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Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirchevor 6 Stunden in Kommentar, 55 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche…“ Von Gerhard Kardinal Müller, Rom
Vatikan (kath.net) Der Generalrat der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat am 18. Februar 2026 bei seiner Zusammenkunft in Menzingen ein Antwortschreiben an Kardinal Victor Manuel Fernández, den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, veröffentlicht.
Darin wird Bezug genommen auf den langen Weg des intensiven Dialogs des Heiligen Stuhls mit der Bruderschaft bis zum magischen Datum des 6. Juni 2017. Und dann folgt eine harsche Zuweisung der Alleinschuld am Ende dieses -in ihrer Sicht- hoffnungsvollen Dialogs mit der Behauptung: „Doch alles endete schließlich auf drastische Weise durch eine einseitige Entscheidung des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Müller, der auf seine Weise feierlich die notwendigen Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche‘ festlegte, in die er explizit das gesamte Konzil und das ‚Nachkonzil‘ einschloss.“
Da es hier um das hohe Gut die Einheit der katholischen Kirche geht, die wir alle im Glauben bekennen, sollen persönliche Empfindlichkeiten zurückstehen.
Die Kirchengeschichte lehrt uns wie Schismen im Unterschied zu Häresien auch unter den rechtgläubigen Katholiken entstanden sind und sich verfestigt haben. Grund dafür waren menschliche Unzulänglichkeiten, theologische Rechthabereien und auch mangelnde Sensibilität der legitimem Autorität. Erinnert sei an die Donatisten, mit denen sich der hl. Augustinus auseinandersetzen musste, an die Kontroverse um den Jansenismus, der zum Schisma von Utrecht führte mit der illegitimen Bischofsweihe von Cornelius Steenoven ( 15.10. 1724) und auch an die Altkatholiken nach dem I. Vatikanum mit der illegitimen Bischofsweihe von Hubert Reinkens (11.8. 1873), wobei diese Gruppierung freilich mit der formellen Leugnung des Dogmas von der Unfehlbarkeit des römischen Papstes und seines Jurisdiktionsprimates in die Häresie abgeglitten ist.
Aber es gibt die schon seit dem Märtyrerbischof Ignatius von Antiochien (am Anfang des 2. Jahrhunderts) formulierten und seither immer mehr, besonders auf den Konzil von Trient gegen die Protestanten, präzisierten eindeutigen Kriterien für die katholische Rechtgläubigkeit und vollen katholischen Kirchengliedschaft. Dazu gehört wesentlich die volle Gemeinschaft mit der universalen Kirche und besonders dem Bischofskollegium, das im römischen Papst, als dem persönlichen Nachfolger des hl. Petrus, sein immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in der geoffenbarten Wahrheit hat. Mögen andere kirchliche Gemeinschaften in Anspruch nehmen katholisch zu sein, weil sie ganz oder fast ganz inhaltlich mit dem Glauben der katholischen Kirche übereinstimmen, so sind sie doch nicht katholisch, wenn sie nicht auch formal den Papst als die höchste Autorität und die sakramentale und kanonische Einheit mit ihm anerkennen und praktizieren.
Es besteht kein Zweifel, dass die Piusbruderschaft inhaltlich mit dem katholischen Glauben übereinstimmt (abgesehen vom II. Vatikanum, das sie aber fälschlicherweise als Abweichung von der Tradition interpretiert). Und wenn sie das II. Vatikanum in Gänze oder in Teilen nicht anerkennen, so befinden sie sich in einem Widerspruch mit sich selbst, da sie zu Recht sagen, dass das II. Vatikanische Konzil keine neue Lehre in Form eines definierten Dogmas allen Katholiken zu glauben vorgelegt hat. Das Konzil selbst ist von dem klaren Bewusstsein getragen, dass es in der Reihe aller Ökumenischen Konzilien steht und besonders des Konzils von Trient und des I. Vatikanums. Es ging nur darum die immer schon gültige Lehre über die Göttliche Offenbarung (Dei verbum) und die Kirche des dreifaltigen Gottes (Lumen gentium) dogmatisch in ihrem Gesamtzusammenhang den Gläubigen erneut und vertieft darzulegen. Die Liturgie sollte auch nicht reformiert werden, so als ob sie veraltet wäre. Im Gegensatz zu dem progressistischen Narrativ braucht die Kirche nicht wie in einem biologischen Alterungsprozess irgendwelche medizinischen Verjüngungskuren durchzuführen. Denn sie ist einmal für allemal von Christus gegründet worden, weil in seiner göttlichen Person alle Neuheit unüberbietbar in die Welt gekommen ist und in Lehre, Leben und Liturgie der Kirche gegenwärtig bleibt bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Geschichte (Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien IV, 34, 1). Die Kirche als Leib Christi und Tempel des Heiligen Geist ist jung und lebendig bis zum jüngsten Tag (auch wenn manche darin durch Unglauben und Sünde alt aussehen, d.h. den alten Adam in sich nicht überwinden wollen). 
Gerade die Substanz der Sakramente und ihre wesentliche Gestalt sind uns vorgegeben und jedem Eingriff der Kirche entzogen (Konzil von Trient, Dekret über die Kommunion unter einer Gestalt, 2. Cap: DH 1728), während die kirchliche Autorität berechtigt ist, ihre rituelle Form festzulegen, aber nicht willkürlich und autoritär, sondern mit großer Rücksicht auf die gewachsenen kirchlichen Traditionen und die Sensibilität und den Glaubenssinn der Gläubigen. Deshalb ist auch umgekehrt die Behauptung theologisch falsch, die lateinische Liturgie nach dem Missale und Rituale Romanum (nach dem Ritus antiquior) sei illegitim, weil das Gesetz des Betens, das Gesetz des Glaubens ist (Ps-Coelestin, Indiculus, cap. 8: DH 246). Dieser Grundsatz bezieht sich auf den Inhalt des Glaubens, der in den Sakramenten zum Ausdruck kommt, nicht auf ihre äußere rituelle Form, von der es im Laufe der Kirchengeschichte bis heute sehr viele Variationen gibt. Insofern darf jeder Katholik das Motu proprio „Traditionis custodes“ (2021) und seine oft unwürdige Umsetzung seitens geistig überforderter Bischöfe kritisieren sowie deren mangelhafte theologische Argumentation und pastorale Rücksichtslosigkeit. Aber auch der Zweifel, dass die Hl. Messe nach dem Missale Pauls VI. (etwa wegen der Möglichkeit von Konzelebration, der Richtung des Altars, der Verwendung des Landesprache) der Tradition der Kirche als normativem Kriterium der Auslegung der Offenbarung widerspreche (und von freimaurerischen Gedankengut durchsetzt sei) ist theologisch abwegig und eines ernsthaften Katholiken unwürdig. Der tatsächlich vorkommende Missbrauch der Liturgie (Fastnachtsmessen, die atheistische Regenbogenfahne in der Kirche, willkürliche Änderungen nach eigenem Gusto) ist nicht dem Ritus des Novus Ordo oder gar dem Konzil anzulasten, sondern denen, die sich dieser Blasphemien und liturgischen Missbräuche wegen Ignoranz oder aus Frivolität vor Gott und der Kirche schwer schuldig machen.
Es ist auch von keinem echten Katholiken zu erwarten, dass er jedes Dokument, das aus Rom oder einer bischöflichen Behörde kommt, kritiklos annehmen muss. Schon Irenäus von Lyon, Cyprian von Karthago, Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena, Kardinal Bellarmin, der Mainzer Bischof Ketteler gegenüber Pius IX.) und viele andere mehr haben sich zu Recht über manche Stellungnamen und Aktionen beklagt (so die im letzten Pontifikat autoritären massenhaften Entrechtungen vieler Ordensgemeinschaften, die willkürlich unter Kommissariat gestellt wurden).
