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Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury

vor 3 Tagen in Weltkirche, 34 Lesermeinungen
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Leo XIV. an neues geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft: "Dialog fortsetzen" - Anglikaner-Primas Mullally betete mit Kardinälen in Kathedrale von Canterbury


Vatikanstadt/Canterbury (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat dem neuen geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Sarah Mullally, zur Amtseinführung als Erzbischöfin von Canterbury "herzliche Grüße" gesendet. Zugleich erinnert er in dem am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Schreiben an gemeinsame ökumenische Anstrengungen und Herausforderungen. Der auf Englisch verfasste Gruß an die erste Frau in dem Spitzenamt beginnt mit der förmlichen Anrede "An die Hochwürdigste und Ehrenwerte Dame Sarah Mullally, Erzbischöfin von Canterbury". 

"Ich weiß, dass das Amt, für das Sie berufen wurden, eine große Verantwortung mit sich bringt, nicht nur in der Diözese Canterbury, sondern in der gesamten Kirche von England und der Anglikanischen Gemeinschaft", schreibt der Papst. "Zudem treten Sie Ihr Amt in einer herausfordernden Zeit für die anglikanische Familie an." Er bete um Weisheit und Heiligen Geist für die neue Erzbischöfin, und dass sie sich am Beispiel Marias, der Mutter Gottes, orientiere, so das katholische Kirchenoberhaupt.


Gebet mit Kardinälen in Canterbury

Laut Vatikan-Medien wurde Mullally das Schreiben des Papstes Donnerstagfrüh in der Kathedrale von Canterbury persönlich überbracht. Zuvor fand dort ein gemeinsames Gebet unter Vorsitz der neuen Erzbischöfin von Canterbury und des päpstlichen Gesandten, Kardinal Kurt Koch, statt. Neben Kardinal Koch, dem Präfekten der Vatikanbehörde für die Einheit der Christen, nahmen unter anderem auch die britischen Kardinäle Vincent Nichols und Timothy Radcliffe teil.

Die langjährige Bischöfin von London Mullally (64) war am Mittwoch als erste Frau in ihr Amt als geistliches Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche von England eingeführt worden. Weltliches Oberhaupt der Church of England ist König Charles.

Papst: "Dialog fortsetzen"

Leo XIV. erinnert in seinem Schreiben an die neue Anglikaner-Primas auch an die Gemeinsame Erklärung zu den Beziehungen zwischen Anglikanern und Katholiken, die Papst Paul VI. und der damalige Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey, vor genau 60 Jahren am 24. März 1966 unterzeichnet hatten. "Dieses neue Kapitel respektvoller Offenheit hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten reiche Früchte getragen und wirkt bis heute fort."

Auch die Internationale Anglikanisch-Römisch-Katholische Kommission (ARCIC) trage zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis bei. "Die Früchte dieser wertvollen Arbeit haben uns die Freiheit gegeben, gemeinsam wirkungsvoller Zeugnis abzulegen", so Leo XIV. "Dies ist angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen unsere Menschheitsfamilie heute steht, von besonderer Bedeutung. Ich bin daher dankbar, dass dieser wichtige Dialog fortgesetzt wird."

"Einander als Brüder und Schwestern in Christus erkennen"

Trotz Meinungsverschiedenheiten seien beide Seiten ihren gemeinsamen Weg weitergegangen, "denn Unterschiede können uns nicht daran hindern, einander aufgrund unserer gemeinsamen Taufe als Brüder und Schwestern in Christus zu erkennen", betonte Leo. "Es wäre ein Skandal, wenn wir aufgrund unserer Spaltungen unserer gemeinsamen Berufung, Christus bekannt zu machen, nicht nachkämen", zitierte Leo seinen Vorgänger Franziskus.

"Liebe Schwester, ich mache mir diese Worte gern zu eigen, denn nur durch das Zeugnis einer versöhnten, brüderlichen und geeinten christlichen Gemeinschaft wird die Verkündigung des Evangeliums am deutlichsten erklingen", so der Papst. "In diesen brüderlichen Worten bitte ich Sie um den Segen des allmächtigen Gottes, während Sie Ihre hohen Aufgaben übernehmen. Möge der Heilige Geist auf Sie herabkommen und Sie im Dienst des Herrn fruchtbar machen", schließt der Papst.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archbishop of Canterbury/X


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 2 Tagen 
 

Überfordert ist der Heilige Geist bestimmt nicht - nein! Er weiß, was er tut!

