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Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen29. November 2025 in Kommentar, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Warum ich heute Einspruch gegen eine Pfarrauflösung einlege und was ein "synodaler Umgang" in der Diözese Linz in der Praxis heißt + Eine glatte Fake-News der Diözese: "Nach Anhörung der unmittelbar Beteiligten" - Ein Kommentar von Roland Noé
Linz (kath.net/rn)
In diesen Tagen werden erneut in einem Dekret der Diözese Linz einfach so dutzende Pfarren aufgelöst. Bei ähnlichen Vorgängen in den letzten Monaten gab es von Gläubigen schon dutzendfach Einsprüche in Rom. Da jetzt auch meine sehr gut besuchte Heimatpfarre davon betroffen ist, hab ich mir einmal die inhaltliche Begründung genau angesehen und bin dort auf eine erstaunliche Argumentation gestossen. So wurden über den von Gläubigen beliebten Pfarrer, der schon seit vielen Jahren in der Pfarre tätig ist und dort auch nicht wegmöchte, einfach so die Behauptung in den Raum gestellt, dass er von seinem Diözesanbischof in seine Heimatdiözese zurückbeordert oder von seiner Gemeinschaft in eine andere Diözese der Weltkirche entsandt wird. Dass die Gemeinschaft weder das eine plant und auch sein Heimatbischof dies nicht vorhaben dürfte, wird einfach ignoriert.
Dann behauptet die Diözese Linz in dem Dekret, dass "nach Anhörung der unmittelbar Beteiligten“. Wie bitte? Kein einziges Pfarrmitglied wurde befragt, die Wünsche des Pfarrers wurden nicht einmal ignoriert. Soviel zum Geschwätz von mehr "synodalen Umgang" in der Kirche. 
In dem Dekret heißt es dann weiters, dass angeblich in den zurückliegenden zwanzig Jahren immer deutlicher geworden sei, dass die gegenwärtigen Pfarrstrukturen immer weniger in der Lage sei, den "Dienst an der missionarischen Sendung" der Kirche im Gebiet X. sicherzustellen und dauerhaft zu ermöglichen. "Die berechtigte Erwartung der Gläubigen, dass in der eigenen Pfarre weiterhin alles geleistet wird, was nach can. 528 und can. 529 CIC Inhalt einer umfassenden pfarrlichen Seelsorge sein sollte, kann in den vielen relativ kleinen Pfarren aufgrund der angespannten Personalsituation nicht mehr ausreichend erfüllt werden.“
Auch hier nimmt man es mit den Fakten nicht sehr genau. Meine Pfarre ist definitiv keine (!) kleine Pfarre sondern gehört zu dem größten in der Diözese Linz. In der Pfarre wird seit Jahren in unfassbar beeindruckender Weise die Seelsorge erfüllt. An Sonntagen gibt es fünf Heilige Messen, die Pfarre ist auch Heimat der polnischen, kroatischen und afrikanischen Gemeinde. Auch unter der Woche gibt es täglich Hl. Messen und Beichtangebote. An Familiensonntag treffen sich viele Familien und tauschen sich aus. Es gibt dutzende (!) Jugendgruppen. Die Pfarre bietet inbesonders auch nach der Firmung in Jugendgruppen bis 18 Jahre eine Begleitung an, um Jesus auch weiterhin kennenzulernen. Was für eine Gnade für die Jugendlichen, die eben dann nicht - wie in vielen anderen Pfarren - alleine gelassen werden. Dazu kommen monatliche Anbetungstage und vieles mehr. Will die Diözese Linz das zerstören?
Dann wird von der Diözese der angebliche Rückgang des Pfarrlebens mit Zahlen von 1974 (!) , einem Hochjahr der katholischen Kirche in Österreich, und dem Jetzt verglichen. Dies dient als Begründung, um Pfarren zu schließen. Zugegeben, es gibt Pfarren, wo wirklich ein maues Pfarrleben ist - meine Heimtpfarre und auch einige andere sind es aber definitiv nicht. In der Pfarre ist mehr Glaubensleben als im Linzer Dom, der Kirche des Bischofs. Wann wird dieser zugesperrt? Übrigens, mit einer ähnlichen Begründung wie der aus dem Linzer Bischofshof könnte man übrigens die gesamte Diözese Linz auch in einigen Jahre zusperren und an die Erzdiözese Wien oder an das Bistum Passau angliedern, vielleicht eine Zukunftsidee?
