SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
- „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
- Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
| 
Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führtvor 10 Stunden in Kommentar, 25 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sängerin Jessica Paulo weigert sich, im Song Contest „The Voice of Germany” ein „Ave Maria“ zu singen - Sie sagte: „Wir beten Maria nicht an. Ich bete nur Jesus Christus an“ – Was ist davon zu halten? Von Petra Lorleberg
Berlin (kath.net/pl) Die Schweizer Sängerin Jessica Paulo weigerte sich am Freitagabend, beim Song Contest „The Voice of Germany“ das Lied „Ave Maria“ zu singen. Sie sagte: „Dieser Song ist ein katholischer Song. Ich bin evangelisch. Dieser Song geht direkt an Maria. Es ist ein Gebet zu ihr. Und wir beten Maria nicht an. Ich bete nur Jesus Christus an.“ Das Lied war ihr vom Coach Shirin David zugeteilt worden. Offenbar lehnte sie es auch ab, nichtchristliche Lieder zu singen.
Was ist davon zu halten? Zum einen: ich habe denkbar große Achtung davor, dass diese Christin vor den TV-Kameras unverbiegbar sich zu unserem christlichen Glauben bekennt. Gut möglich, dass sie dabei auch mit hohen beruflichen Nachteilen zu rechnen hatte, vorher weiß man so etwas ja nicht. WOW, welch eine Botschaft: eine junge, erfolgreiche Frau bekennt unseren Glauben öffentlich. 
Doch andererseits möchte ich die Sängerin darauf hinweisen, dass auch wir Katholiken Maria nicht „anbeten“. Wir verehren sie, wir nehmen sie als Vorbild, wir lieben sie und ja, wir können sie problemlos um ihre Fürbitte bitten. Vielleicht könnte Frau Paulo sich da gelegentlich mal in das Gespräch mit gläubigen katholischen Christen begeben, die fähig sind, über ihren Glauben Rede und Antwort zu stehen. Denn Anbetung gebührt allein dem dreifaltigen Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Und last but not least möchte ich darauf hinweisen, dass wir in allen Diskussionen zwischen den Konfessionen ein erstes Maß an Liebe und Verständnisbereitschaft nicht vergessen sollte. Manche sagen, dass aktuell die Grenzen zwischen unseren Konfessionen wieder stärker spürbar seien – und das finde ich schade! Denn jeder und jede all derer, die in der Nachfolge des gekreuzigten und auferstandenen Erlösers stehen, hat mit einem gläubigen Christen einer anderen Konfession zunächst einmal weitaus mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes. Daran möchte ich nicht nur meine evangelischen und freievangelischen Geschwister im Herrn erinnern, sondern auch meine katholischen Geschwister.
Papst Franziskus hat einmal von der „Ökumene des Blutes“ gesprochen: Wenn Christen zu Märtyrern werden, dann fragen die Attentäter nicht nach den Konfessionen – sondern danach, ob sich jemand als Christ bekennt. Dieser Gedanke hat mich nachhaltig beeindruckt.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | @Christine Vielleicht, weil Sie Vorurteile haben. So, wie jeder Mensch. Denn ohne Vorurteile wären wir nicht überlebensfähig. Die Frage ist nur, wie genau sie die Realität abbilden. Denn je nachdem können sie uns auf dem Weg zu einem Ziel behilflich sein oder eher in die Irre führen. Oder gar in einen Abgrund, so wie die oft irrationalen und echte Wissenschaft auflösenden und ganze Staaten destablisierenden (Vorurteile von) woken Ideologien. |  2
| | | | | Ulrich Motte vor 3 Stunden | | | | Paddel Selbstverständlich dürfen Protestanten Menschen verehren, die eigene Mutter, den Ehepartner, große Politiker und Unternehmer, aufopferungsvolle Pflegende und unzählige andere. |  0
| | | | | SarahK vor 3 Stunden | | | | Sehe ich auch so Modernchrist Wer das Werk Gottes im Geschöpf gering achtet, achtet auch den Urheber gering. Ehre für das Geschöpf fällt nach thomasischer Logik auf Gott als ihre Quelle zurück — ähnlich wie die Verehrung eines Bildes sich auf das Dargestellte richtet und die Mutter eines Königs zu ehren ist kein Verrat am König, sondern dessen Bestätigung. Ich persönlich halte es so, wenn wir am Ende der Hl Messe ein Marienlied (viel zu selten) singen stehe ich dazu auf, wende ich mich knieend im Gebet an Marua dass sie für mich bitte bei Gott bitte, fühle ich mich als würde ich mich bei ihr “anschmiegen”. |  0
| | | | | Fatima 1713 vor 4 Stunden | | | | Dieser Song geht direkt an Maria Richtig, und die erste Hälfte des "Songs" besteht ausschließlich aus Bibelzitaten. Kennt die bibeltreue Christin sie nicht?
