![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauenvor 4 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO, Caccia: Außer Schaffung eines formalen Rechtsschutzes auch Kampf gegen strukturelle Hindernisse vonnöten New York (kath.net/KAP) Der Vatikan hat bei den Vereinten Nationen einen umfassenderen Ansatz für den Zugang von Frauen und Mädchen zur Justiz gefordert. Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO, Gabriele G. Caccia, sprach bei der 70. Sitzung der Frauenstatuskommission der Vereinten Nationen von der Notwendigkeit einer "ganzheitlichen Herangehensweise". Der Erzbischof, der kürzlich zum Apostolischen Nuntius in den USA ernannt wurde, betonte, formaler Rechtsschutz allein reiche nicht aus. Vielmehr müssten strukturelle Ursachen bekämpft werden, die Frauen und Mädchen daran hinderten, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Würde zu schützen. Als zentrale Hürden nannte Caccia Armut und deren Folgen. Betroffene verfügten oft nicht über die Mittel für rechtliche Vertretung, während Hilfsangebote vielfach überlastet seien. Besonders in ländlichen Regionen erschwerten fehlende Infrastruktur, mangelnde Bildungsangebote und Sprachbarrieren den Zugang zu Rechtssystemen. Zugleich verwies er auf fortbestehende geschlechtsspezifische Diskriminierung und forderte gleiche Chancen für Mädchen und Jungen. Unter Bezug auf Papst Leo XIV. unterstrich er, Gerechtigkeit dürfe nicht auf juristische Verfahren reduziert werden. Ein ganzheitlicher Ansatz müsse laut Vatikan auch Gewalt und Diskriminierung gezielt abbauen, wirksame Rechenschaftsmechanismen stärken und eine "Kultur der Verantwortung" fördern. Ebenso sei die Familie als sicheres Umfeld von Bedeutung. Andernfalls steige das Risiko von erneuter Viktimisierung und Ausbeutung, etwa durch Menschenhandel, von dem Frauen und Mädchen überproportional betroffen seien. Sie würden zudem für Zwangsheirat, Leihmutterschaft oder kriminelle Zwecke ausgebeutet. Der Heilige Stuhl sagte den Vereinten Nationen Unterstützung durch kirchliche Einrichtungen zu und betonte, ein verbesserter Zugang zur Justiz sei eine wesentliche Voraussetzung für eine gerechtere Gesellschaft. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuVatikan
UNO
Frauen | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||