Und so haben rechtgläubige Bischöfe auch an neueren Dokumenten Anstoß genommen, in denen sich dilettantisch dogmatische und pastorale Argumente verwirrt haben oder wenn undurchdachte Äußerungen gefallen sind, dass – Christus relativierend – alle Religionen Wege zu Gott seien, während man im Blick auf Maria Corredemptrix et Mediatrix omnium gratiarum wieder auf die einzige Mittlerschaft Christi gepocht hatte ohne die Lehre der Kirche von der Mitwirkung Marias am Heilswerk Christi zu beachten. Das kommt immer vor, wenn Bischöfe mehr auf die publikumswirksamen Effekte achten als sich vorher der wissenschaftlichen gläubigen Theologie zu bedienen und „gelegen oder ungelegen“ ( 2 Tim 4,2) das Wort Gottes und die Wahrheit des Glaubens verkünden.
Aber im Blick auf die gesamte Kirchen- und Theologiegeschichte bin ich der vollen Gewissheit, dass die Kirche nicht nur durch die Bekämpfung von außen, sondern auch durch die Verwirrungen im Inneren von nichts und von niemanden überwunden werden kann.
Zu Recht beklagen nicht nur die Piusbruderschaft, sondern ein Großteil der Katholiken, dass unter dem Vorwand der Erneuerung der Kirche – mit dem Prozess einer Selbstsäkularisierung – auch große Unsicherheiten in dogmatischen Fragen und sogar Irrlehren in die Kirche eingedrungen sind. Aber auch in der 2000jährigen Kirchengeschichte wurden die Häresien vom Arianismus bis zum Modernismus nur von denen überwunden, die in der Kirche geblieben sind und nicht von der Seite des Papstes gewichen sind.
Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche, sondern nur in der Kirche und mit dem Papst und allen rechtgläubigen Bischöfen, Theologen und Gläubigen. Ansonsten bleibt ihr Protest wirkungslos und wird von häretischen Gruppen noch höhnisch missbraucht um die rechtgläubigen Katholiken des sterilen Traditionalismus und bornierten Fundamentalismus zu bezichtigen. Das ist besonders am sog. Synodalen Weg zu studieren, wo es in der Tat darum geht, häretische Lehren besonders in der Übernahme atheistischer Anthropologien einzuführen und eine Art anglikanische Kirchenverfassung (mit einer selbsternannten Kirchenleitung aus schwachen Hof-Bischöfen und machtbewussten ideologisch verbohrten Laienfunktionären). Dies widerspricht der sakramentalen und apostolischen Konstitution der katholischen Kirche diametral (Konzil von Trient, Dekret über das Weihesakrament, Cap. 4: DH 1767-1770; II. Vatikanum, Lumen gentium, Art.18-29). Eine von Menschensatzungen errichtete Deutsche Nationalkirche, die nur noch symbolisch den Papst irgendwie als Ehrenoberhaupt anerkennt, wäre nicht mehr katholisch und zu ihr zu gehören wäre nicht heilsnotwendig. Denn so sagt der hl. Augustinus: „Wer die Einheit der Kirche nicht liebt, ist nicht im Besitz der Gottesliebe. Aus diesem Grund wird zu Recht gesagt: Nur in der katholischen Kirche wird der Heilige Geist empfangen.“ (de baptismo 3, 21).
Auf jeden Fall kann sich keine einzelne Gruppe, wie damals die Donatisten (die pars Donati) der Gesamtheit der Kirche, der Catholica, der Annahme der definierten Glaubenslehre widersetzen mit Berufung auf das eigene subjektive Wahrheitsgewissen. Dann müsste man die Ehrlichkeit haben, sich ganz von ihrer Einheit loszusagen aber auch konsequent das Odium eines Schismatikers auf sich zu nehmen. Das II. Vatikanum hat kein neues Dogma verkündet, sondern die immer gültige dogmatische Lehre nur in einem anderen geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang neu zu glauben vorgelegt. Hier gilt es nichts von subjektiven Voraussetzungen her zu interpretieren, sondern jeder Katholik muss sich von der Lehre der Kirche informieren und notfalls korrigieren lassen. Was nicht die verbindliche Glaubens- und Sittenlehre betrifft, bleibt der freien theologischen Diskussion überlassen. Für die Gesamthermeneutik des kirchlichen Glaubens gelten die Heilige Schrift, die Apostolische Tradition und das (unfehlbare) Lehramt von Papst und Bischöfen (besonders im Ökumenischen Konzil) als letztgültige Normen der Verständnisses des geoffenbarten Glaubens. Die lehramtlichen Dokumente, die eine je abgestufte Verbindlichkeit beanspruchen, sind nach dem bewährten System der theologischen Gewissheitsgrade auszulegen.
Kein rechtgläubiger Katholik kann Gewissensgründe anmelden, wenn er sich der formalen Autorität des Papstes in Bezug auf die sichtbare Einheit der sakramentalen Kirche entzieht, um eine nicht voll mit ihm in Gemeinschaft stehende kirchliche Ordnung zu etablieren in der Form einer Not-Kirche, was der protestantischen Argumentation im 16. Jahrhunderte entspräche. Eine solche schismatische Haltung kann sich nicht auf einen Notstand berufen, der nur das individuelle Seelenheil einzelner oder auch vieler betreffen kann. Wer von einer ungerechten Exkommunikation betroffen ist, wie sogar einmal die hl. Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen, muss um des Wohles der Kirche willen dies geistlich in sich verarbeiten ohne durch Ungehorsam die Einheit der Kirche in Frage zu stellen. Auch dem jungen Martin Luther wird jeder Katholik Recht geben in seinem Kampf gegen den unwürdigen Ablasshandel und die Verweltlichung der Kirche, aber ihn dafür scharf kritisieren, dass er die angedrohte Exkommunikation missachtete, die kirchliche Autorität für sich ablehnte und in der Auslegung der Offenbarung sein Urteil über das Urteil der Kirche stellte.
Das wohlgeformte Gewissen eines Katholiken und besonders eines gültig geweihten Bischofs und dessen, der die Bischofsweihe empfangen soll, wird niemals gegen den Nachfolger des hl. Petrus, dem der Sohn Gottes selbst die Leitung der universalen Kirche übertragen hat, die hl. Weihen spenden oder empfangen und sich so einer schweren Sünde schuldig machen gegen die von Gott geoffenbarte Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität der Kirche Christi .
Die einzige Lösung, die im Gewissen vor Gott möglich ist, besteht darin, dass die Piusbruderschaft mit ihren Bischöfen und Priestern und Laien nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis unseren Heiligen Vater Papst Leo XIV. als rechtmäßigen Papst anerkennt und sich seiner Lehrvollmacht und seinem Jurisdiktionsprimat ohne Vorbedingungen unterstellt.
