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Iustitia et Pax Europa besorgt über Gewaltspirale im Nahen Osten

6. März 2026 in Chronik, 4 Lesermeinungen
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Iustitia et Pax Europa fordern die "Beachtung des Völkerrechts". Bei der brutalen Niederschlagung der Proteste durch das iranische Regime im Januar gab es keine Stellungnahme.


Dijon/Kopenhagen (kath.net/jg)
Iustitia et Pax Europa hat vor dem Hintergrund der Lage im Iran und im gesamten Nahen Osten einen dringenden Appell veröffentlicht. Die beiden Präsidenten Erzbischof Antoine Hérouard und Maria Hammershoy rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die „Logik der Konfrontation“ zu durchbrechen und zur Einhaltung des Völkerrechts zurückzukehren, berichtet Vatican News.

In der am Montagabend (2. März) in Dijon und Kopenhagen unterzeichneten Stellungnahme bringen die beiden Co-Präsidenten ihre tiefe Besorgnis über die anhaltende Gewaltspirale zum Ausdruck, welche ganzen Bevölkerungsgruppen seit Jahren Leid zufüge und nun vor eine weitere Zerreißprobe stelle. Besonders scharf kritisieren sie die Tendenz, dass sich Staaten angeblich über fundamentale Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta hinwegsetzen: „Kein Land, wie mächtig es auch sein mag, sollte sich über die Kernprinzipien des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen stellen“, heißt es in der Stellungnahme wörtlich.


Drohungen und militärische Gewalt würden zunehmend als normale politische Instrumente betrachtet, würden aber keinen stabilen Frieden ermöglichen. „Solche Maßnahmen sind niemals eine dauerhafte Lösung. Im Gegenteil, sie verstärken die Konflikte nur: Sie vertiefen Groll und Hass, destabilisieren ganze Regionen und untergraben die Fundamente des globalen Friedens und der Sicherheit.“

Zu der brutalen Niederschlagung der Proteste durch das iranische Regime im Januar 2026 mit mehreren zehntausend Toten gab es keine Stellungnahme von Iustitia et Pax Europa.  Iustitia et Pax Europa ist ein Netzwerk von 32 europäischen Iustitia et Pax Kommissionen, die im Auftrag ihrer jeweiligen Bischofskonferenzen arbeiten.

 


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Lesermeinungen

 Gandalf 6. März 2026 

Pax

Die Gruppierung hat zu den Massenmordern an Iranern geschwiegen und nichts gesagt. Schämt euch!


1
 
 Schillerlocke 6. März 2026 
 

Wer das Völkerrecht

über die Menschenrechte setzt, ist denkfaul. Ohnehin gibt es offensichtlich kein primitiver aufgestelltes Recht als das Völkerrecht in gegenwärtiger Form. Es schützt lediglich von der UNO anerkannte Gewalthaber aber nie die Völker. Völkerrecht ist seit Jahrzehnten deshalb die verlogenste Vokabel überhaupt und sollte als Unwort des Jahres geächtet sein. Wer Jura studiert und dafür ganz unbegabt ist, sollte sich dieses niveaulose Rechtsgebiet aussuchen, um beruflichen Erfolg zu haben. Es gibt nichts in der Juristerei, was dermaßen einfach gestrickt, ineffektiv und dumm ist wie das Völkerrecht, weil es an der Wirklichkeit vorbeigeht. Und bislang hört man so gut wie nichts darüber, wie Völkerrechtler ihr Rechtsgebiet fortentwickeln wollen. Das wiederum legt nahe, dass gerade diese Juristen aufgrund ihres arroganten Absolutheitsanspruchs noch nicht einmal Reformbedarf erkennen.


1
 
 ottokar 6. März 2026 
 

Die nutzlose UNO argumentiert genauso.

Wer bestimmt eigentlich was Völkerrecht ist? Gilt das sogenannte Völkerrecht nicht für unterdrückte, vergewaltigte Völker? Sind wir nicht vom Evangelium her verpflichtet gepeinigten, gefesselten, unterdrückten Menschen und somit auch Völkern zu helfen, sie zu befreien versuchen? Unterdrückten Völkern muss Recht geschehen, das ist Völkerrecht!


1
 
 Hängematte 6. März 2026 
 

Hat sich die muslimische Republik Iran jemals um das Völkerrecht gekümmert?

Diese "Republik" hat jahrzehntelang die Terrororganisation Hisbollah im Libanon aufgebaut. Diese Hisbollah hat über die Jahre die Staatlichkeit des Libanons paralysiert und blockiert, sodass erst nach der Niederlage gegen Israel die staatlichen Organe des Libanons ihre Arbeit wieder aufnehmen konnten.
Offen erklärtes Staatsziel dieser "Republik" ist die Auslöschung Israels. Entspricht das dem Völkerrecht????


2
 

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