Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“

EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin

vor 34 Stunden in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Leo XIV. hat eine historische Personalentscheidung getroffen: Maria Montserrat Alvarado, die derzeitige Präsidentin und operative Leiterin (COO) von EWTN News, wird neue Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation.


Vatikanstadt (kath.net)
Papst Leo XIV. hat eine historische Personalentscheidung getroffen: Maria Montserrat Alvarado, die derzeitige Präsidentin und operative Leiterin (COO) von EWTN News, wird neue Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation. Wie der Vatikan bekanntgab, wird Alvarado ihr neues Amt am 1. November 2026 antreten. Damit beruft der Papst eine hochkarätige und profillierte katholische Medienmanagerin an die Spitze der vatikanischen Medienarbeit.

Seit 2023 leitet Alvarado die weltweiten und mehrsprachigen Nachrichtenaktivitäten von EWTN News in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Medien. Während ihrer Amtszeit trieb sie insbesondere die internationale Expansion des Netzwerks voran und stärkte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sprachredaktionen weltweit. Vor ihrem Wechsel zu EWTN war die profilierte Medienexpertin 14 Jahre lang in Führungspositionen beim Becket Fund for Religious Liberty tätig, wo sie sich intensiv für Religionsfreiheit und die Wahrung der Menschenwürde einsetzte.


Michael P. Warsaw, Vorstandsvorsitzender und CEO von EWTN, würdigte die Ernennung als Anerkennung ihrer herausragenden Arbeit: „Montses Hintergrund in internationalen Medien, öffentlichen Angelegenheiten und kirchlichem Engagement hat die Arbeit von EWTN in einem entscheidenden Moment unserer Geschichte geprägt – insbesondere beim tieferen Vorstoß in den digitalen Raum.“ Ebenso wichtig sei jedoch, dass sie stets der Kernmission von EWTN treu geblieben ist: „die Wahrheit Jesu Christi und die Lehren seiner Kirche mit Klarheit, Treue und Nächstenliebe zu verkünden.“

Mit Alvarado übernimmt eine erfahrene Führungskraft aus dem Bereich des unabhängigen katholischen Journalismus eine der Schlüsselpositionen der römischen Kurie, um die digitale Transformation der vatikanischen Medien weiter voranzutreiben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 discipulus vor 11 Stunden 
 

@Per-Mariam-ad-Jesum-Christum: Geistliche Vollmacht

Nun, wenn man der Argumentation von Grichting folgt, müsste der Leiter jedes katholischen Kindergartens ein Priester sein, weil das ja auch Leitung im kirchlichen Raum ist. Das ist aber absurd.

Leider versteift sich Grichting darauf, daß JEDE Leitung in der Kirche automatisch geistliche Leitung sei und damit sakramentalen Charakter habe. Das ist aber nur bei der je eigenen Leitung des Priesters (für seine Pfarrei), der Bischofs (für sein Bistum) und des Papstes (für die Weltkirche) so. Der Präfekt eines Dikasteriums übt (im sakramentalen Sinne) kein Amt, sondern eine Funktion in Stellvertretung des Papstes aus und benötigt daher erst einmal keine sakramentale Vollmacht - so wenig wie der (die) Leiter(in) eines katholischen Kindergartens.


2
 
 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 14 Stunden 
 

Zwei unterschiedliche Arten von Dikasterien, die sich ausbilden?

@chriseeb74: Ja, das ist sicher viel besser als der Nepotismus der vergangenen Jahrhunderte. Besten Dank auch für die rechtlichen Hinweise, @discipulus. @chorbisch: Vielleicht haben Sie recht, dass eine Art 'Verweltlichung' stattfinden könnte bei den Kardinälen; diese Gefahr ist bestimmt real. Auf Stufe Priester und Bischöfe bin ich Ihrer Ansicht: Hauptaufgaben liegen in der Sakramentenspendung und Lehrverkündigung. Doch Kardinäle sind Kirchenfürsten und haben von daher als engste Mitarbeiter des Papstes Leitungsfunktionen inne, halt auch im Verwaltungsbereich. Ich bleibe dabei: Ich finde diese Übertragung auf Laien nicht unproblematisch; der Kommentar von Martin Grichting scheint mir fundiert zu sein, ich habe ihn nochmals gelesen. Es könnte passieren, dass es plötzlich zwei unterschiedliche Arten von Dikasterien gibt, die dann ev. auch hierarchisch nicht auf der gleichen Stufe sind. Möchte man das?