Lk 1,28
Lk 1,42
Was das Gespräch (Gebet) mit/zu Maria und den Heiligen angeht, sitzt das Problem m.E. tiefer. Es geht um die Vorstellung, was nach dem Tod geschieht. Im Protestantismus herrscht vielfach die Vorstellung der Auferweckung erst am Jüngsten Tag. Wir Katholiken reden nach deren Auffassung also mit "Toten", ganz was Heidnisches und Schlimmes.
Aber so ist es eben nicht. Die Heiligen leben, sie bevölkern den Himmel und ihre Wonne ist es, uns auf Erden zu helfen, auch dorthin zu kommen! Ecclesia triumphans! |  3
| | | | | modernchrist vor 4 Stunden | | | | an rainier Ich würde es nicht so verurteilen oder problematisieren, wenn Leute vor Maria beim Vorbeigehen eine Kniebeuge machen. Ich mache das nicht. Aber: vor Königinnen usw. macht der Adel einen Knicks, das ist eine angedeutete Kniebeuge; dies soll die Ehrerbietung dieser Person gegenüber zeigen, und es ist keine Anbetung durch diese Kniebeuge. Auch am Grab sah ich schon mehrmals von absolut betroffenen und tief dankbaren Angehörigen eine Kniebeuge, bevor man Erde auf den Sarg schüttete. Auch ich machte dies vor dem offenen Grab meines Vaters. Das ist keinerlei Anbetung oder ungebührliche Geste. Ich sah das auch von einem ca. 25jährigen Sohn in unserer Pfarrei, der seine Mutter verlor, und war sehr berührt. |  0
| | | | | lakota vor 5 Stunden | | | | @Parcival Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Eine Bekannte, in einer freikirchlichen Gemeinde, hat auch mal gesagt, wir Katholiken würden Maria anbeten und sie würde nur das akzeptieren was in der Bibel steht.
Ich habe ihr in ihrer Bibel die Stelle gezeigt, wo Maria von Elisabeth begrüßt wird und dann auf die Worte Marias hingewiesen: "Von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter..." und dann gefragt:
"wie preist ihr denn Maria?" Tja, keine Antwort.
Ich sagte: wir preisen Maria, wir beten ZU ihr, wir singen Marienlieder....aber ihr ignoriert sie, nur an der Krippe darf sie noch sein, weil es ohne sie nicht geht. |  3
| | | | | anjali vor 5 Stunden | | | | H.Maria Hier gibt es also Leute, die wissen, was Maria will oder nicht will!! Haben diese Leute vielleicht Visionen gehabt und selber mit Maria gesprochen? Ich meine dass das momentan nur in Medjugorje passiert?? |  0
| | | | | Schillerlocke vor 5 Stunden | | | | Frau Paulo sieht sich in einem Konflikt, der gar keiner ist und auf Falschinformation gründet. Die katholische Marienverehrung ist eben keine Anbetung der Gottesmutter. Es wäre gut, wenn man die Sängerin darüber aufklären würde. Ansonsten ist im Kommentar-Bereich dazu bereits viel Richtiges gesagt worden. Besten Dank dafür. |  2
| | | | | rainier vor 6 Stunden | | | | Der große Mangel Leider stellen wir hier fest, wie schmerzlich uns der Katechismusunterricht früherer Generationen fehlt. Die Gottesmutter ist ein Geschöpf und mit außerordentlichen Gnaden von Gott versehen, so dass sie unter den Heiligen zurecht Himmelskönigin genannt wird. Aber sie ist und bleibt ein Geschöpf.
DIE ANBETUNG GEBÜHRT ALLEIN GOTT, das heißt unserem Erlöser JESUS CHRISTUS, DER GEZEUGT, ABER NICHT GESCHAFFEN IST, DEM HIMMLISCHEN VATER UND DEM HEILIGEN GEIST.
Durch den großen Mangel an Wissensvermittlung im Katechismusunterricht kommt es zu WILDWUCHS UND EIGENMÄCHTIGEM SYNKRETISMUS. |  2
| | | | | rainier vor 6 Stunden | | | | @anjali Bitte bedenken Sie noch einmal, was Sie tun. Es ist widergöttlich und gegen die KATHOLISCHE LEHRE, und Sie machen die Gottesmutter mit Sicherheit sehr sehr traurig mit Ihrem eigenwilligen Verhalten. Das sollte Ihnen zu denken geben. Die Gottesmutter ist für uns die wichtigste Fürsprecherin, aber unter keinen Umständen will sie angebetet werden. |  3
| | | | | Fink vor 6 Stunden | | | | Gibt es Übertreibungen und Fehlformen bei der Marienverehrung ? Ich persönlich schätze als Andachtsbilder 1. das Kruzifix und 2. die Ikone "Christus Pantokrator" (Christus der Weltenherrscher/ Weltenrichter).
