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"Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"

vor 35 Stunden in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Gegen „häretische Interpretationen“ und den deutschen Reformkurs: Engagierte Laien und Bischof Eleganti gründen neue wertkonservative Bewegung als Alternative zu ZdK und DBK.


Offenbach a.M. (kath.net) Inmitten der anhaltenden Spannungen um den kirchenpolitischen Kurs in Deutschland hat sich am vergangenen Sonntag in Offenbach am Main eine neue Vereinigung romtreuer Katholiken formiert. Die Initiatoren verstehen sich als eine Bewegung für wertkonservative Gläubige, die im aktuellen kirchlichen Establishment und in den offiziellen Gremien keine Heimat mehr finden. Die Neugründung soll jenen eine verlässliche Stimme verleihen, die sich vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) explizit nicht vertreten fühlen und von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) nicht gehört werden.

Die Gründerbasis setzt sich international zusammen: Zu ihr gehören Deutsche aus dem In- und Ausland, in Deutschland lebende Katholiken ausländischer Herkunft sowie Gläubige weltweit mit einem engen Bezug zu Deutschland. Trotz des spürbaren Gefühls der Marginalisierung betonen die Verantwortlichen, dass wertkonservative Katholiken in den deutschen Pfarrgemeinden keineswegs eine Minderheit darstellen – sie seien lediglich in der medialen Berichterstattung und im offiziellen Dialog faktisch unsichtbar geworden. Diese Repräsentationslücke soll der neue Verein nun schließen. Er steht sowohl Laien als auch Geistlichen offen, definiert sich jedoch kirchenrechtlich dezidiert als Laienbewegung im Sinne des Konzilsdekrets über das Laienapostolat (Apostolicam Actuositatem) vom 18. November 1965.


Das primäre Ziel der Bewegung ist die Stärkung des katholischen Glaubens und die Festigung der unverbrüchlichen Treue zum römischen Lehramt. Eine enge Vernetzung mit Gleichgesinnten sowie bereits bestehenden gläubigen Verbänden wird ausdrücklich angestrebt.

Prominente Unterstützung erhält die Initiative aus dem Episkopat. Das Gründungsmitglied Bischof Marian Eleganti fand deutliche Worte zum Start der Bewegung: „Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen.“

Der neu gewählte Vorsitzende, der Rechtsanwalt Thommy Schott, der die Bewegung auch initiiert hat, übte scharfe Kritik an den jüngsten Entwicklungen innerhalb der deutschen Kirchenlandschaft und verwies dabei auf den vergangenen Katholikentag in Würzburg. Dort habe man deutlich gesehen, wie viele Gläubige mittlerweile dächten, „die Reformen aus der Regenbogenwelt seien das, was jetzt römisch-katholisch sei“, so Schott.

Schott machte für diese Verwirrung eine gezielte Begrifflichkeit und mediale Dynamiken verantwortlich: „Die Wortfindungen der Reformhirten haben zu diesen Irrtümern beigetragen genau so wie die Presse, die immer weniger ihrer Informationspflicht nachkommt, sondern eine bestimmte Haltung vermittelt.“ Der Jurist stellte unmissverständlich klar: „Wir meinen jedoch, dass die Abschaffung des Zölibats, die Weiheämter für Frauen und eine Sexualmoral wider der Heiligen Schrift nicht ‚anders-katholisch‘ sind, sondern gar nicht katholisch.“

Die Neugründung reagiert damit auf eine tiefe Entfremdung, die viele Gläubige angesichts des aktuellen Kurses der offiziellen Kirche in Deutschland empfinden. Gleichzeitig warnte Schott vor den globalen Konsequenzen dieses Sonderwegs: „Eine Spaltung der Kirche in Deutschland aber ist eine Spaltung der Weltkirche, denn wir sind eins.“ Die Bewegung sieht sich daher in der Pflicht, Gegenakzente zu setzen. „Wir werden zeigen, dass der Glaube unserer Väter der wahre Glaube ist“, erklärte der Vorsitzende und lud alle Katholiken herzlich dazu ein, die Bewegung durch Mitwirkung, Unterstützung oder eine Mitgliedschaft zu stärken.