1
 
 SalvatoreMio vor 16 Stunden 
 

Kirchliche Strukturen

@discipulus! Danke sehr für die Erklärungen! Dabei ist es gewiss so, dass viele Gläubige sich der rechtlichen Grundlagen nicht sehr bewusst sind. Was emotional übermittelt und erlebt wird, hat oft mehr Bedeutung.


1
 
 Alanus vor 21 Stunden 
 

Ich vertraue Papst Leo vollkommen, dass er eine weise und in die Zukunft gerichtete Entscheidung getroffen hat.
Maria Montserrat Alvarado ist ein guter Start in Rom zu wünschen, dass sie sich dort menschlich angenommen fühlen kann und ihre wichtige Aufgabe erfolgreich gestalten kann. Gottes Segen.


2
 
 chriseeb74 vor 24 Stunden 
 

Lieber so,

als der Nepotismus der ersten 1700 Jahre in der Römisch-Katholischen Kirche!


1
 
 discipulus vor 26 Stunden 
 

@SalvatoreMio: Unterschiede beachten

Da übersehen Sie aber grundsätzliche Unterschiede zwischen einem Pfarrer und einem Präfekten eines Dikasteriums. Der Pfarrer einer Pfarrei hat einen eigenen Rechtstatus, zwar im Auftrag des Bischofs, aber in diesem Auftrag durchaus eine eigenständige Rechtsstellung, die nicht endet, wenn der Bischofsstuhl vakant ist. Der Präfekt hat hingegen keine Autorität es sese, sondern arbeitet nur als Vertreter des Papstes. Im Moment, in dem der Apostolische Stuhl vakant ist, endet deshalb auch automatisch die Rechtsstellung als Präfekt. Deshalb ist es keineswegs problematisch, wenn eine Frau an der Spitze eines Dikasteriums steht, aber hochproblematisch und gegen das Kirchenrecht, wenn die Rechtsstellung eines Pfarrers durch "Pfarrbeauftragte" o.ä. infrage gestellt wird.


2
 
 SalvatoreMio vor 29 Stunden 
 

Änderung der Leitungsstruktur

@Per-Mariam-ad-Jesum-Christum: Ihre Besorgnis darf man teilen! Sie erinnert mich an manche deutsche Pfarrei: die Pfarrbeauftragte steht im Pfarrbrief an erster Stelle (sie ist pro Forma einem Priester als Unterstützer unterstellt, der aber nicht vor Ort ist). Wir haben einen indischen Priester im Pfarrhaus neben der Kirche, mit dem man gut kommunizieren kann, aber eigentlich hat man das Empfinden, dass die Dame die Gemeinde leitet, während der Priester irgendwie auch noch wichtig ist, weil er Sakramente spendet (wobei selbst die Taufe schon oft in Laienhand ist). - Kurz gesagt: es ist eine starke Schieflage da ...


2
 
 chorbisch vor 30 Stunden 
 

@ Per-Mariam-ad-Jesum-Christum

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Kirchenstaat noch größer war, wurden alle Leitungsfunktionen nur mit Geistlichen besetzt, auch wenn es um rein weltliche Verwaltungsaufgaben ging. Der Missbrauch, viele dieser "Geistlichen" waren die nachgeborenen Söhne der Oberschicht, die nur eine Sinekure suchten, wurde selbst von den der Kurie wohlgesonnenen österreichischen Gesandten beim Heiligen Stuhl scharf kritisiert.

Vielleicht stecken die von Ihnen angedeuteten Absichten dahinter, vielleicht ist es aber nur die Erkenntnis, dass es bestimmte Aufgabenbereiche gibt, bei denen die Priesterweihe zur Leitung nicht unbedingt erforderlich ist.

Denn Priester, und auch Bischöfe, sollten meiner Meinung nach in erster Linie das Wort Gottes verkünden und die Sakramente spenden, anstatt hauptsächlich Verwaltungsfunktionen auszuüben. Auch das kann eine Form der "Verweltlichung" sein.


4
 
 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 31 Stunden 
 

Umbau der kath. Leitungsstruktur?

