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„Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"

vor 3 Tagen in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
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Erzbischof Cordileone von San Francisco (USA) hat auch jene Katholiken im Blick, die in Gefahr stehen, „geistliche Nahrung außerhalb der mit Rom verbundenen Familie zu suchen“


San Francisco (kath.net) „Die jüngste Bischofsweihe durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. offenbart ein wachsendes Misstrauen, das schon seit langer Zeit schwelt.“ Darauf macht Erzbischof Salvatore J. Cordileone, Erzbischof von San Francisco, auf seinem X-Auftritt aufmerksam. „Beten wir dafür, dass bald ernsthafte Bemühungen um einen aufrichtigen und ehrlichen Dialog beginnen und dass den Gläubigen ein leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird – damit sie sich nicht gezwungen sehen, geistliche Nahrung außerhalb der mit Rom verbundenen Familie zu suchen.“

In einem anderen Beitrag retweetete Cordileone einen Artikel mit der Forderung von Erzbischof Georg Gänswein nach mehr Zugangsmöglichkeiten zur Messe in der außerordentlichen Form und kommentierte: „Wir brauchen für die Gläubigen einen besseren Zugang zur traditionellen lateinischen Messe, aber auch mehr ehrfürchtige, von der Tradition geprägte Messen im Novus Ordo.“


Bereits 2024 hatte Cordileone in einem Gastkommentar im britischen „Catholic Herald“ darauf hingeweisen, dass in einer entchristlichten Zeit, die obendrein traditionellen Formen von Religion zunehmend feindselig gegenüber steht, die Kirche alle Ressourcen einsetzen müsse. Die Alte Messe und die Schönheit, zu der sie inspiriere, sei eine solche Ressource, gerade auch für junge Menschen. Die Messe in der außerordentlichen Form sei einer der Wege um Seelen, die weit von Christus entfernt sind, zu ihm und zu seiner Braut, der Kirche, zu führen.


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Lesermeinungen

 lamwool vor 11 Stunden 
 

Danke

an Euch, die mir geantwortet haben!
Habt mir geholfen.
Gruss


1
 
 SarahK vor 16 Stunden 
 

@SalvatoreMio, Danke fürs Teilen dieser Insights

Ich habe meine persönliche Geschichte mit dem weglassen des Embolismus eines Priesters bei „wir haben uns alle Lieb Messfeiern“ und denke heute „ach hättest du doch nur den Mund gehalten“, weil der Priester ansonsten wirklich gut ist und auf jeden Fall katholisch. Aber wenn so gar nichts mehr stimmt, dann komme ich auch nicht in die Heilige Messe rein. Ich war gestern mit einer protestantischen Freundin aus und die fragte mich „was hast du gemacht, du siehst so glücklich und zufrieden aus und außer dass ich allen alles vergeben habe. fiel mir nur der regelmäßige Messbesuch ein. Vielleicht wissen die Priester gar nicht alle, wie wichtig die approbierte Messe für die Welt ist…..und ja meine Freundin sagte sie möchte irgendwann mal mitkommen.


0
 
 Versusdeum vor 16 Stunden 
 

@Couperin

Mir geht es auch "auf den Keks", dass diese Debatten immer noch notwendig sind und der überlieferte Ritus der Kirche "dank" TC immer noch nach Belieben verboten werden darf. DAS Argument für den Novus Ordo war doch, dass er den modernen Menschen eher ansprechen würde, was jedenfalls in Deutschland ein Trugschluss war (Messbesuch um fast 90% zurückgegangen). Warum also geben wir nicht beide Riten frei und sehen, welcher den Menschen mehr "gefällt" bzw. ihre spirituelle Sehnsucht eher erfüllt?


0
 
 Wilolf vor 26 Stunden 
 

@lamwool: Antworten für Gläubige, die kein Latein können Teil 2

Ab dem Alter, in dem man Gelesenes auch schon verstehen kann, hat man verschiedene Möglichkeiten, unter anderem:
Man kann auf deutsch mitlesen: Die gleichbleibenden Texte der Hl. Messe stehen (genauso wie für den Novus Ordo im „Gotteslob“) immer zweisprachig in dem Gesangbuch, das in der Kirche ausliegt. Die wechselnden, tagesbezogenen Texte stehen zweisprachig im sogenannten „Volksmissale“ (vor dem Vatikanum II war das der Schott oder der Bomm, heute vor allem der Ramm) das man bei Interesse käuflich erwerben kann.
Man kann einfach nur beim Gemeindegesang mitmachen.
Man kann in der Schola bzw. dem Kirchenchor mitsingen.
Man kann (so war das vor dem Vatikanum II üblich) andere Gebete beten, die nicht direkt mit dem Verlauf der Hl. Messe zu tun haben. Das könnte allerdings dem Prinzip der „Tätigen Teilnahme“ widersprechen und wäre dann nicht im Sinne des Konzils.


