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Trendumkehr seit 2022: Auch in Finnland zeigt die Statistik ein neues Interesse am Christentum

12. Februar 2026 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Fast neun Prozent Steigerung bei den Neueintritten in die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands im Jahr 2025 (25.000 Menschen) – Mehr als ein Viertel gehörten zur Altersgruppe 30-39-Jährige


Helsinki (kath.net/pl) Zwar sinkt die absolute Zahl der Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands noch immer leicht, aber die Statistik zeigt, dass seit 2022 eine Trendumkehr läuft. Denn die Zahl der Eintritte in diese evangelische Gemeinschaft ist um fast 9 Prozent gestiegen. Aktuell sind 61,1 Prozent der Bevölkerung Mitglied dieser Kirche. Über dieses Zahlenmaterial berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“ anhand der finnisch-christlichen Zeitschrift „Seurakuntalainen“ [Gemeindemitglied]. Die Zahl der aktiven Kirchenaustritte nimmt seit 2022 kontinuierlich ab.


Im vergangenen Jahr traten demnach 25.000 Menschen dieser Kirche bei, dies war eine Steigerung um 2.000 Menschen im Vergleich zum Vorjahr. Die beiden größten Gruppen der Neueintritte stellen die 30-39-Jährigen sowie die Jugendlichen im Zusammenhang mit dem Konfirmantenunterricht. 

Auch erstmals wieder leicht im Steigen begriffen ist die Zahl der Kindertaufen: 2025 wurden 26.600 Kinder wurden getauft (2024: 26.100).

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands ist mit Abstand die größte Konfession unter den ca. 5,7 Millionen Einwohnern des skandinavischen Landes. 

Auf die Situation der Katholiken in Finnland ging der „idea“-Beitrag nicht ein. Doch ein Blick auf die Hintergrundinfos zeigt, dass es in Finnland ca. 16.000 Katholiken gibt. Ssie stellen damit nur etwa 0,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Bistum Helsinki umfasst 8 Pfarreien in ganz Finnland. Wie vielerorts in Skandinavien ist auch die katholische Kirche Finnlands von multikulturellem Zuzug geprägt. Der katholische Bischof ist derzeit der aus Spanien stammende Raimo Ramón Goyarrola Belda.


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