Dann wird sich auch eine gerechte Lösung finden lassen für ihren kirchenrechtlichen Status, indem etwa ihr Prälat mit ordentlicher Jurisdiktion für die Bruderschaft ausgestattet ist, der dem Papst direkt (vielleicht ohne Vermittlung durch eine Behörde der Kurie) unterstellt ist. Aber das sind kirchenrechtliche und praktische Folgerungen, die nur Bestand haben, wenn sie dogmatisch mit der katholischen Ekklesiologie übereinstimmen. Die Piusbrüderschaft hat zu Recht wie jeder andere rechtgläubige Katholik die Lehre des I. Vatikanums im Gewissen sich zu eigen zu machen und ihr Handeln davon leiten zu lassen: „Wir lehren und erklären demnach, dass kraft der Anordnung des Herrn die römische Kirche über alle übrigen den Prinzipat der ordentlichen Gewalt besitzt, und dass diese wahrhaft bischöfliche Jurisdiktionsgewalt des römischen Papstes eine unmittelbare ist, gegen welche die Hirten und Gläubigen und die Hirten jeglichen Ritus und jeglichen Ranges, sowohl jeder insbesondere als alle insgesamt, zur hierarchischen Unterordnung und zum wahren Gehorsam verpflichtet sind, nicht bloß in den auf den Glauben und die Sitten bezüglichen Dingen, sondern auch in jenen, welche die Disziplin und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; so dass, durch die Bewahrung der Einheit sowohl der Gemeinschaft als des nämlichen Glaubensbekenntnisses mit dem römischen Papste, die Kirche Christi eine Herde unter einem obersten Hirten ist. Dies ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von welcher niemand unbeschadet seines Glaubens und seines Heiles abweichen kann.“ (I.Vatikanum, Dogmatische Konstitution über die Kirche „Pastor aeternus“, Cap. 3: DH 3060).
Archivfoto: Kardinal Müller beim Konklave 2025
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Lesermeinungen| | lesa vor 2 Stunden | |  | Absolut unangemessen und in höchstem Maße ungerecht und unterdrückend @Patroklos: Danke auch für Ihren Kommentar. Wir können Gott einfach nur danken für die Berufung von Erzbischof Lefebvre und seinen Brüdern. Gott hat sie gesegnet und wird sie segnen und durch sie die ganze Kirche. Den Ideologen im Vatikan und anderswo sind sie ein Dorn im Auge. und vielen anderen Modernisten auch. Die meisten (auch hier im Forum) haben noch Informationsbedarf. Das kann sich ändern. Gott wird die Kirche retten und der Widerstand gegen diese Weihen ist das beste Zeichen dafür, wie wichtig sie sind.
Tucho Fernandes liegt komplett falsch. Ein paar ´Stellen eines Pastoralkonzils können geändert werden. Wenn sogar das Kirchenrecht sogar Laien mahnt, auf Irriges hinzuweisen, um den die FSSPX schon seit 2019 bittet. Warum versagt man ihnen, die Sakramente zu spenden und den Gläubigen und der Kirche zu dienen?
Und was wird nicht alles gesegnet und zugelassen. Wenn doch der Heilige Vater einfach diese Weihen und die Fortsetzung des Dialogs erlauben würde! |  1
| | | | | lesa vor 3 Stunden | |  | Gute Nacht @St.Fleischer: Das ist nicht wahr, das pure Gegenteil ist der Fall. Was für eine Unkennrtnis und welche Unterstellungen. IHR Fehler, hochgeschätzter @Stefan Fleischer: Sie wollen einfach nicht realisieren, dass dem Papst und dem Lehramt Grenzen gesetzt sind durch die Lehrüberlieferung. Und dass es Menschen gibt, die unter großen Widerständen letztere schützen, daran hängt der Fortbestand der Kirche.
Welche verbohrten Vorurteile einer Gemeinschaft gegenüber, die weiß, was Tradition bedeutet und wo sie zu verteidigen ist. Das ist erschreckend.
@psalm 1: Danke für Ihren fairen Kommentar! Beten wir viel für Papst Leo XIV.!!
@JP2B16: Viele Artikel von Kardinal Müller waren ein Geschenk an Orientierung. In dieser Angelegenheit hier ist das Einzige, wofür ich ihm danke, dass er Bischof Athansius Schneider, Bischof Huonder zu den Piusbrüdern schickte. Diese berichteten - und sie öffneten vielen von uns die Augen für die tiefe Bedeutung der FSSPX. Die Stellungnahme von B. A. Schneider: Licht |  1
| | | | | Richelius vor 4 Stunden | | | | @ Psalm1 u chorbisch Ob die Kurie etwas nachweisen muss oder die Bruderschaft hängt von der Intention ab. Wenn eine Wiederaufnahme in die Kirche gewünscht wird, ist es besser, wenn die Bruderschaft ihre Rechtgläubigkeit nachweist. Dadurch wird weniger Porzellan zerschlagen und man bleibt im Gespräch. Falls nämlich Rom der FSSPX nachweist, daß sie nicht rechtgläubig ist, wären die Folgen verheerend. Dann stünde die Bruderschaft und alle Gläubigen, die die Messe dort besuchen unter Anathem. (Angesichts der Heterogenität des Glaubens der Leute dort, wäre das sehr schlimm.)
P.S: Weil viele hier behaupten, es würde sich nur um Weihbischöfe handeln, deshalb wäre ihre Weihe kein Schismatischer Akt. Auch Weihbischöfe werden auf den Titel einer Diözese geweiht und auch sie versprechen dem Papst Gehorsam. |  1
| | | | | Psalm1 vor 4 Stunden | | | | @chorbisch Doch, er "muss".
Die FSSPX (ich bin kein Anhänger derselben) ist eine recht große und einflussreiche Vereinigung, die sehr erhebliche Vorwürfe gegen V2 und die nachkonziliaren Päpste erhebt.
Trotz dieser Haltung ist sie darin stabil, aufrichtig und zudem auch einem intellektuellen Disput gewachsen. Sie ist nicht, wie so manche Abspaltungen in der Kirchengeschichte, von einer dominanten Person beeinflusst.
In diesem Fall ist der Papst moralisch verpflichtet, sauber, präzise und vollständig die Ansichten (Ideologien ?) der FSSPX im Sinne des überlieferten Glaubens (Kard. Müller!) zu klären.
Der Papst ist kein Monarch, der nach Gutdünken gnädig hier tätig werden kann oder auch nicht. Auch dafür hat er seine Wahl angenommen! Und die hier eingebrachten Argumente sollten öffentlich bekannt gemacht werden. |  2
| | | | | JP2B16 vor 7 Stunden | | | | Eine Neuauflage der Erklärung "Dominus Iesus" in Kurzfassung Welch ein Gnadengeschenk ist dieser Kardinal!
An ihm dürfen wir erkennen, wie klar der Hl. Geist unsere Gedanken machen kann, wenn wir nur wollen und uns von "der Welt" nicht verunsichern lassen.
Die "Synodal-Bewegten" hierzulande, deren "Episkopat" sowie die EKD dürften nach dieser Literatur toben. Die Vorsehung Gottes ist wunderbar. Mit Kardinal Müller hat uns der Herr ein Zeugnis geschenkt, dass der Herr bei uns ist und bleibt, Seiner Kirche in schier aussichtlosen Zeiten beisteht, sie wie bersprochen nicht untergehen lässt. Deo gratias! |  1
| | | | | chorbisch vor 8 Stunden | | | | @ Psalm1, Ihr Satz + @Versusdeum "Der Papst mit seinen Mitarbeitern muss logisch stringent nachweisen, dass sich die Bruderschaft hier irrt."
Entschuldigung, aber der Papst mit seinen Mitarbeitern "muss" hier gar nichts. Es ist die Piusbruderschaft, die sich, wenn auch sicher mit bester Absicht und aus Sorge um den Glauben, von der Kirche entfernt hat.
Ihre Argumentation enthält wieder die bei manchen Anhängern der FSSPX verbreitete Haltung, dass sich allein die Kurie zu "bewegen" habe. Das muss sie nicht, und Kardinal Müller hat die Gründe ausführlich dargelegt.
