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Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘

vor 15 Stunden in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Die Autoren der Studie fordern eine gründliche psychiatrische Abklärung und fortlaufende Behandlung vor und nach etwaigen medizinischen Eingriffen zur ‚Änderung‘ des Geschlechts.


Helsinki (kath.net/jg)
Eine umfassende finnische Studie mit mehr als 2.000 Jugendlichen hat ergeben, dass die Notwendigkeit psychiatrischer Behandlungen in den Jahren nach „geschlechtsändernden“ Eingriffen dramatisch ansteigt. Dies berichtet die christliche australische Plattform The Daily Declaration.

Die von Fachleuten begutachtete Studie wurde in der Fachzeitschrift Acta Paediatrica veröffentlicht. Sie wurde von Prof. Riittakerttu Kaltiala von der Tampere Universitätsklinik geleitet und erfasste alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 23 Jahren, die in den Jahren 1996 bis 2019 eine der Kliniken Finnlands wegen Fragen der Geschlechtsidentität aufgesucht haben. Diese werden verpflichtend im Gesundheitsregister erfasst. Es waren insgesamt 2.083 Personen. Diese wurden bis zu 25 Jahre lang begleitet und mit jeweils passenden Personen aus einer 16.643 Personen starken Kontrollgruppe verglichen.


Die wesentlichen Zahlen der Studie zur „Geschlechtsumwandlung“ sind die folgenden: Bei feminisierender Behandlung, also bei männlichen Jugendlichen, stieg die psychiatrische Erkrankungshäufigkeit nach den Eingriffen von 9,8 Prozent auf 60,7 Prozent. Bei maskulinisierender Behandlung, also bei weiblichen Jugendlichen, stieg die Erkrankungshäufigkeit von 21,6 auf 54,5 Prozent.

Nach Anpassung an die psychiatrische Vorgeschichte zeigten alle Untergruppen der gender-überwiesenen Jugendlichen, und zwar unabhängig davon, ob sie Eingriffe erhielten oder nicht, ein deutlich erhöhtes fortbestehendes psychiatrisches Risiko. Die Risiken lagen etwa fünfmal so hoch wie bei männlichen und dreimal so hoch wie bei weiblichen Kontrollpersonen.

Die Autoren fassen das Ergebnis so zusammen: „Schwere psychiatrische Morbidität ist unter gender-überwiesenen Jugendlichen häufig und scheint bei denjenigen, die nach dem jüngsten Anstieg der Überweisungen überwiesen wurden, noch stärker verbreitet zu sein. Psychiatrische Bedürfnisse lassen nach medizinischer Geschlechtsangleichung nicht nach.“ In manchen Fällen erscheinen die medizinischen Eingriffe sogar mit einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit verbunden zu sein, schreiben die Autoren.

Die Studie zeigt einen deutlichen Unterschied zwischen früheren und späteren Überweisungskohorten. Nach 2010, als Finnland einen zehnfachen Anstieg der Überweisungen erlebte, kamen die Jugendlichen mit deutlich stärkeren bestehenden psychiatrischen Problemen. 47,9 Prozent der späteren Kohorte hatte bereits vor dem ersten Kontakt mit einer Gender-Klinik eine psychiatrische Behandlung benötigt. Bei der Kontrollgruppe waren es 15,3 Prozent. 

Frau Prof. Kaltiala leitet die Jugend-Genderklinik in Tampere seit 2011. Sie hat öffentlich erklärt, dass junge Patienten ihrer Klinik „nicht aufblühen“ und „ihr Leben sich verschlechterte“. 

Die Autoren der Studie fordern eine gründliche psychiatrische Abklärung und fortlaufende Behandlung vor und nach etwaigen medizinischen Eingriffen. Die erhebliche schwere psychiatrische Belastung bereits vor dem Kontakt mit der Gender-Klinik und deren Zunahme im Laufe der Zeit deuten darauf hin, dass bei manchen Jugendlichen die Geschlechtsdysphorie sekundär zu anderen psychischen Herausforderungen sein könnte.

Die Ergebnisse der finnischen Langzeitstudie fügen sich in eine wachsende internationale Evidenz ein, die die Annahme hinterfragt, medizinische Geschlechtsangleichung bei Jugendlichen sei eine wirksame Behandlung schwerer psychischer Belastung.

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 6 Stunden 
 

Irreversible Verstümmelung von pubertierenden Jugendlichen

im Chaos der Selbstfindungsphase- egal ob chirurgisch, chemisch oder biologisch - ist ein Verbrechen. Erwachsene, die sich etwas wegschnippeln lassen, sind wenigstens theoretisch voll geschäfftsfähig. Aber wo Ideologien herrschen, ist kein Platz für Bedenken oder Wissenschaft.
Bei dem gerade wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen verurteilten "Trans-Polizistin" könnte man dem Wunsch nach einer Geschlechtskorrektur aber durchaus entgegenkommen.


0
 
 Rolando vor 11 Stunden 
 

Ist logisch nachvollziehbar


1
 

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