Pro Fide Ecclesiae e.V.i.Gr. - http://profideecclesiae.org


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 5 Stunden 
 

Mgr. Marian Eleganti OSB

In meinem Beitrag hatte ich mich verschrieben. Es muss heißen: MARIAN Eleganti.
Entschuldigung!


0
 
 SalvatoreMio vor 5 Stunden 
 

Ich bin beigetreten!

@DL: Vielen Dank für den wichtigen Hinweis auf die Homepage. - Ich denke sehr gerne zurück an die unvergessliche Reise nach Polen vor 3 Jahren mit kath.net, die Weihbischof Mario Eleganti maßgeblich mitgestaltete. Es waren sehr kostbare Tage, in denen Mario Eleganti uns sich und sein Denken sehr offen darstellte. Dass diese neue Vereinigung auch unter seiner Führung steht, überzeugt mich einfach. Darum bin ich beigetreten. Ich denke mal, dass jedes kleine Licht, das man mitanzündet, wird hilfreich sein.


0
 
 borromeo vor 7 Stunden 

Die Ziele des Vereins lesen sich katholisch, kirchentreu und traditionsverbunden.

Das sogenannte "ZdK" wird nicht als "Laienvertretung aller Katholiken in Deutschland" anerkannt.

Ich trete "Pro Fide Ecclesiae" als Mitglied bei in der großen Hoffnung, daß der Verein eine wirklich starke Stimme derer werden kann, die einfach nur katholisch sein wollen. Nicht "anders katholisch", nicht "synodal-katholisch", nicht "deutsch-katholisch". Die Ansätze dazu sind vorhanden.


2
 
 Stefan Fleischer vor 10 Stunden 

Meine Frage

Ein Artikel in einem katholischen, traditionsfreundlichen Medium veranlasst mich zur Frage, wo genau dieser neue Verein steht. Konkret wäre für mich wichtig zu wissen, wo er in der Auseinandersetzung um die Petrusbruderschaft steht. Kann mich jemand hier aufklären?


1
 
 DL vor 13 Stunden 
 

Ja, der neue Verein heißt: Pro Fide Ecclesiae

Mitglied kann man über die Homepage werden:
https://profideecclesiae.org/


2
 
 Stefan Fleischer vor 13 Stunden 

Umkehr ist gefragt.

Ja, wir Gläubige sollten endlich erwachen und von unseren Hirten fordern, dass sie wieder den katholischen, den allumfassenden Glauben verkünden, ohne Abstriche und Schönfärbereien, ohne Konzessionen an den Mainstream und ohne Angst vor irdischen Mächten, und uns den Weg zum ewigen Heil führen, statt uns mit Vertröstungen auf ein illusorisches, diesseitiges Heil abzuspeisen. Wir wissen doch alle (wenn wir ehrlich sind) dass eine bessere Welt nur insoweit möglich wird, als möglichst alle Menschen sich ernsthaft auf den Weg zur ewigen Heimat machen. Dann wird uns alles andere hinzu gegeben. (vgl. Mt 6,33) Wir müssen uns also wieder an das Erfolgsrezept des Völkerapostels halten: «Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, (1.Kor 1,23 ff)


0
 
 Versusdeum vor 14 Stunden 
 

@asellus

Die ganze woke Ideologie ist eine sich selbst widersprechende und mittelfristig selbst abschaffende und dabei verbrannte Erde hinterlassende Irrlehre:
- Gender ersetzt wissenschaftliche Fakten durch "gefühlte Wahrheiten" und behauptet, dass alles geändert werden könne, sogar das Geschlecht
- Die Homo-Ideologie/-lobby behauptet ohne jeden Beleg das komplette Gegenteil, nämlich, dass homophile Neigungen angeboren seien und leugnet damit den freien Willen des Menschen (auch den, nicht mehr homo-sexuell leben zu wollen!)
- Wokeismus ersetzt letztlich alles durch Ideologien, die im Kern dem Kampf gegen Christentum und Konservativismus dienen, aber zum Scheitern verurteilt sind, weil sie zwar "zwischen Indigenen" funktionieren, aber der perfekte Brandbeschleuniger für zugewanderte kriminelle Strukturen und Islamismus sind. Den Rest wird die Demographie erledigen, v.a., so lange wir selbst Kriminellen und Islamisten das Faulenzen und teils mehr als ein Dutzend Kinder sponsern.