Die FSSPX möchte etwas vom Heiligen Vater, sie sind die Bittsteller, nicht der Papst und die katholische Kirche.
@ Versusdeum: Sie könnten bei Gelegenheit den Paragraphen im Kirchenrecht heraussuchen und hier nennen, der eine zumindest formal unerlaubte Haltung doch gestattet, weil andere ebenfalls Fehler machen und damit "durchkommen". |  5
| | | | | rosenstaedter vor 8 Stunden | | | | Im Kloster Einsiedeln sind Ministrantinnen die Mehrheit oft 2 von 4 oder 3 von 4 oder 4 von 4!
@aludra
Einfach nach Kloster Einsiedeln live googlen (auf Youtube), beginnt am Sonntag um 09:30 Uhr.
Eine Teilnahme ist nur live möglich.
Der gregorianische Gesang wird durch die Pater und Brüder gepflegt. Mich freut es jedes Mal wenn ich Pater Lukas Stimme höre wenn der seine Kantorei dirigiert!
Kürzlich wurde durch Abt Urban Federer eine neue Lektorin in den Lektorendienst aufgenommen!
P.S.
Die Austeilung der Kommunion wird aus guten Gründen nicht direkt oder indirekt übertragen! |  1
| | | | | Christine vor 8 Stunden | |  | Ungehorsam @ aludra
beide Extreme sind nicht gut - beides ist Ungehorsam. Mit Verweis auf die anderen kann ich nicht den eigenen Ungehorsam rechtfertigen.
Man betrachte sich die Früchte, die Rechthaberei, die Uneinigkeit, die Zwietracht, das Üble, das heraus hervorgeht.
Die tridentinische Liturgie alleine ist auch nicht alles - es kommt auf die innere Haltung des Einzelnen an, ansonsten wird es zur pharisäischen Haltung (Pharisäer und Zöllner stehen vor Gott).
Und in der heiligen Schrift (AT) steht: Gehorsam will ich, NICHT OPFER! |  3
| | | | | modernchrist vor 8 Stunden | | | | Danke @Stefan Fleischer Super Gedicht "Der Kampf mit dem Drachen" !
Eine der wichtigsten Pointen ist in den allerletzten Zeilen dieses Gedichts von Schiller!
Es lohnt sich, dies in seiner Dramatik und Bildhaftigkeit zu lesen! |  0
| | | | | Cosmas vor 9 Stunden | | | | Trotz vieler historischer Parallelen (Donatisten, Luther) ist dies gegenwärtige Situation neu! Das Krebsübel liegt ja in der Praxis! Es werden formal keine Glaubensinhalte geleugnet, aber von oben systematisch eine gegen die Glaubensinhalte gerichtete Praxis etabliert. Dafür ist der Umgang mit der Liturgie ein Beispiel. Wenn sie zum gestalterischen Knetwachs wird, wird dies auch der Glaube! Und das ist überwiegend so geworden. So passiert es auch mit der Unauflöslichkeit der Ehe, den Homo-segnungen usw. So kommt es nach und nach zur Etablierung eines neuen Glaubens, einer "neuen" Moral. Was Kardinal Müller schreibt, ist theoretisch perfekt! Aber die gehorsame Unterordnung wird nichts an dieser antikatholischen Dynamik ändern. Denn die listigen Zerstörer sind aktiv am Werk und werden es bleiben! Man kann natürlich sagen, dass dies der Weg des Kreuzes ist, den auch die Piusbruderschaft mitgehen muss, dass die Kirche selbst durch die äußere Zerstörung durchgehen muss - verstanden - als Kreuzweg und Kreuzestod, und erst dann neu auferweckt werden und von Gott her erstehen kann. |  0
| | | | | aludra vor 10 Stunden | | | | Entwicklung des Novus Ordo @ Christine,
so wie Sie den NOM beschreiben, wurde er seit V2 hinter der Oder-Neiße-Grenze gefeiert: mit 2 Lesungen vor dem Evangelium, mit großem Credo, ohne Handkommunion, ohne Messdienerinnen, ohne Kommunionhelfer/innen. Im selbstverliebten Westen aber hat das niemanden interessiert.
In D drängen sich nicht die Priester in den Vordergrund, sondern Lektoren in abgetragenen Jeans und Kommunionhelferinnen in blumigen Bermudas im Sommer. |  1
| | | | | Antonius Bacci vor 10 Stunden | | | | @Christine Man muss natürlich etwas differenzieren: Medjugorje gehört nicht zum Depositum fidei, ebenso muss man als Katholik das Sprachengebet nicht als authentische Form christlichen Gebets ansehen. Man darf gegenüber den charismatischen Bewegungen auch durchaus skeptisch sein, d. h. diese für sich persönlich auch ablehnen. Die Streitpunkte mit der Piusbruderschaft liegen auf einer anderen Ebene. |  4
| | | | | Stefan Fleischer vor 11 Stunden | |  | @ Cejazar Die innere Logik der Piusbruderschaft beruht auf dem Irrtum, dass die eigene Überzeugung über dem Lehramt der Kirche stehe. Christus (und viele unserer Heiligen) war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. So hat er die ganze Welt erlöst. Mir kommt in diesem Zusammenhang das Gedicht von Friedrich Schiller in den Sinn: «der-kampf-mit-dem-drachen». Vielleicht sollen wir Menschen von heute uns immer wieder fragen, was dieses uns in unserer konkreten Situation zu sagen hat. www.zgedichte.de/gedichte/friedrich-schiller/der-kampf-mit-dem-drachen.html |  5
| | | | | Patroklos vor 11 Stunden | | | | Piusbruderschaft als Hort des Glaubens Selbstverständlich ist die Piusbruderschaft zu 100% katholisch! Sie ist wohl katholischer, als die Mehrheit zumindest der deutschen Bischöfe, denn diese stellen Glaubenswahrheiten wie die Ausschließlichkeit der Weihe nur für Männer (dies in "Ordinatio Sacerdotalis" von 1994 ex cathdra endgültig festgelegt!) in Frage. Siehe dazu den Beitrag von Versusdeum.
Die Weihe von Bischöfen begründet auch kein Schisma. Es handelt sich um Weihbischöfe, ohne diözesane Jurisdiktion. Sollte das Vorhandensein von Weihbischöfen schismatisch sein, wären viele Diözesen schismatisch.
Disziplin ist gut. Aber sie ist dem rechten Glauben untergeordnet. Das Kirchenrecht soll diesen Glauben juristisch institutionalisieren. Den Glauben, nicht die Meinung einzelner. Das wäre Mißbrauch. Und genau das passiert derzeit.
Warum werden die Mitglieder des "Synodalen Ausschusses" nicht exkommuniziert? Warum nicht die ohne Erlaubnis geweihten Bischöfe in China? Warum keine "Theologen" die häretische Lehren verbreiten? |  3
| | | | | discipulus vor 11 Stunden | | | | @Hebi: unvorstellbar? Glauben Sie ernsthaft, jene Priester, die sich nicht an die liturgischen Vorschriften des neuen Meßbuchs halten, würden sich an jene des alten Messbuchs halten, wenn dieses verpflichtend verwendet werden müßte? Das ist doch Quatsch!