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 Wilolf vor 26 Stunden 
 

@lamwool: Antworten Teil 1

Wie das heute bei der Piusbruderschaft ist, weiß ich nicht, daher kann ich nur von den romtreuen „alten Messen“ sprechen (also Petrusbruderschaft, Institut Christus König und Hoherpriester, Bistumsgeistliche und andere). Und das auch nur ganz grob – bin kein Profi:
Ja, mindestens an Sonn und Feiertagen wird eine Predigt gehalten. Selbstverständlich in der Landessprache, also in unserem Sprachraum auf Deutsch. Der Zweck der Predigt ist ja schließlich, dass sie auch verstanden wird. Genauso werden auch Lesung und Evangelium in der Landessprache gehalten (manchmal auch vorher noch in Latein und erst danach übersetzt).
Ratschläge an Gläubige, die kein Latein können (das sind die allermeisten, auch in „lateinischen“ Messen, selbstverständlich auch alle Kinder): Da kommt es auf das Alter an:
Um die Kinder (das sind in der „Alten Messe“ meist ziemlich viele) kümmern sich ihre Eltern mit, je nach Alter, auch Messbüchlein mit schönen Bildern und guten Texten.


0
 
 Couperin vor 27 Stunden 
 

Warum nicht einfach mehr lateinische Messen in der heute gültigen Form?

Die Debatten gehen mir inzwischen auf den Keks. Man sollte einfach mehr Messen (nach der gültigen Ordnung) in Latein anbieten. In Städten ist das leicht möglich und wird z.T. ohnehin gehandhabt.


0
 
 Versusdeum vor 28 Stunden 
 

@lamwool

- gepredigt wird im überlieferten Ritus der Kirche in jeder Sonntags- und Feiertagsmesse (weniger Ausnahmen wie 26.12.) und teils auch an anderen Festen. Die Predigt ist auch bei Pius ausschließlich auf deutsch (oder ggf. simultan übersetzt)
- Lesungen und Evangelium bei Pius sind erst lateinisch, dann auf deutsch, bei Petrus manchmal auch nur auf deutsch
- Messtexte (jeweils zweisprachig!): Grundtext unter "Ordo Missae" im Netz (z.B. Link unten) / Basistexte im gedruckten grünen Bändchen der Petrusbruderschaft / vollständig im "Schott" (gebraucht oder auch als Neudruck) mit sämtlichen festen und variablen Gebeten, Lesungen und Evangelien sowie den gregorianischen lateinischen Messgesängen.

www.messopfer.de/employees/der_ordo_missae.pdf


0
 
 SalvatoreMio vor 33 Stunden 
 

Sich für schlauer halten oder was?

@SarahK: die Motive mögen unterschiedlich sein: es gibt auch immer Zeitströmungen; manches Argument klingt gut, man übernimmt es unreflektiert, inf hält sich für fortschrittlich z. B."Es segne uns..." Priester wollen nicht abgehoben, nichts Anderes sein, irren dabei aber, wenn sie der Eucharistiefeier vorstehen, wenn sie sich gedanklich in die "Menge" einreihen. So fing bei uns ein indischer Priester auch an, bis ich ihm sagte, er habe zu sagen: "Es segne Euch". Er wollte es nicht einsehen und wurde ärgerlich. Ich erinnerte ihn, dass der Priester in vielen Ländern "Father, Padre" genannt wird, und diesen Auftrag der Leitung, des väterlichen Dienstes auch habe. Das missfiel ihm total. Zugleich wollte er bei dem Segen auch selbst mitgesegnet sein, hatte also seine Priester-Rolle noch nicht erkannt. Dann änderte er doch seine Segensformel und kehrte zum "Euch" zurück. Vermutlich hatte er bei Mitbrüdern Rat eingeholt.- Hinter "kleinen Dingen" liegt oft Wesentliches verborgen.


2
 
 SarahK vor 33 Stunden 
 

@lanwool, ich kenne das so

dass an So und Feiertagen während der Hl Messe in Landessprache gepredigt wird. In werktagsMessen nicht oder vorher eine kurze Ansprache gehalten wird. Ich glaube sie ist nicht Teil des offiziellen Kanons aber gebräuchlich. Ich habe noch in keinem Land erlebt, dass sie in lateinischer Sprache gehalten wird.


2
 
 lamwool vor 35 Stunden 
 

Fragen

habe ich, da nicht so bewandert/gebildet in Liturgiefragen.
- Wird bei der überlieferten/traditionellen Form der Liturgie (in Latein) auch eine Predigt gehalten?
Und wenn Ja, in welcher Sprache.
- Was ratet ihr, denjenigen Gläubigen, welche kein Latein können?
Danke für Antworten und Gruss


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 SarahK vor 2 Tagen 
 

@Tabita, das verziehe ich nach

Ich wollte eigentlich die Pfarrgemeinde wechseln aber dann habe ich mich entschieden den Staub abzuschütteln und einfach nur noch die Heiligen Messen Vorort zu besuchen, die Dank der Priester richtig gefeiert werden und das ist mir wertvoller als irgendeine Gemeinschaft in die man sich einzwingt und nur um des Frieden Willens da sitzt, gut aussieht und den Mund hält….heute früh war ich aus terminlichen Gründen woanders in der Hl Messe und auf der einen Seite hat der Priester jede Lücke mit ausgedachten Texten gefüllt, so dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste wo ich bin, dann aber den Embolismus weggelassen und dann am Ende theatralisch (really sorry) ein „Gott segne uns“ gesprochen. Ich habe mich geärgert bin aber auch heute Abend verabredet sonst wäre ich wohl schon zwischendurch raus gegangen. Es tut mit leid, aber da Frage ich mich ist sein Verhalten demütig? Generell wenn Priester sich für schlauer als das approbierte halten, was geht da in denen vor?


