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China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen

9. September 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Die Regierung Trump hat das Geld für den UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) gestrichen, weil dieser Abtreibungen fördert.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Bei der jüngsten Sitzung des Vorstandes des UN-Bevölkerungsfonds (United Nations Fund for Population Aciticities, UNFPA) ist es zu einer scharfen Auseinandersetzung zwischen der Volksrepublik China und den USA gekommen.

Sun Lei, der Botschafter der Volksrepublik China bei den Vereinten Nationen, kritisierte die Regierung Trump für ihre Entscheidung, den UNFPA nicht mehr zu finanzieren. Die US-Regierung gefährde mit diesem Schritt die Gesundheit von Frauen und Mädchen, behauptete der Botschafter.


Die Regierung Trump hat im März dieses Jahres entschieden, dem UN-Bevölkerungsfonds kein Geld mehr zu überweisen. Dafür wären 335 Millionen US-Dollar vorgesehen gewesen. Die Entscheidung ist Teil der Politik der US-Regierung, kein Geld an Organisationen zu zahlen, die Abtreibungen durchführen oder unterstützen.

China und andere Nationen unterstützen die Rolle des UNFPA in der Verbreitung von Abtreibungen und Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle.

Lebensschützer werfen dem UNFPA vor, in die Bevölkerungspolitik Chinas involviert zu sein, bei der auch Zwangsabtreibungen durchgeführt wurden, um Chinas „Ein-Kind-Politik“ durchzusetzen. Der UNFPA streitet ab, direkt an Zwangsmaßnahmen mitzuwirken.

Bei der Sitzung stimmte der Vertreter der USA gegen die Fortsetzung von UN-Programmen in China, berichtet das Center for Family & Human Rights (C-Fam).

„China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Ein Land, das sein eigenes Raumfahrtprogramm finanzieren kann und Flugzeugträger baut, sollte seine eigene Entwicklung finanzieren können“, sagte der US-Delegierte. Jeder Dollar, der an China gehe, fehle in einem Land, das wirklich Unterstützung brauche, fügte er hinzu.

 


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