Liturgische Mißstände hängen am Zelebranten, nicht am Meßbuch. Und sowohl die Erzählungen meiner Großeltern und deren Geschwister aus den 20er-Jahren als auch die theologische Literatur jener Zeit berichten über Mißstände bei der Verwendung des alten Meßbuchs - eben DESHALB hielten die Konzilsväter die Liturgie auch für reformbedürftig. Was wiederum nicht heißt, daß das Meßbuch Pauls VI. in allen Punkten deren Vorstellungen entsprach. |  5
| | | | | Cyprian63 vor 12 Stunden | | | | Ist die Piusbruderschaft katholisch? Sicher lehren ihre Priester in den Predigten und Katechesen das, was die Kirche immer gelehrt hat. Von diesem Aspekt sind sie sicher katholisch. Aber: Zum Katholischsein gehört auch die Unterordnung unter die Autorität des Papstes und die Anerkennung des Lehramtes bis zum heutigen Tag, wenngleich man sicher das eine oder andere kritisch sehen darf und muss. Aber das Lehramt inkl. II. Vatikanisches Konzil in Bausch und Bogen zu verwerfen, ist nicht katholisch. Man muss all das als Katholik annehmen, darf und soll sich damit kritisch auseinandersetzen, aber in der Kirche - dann wird die FSSPX, wie es von Kardinal Müller heißt, eine kirchengeschichtlich positive Wirkung haben.
Es ist wahr, dass der Novus Ordo nicht Sacrosanctum Concilium entspricht, aber FSSPX braucht ihn ja nicht zu feiern. Was nützt die überlieferte Messe in ihrer Reinheit nicht in Einheit mit dem Nachfolger Petri. Die Einheit mit und der Gehorsam gegenüber dem Nachfolger Petri bringt den Segen. |  5
| | | | | Cejazar vor 12 Stunden | | | | Die innere Logik der Piusbruderschaft Eines klar vorweg: Sollte die Piusbruderschaft die Bischofsweihen ohne Zustimmung des Papstes durchführen, ist dies ein schismatischer Akt, und jeder Katholik sollte sich genau überlegen, ob er der Piusbruderschaft angehört oder nicht besser die tridentinische Messe bei einer in Einheit mit dem Papst befindlichen Gemeinschaft besucht.
Allerdings kann ich die innere Logik der Piusbruderschaft nachvollziehen (und diese wird nicht durch wohlfeile Erklärungen gelöst). Da ausschließlich Bischöfe Priester und Diakone weihen können, sind eigene Bischöfe die Lebensversicherung der Piusbruderschaft. Hat sie keine eigenen Bischöfe, sind sie vom Wohlwollen des jeweils regierenden Papstes abhängig, ob dieser Priesterweihen gestattet. Und leider hat hier das Pontifikat von Papst Franziskus gezeigt, dass hier Willkürentscheidungen möglich sind und bestehende Rechtsgarantien mit einem Federstrich aufgehoben werden können. Daher ist der Schritt der Piusbruderschaft aus der inneren Logik erklärbar. |  2
| | | | | anjali vor 13 Stunden | | | | @Christine Vielen Dank, das wusste ich gar nicht dass die das so sehen! Dann ist es für mich jedenfalls keine gute Gruppe.Obwohl ich die Lateinische Messe liebe. (Ich bin verbunden an Christus König und Hohepriester, die sind auch verbunden mit Rom) |  1
| | | | | Christine vor 13 Stunden | |  | Entwicklung des Novus Ordo in Medjugorje jedenfalls (und wie ich meine bei der Mehrheit der deutschsprachigen Besucher-Priester) wird großen Wert auf die Einhaltung aller Vorgaben von Rom gelegt. Die Mini-Reform von Papst Benedikt sieht vor, die Zwischengebete vorzutragen, 2 Lesungen zu halten, die Mundkommunion zuzulassen bzw. zu bevorzugen und sich selbst als Priester nicht in den Vordergrund zu drängen, sondern als Vertreter Christi bzw. der Gläubigen eine würdige heilige Messe zu halten. Es gibt viele rühmliche, demütige Priester, die ihren aufrichtigen Dienst tun - von denen hier nie die Rede ist und die ich einmal ehren möchte!!! |  3
| | | | | aludra vor 13 Stunden | | | | @ Christine Auch wenn die Erscheinungen in Medjugorje kirchlich anerkannt worden wären, gehören sie nicht zum Depositum Fidei, also müssen nicht geglaubt werden.
Der "Novus Ordo" ist tatsächlich glaubensgefährdend, wenn er schlampig, experimentell und nicht korrekt gefeiert wird. |  1
| | | | | Christine vor 13 Stunden | |  | Piusbruderschaft voll und ganz katholisch? Das kann ich nicht bestätigen - sie lehnen Verschiedenstes ab und folgen in Allem ihrem Erzbischof Levebvre: Medjugorje ist falsch, die Charismen (Sprachengebet usw.), wie bei der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche sind falsch, es muss im Rosenkranzgebet auf deutsch "Weiber" und nicht Frauen heissen, "erlöse uns von dem Übel" und nicht von dem Bösen, der "Novus Ordo" ist glaubensgefährdend und, um den eigenen Glauben zu bewahren, soll man lieber am Sonntag zuhause bleiben, wenn man keine erreichbare tridentinische Messe besuchen kann, der Barmherzigkeitsrosenkranz ist unbekannt bzw. wird nicht praktiziert, die neuen Heiligen seit dem 2. Vatikanum werden völlig ignoriert usw. |  5
| | | | | golden vor 13 Stunden | | | | Volksfrömmigkeit und Lehramt korrespondierten durch die Jahrtausende.Ich erkläre mir die innerkirchliche "Fort-Entwicklung" vom Glauben seit 1968 dadurch, dass nicht nur "Kirchenleitende" sondern auch das Kirchenvolk in der Art ihrer Praxis das liturgische Gesamtgeschehen beeinflusst haben und noch beeinflussen.Meine Vermutung: Noch 10 Jahre (um eine Zahl zu nennen) und praktiziende Gläubige werden noch da sein,die die christliche Tradition lebendig erhalten DURCH IHRE gottergebene PRAXIS.Jene aber ,die alle drei,katholisches Lehramt,heilige Schrift und Volksfrömmigkeit durchfälschen wollten und noch 10 Jahre weiter von Gottes Willen wegbiegen, haben sich seit 1968 klar geoutet und tun es noch.Ross und Reiter sind jeden Tag vor Augen der kath.net-Leser.Wir,die Gläubigen,müssen uns GOTT treu ergeben,beim Herrn Jesus bleiben.Nirgendwo ist uns geboten,Gleichgültigkeit oder Götzendienst mit zu praktizieren. |  0
| | | | | Versusdeum vor 13 Stunden | | | | @modernchrist Die Piusbruderschaft anerkennt Leo XIV. selbstverständlich als Papst an, sonst wären sie ja Sedesvakantisten - und die duldet Pius nicht in den eigenen Reihen (als ein ansonsten vorbildlicher Pater deswegen suspendiert wurde, brach sogar die halbe Gemeinde weg!). |  1
| | | | | aludra vor 13 Stunden | | | | @ lesa „Welchen Sinn würde sonst CIC 212 haben?“
Bestimmt nicht den Ungehorsam zu rechtfertigen und Bischofsweihe ohne Erlaubnis/Zustimmung des Papstes ist ein Akt des Ungehorsams. |  3
| | | | | Versusdeum vor 13 Stunden | | | | Einheit mit der Kirche? Zur Erinnerung vor der Vollversammlung der DBK kommende Woche (23.-26.2.): "(4) Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der gelebten Praxis nicht vereinbar. Die geschlechtsabhängige Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist diskriminierend und muss abgeschafft werden. Die Begründung für den Zölibat als verpflichtende priesterliche Lebensform ist weitgehend nicht mehr akzeptiert und überzeugend. Die gleichberechtigte Akzeptanz von Homosexualität auch bei Priestern wird explizit eingefordert. (5) Andererseits gibt es verstärkte Tendenzen zu konservativer Bewahrungshaltung bis hin zu Veränderungsverweigerung."
("Synodaler Weg", Grundtext "Priesterliche Existenz heute"; "abgesegnet" auch von einer Mehrheit der deutschen Bischöfe. Bis heute keinerlei Sanktionen für das und noch viel mehr, diese offene idelogische Rebellion gegen die Kirche und sogar Gottes Sohn selbst, der bekanntlich nur Männer zu Aposteln berufen und mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ausgestattet hat) www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/beschluesse-broschueren/SW4-Grundtext_Priesterliche-Existenz-heute_NEU.pdf |  3
| | | | | modernchrist vor 13 Stunden | | | | Wunderbare Klärung und hilfreiche Ausführungen durch Kardinal Müller für den einfachen, aber engagierten Gläubigen! Liebe und Wille zum Gehorsam, proaktive Sehnsucht nach Einheit, das sind m.E. die Schlüssel zur Lösung. Ohne Anerkennung von Leo XIV als rechtsmäßigen Papst braucht man gar nicht weiter zu diskutieren! Die Pius-Weihekandidaten sollten sich alle - in der Bitte um den Heiligen Geist - der angedachten Weihe verweigern und um nochmaliges Bedenken und Kurskorrektur ersuchen. Wie auch Müller andeutet, könnte das Konstrukt einer Personalprälatur kirchenrechtlich Heilung bewirken. Gehorsam und klare Liebe zum Felsen Petri (auch im Hochgebet!!) aber ist absolute Voraussetzung! Nur in Einheit mit dem Papst liegt Zukunft - alles andere ist Spaltung (siehe Luther). |  1
| | | | | gebsy vor 13 Stunden | |  | DAS IST ES "Das II. Vatikanum hat kein neues Dogma verkündet, sondern die immer gültige dogmatische Lehre nur in einem anderen geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang neu zu glauben vorgelegt. Hier gilt es nichts von subjektiven Voraussetzungen her zu interpretieren, sondern jeder Katholik muss sich von der Lehre der Kirche informieren und notfalls korrigieren lassen. Was nicht die verbindliche Glaubens- und Sittenlehre betrifft, bleibt der freien theologischen Diskussion überlassen."
Wie es möglich war, vom sicheren Weg abzukommen, ist wirklich ein Geheimnis ... |  1
| | | | | Fatima 1713 vor 14 Stunden | | | | @Wilolf Antwort an @persona Gottesbild der FSSPX Ich war das letzte Mal gestern bei der Fastenpredigt von P. Regele in der Minoritenkirche in Wien und kann Ihre Beobachtung nur bestätigen. Das Gottesbild der Piusbrüder ist durch und durch christ-katholisch mit allem, was dazugehört. |  3
| | | | | Mariat vor 14 Stunden | |  | KKK 907 und CIC 212 Danke liebe @lesa, für ihre Erinnerung daran.
Ja, aus eigener Erfahrung weis ich, dass es nicht einfach ist..."bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen".
Ich tue es. |  4
| | | | | aludra vor 14 Stunden | | | | @ Johannes 14,6 „Folgt daraus, daß sich die Vertreter häretischer Anthropologie selbst exkommunizieren?“
Temporär und virtuell ja, aber ohne offizielle Exkommunikation aus Rom.
„Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun?“
Wenn sich Katholiken vom „Synodalen Weg“ verunsichern lassen, dann sind sie nicht gläubig.
„Aus dem Kirchensteuerverein austreten und Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen?“
Wenn das Austreten aus dem Kirchensteuerverein nicht das Austreten aus der rk-Kirche bedeutet (s. Link unten!), dann ja und die Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen! www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20060313_actus-formalis_ge.html |  1
| | | | | lesa vor 14 Stunden | |  | Es gibt das Recht und die Pflicht, die Unversehrtheit des Glaubens zu schützen. @KarlMaria@Wynfried@cosmas@Versusdeum @Joh 14,6 etc: : DAnke für Ihre Kommentare. Es ist kirchenrechtlich festgelegt, dass es sogar die Pflicht gibt, auf falsche Lehren aufmerksam zu machen.
KKK 907 "Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun" (CIC 212, § 3)
Auch dies fordert Gehorsam, nicht wahr? Die Kirchengeschichte zeigt, dass socher immer unbequeme Gehorsam der Warheit gegenüber die Kirche vornezu vor dem Versinken in Häresien gerettet hat.
Dem Lehramt und dem Papst steht laut Dei Verbum 10 die Überlieferung als Maßstab und auch als Grenze gegenüber. Welchen Sinn würde sonst CIC 212 haben? |  6
| | | | | Versusdeum vor 15 Stunden | | | | @Rolando Gehen wir ein paar Jahre zurück: Dass Papst Franziskus alles andere als ein Freund des überlieferten Ritus der Kirche war, ist bekannt. Angenommen, Pius hätte sich ihm anvertraut: Glauben Sie nicht, dass eine Zerschlagung sämtlicher Gemeinschaften des Vetus Ordo denkbar gewesen wäre? Absolut. Zumindest von 2007 bis 2025 war Pius die Lebensversicherung sämtlicher Gemeinschaften des überlieferten Ritus. Nein? Dann lesen Sie bitte den ganzen (kurzen) Text des "Gefängniswärters der Tradition" (TC), offiziell als "Hüter der Tradition" übersetzt, was nicht dem Geist des Dokuments entspricht. Denn TC spricht nur an einer einzigen Stelle wertschätzend, und zwar über das Entgegenkommen von Papst Benedikt. Die 400+-jährige Liturgie der Kirche erscheint dagegen fast wie eine Häresie.
Ja, wir haben jetzt einen "ganz anderen" Papst. Aber Leo hat trotz des drohenden Schismas der DBK in D noch keine einzige unbequeme Entscheidung getroffen, was nicht nur Pius irritiert. |  4
| | | | | Stefan Fleischer vor 15 Stunden | |  | @ Cosmas «Wie man die Petrusbruderschaft heute behandelt.»
Ich bin nicht Historiker. Aber so wie ich es zu beurteilen vermag sind EB Lefebvre und seine Anhänger durch ihr Auftreten und ihren Verhandlungsstil nicht ganz unschuldig daran, dass es so weit kommen konnte. Zudem wird das Problem aus meiner Sicht viel zu wenig im Gesamtzusammenhang behandelt. Und die tieferen Ursachen bleiben oft unberücksichtigt.
Doch überlassen wir die Frage nach den Schuldigen am besten Gott, dem Allwissenden. Gegenseitigen Klagen und Anklagen bringen uns nicht weiter. Und vielleicht sollten wir alle uns wieder um viel mehr Gottvertrauen bemühen. Das könnte unseren gegenseitigen Umgangsstil wesentlich verbessern. Das könnte uns helfen zu überlegen, was wir, wir selbst, jeder an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten, beitragen könnte, die Einheit der Kirche, die Einheit im Glauben, wieder herzustellen. |  6
| | | | | Johannes14,6 vor 15 Stunden | | | | Und was ist mit dem synodalen Weg ? "Das ist besonders am sog. Synodalen Weg zu studieren, wo es in der Tat darum geht, häretische Lehren besonders in der Übernahme atheistischer Anthropologien einzuführen und eine Art anglikanische Kirchenverfassung..Eine von Menschensatzungen errichtete Deutsche Nationalkirche, die nur noch symbolisch den Papst irgendwie als Ehrenoberhaupt anerkennt, wäre nicht mehr katholisch und zu ihr zu gehören wäre nicht heilsnotwendig."
