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Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar

13. März 2026 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Mobile Absperrung soll den heiligen Ort und seine Würde schützen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Nach Randalen und versuchten Pinkelattacken schützen nun transparente Stellwände den Hauptaltar des Petersdoms. Wie die Dombauhütte von St. Peter mitteilte, handelt es sich um eine mobile Absperrung aus Polycarbonatplatten auf den Stufen zum Altar, die jederzeit wieder abgebaut werden könne.

Immer wieder seien Menschen ohne Erlaubnis in den Bereich um den Altar eingedrungen, hätten dort randaliert und gotteslästerliche Handlungen begangen, begründen die Zuständigen die neue Maßnahme. Dies hätte nicht nur die Heiligkeit des Ortes beleidigt, sondern auch die Täter selbst und die Sicherheit der architektonischen Elemente und liturgischen Gegenstände gefährdet.


Nackte Männer und beschädigte Kerzenleuchter

Der Hochaltar direkt unter dem Bernini-Baldachin ist immer wieder Ziel von Attacken. Ende letzten Jahres ließ dort ein Mann vor Hunderten Touristen die Hosen herunter und versuchte zu urinieren. Ein paar Monate zuvor kletterte eine psychisch kranke Person auf den Altar und warf kostbare Kerzenleuchter aus dem 19. Jahrhundert zu Boden, von denen einige beschädigt wurden.

Davor protestierte ein nackter Mann mit der Aufschrift "Rettet die Kinder in der Ukraine" auf dem Rücken auf dem berühmten Altar. Nach Schändungen dieser Art wird stets eine Bußliturgie vollzogen, um die Würde des Ortes wiederherzustellen.

Siehe dazu auch die kath.net-Artikel: 
"Eine wahre Schändung des heiligsten Ortes der Christenheit". Skandal-Vorgang im Petersdom
Bußzeremonie im Petersdom wurde vollzogen – Mann hatte gezielt an Hauptaltar uriniert

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