am Sonntag mit einer Versammlung sowie einem Marsch durch die Straßen von Bratislava fortgesetzt.

Weiterführender  kath.net-Artikel: „Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei – Hirtenbrief der Ortsbischöfe aller slowakischen Bistümer zum bevorstehenden „Nationalen Marsch für das Leben 2026“ in voller Länge (Link).

Foto (c) Bratislava za život


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand vor 7 Stunden 

Von solchen Bischöfen

kann man nur den Hut ziehen!!!! WOW!!!


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