Bei den Marien-Ikonen der orthodoxen Ostkirche ist Maria IMMER mit Kind abgebildet. Es existiert keine Marienikone ohne Jesuskind ! Warum wohl?
Gemälde und Figuren von Maria allein, z.B. die Lourdes-Madonna, laden Unwissende/ Ungläubige zu Missverständnissen ein! So mancher Ignorant wird das dann für eine Art weibliche Gottheit halten ?! Mehrdeutigkeiten und Missverständnisse sollten von vornherein ausgeschlossen sein ! |  2
| | | | | rainier vor 7 Stunden | | | | @Fink Eigentlich will ich mich in diesen Streit nicht einmischen, als Katholik wohlgemerkt. Ich will auch Frau Lorlebergs Stellungnahme nicht kommentieren.
Allerdings muss ich leider auch feststellen, dass es unter frommen Katholiken oft Auswüchse gibt. Wiederholt habe ich beobachtet, dass Gläubige vor einer Marienfigur in unserer Kirche eine Kniebeuge machen, manche sogar eine doppelte, wie sie nur dem ausgestzten ALLERHEILIGSTEN gebührt. Ich denke dann immer, was macht Ihr bloß, Leute? Habt Ihr nichts von unserer katholischen Marienverehrung verstanden oder bastelt Ihr Euch tatsächlich Eure eigene Heilige Dreifaltigkeit zurecht? Es bedrückt mich und es gießt Wasser auf die Mühlen der Protestanten. |  3
| | | | | Richelius vor 7 Stunden | | | | @ anjali Die Anbetung von Maria ist ein Verstoß gegen das erste Gebot und im Katholizismus streng verboten!!!
Im Christentum ist nicht alles freiwillig! |  4
| | | | | Psalm1 vor 7 Stunden | | | | @anjali "Ich bete Maria an und niemand kann mich davon abhalten !! "
Liebe anjali,
Da ist jemand, der Sie liebevoll davon abhalten möchte! Und das ist Maria selbst. Maria, die Mutter Jesu, hat eine wunderbare, einzigartige Bedeutung in der Heilsgeschichte. Und wir alle tun gut daran, das anzuerkennen und sie in Gebeten und Liedern um Führsprache anzurufen - aber nicht anzubeten. Marienverehrung ehrt auch Gott, Anbetung gebührt Gott alleine. |  5
| | | | | Paddel vor 8 Stunden | |  | Jesus Christus Ist wahrer Mensch und wahrer Gott, gezeugt,nicht geschaffen, unvermischt und ungetrennt.
Wen verehren die Protestanten? Christus als Gott und als Mensch, oder nur als Gott?
Wenn sie die Marienverehrung ablehnen, weil Maria nur Mensch ist, dann müssten sie auch die Verehrung Jesu Christi als Mensch ablehnen. |  4
| | | | | Robi7 vor 8 Stunden | | | |
Über Maria zu Jesus.
Über Jesus zu Maria.
Maria verdient unter allen Geschöpfen die größte Verehrung!
Warum wohl? :) |  3
| | | | | Ulrich Motte vor 8 Stunden | | | | Zumindest Mißverständnisse: Ja- Katholiken dürfen Maria nicht anbeten Evangelische und Evangelikale dürfen Maria wie andere Menschen verehren. Der Unterschied ist ein anderer: Katholiken dürfen zu (ZU) Maria beten. "Beten" ist aber im üblichen Sprachgebrauch das Gespräch mit Gott, was die Katholische Kirche in keiner Weise von Maria lehrt. Die Lehre von der Miterlöserin ist aber im Katholizismus bis in hohe Kreise weit verbreitet, während im Protestantismus einzig und allen Christus Erlöser ist. |  2
| | | | | Veritasvincit vor 8 Stunden | | | | Fürbitte der Heiligen Die Heiligen bitten für uns schon, ohne dass wir sie darum angehen. Umsomehr, wenn wir uns an sie wenden. |  1
| | | | | Paddel vor 9 Stunden | |  | Gott selbst hat Maria die Ehre gegeben Sie wurde von IHM auserwählt ein Fleisch zu werden mit dem Göttlichen.