Ich gehe mit @Stephaninus und @Christine einig, dass es gerade an den Kommunikationsstellen professionell und kompetent arbeitende Leute braucht. Ich gehe jedoch auch mit @Patroklos und @Wynfried einig, wenn gesagt, wird "Dies stellt aber einen radikalen Bruch in der Geschichte der Kirche dar und widerspricht auch den Regelungen des Kirchenrechtes". Man kann nicht genau dies der FSSPX vorwerfen, und im eigenen Haus wirft man die Verbindung von Weiheamt und Leitungsgewalt über Bord. Eine Lösung wäre z.B., dass Frau Maria Montserrat Alvarado die operative Leitung innehätte, jedoch unter der Führung eines Kardinals stünde, dem die strategische Leitung obliegen würde. Wichtig wäre, wie überall, dass die Kompetenzen klar geregelt wären.
Man fragt sich schon: Wird da auf leiseren Sohlen die Leitungsstruktur der kath. Kirche in Salamitaktik umgebaut?


2
 
 Versusdeum vor 31 Stunden 
 

@Patroklos @Wynfried

Danke, dass Sie berechtigte Fragen stellen. Außer Frage dürfte jedenfalls stehen, dass die Wahl auf eine gläubige und in ihrem Beruf bewährte Frau fällt. Aber ist das nun ein Bruch? Spontan denke ich, nicht. Doch die Abteilung nennt sich zwar "Dikasterium", ist aber doch eigentlich "nur" die (durch die neuen Medien erweiterte) Pressestelle des Vatikans bzw. der Kirche. Also ein sehr wichtiges Amt nicht nur nach außen, aber ein recht neues Amt (sicherlich 20. Jhdt.) und definitiv kein "apostolisches" Amt oder eines, bei dem eine Frau als Vorgesetzte Entscheidungsgewalt über Nachfolger der Apostel in deren priesterlichem Wirken hätte (wie es bei der Anderen "Präfektin" m.W. der Fall ist). Ich sehe die Entscheidung daher erst einmal positiv. Gottes Segen und die Führung des Heiligen Geistes für Maria Montserrat Alvarado in ihrem Wirken für die letztlich ganze Welt!


2
 
 Stephaninus vor 31 Stunden 
 

Guter Entscheid

An dieser Stelle braucht es dringend beste Professionalität & Glaube. Ein Weiheamt ist nicht Voraussetzung!


2
 
 Wynfried vor 32 Stunden 

Trennung von Leitungsgewalt und Weihegewalt

Wird hier nicht unter umgekehrten Vorzeichen genau das umgesetzt, was man der Piusbruderchaft vorwirft?


3
 
 rosenstaedter vor 32 Stunden 
 

Gehört "Radio Vatikan" auch zum Aufgabengebiet von Maria Montserrat Alvarado?

Ich lausche gerne und regelmässig den Sendungen von "Radio Vatikan" auf Kurzwelle, in vielen Sprachen!


0
 
 Patroklos vor 32 Stunden 
 

Hermeneutik des Bruches

Erneut eine nicht geweihte Person an die Spitze eines Dikasteriums zu berufen, zeigt, daß sich das unter Papst Franziskus aufgekommene Verständnis von Amt als reiner Funktion leider auch unter Papst Leo XIV. fortsetzt.
Dies stellt aber einen radikalen Bruch in der Geschichte der Kirche dar und widerspricht auch den Regelungen des Kirchenrechtes.
Nur mühsam wird dies durch definitorische Spitzfindigkeiten zu kaschieren versucht. Ich füge einen "Link" zu einem sehr lesenswerten Artikel von Martin Grichting vom 30. Dezember 2025 in dieser Sache an.
Daß Frau Alvarado fachlich sehr kompetent ist, stelle ich damit übrigens keineswegs in Frage. Aber es geht um Grundsätzliches.

www.kath.net/news/89196


3
 
 Christine vor 34 Stunden 

"Mit Alvarado übernimmt eine erfahrene Führungskraft aus dem Bereich des unabhängigen katholischen Journalismus eine der Schlüsselpositionen der römischen Kurie, um die digitale Transformation der vatikanischen Medien weiter voranzutreiben."

Wunderbar, da hat sie schon mal eine ganze Menge Arbeit vor sich, die dringenst notwendig ist!


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  9. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz