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Ordens-Ärztin prangert französischen Sterbehilfegesetzentwurf bei UN-Menschenrechtsrat an

4. März 2026 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Ordensfrau an UN-Menschenrechtsrat: „Eine strafrechtliche Verurteilung für unsere Ablehnung der Sterbehilfe wäre schwerwiegender Verstoß gegen durch europäisches und internationales Recht garantierte Religionsfreiheit.“


Genf (kath.net/pl) „Ein derzeit in Frankreich diskutierter Gesetzentwurf zielt darauf ab, Sterbehilfe durch ein permissives, beschleunigtes und repressives Verfahren zu legalisieren. Es will außerdem alle konfessionellen Einrichtungen zwingen, auch innerhalb ihrer Mauern Sterbehilfe für ihre Patienten und Bewohner zu akzeptieren. Es sieht obendrein vor, uns mit zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 30.000 Euro zu bestrafen, wenn wir Sterbehilfe und assistierten Suizid ablehnen. Jeder, der versucht, einen Angehörigen von Sterbehilfe abzubringen, muss mit der gleichen Strafe rechnen.“ Das prangert Schwester Agnès, Ärztin der Kleinen Schwestern der Armen, am 3.3.2026 in Genf bei der 61. ordentlichen Sitzung des Menschenrechtsrats an. Die Sitzung beinhaltete einem Dialog mit dem Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit und Schwester Agnès wandte sich auch direkt an die zuständige UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Nazila Naa. Darüber berichtete Michel Janva der Blog „Le Salon Beige“.


Der von der Nationalversammlung am 25. Februar 2026 verabschiedete Gesetzesentwurf zum Recht auf Sterbehilfe sieht vor, dass keine Gesundheitseinrichtung die Durchführung von Sterbehilfe in ihren Räumlichkeiten ablehnen darf, erläutert dazu Janva im „Le Salon Beige“. Er wertet dies als einen „Angriff auf die Religionsfreiheit derjenigen, die sich für ein ethisches, philosophisches oder konfessionelles Projekt zusammenschließen, das sich fundamental gegen die Idee der [aktiven] Tötung eines Menschen wendet. Die Kleinen Schwestern der Armen und andere katholische Ordensgemeinschaften kümmern sich seit Jahrhunderten um Kranke und sollten nicht gezwungen werden, Gottes Gebote und ihren hippokratischen Eid aufzugeben, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.“

 


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Lesermeinungen

 gebsy 4. März 2026 

Wird mit solchem Ansinnen

Gott "unter Druck" gesetzt?
Angesichts dessen, was sich der Mensch schon alles erlaubt, kann von WUNDER gesprochen werden, dass uns die Selbstvernichtung (noch) nicht gelungen ist.
Einerseits will Jesus alle Menschen SEINER Erlösung teilhaft werden lassen, aber andererseits muss der Kultur des Todes ein Ende bereitet werden.


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