Starke Aussagen.
Folgt daraus, daß sich die Vertreter häretischer Anthropologie selbst exkommunizieren ?
Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun ?
Aus dem Kirchensteuerverein austreten und Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen ? |  5
| | | | | Rolando vor 17 Stunden | | | | Wo liegt das Problem? Die Piusbrüder können alles Gute das sie tun so weitermachen, nur ein bisschen Demut und sich den Papst unterordnen, das dürfte doch nicht soo schwer sein. Wie reagierte P. Pio? Er blieb in der Kirche, unter dem Papst, auch er erkannte trotz Einschränkungen durch Rom die Notwendigkeit der Einheit. Verfolgte Christen hatten als Erkennung die drei weißen Dinge, Hostie, Maria, Papst. Da kann jeder prüfen wo er steht. Bei manchen fehlt eines, bei manchen alles. Ich sage immer wieder, bei den Petrusbrüdern geht es auch. Eigene Köpfe gibt es nun mal ein beide Richtungen, deshalb hat Jesus den Papst eingesetzt. Es geht nicht um Diskutiererei, es geht um Gehorsam, dann erst gibts Ergebnisse nach gutem Dialog. |  5
| | | | | Michaela Tomas vor 21 Stunden | | | | Bischof Athanasius Schneider kommt zum Wort Bischof Schneider widerspricht Fernández: Konzilstexte nicht unantastbar christkoenigtum.de/2026/02/20/bischof-schneider-widerspricht-fernandez-konzilstexte-nicht-unantastbar/ |  4
| | | | | Versusdeum vor 23 Stunden | | | | @Wirt1929 Ja, wir haben (wieder) einen tiefgläubigen Papst. Keine Frage. Aber lesen Sie mal im Neuen Testament nach, wie das Verhältnis des Petrus zum Herrn selbst war (er brannte vor Eifer und liebte den Herrn von ganzem Herzen, verleugnete ihn aber auch in der Verfolgung) oder zu Paulus (der dem ersten Papst offen widersprach, wenn es sein musste). Und ich dachte, das letzte Pontifikat hat auch dem Letzten klargemacht, dass die Kirche keine Monarchie ist, sondern selbst der Papst nur ein Verwalter der Stiftung Jesu Christi ist. Und nein, auch das Zweite Vatikanum ist kein Superdogma, bei dem jedes einzelne Wort zu glauben ist. |  5
| | | | | Versusdeum vor 24 Stunden | | | | Und was ist mit dem schismatischen Weg? Warum dürfen die Bischöfe der DBK die Moral der Bibel und Kirche über Bord werfen, warum dürfen sie ein Gegenparlament mitbeschließen, warum ihre bischöflichen Befugnisse (und selbst Dinge, in denen sie keine Befugnisse haben) an ein aktivistisches Laiengremium delegieren - und alles und noch viel mehr ohne jegliche Sanktionsdrohungen aus Rom? Was an Häresien und schismatischen Akten muss noch geschehen, damit das Kirchenrecht das sanktioniert? Müssen sie erst Weihesimulationen selbst vornehmen? So dumm wird kaum jemand sein. Wäre es sogar denkbar, dass die Kirche am Ende sogar systematische Meßsimulationen zum Schaden der arglistig getäuschten Gläubigen "um der Einheit willen" duldet? Was muss denn noch alles geschehen? Oder gelten die Worte und Taten Jesu, die Dogmen und das Kirchenrecht etwa nur noch für Pius? |  4
| | | | | Hebi vor 24 Stunden | | | | Novus Ordo verhindert nicht den Missbrauch der Liturgie „ Der tatsächlich vorkommende Missbrauch der Liturgie (Fastnachtsmessen, die atheistische Regenbogenfahne in der Kirche, willkürliche Änderungen nach eigenem Gusto) ist nicht dem Ritus des Novus Ordo oder gar dem Konzil anzulasten, sondern denen, die sich dieser Blasphemien und liturgischen Missbräuche wegen Ignoranz oder aus Frivolität vor Gott und der Kirche schwer schuldig machen.“ Das ist sicher wahr. Jedoch bleibt festzuhalten, dass solche Missbräuche im Rahmen der alten Form eigentlich unvorstellbar sind, in der neuen sehr wohl, wie man sehen kann. Das ist der entscheidende Kritikpunkt. |  6
| | | | | Versusdeum vor 24 Stunden | | | | @littlemore Nun ja: Beobachten Sie seit Jahrzehnten die Entwicklung beider Riten? Ich kann jedenfalls aus fast 40-jähriger Erfahrung sagen, dass Messen wie Predigten im überlieferten Ritus sich nur marginal verändert haben, die im Novus Ordo aber sehr wohl - und praktisch nie zum Besseren (von seltenen löblichen Ausnahmen wie dem feierlichen lateinischen Hochamt in München - St. Peter einmal abgesehen).
Und wie schon mehrfach gesagt: Die tendenziösen Falschübersetzungen ins Deutsche (insbesondere natürlich das von Papst Benedikt XVI. mehrfach angemahnte "für alle" in den Wandlungsworten) müssten dringend korrigiert werden, um die scheichende Tendenz zur Allerlösungshäresie zu stoppen. |  6
| | | | | Michaela Tomas vor 24 Stunden | | | | "... von aussen her...." Mir stellt sich mittlerweile die Frage, wer hier aussen steht.
Das, was sich spätestens seit Papst Franziskus kirchlich ereignet hat, ist doch nun wirklich äusserst fragwürdig. Manche würden diese Dinge sogar als herätisch bezeichnen.
Und was die V2 Documente betrifft: zwei diametral entgegengesetzte Kirchenmänner, Bischof Athanasius Schneider und Kardinal Kasper, haben beide eingeräumt, dass die Dokumente absichtlich zweideutig gehalten wurden.
Ja, was soll denn der einfache Gläubige damit anfangen? Die Verwirrung ist doch vorprogrammiert, ganz genau, wie die Himmelsmutter in Akita angekündigt hat: Bischof gegen Bischof und Kardinal gegen Kardinal.
Beten und Büssen, gerade richtig zur Fastenzeit. |  5
| | | | | Wilolf vor 25 Stunden | | | | @persona: Antwort Gottesbild FSSPX Nach meiner Kenntnis (allerdings war ich zum letzten Mal vor knapp 50 Jahren in Écône) unterscheiden sich Gottesbild und Katechismus der FSSPX nicht im geringsten von der ganz normalen römisch-katholischen Lehre. Vom Gottesbild so mancher deutscher Bischöfe lässt sich dies leider nicht behaupten. |  4
| | | | | lesa vor 25 Stunden | |  | „Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen“ (Lukas 7,35) Buchempfehlung:
Dr. Peter Kwasniewski
"Wahrer Gehorsam in der Kirche: Ein Leitfaden in schwerer Zeit"..
Auch in dieser Frage erfüllt sich die Prophezeiung, dass Kardinäle und Bischöfe unterschiedlicher Meinung sein werden.