@Medusa: Ich verstehe! Gott ist einzigartig groß, demütig und geduldig und versucht unermüdlich, uns auf den richtigen Weg zu bringen, und hat alles dafür getan. (So ähnlich geht es manchen Eltern. Sie tun alles für die Kinder; diese geraten dann in die "richtige Clique", und es geht bergab!) Doch vergessen wir nicht die unzählbare Schar tapferer und selbstloser Menschen vor uns; die Schar gläubiger Juden und Christen der Vergangenheit! Und weil Gott gerecht ist, schaut er auch in die Seelen, die Jesus nie gekannt haben, aber alles taten, um für andere zu sorgen! Denken Erinnern wir uns der BERGPREDIGT! Der Hl. Geist schaut in die Herzen und weiß um alles! Und als Jesus sprach: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben" -da wusste er um unsere Unzulänglichkeiten und wollte deshalb der Gute Hirte sein. - Helfen wir ihm dabei!


0
 
 Triceratops vor 2 Tagen 
 

@MarinaH (und auch @Mathieu)

Ja, das ist etwas , woran man sich hier in diesem Forum nur sehr schwer gewöhnen kann, wenn überhaupt: Die Leute übernehmen kritiklos das, was hier steht, ohne in den Originalquellen nachzuschauen. Oft lesen sie sogar nur die (mitunter irreführende) Überschrift und schon hauen sie wütend in die Tasten. Hauptsache, man kann sich über diesen Papst erregen und den Anderen hier demonstrieren, um wie viel frömmer, rechtgläubiger und gottgefälliger man ist als der Papst.
Und danke für die Klarstellung. Ich fürchte allerdings, dass das von denjenigen, die es tatsächlich angeht, ignoriert wird, denn das würde ja Vorurteile gegenüber Leo relativieren, und sowas geht ja denn nun gar nicht!!


0
 
 Hängematte vor 2 Tagen 
 

@Stephaninus

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich halte ihn für den besten in dr ganzen Reihe.


1
 
 asellus vor 2 Tagen 
 

Bin von den Kommentaren (hier) komplett überfordert! - Aber was hat mir geholfen?

@Alle: Obwohl ich mich bemüht habe, einen Kommentar nach dem anderen zu lesen, habe ich nicht alles verstanden, um was es da geht. Doch dann hatte ich eine Ahnung und erinnerte mich an die Worte in der Geheimen Offenbarung des Johannes: "Selig der Leser und die Hörer der prophetischen Worte und die sich an das halten, was darin geschrieben steht. Denn die Zeit ist nahe." [vgl. Apk 1, 1-3] Als ich die ersten drei Kapitel zu Ende gelesen hatte, konnte ich nicht übersehen oder besser überhören, dass immer wieder stand: «Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.» [vgl. Apk 2, 7.11.17.29; 3, 6.13.22] Also, habe ich die ersten drei Kapitel nochmals und nochmals gelesen und auch gehört und gehört (via Tonaufnahme)! Erst jetzt wundert es mich nicht mehr, was in der Welt gerade so passiert (siehe Kommentare) und ich bemühe mich jetzt um so intensiver, «zu hören, was der Geist den Gemeinden sagt». Dank sei Gott für diese Gnade!


4
 
 MarinaH vor 2 Tagen 
 

@matthieu - Übersetzungsfehler

ja, ich bin auch über diesen Satz gestolpert, dass P.Leo um Segen bitten soll.

Auch wenn translate.google das Original so übersetzt wie oben im Artikel angegeben.

Im Original heißt es:

With these fraternal sentiments, I INVOKE UPON YOU the blessings of Almighty God as you take up your high responsibilities. May the Holy Spirit come down upon you and make you fruitful in the Lord’s service.

Korrekte Übersetzung wäre:

Standard:
„… erbitte ich für Sie den Segen des allmächtigen Gottes …“
Feierlich / kirchlich:
„… rufe ich den Segen des allmächtigen Gottes auf Sie herab …“


Letztendlich gibt er sie und ihren Dienst in Gottes Hand.
Mögen noch viel mehr Anglikaner konvertieren.


2
 
 Orate fratres vor 3 Tagen 
 

@Domspatz

Leos "liebe Schwester".
Mir fehlen die Worte.


0
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

Sich am Beispiel Mariens orientieren?

Das könnte man durchaus auch als Empfehlung zum Amtsverzicht auffassen. Also doch Sarkasmus?


1
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

@Couperin

Vielleicht nicht päpstlicher als der Papst*, aber möglicherweise biblischer? Andererseits: Vielleicht sollte man das Geschehen verbuchen unter "Staatsoberhaupt des Vatikanstaates gratuliert Religionsführerin zur Amtseinführung", also als diplomatische Note ?
* Was zumindest im vergangenen Pontifikat erstmals seit Menschengedenken teilweisen sogar Pflicht eines Katholiken war


1
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

Surreal. Das Problem mit dieser "Erzbischöfin" ist,

das sie naturgemäß nicht einmal Bischöfin ist. Und das mit der "herausfordernden Zeit für die anglikanische Familie" klingt fast wie Sarkasmus, denn der größte Teil der anglikanischen Kirche hat sich ja gerade wegen diesen Frauen"weihen" (und zuvor auch der Homosexualisierung) der Mutterkirche von ihr losgesagt.
Das letzte Mal, dass ich so einen surrealen Anblick genießen durfte, ist übrigens schon viele Jahre her: Ein Video der Palmarianer, die sich ebenfalls einen eigenen Papst, knallige Phantasiegewänder und eine Liturgie gönnen, die eine Karikatur auf den überlieferten Ritus der Kirche ist. Treibt nur die Gläubigen systematisch davon. Andere nehmen sie gerne auf.


2
 
 matthieu vor 3 Tagen 
 

Papst ruft Segen herab

Er bittet nicht um Segen. Ist mMn ein Übersetzungsfehler


1
 
 Domspatz_AT vor 3 Tagen 
 

Ein wunderschönes Foto!

Man möge mir nachsehen, dass mir hier die Ernsthaftigkeit abhanden gekommen ist :-). Ich musste lachen! Mir erscheint dieses Bild wie die Szene eines heiteren Musicals! Immerhin sind die Gelbtöne einigermaßen harmonisch, da hab ich schon Bilder von der Piusbruderschaft gesehen, auf welchen die gelbe Mitra in der Kombi mit den restlichen liturgischen Gewändern schwer kollidiert ist.

Wie auch immer. Fakt ist, dass unser Papst Leo die "liebe Schwester" (sic!) um ihren Segen gebeten hat. Das ist nicht wegzureden!


1
 
 Medusa vor 3 Tagen 
 

@ SalvatoreMio

Überfordert ist der Heilige Geist bestimmt nicht, aber vielleicht hat er an uns jegliches Interesse verloren? Schließlich ist das von Gott geschlafenes Universum so groß, das es Platzverschwendung wäre, nur eine Menschheit zu erschaffen, die zu töricht ist dem Wort Gottes zu folgen.

Was Kara Mustafa mit den Osmanen in Europa nicht erreicht hat, das erreichen arabische Migranten, in dem sie Christen „Schweine“ nennen oder christliche Mädchen vergewaltigen. Auch für sie gilt: Mk 16,16, aber sie erfahren davon nichts, wenn wir sie lieber willkommen heißen, statt ihnen die Wahrheit zu verkünden.

Und wenn eine Glaubensgemeinschaft Homosexuelle Männer und Frauen zu Priestern/Bischöfen weiht und sich dann noch Kirche nennt, warum sollte sich dann der Heiliger Geist einmischen? Gott hat sich von Anfang an viel Mühe mit uns gegeben hat, Tausende von Jahren versuchte Er uns auf den richtigen Weg zu bringen, sich sogar kreuzigen lassen hat und dennoch, wie es scheint, wurde Er missverstanden.


4
 
 antony vor 3 Tagen 

@ Medusa: Echt? Zur Taufe meiner Kinder hat der Papst auch nicht gratuliert.

Da geht es mir wie Ihrer Schwester.
Und der Bundespräsident hat glatt meinen letzten Geburtstag vergessen.
Ich halte mich aber nicht für so wichtig, dass ich das erwartet hätte.


2
 
 Smaragdos vor 3 Tagen 
 

Peinlich

Mit dieser Frau an ihrer Spitze macht sich die anglikanische Kirche vollends lächerlich. Wer kann sie noch ernst nehmen?


7
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Bitte den Heiligen Geist aus dem Spiel lassen!

@Lieber gebsy: Da der Heilige Geist göttliche Person ist, wie der Vater und der Sohn Jesus Christus, ist er Schöpfer des Universums und bei gar nichts überfordert ...


1
 
 Medusa vor 3 Tagen 
 

@ Stephaninus

Sehe ich auch so - der Vogel ist zufrieden mit den Eiern, die er gelegt hat, der Fisch schwimmt weiter im Wasser und der Briefträger hat immer noch Angst vor dem Hund. Alles läuft nach Plan.

Wenn aber aus dem Missionsauftrag, den die Kirche von ihrem Stifter erhalten hat, nur noch Ökumene, Diplomatie, Friedenspolitik und herzliche Begrüßungen geworden sind, dann ist die römisch-katholische Kirche auch nur ein Witz.


2
 
 Stephaninus vor 3 Tagen 
 

Lassen wir doch die Kirche im Dorf

Der Papst entspricht dem Protokoll, an das er (so wie andere Staatsoberhäupter oder Führungsleute) im internationalen Verkehr gebunden ist. Mehr nicht. Er wird auch anderen religiösen Führungspersonen zu ihrer Ernennung gratulieren. Das verlangt auch der Anstand.


5
 
 Medusa vor 3 Tagen 
 

@ antony

Wenn der Papst in der anglikanischen Bischöfin nur eine getaufte Christin sieht, warum hat er dann meiner Schwester nicht zur Taufe ihrer Tochter gratuliert, zumal sie in einer katholischen Kirche getauft wurde?

Eine Glaubensgemeinschaft, die von einem Mörder gegründet wurde, sich von der Kirche getrennt hat, aus der sie hervorgegangen ist, schwule Männer und lesbische Frauen zu Bischöfen und Bischöfinnen weiht, kann nur dann ernst genommen werden, wenn sie sich selber für einen Witz hält. Wenn sie sich selber aber ernst nimmt, dann ist sie ein Witz. Und dazu ein schlechter.


2
 
 Veritasvincit vor 3 Tagen 
 

Segen und Autorität

Der Papst: "Ich bitte Sie um den Segen des allmächtigen Gottes, während Sie Ihre hohen Aufgaben übernehmen."

Wer einen Andern umd den Segen Gottes bittet, anerkennt seine Autorität über sich. "Zweifellos wird aber immer das Geringere vom Höheren gesegnet" (Hebr 7,7).

Die Dame wird mit den üblichen Floskeln antworten, wenn überhaupt. Man möchte hören, was Thomas Morus und John Fisher dazu sagen.


0
 
 antony vor 3 Tagen 

Der Gruß des Papstes enthält durchaus zwei deutliche Klarstellungen.

Sein Wunsch ist, "...dass sie sich am Beispiel Marias, der Mutter Gottes, orientiere."
- Maria strebte bekanntlich nicht nach dem Apostelamt, was den Männern vorbehalten ist, sondern nahm eine ganz andere Aufgabe wahr. Der Papst empfiehlt der "Erbischöfin" Maria als Vorbild. Scheint mir ein diplomatischer Ausdruck von "Besinne dich auf deine Berufung" zu sein.

Außerdem: "...aufgrund unserer gemeinsamen Taufe als Brüder und Schwestern in Christus zu erkennen".
Das Verbindende mit den Anglikanern ist also die Taufe. Das Weiheamt, was ja eine zusätzliche Verbindung wäre, wird nicht erwähnt, was ich nur so interpretieren kann, dass der Papst die "Erzbischöfin" nicht als geweihte Person sieht.


4
 
 Cosmas vor 3 Tagen 
 

Das ist eine als Bischof verkleidete Frau - keine "Bischöfin"!

Bischöfinnen gibt es nämlich nach katholischer Lehre überhaupt nicht. Somit kann ihr der Papst dazu auch nicht gratulieren und sie kann auch keine bischöfliche Amtsgewalt haben. Da die anglikanischen "Weihen" ungültig sind, sind auch die herumstehenden Männer Laien! Die Dame mit der Bischöfsmütze ist also so etwas wie eine Vereinsobfrau...nunmehr eine solche, der päpstlich gratuliert wurde. Jeder kann sich seinen Teil dazu denken!


7
 
 Medusa vor 3 Tagen 
 

@ Hängematte

Der Papst „musste“ irgendwie reagieren?
Der Papst muss gar nichts!

Und wenn ich Ihren Kommentar nicht sarkastisch verstehen würde, dann müsste ich Sie fragen, ob Sie Witze machen wollen, oder etwas stärkeres getrunken haben?

Schon allein das Gewand der „Bischöfin“ sieht aus wie ein kitschiges Karnevalskostüm.