Ihr Leib, ihre Seele, wurde von Gott selbst auserwählt sich mit dem göttlichen zu vereinen.
Wenn Gott Maria die Ehre erweist, freut es IHN, wenn wir es auch tun und es beleidigt IHN, wenn wir es nicht tun.
Wenn wir Katholiken Maria die Ehre erweisen, erfreuen wir dadurch Gott und bestätigen damit, dass ER sie auserwählt hat. Letztlich ist Marienverehrung Achtung und Ehrfurcht vor Gottes Ratschluss einen Menschen/Frau zu erwählen.
Wer Maria nicht die höchste Ehre erweist, beleidgit damit Gott selbst, der genau das getan hat. |  4
| | | | | anjali vor 9 Stunden | | | | Ave Maria. Ich bete Maria an und niemand kann mich davon abhalten !! In Christentum ist alles freiwillig und Leute die das nicht so willen müssen das selber wissen. Übrigens bedeutet "ave" : sei gegrüsst. Die Geschichte von Kard. Victor Fernandez dass man Maris nicht mehr "Co-Redemptrix"nennen darf hat mich böse und traurig gemacht.Ich mache das natürlich doch !! |  0
| | | | | Fink vor 10 Stunden | | | | Diese Kritik von evangelikal-"bibeltreuen" Christen ist nichts neues... ...sie wollen einfach nicht den Unterschied sehen zwischen "anbeten" und "verehren".
Freilich, die Anfrage der Evangelischen seit der Reformation, warum wir Maria und die Heiligen als "Fürbitter" brauchen, warum wir uns mit allem nicht direkt an Gott wenden, das kann nicht so einfach abgetan werden.
Diese Kritik von Evangelikalen sollte für uns Katholiken Anlass sein, "Auswüchse" bei der Marienverehrung zu vermeiden. |  2
| | | | | Marianus vor 10 Stunden | |  | Besten Dank für diesen Artikel, liebe Petra Lorleberg!! Und auch an @Parcival ein Dankeschön für den gelungenen Kommentar!! |  4
| | | | | modernchrist vor 11 Stunden | | | | Ave heißt "Sei gegrüßt" ! Nirgends und nie g r ü ß e n wir Gott oder Jesus Christus!
Wir grüßen Maria ausdrücklich wie einen Menschen - sie ist ja Mensch geblieben und jetzt nach ihrer Himmelfahrt ein verklärter Mensch. Ausserdem ist der erste Teil des Avemaria praktisch wörtlich der Gruß des Engels, der im Lukasevangelium überliefert ist. Erst im 2. Teil bitten wir Maria ausdrücklich um ihre Fürbitte! Nichts von Anbetung in diesem Gebet. Ich stimme Parcival ausdrücklich zu, dass manchmal Zerrbilder immer wieder aufgeblasen werden - trotz dauernder Korrektur durch klardenkende Katholiken. Dass Maria eine Zuflucht, eine Trösterin, ja eine Mutter ist, zu der sich die Menschen in Scharen bei unzähligen grauenvollen (Kriegs-)Schicksalen emotional hingezogen und geborgen fühlten, das zeigt, dass die Katholiken Maria als wahrhaft lebendig sehen! Ja, es gibt das Leben nach dem Tod; Maria ist schon dort, sie ist uns vorausgegangen. |  5
| | | | | Christine vor 11 Stunden | |  | Vorurteile werden zur Glaubenstradition ...wieso erinnert mich das jetzt an die Piusbruderschaft!?! |  0
| | | | | Parcival vor 11 Stunden | | | | Wenn Vorurteile zur Glaubenstradition werden Bemerkenswert ist weniger die Aussage der Sängerin als die Hartnäckigkeit, mit der solche Vorstellungen in Teilen des evangelischen, evangelikalen u. freikirchlichen Milieus über Generationen tradiert werden. Offenbar entwickeln manche konfessionellen Vorurteile eine erstaunliche Resistenz gegenüber jeder sachlichen Korrektur. Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie ernsthaft ist die Bereitschaft zum Dialog, wenn man selbst nach wiederholter Aufklärung an längst widerlegten Behauptungen festhält? Wer dem anderen beharrlich einen Glauben unterstellt, den dieser ausdrücklich zurückweist, offenbart damit weniger über dessen Glaubensverständnis als über die eigene Bereitschaft, sich mit ihm redlich auseinanderzusetzen. Ökumene setzt Wahrhaftigkeit voraus, nicht die Pflege überlieferter Zerrbilder. |  8
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
- War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
- „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
- Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
- Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
- Apostolisch und nix anderes
- Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
- „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
|