Die Piusbrüder geht den Weg des Gewissens, den Weg des Gehorsams dem Glauben gegenüber. Sie gibt soch bereits Tausenden Gläubigen Halt und Orientierung im Glauben der Kirche. Soll man nooch auf weitere vom Papst gelobte, irreführende Dokumente warten - und zuschauen, was an geistiger Verelendung an im Weiberg passiert? (Kindermorde gegenseitig, ständig Mütter, die ihre Kinder umbringen, Suizide am laufenden Band, Amokläufe! Glaube ist mehr als Georsam. Und er wirkt Dringlicheres als kleinkarierte legale Vorgaben. Vielleicht aber lässt Gott diese Sturheit Roms zu, wie er das Herz des Pharao verhärtet und auf Seine Weise den Exodus in Bewegung brachte. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der Hl. Geist führt Regie, oft auf eine Weise, die UNS nicht verständlich ist. |  3
| | | | | Cosmas vor 26 Stunden | | | | @Stefan Fleischer Ihr "Traum" klingt gut, hätte aber nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Dazu brauchen Sie sich nur ansehen, wie man die Petrusbruderschaft bis heute behandelt. Abhängig von der Gunst des Bischofs und Pfarrers. Ohne jede Aufstiegschance. Ihre Messen werden am Anschlagbrett der Kirche nicht eingetragen. Dort sind nur novus ordo Messen auf dem plan. Zu sehen derzeit in Wien in der Paulanerkirche. Die FSSP wurde in Wien im Lauf der Jahre seit 1988 bereits aus vier Kirchen wieder hinauskomplementiert. Rom hätte ohne Druck von außen die Tradition längst zertreten. Zudem: wenn sogar mit rechtgläubigen Orden des Novus Ordo so umgesprungen wird, wie es Kardinal Müller beschreibt, ist es umso klarer. |  6
| | | | | Freude an der Kirche vor 26 Stunden | | | | Bravo!!! Vielen Dank, Eminenz! - Messerscharf formuliert! - Auf den Punkt genau ausgedrückt.
Es gibt nur einen Weg: Die Bruderschaft muss zurückkehren in die volle Einheit mit der Kirche und von innen zur Gesundung der Kirche beitragen. Bitte nicht mehr von außen agieren gegen in der Kirche treue Katholiken, die in den Augen der Bruderschaft nicht treu sind, weil sie zwei von der Bruderschaft abgelehnten Punkten des Konzils anhangen und dem novus ordo beiwohnen.
In die Einheit!!! Treue Zeugen und von dort her segensreich wirken. Gehorsam bringt Gnade, Stolz nicht! |  1
| | | | | Wirt1929 vor 26 Stunden | | | | Wer es noch nicht begriffen hat bitte genau lesen, im Zweifel mehrmals. Dreh-und Angelpunkt ist der Pontifex. Da helfen auch keine noch so ausgefeilt wohlgesetzte Erklärungsklimmzüge. Vergelts Gott Kardinal Müller für die notwendige Richtigstellung und angebrachte Unterweisung. |  2
| | | | | Schillerlocke vor 26 Stunden | | | | @persona Ihren Beitrag zum Gehorsam unterstütze ich voll und ganz. Überdies hat Kardinal Müller uns Gläubigen gute Auskunft gegeben. Mögen sich auch diese Pius-Leute davon beeindrucken lassen. |  1
| | | | | Psalm1 vor 26 Stunden | | | |
"Die Piusbrüderschaft hat zu Recht wie jeder andere rechtgläubige Katholik die Lehre des I. Vatikanums im Gewissen sich zu eigen zu machen und ihr Handeln davon leiten zu lassen:"
Schön gesagt. Aber genau da liegt ja das Problem. Die Piusbruderschaft behauptet so zu handeln, da sie die verbindliche überlieferte Lehre gegen Verfälschungen seit dem Konzil verteidigt. Der Papst mit seinen Mitarbeitern muss logisch stringent nachweisen, dass sich die Bruderschaft hier irrt. Und diese Beweisführung sollte dann öffentlich kommuniziert werden. |  2
| | | | | persona vor 27 Stunden | | | | Gottesbild Ich möchte mal wissen, ob in der Piusbruderschaft ein ganz eigenes Gottesbild vorherrscht. Kann jemand dazu kompetent etwas sagen?
Kommt man für die Piusbruderschaft nur dann in den Himmel, wenn man sich an bestimmte Vorschriften und Regeln hält? Können Piusbrüder in ihren Sünden und Fehlern unerschütterlich auf Jesus Christus vertrauen, dass ER sie ganz unverdient erlöst?
Eine Sünde wider den Heiligen Geist, die nicht vergeben werden kann, ist es das vielleicht? |  0
| | | | | persona vor 27 Stunden | | | | Gehorsam ...ist es, was Gott liebt. Wir können Dinge tun, die noch so gut gemeint sind; aber immer müssen wir es im Gehorsam zu Gott tun. Eine Kirchenspaltung zu riskieren oder gar zu provozieren kann unmöglich mit dem Willen Gottes übereinstimmen.
Natürlich gilt die Pflicht des Gehorsams nicht nur für die Piusbruderschaft, sondern auch für uns und für jeden einzelnen und jede einzelne. Gott spricht, und wir Menschen hören. So herum, und bitte nicht andersherum |  6
| | | | | littlemore vor 29 Stunden | |  | Klasse! Solche Worte kann und darf nur ein Kardinal Müller schreiben ... Ich zitiere: "Insofern darf jeder Katholik das Motu proprio Traditionis custodes (2021) und seine oft unwürdige Umsetzung seitens geistig überforderter Bischöfe kritisieren sowie deren mangelhafte theologische Argumentation und pastorale Rücksichtslosigkeit. Aber auch der Zweifel, dass die Hl. Messe nach dem Missale Pauls VI. (etwa wegen der Möglichkeit von Konzelebration, der Richtung des Altars, der Verwendung des Landesprache) der Tradition der Kirche als normativem Kriterium der Auslegung der Offenbarung widerspreche (und von freimaurerischen Gedankengut durchsetzt sei) ist theologisch abwegig und eines ernsthaften Katholiken unwürdig."
Nach beiden Seiten hin (!) sehr erfrischend klare und wahre Worte. |  1
| | | | | Wynfried vor 29 Stunden | |  | @ Karlmaria Ja, ganz genau!
Das würde auch den Erkenntnissen der ökumenischen Theologie entstsprechen, auf die Kardinal Ratzinger nach den unerlaubten Bischofsweihen von 1988 verwiesen hatte.
Wenn man heute schon Ökumene so groß schreibt, warum sollte dann ein innerkirchlicher oder innerkatholischer Dialg nicht möglich sein? |  2
| | | | | Stefan Fleischer vor 29 Stunden | |  | Meine Frage ist immer mehr; hätten sich EB Lefebvre und seine Anhänger nicht von Anfang an und geschlossen auf jenen Weg gemacht, den die Petrusbruder dann eingeschlagen hat, wäre so nicht eine schlagkräftige Gemeinschaft entstanden, welche manche Fehlentscheide hätte verhindern und insbesondere sich klar gegen jene Grundtendenz der Menschzentriertheit, welche von der Befreiungstheologie ausging, hätte stellen können? So aber wurden und werden immer noch viele guten Kräfte in Grabenkämpfen aufgerieben, welche wir dringend im Kampf gegen den Modernismus brauchen würden. |  9
| | | | | Karlmaria vor 29 Stunden | |  | Das halte ich auch für eine mögliche Lösung: Dass die Piusbruderschaft natürlich auch das Recht auf Interpretation der umstrittenen Konzilstexte hat. Es gibt immer die katholische Weite: Man kann das so sehen oder so. Aber eben nicht von vorne herein ablehnen! |  3
| | | | | discipulus vor 29 Stunden | | | | Großartig! Einer der besten Texte von Kardinal Müller seit langem. Vergelts Gott, Eminenz! |  6
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