4
 
 Hängematte vor 3 Tagen 
 

Liebe Leute, versteht Ihr nicht, dass das nur eine Höflichkeitsgeste

des Papstes war? Er musste ja in irgendeiner Weise reagieren und er versucht Brücken zu bauen.
"Er bete um Weisheit und Heiligen Geist für die neue Erzbischöfin, und dass sie sich am Beispiel Marias, der Mutter Gottes, orientiere".
Sie möge sich am Beispiel Mariens orientieren - und Maria hat nicht abgetrieben. In meinen Augen war das ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Erzbischöfin, die ja Abtreibungsbefürworterin ist.
Informierte Zeitgenossen wissen, dass ihre Ernennung der letzte Anlass für die Abspaltung der "südlichen Anglikaner", und die sind der Großteil der Anglikaner in der Welt, ist.
Wir können dem Untergang der anglikanischen Kirche in Großbritannien beiwohnen.


5
 
 SpatzInDerHand vor 3 Tagen 

aaaalso... das ist doch nur noch Folklore, fürchte ich.

erstens: Das Bild- und Videomaterial, das ich bisher dazu gesehen habe, hat mich nirgends in Punkto "Glauben" wirklich abgeholt!

Und zweitens: Also Mullally ist nach unseren römisch-katholischen Maßstäben nicht nur unerlaubt, sondern auch ungültig "geweiht", ja, es handelt sich um eine klare Weihesimulation, die bei Katholiken die Exkommunikation nach sich ziehen würde! Wenn der Papst hier gratulieren kann, wird er dann auch bei den künftigen neuen Bischöfen der Piusbruderschaft gratulieren? Diese werden ja immerhin "unerlaubt aber gültig" geweiht werden, da müsste die Gratulation doch viel leichter fallen ;) (PS: ich bin kein Tradi und erst recht kein Fan der FSSPX, aber ich bin ein Fan von Gerechtigkeit...)


9
 
 rosenstaedter vor 3 Tagen 
 

Youtube Beitrag zur Erhebung zum geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Sarah Mullal

Zum Glück ohne Kommentare:

https://www.youtube.com/watch?v=MjLK48OWDRc


3
 
 anjali vor 3 Tagen 
 

Traurig

Diese Frau ist für Abtreibung! Deshalb finde ich persönlich dass sie nicht einmal Christlich ist.


7
 
 antony vor 3 Tagen 

@ Medusa: Wenn die FSSPX sich komplett abspaltet, wird in 500 Jahren...

... ein Papst sicher auch zur Bischofsweihe gratulieren. Dann wird eine unerlaubte Bischofsweihe nämlich nicht mehr als Stachel im eigenen Fleisch empfunden, sondern als Angelegenheit einer anderen Kirche.


4
 
 Bilbo B. vor 3 Tagen 
 

Schauspielerei

Frau Mullally ist keine Erzbischöfin, spielt aber
mit ihrer Entourage „Erzbischöfin“. Ausserdem repräsentiert sie nach Ansicht des grössten südlichen Teils der „Church of England“ - Global Anglican Future Conference (GAFCON) - nicht die anglikanische Gemeinschaft. Vor allem ihre zweispältige Haltung zur Abtreibung empfinden viele Christinnen und Christen als Schande.


6
 
 girsberg74 vor 3 Tagen 
 

Bei allen ausgetauschten Freundlichkeiten frage ich mich,

ob damit nicht der Synodale Weg gefüttert wird.


8
 
 Couperin vor 3 Tagen 
 

Liebe Poster/innen, wollt Ihr päpstlicher als der Past sein?


6
 
 ottokar vor 3 Tagen 
 

Diese päpstliche Reaktion verstehe ich nicht.

Eine Frau im höchsten Amt einer christlichen Kirche widerspricht den Grundsätzen unserer katholischen Kirche. Hohe angelikanische Geistliche auch Bischöfe sind deshalb bereits aus der englischen Staatskirche ausgetreten. Die päpstliche Reaktion klingt nach Anerkennung . Die angelikanische Kirche wurde durch eine bewusste Abspaltung vom Papst gegründet, weil dieser eine erneute Ehe des englischen Königs nach Trennung von dessen erster Frau nicht genehmigte.


6
 
 Medusa vor 3 Tagen 
 

wird der Papst auch den zukünftigen Bischöfen der FSSPX herzliche Grüße ausrichten lassen?


8
 
 gebsy vor 4 Tagen 

Ist da der Heilige Geist überfordert,

oder ist es eine apokalyptische Manifestation?


5
 
 Jothekieker vor 4 Tagen 
 

Was gibt es da noch zu dialogisieren?

Viel mehr als ein paar freundliche Textbausteine auszutauschen, macht bei der Distanz zur Kirche, die diese Person verkörpert, wenig Sinn.


4
 

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