2
 
 SalvatoreMio vor 15 Stunden 
 

Pro Fide Ecclesiae

heißt die Vereinigung durch Unterstützung von Weihbischof Eleganti, die gerade in Mannheim gegründet wurde und noch im Aufbau begriffen ist. "Die Gründerbasis setzt sich international zusammen" -heißt es in obigem Beitrag. Es geht aber offensichtlich zunächst um die deutsche Misere, an der das "Zentralkommitee" als übler Stolperstein beteiligt ist.


1
 
 Versusdeum vor 16 Stunden 
 

Warum ausgerechnet D, CH und A? @asellus

Ich denke, es gibt viele Faktoren, u.a.
- Eine Theologie, die lehren durfte, was immer sie wollte und selbst die Worte und Taten Jesu zum Märchen erklären konnte (u.a. Hans Küng)
- Mehrere tendenziöse Falschübersetzungen in der Liturgie, die seit 55 Jahren (!) und trotz päpstlicher Interventionen (Ungehorsam!) bis hinein in die Wandlungsworte (!!!) die Menschen in die falsche Sicherheit der Allerlösung / Zwangserlösung wiegen
- Das erste "Gotteslob", in dem viele glasklar katholische Aussagen gecancelt oder umgedichtet wurden, sogar das komplette "Fest soll mein Taufbund immer stehen" (ist jetzt zurück, aber raffiniert umgedichtet von "und folgsam ihren [der Kirche] Lehren" auf "und folgsam Gottes Lehren") oder sämtliche Strophen von "Beim letzten Abendmahle", in denen vom Abendmahlssaal zur Eucharistie gewechselt wird ("Das Opfer ist bereitet durch IHN auf dem Altar...")
- Das Kirchensteuer- (D) und "Staatskirchensystem" (CH), das die Kirche lokal zu einer "N"GO werden lässt


2
 
 Smaragdos vor 26 Stunden 
 

Pro fide Ecclesiae

Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Name der neuen Vereinigung.

Ich trete ihr gerne bei, vor allem, wenn Bischof Eleganti mit im Boot sitzt. Er ist im Gegensatz zu vielen deutschen Bischöfen dem Katechismus von Johannes Paul II. treu und nicht dem Zeitgeist.


1
 
 asellus vor 26 Stunden 
 

Warum nur Deutschland? [Ergänzung]

Sind nicht auch Schweizer und Österreicher Katholiken von diesen Verirrungen betroffen? Ich wünschte, es gäbe gar einen Verein für den ganzen deutschsprachigen Raum in Europa. Und ich würde gleich den Relativismus (Diktatur des Relativismus) und den daraus entstandenen Feminismus objektiv als Irrlehren oder menschlichen Irrsinn erklären.

Jesus Christus ist Sieger über Sünde und Tod und über den Relativismus! (siehe Link)

www.ifit.li/?p=9792


4
 
 asellus vor 26 Stunden 
 

Warum nur Deutschland?

Sind nicht auch Schweizer und Österreicher Katholiken von diesen Verirrungen betroffen? Ich wünschte, es gäbe gar einen Verein für den ganzen deutschsprachigen Raum in Europa. Und ich würde gleich den Relativismus (Diktatur des Relativismus) und den daraus entstandenen Feminismus objektiv als Irrlehren oder menschlichen Irrsinn erklären.


