
Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium16. April 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Dem Dikasterium für die Glaubenslehre liegen derzeit keine Themen vor, die es auf Anfrage von Papst Leo XIV. bearbeiten soll. Das ist anders als zur Zeit von Papst Franziskus
Vatikan (kath.net/pl) „Es erreichen uns so viele Anfragen von Bischöfen und anderen Dikasterien, dass der Heilige Vater versucht, seine Verpflichtungen nicht zu überlasten. Er verfolgt meine Berichte in den regelmäßigen Audienzen sehr aufmerksam und beantwortet Fragen und Zweifel stets klar und deutlich.“ Das antwortet Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre (siehe Link), im Interview mit der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“. Der Interviewer Fabio Marchese Ragona hatte zuvor gefragt: „Welche dringenden Fragen bittet der Papst Sie als Dikasterium für die Glaubenslehre zu behandeln?“. 
Ein Kommentar im spanischsprachigen Portal „InfoVaticana“, das kritisch zum aktuellen Präfekten des Glaubensdikasteriums eingestellt ist, bewertet dies als „einen der auffälligsten Punkte des Interviews“. Denn die Aussage von Fernández stehe „im Gegensatz zu den Vorgängen während des vorherigen Pontifikats. Unter Franziskus erhielt das Dikasterium konkrete Aufgaben zur Erstellung von Lehrdokumenten, von denen einige noch immer auf ihre Veröffentlichung warten. Darunter befindet sich ein Text zur Glaubensweitergabe, der bereits von Vertretern der Organisation selbst erwähnt wurde, zu dem der Präfekt aber nun keine neuen Informationen mehr gibt.“
Archivfoto: Kardinal Fernández
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