Es versteht sich von selbst, dass wir heute als gesamte Familie Einspruch mit einem eingeschriebenen Brief beim Bischof eingelegt haben und hoffen, dass viele andere das bei ihren Pfarren auch machen werden.
P.S. Wichtig: Man hat dazu nur ganz wenige Tage Zeit, daher dies am besten spätestens am Wochenende einreichen!
Das DEKRET: https://www.dioezese-linz.at/dl/nnMLJKJknnmmkJqx4NJK/DBL-171-7_November_2025_pdf
Hintergrund-INFOS: Wie kann man sich gegen eine Pfarrauflösung zur Wehr setzen? https://kath.net/news/81598
KONTAKT: Bischof Dr. Manfred Scheuer, Herrenstrasse 19, 4021 Linz, Telefon: 0732/772676-1121 sekretariat.bischof@dioezese-linz.at
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Lesermeinungen| | ceterum censeo 4. Dezember 2025 | | | | Bei uns am Land 3 Da der Herr Pfarrer ausschließlich dem „neuen“ Geist zugeneigt ist, unterstützt er die Wortgottesfeiern (besonders an Sonn- und Feiertagen), Eucharistiefeiern sollen möglichst wenige stattfinden. Den meisten Gottesdienstbesuchern ist das egal, bzw. wissen sie nicht, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Eucharistiefeier und Wortgottesfeier gibt. Man hat es ihnen nie erklärt.
Kardinal Schönborn, Wien, hat einmal im TV gesagt: „Herr, lass Hirn regnen!“ Im Zusammenhang mit Corona unpassend ausgesprochen, möchte man heute ergänzen: „…und erfülle uns ALLE mit deinem Geist!" |  0
| | | | | ceterum censeo 4. Dezember 2025 | | | | Bei uns am Land 2 3. wir haben leere Priesterseminare. (Na, warum wohl?)
Dafür haben wir jetzt „SEELSORGER“, vorwiegend weiblichen Geschlechts, also Seelsorger-INNEN. Der eventuell noch vorhandene Priester in einer Pfarrgemeinde ist Administrator, Kurator, Vikar oder?? Ach ja – Derzeit brauchen wir ihn als den, der die Hostien konsekriert, aber dieser (Miss-) Stand wird eh bald beseitigt, denn WIR Seelsorgerinnen können das auch bald, (wahrscheinlich besser), studiert haben wir mal schon.
Selbstentblößung der „Seelsorgeleitung“ im letztem „Pfarrblick“: In W. werden die (Erntedank-) Spenden für die Parkplatz-Erneuerung am Friedhof und für die Gedenkstätten der Sternenkinder und der Naturbestattung verwendet. Wie? Naturbestattung??? Ein katholisches, pfarrliches Anliegen?
Da der Herr Pfarrer ausschließlich dem „neuen“ Geist zugeneigt ist, unterstützt er die Wortgottesfeiern (besonders an Sonn- und Feiertagen), Eucharistiefeiern sollen möglichst wenige stattfinden. |  0
| | | | | ceterum censeo 4. Dezember 2025 | | | | Bei uns am Land 1 Leider machen wir in unserer kleinen Landgemeinde in OÖ. (2.000 Gemeindemitglieder) ebenfalls unsere Erfahrungen, denn seit 3 Jahren werden wir neu strukturiert. Unsere Diözese rennt der DBK hinterher, um dann mit etwas Verspätung denselben Unsinn zu präsentieren, die gleichen Lügen zu verkünden, wie sie in den meisten Diözesen Deutschlands unter Bischof Bätzing in die Welt gesetzt werden.
Unsere Pfarre (gegr. um 1318) hat aufgehört zu existieren, wir gehören mit 14 anderen „Pfarrgemeinden“ zur Pfarre S. (Ist noch kaum jemandem aufgefallen) Wie kuschelig es da ist! Klar, dass wir auch keinen Pfarrer mehr haben, denn:
1. haben wir zu wenig Priester. (Bestens integrierte ausländische Geistliche werden in ihre Heimatdiözesen zurückgeschickt, weil „wir sie nicht benötigen“ – O-Ton)
2. können wir Ordenspriester nicht anstellen, sie sind von ihrem Orden abhängig und wir wissen nicht, was der Orden vorhat. (Die wären womöglich so frech und würden nicht jeden diözesanen Unsinn mitmachen) |  0
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