1
 
 Fatima 1713 vor 27 Stunden 
 

Pro Fide Ecclesiae e.V.i.Gr.

http://profideecclesiae.org

Das wird es wohl sein...


0
 
 Richelius vor 29 Stunden 
 

Eigentlich finde ich den Verein gut.
Aber können die Vertreter nicht aufpassen, was sie sagen?
Es gibt kath. Teilkirchen ohne Zölibat. Wenn man den Satz von Th. Schott liest, könnte man meinen, die wären nicht katholisch. Und gerade diese Kirchen haben einen hohen Anteil an Martyrern!


0
 
 SarahK vor 33 Stunden 
 

Wie ist denn jetzt der Name

Ich meine wenn um Mitglieder und Unterstützer gebeten wird, muss man ja wissen wen. „neuer Anfang“ war mir persönlich zuviel „Alter Anfang“ besetzt.


0
 
 girsberg74 vor 34 Stunden 
 

Gar nicht an solches denken !!!

@Jörgen - „Solange die Bande zwischen DBK und ZdK so eng ist, ...“


1
 
 JP2B16 vor 35 Stunden 
 

Konkurrenz, Wiederbelebung oder neuer Versuch ...

... eines "Forums Deutscher Katholiken", das sich aus selben Motiven im Jahr 2000 gründete und im Kuratorium zeitweise sehr prominent besetzt war? Leider hat hier aus Altersgründen (und a.m.) eine traurige Entwicklung eingesetzt, die ZDK und DBK insgeheim freuen dürfte. Auch die von Bernhard Meuser 2021 gegründete Initiative "neuer Anfang" war und ist eine notwendige Reaktion auf die Irrungen des deutschen Synodalen Wegs. Ich kann der neuen Initiative nur alles Gute wünschen, v.a. aber, dass nicht dieselben Fehler gemacht werden, so dass am Ende doch nur ein kleines Grüppchen älterer Herrschaften Eulen nach Athen trägt. Eine ganz große Herausforderung und Hochachtung vor dem Mut des Initiators.


2
 
 MaJo33 vor 35 Stunden 
 

Forum Deutscher Katholiken

Das Forum gibt es ja auch, seit über 25 Jahren. Warum war nun eine Neugründung nötig? Dem Forum mangelt es offenbar an Führungspersonal - da wäre es doch geschickt, wenn sich entsprechend Interessierte dort eingebracht hätten. Anstatt eine neue Grupppierung zu gründen, die dann vielleicht auch wieder Schwierigkeiten bekommt. Wäre es nicht geschickter, dass Gleichgesinnte gemeinsam an einem Strang ziehen und ihre Kräfte bündeln?


2
 
 Jörgen vor 36 Stunden 
 

Solange die Bande zwischen DBK und ZdK so eng ist, wird es eine Alternative zum ZdK schwer haben. Aber jeder Vorstoß ist unterstützenswert. Wie kann man Kontakt aufnehmen?

Das ZdK entschuldet Bischöfe durch Kollektivierung der Missbrauchsverantwortung, die DBK autorisiert entgegen besseren Wissens das ZdK als einzige Laienvertretung. Das DBK-Sekretariat könnte man mit dem ZdK-Präsidium geräuschlos austauschen.


3
 
 SalvatoreMio vor 36 Stunden 
 

Ein Lichtschein im Finstern?!

Ein mutiger Reformkurs bildet sich mit Unterstützung von Bischof Eleganti? Das lässt hoffen! Beten wir, dass sich etwas entwickelt nach Gottes Willen! Beten wir darum - jeden Tag!


7
 
 Kerze vor 37 Stunden 
 

Wie kann ich Mitglied dieser Bewegung werden?

Gott sei Dank für diese Möglichkeit.

Ich wäre gerne dabei.

Auf jeden Fall im Gebet verbunden.


4
 
 Tschuschke vor 2 Tagen 
 

??

Ja, wie heißt denn nun der neue Verein? Das möchte man doch auch wissen!
Wolfgang Tschuschke, Pfr. i. R.


4
 

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