1
 
 tabita vor 2 Tagen 

Wohin? Unschöne Erlebnisse im Umkreis

Tja, ich habe mich in meinem Umkreis nun mal umgesehen. Gehe seit Corona zur Piusbruderschaft in die Hl.Messe, da ich n.M. auch werktags gehe. Fakt: In den umliegenden Pfarrverbänden (ca 10km Umkreis)gibt es nur 3x in der Woche eine Abendmesse. Als Berufstätige kann ich um 8 oder 9Uhr nicht. Eine mit einem Priester der regelmäßig Queergottesdienste abhält (nicht mit katholischer Morallehre vereinbar, also Ungehorsam in Fragen der Moral)und einer, der das Hochgebet aus einem Plastikordner nimmt (Friede, Freude, Eierkuchen, Hauptsache alles in Harmonie; Ungehorsam in Fragen der Liturgie). Nicht mehr werktags zur Hl.Messe gehen und einmal die Woche eben ca 45min fahren (wäre was von Petrusbruderschaft)...?
Ersteres kann/sollte nicht die Lösung sein, oder? Änderung im neuen Messbuch (seit 2022 "viele" statt "alle" bei der Wandlung des Weines, nach Vorgabe Papst Benedikts) wendet bisher keiner an, auch wenns im neuen Gotteslob so steht. Das ist auch Ungehorsam. Wo dann hin?


2
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

@bücherwurm

Ich sagte ja nicht, dass ich den anderen Artikeln gar nicht zustimmen könne, nur, dass es immer Dinge daran gab, die ich anders sehe oder für überzogen halte, etwa in der Einschätzung der Motivation seitens Pius (wie hier gerade geschildert) oder bei der extremen Breite der Strafen (immerhin wohl über 700 Priester und vielleicht zehntausende Gläubige, was 1988 nicht der Fall war. Dass im Forum behauptet wurde, alle exkommunizierten bei Pius kämen in die Hölle oder Pius irgendwie zu verteidigen sei des Teufels, finde ich auch ein starkes Stück. Aber ich hoffe, wir alle kommen irgendwann wieder herunter (und ich aus dem erneuten "Survive-Franziskus-Modus heraus) und reden wieder über die Schönheit des Glaubens (z.B. darüber, dass sie Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn so unendlich groß ist, dass sie sogar Person wurde, oder über die unendliche Liebe Gottes zu uns / ebensolche Größe der Eucharistie und der Beichte) oder auch über die wahren Probleme der Kirche, insbesondere in D.


1
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

@Paddel

Sie tun den meisten Priestern und Gläubigen bei Pius zutiefst unrecht, wenn Sie ihre Motivation (nicht das Ergebnis!) mit der jener gleichsetzen, die die Kirche Christi in irgendeine andere (post-?) christliche Konfession und / oder gar in eine politische Vorfeldorganisation ("N"GO) umzubauen versuchen.


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 Paddel vor 2 Tagen 

Der außerordentliche Ritus

schützt mitnichten vor Mißbrauch.

Es gab schon viele Abspaltungen von der römisch-katholischen Kirche, als die Meße noch sehr lange im außerordentlichen Ritus gefeiert wurde.

Auch die kl. hl. Therese sorgte sich nicht ohne Grund um das Seelenheil der Priester. "Oh weh, wie viele unwürdige Priester gibt es". Diese Erkenntnis hatte sie auf ihrer Pilgerfahrt nach Rom. Interessanterweise zum damaligen Papst Leo XIII.

Die Mißstände haben/hatten andere Ausdrucksformen im außerordentlichen Ritus als im ordentlichen, aber entsprangen aus denselben unwürdigen Herzen der Priester und Gläubigen damals wie heute.

Nicht desto trotz sehe ich im außerordentlichen Ritus einen Schatz, den es zu bewahren gilt.


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 bücherwurm vor 2 Tagen 

@VersusDeum, hm...

Wenn dies der erste Beitrag seit dem 1. Juli ist, dem Sie zustimmen können - dann liegt das weniger an uns als vielmehr an Ihnen. Vielleicht sollten Sie diesbezüglich da nochmal in sich gehen... das würde auch Ihren sonstigen Beiträgen gut tun ;)


4
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

Der wohl erste Beitrag zum Thema seit dem 1. Juli,

dem ich zu 100% zustimmen kann. Dank an "Bischof Löwenherz", der seinen Familiennamen offensichtlich nicht zu Unrecht trägt.


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 gebsy vor 3 Tagen 

Welch eine Erkenntnis aus Erfahrung!

Verstehe ich das richtig, dass Menschen über die Heilige Messe zum Glauben finden können, um für die Glaubensunterweisung gewonnen zu werden?


1
 

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