Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott

vor 2 Tagen in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Politiker und religiöse Führungspersönlichkeiten der USA gedachten der religiösen Wurzeln der Gründung der Vereinigten Staaten vor 250 Jahren.


Washington D.C. (kath.net/jg)
In einer großen ökumenischen Gebets- und Lobpreisveranstaltung haben hochrangige US-Politiker und religiöse Führungspersönlichkeiten am 17. Mai 2026 auf der National Mall in Washington Tausende Amerikaner versammelt. Anlass war die Vorbereitung auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Die Teilnehmer besannen sich auf die Rolle der göttlichen Vorsehung in der amerikanischen Geschichte und weihten das Land erneut als „One Nation under God“, berichtet der National Catholic Register.

Hauptredner war Mike Johnson, Sprecher des Repräsentantenhauses. Er erinnerte an den „Day of Humiliation, Fasting and Prayer“ vom 17. Mai 1776, den der damalige Kongress der amerikanischen Kolonien ausgerufen hatte. Damals forderten die Gründerväter die Bürger auf, ihre Sünden zu bekennen, Buße zu tun und durch die Vermittlung Jesu Christi Gottes Vergebung zu erbitten.

„Heute, hier, Herr, im 250. Jahr der amerikanischen Unabhängigkeit, weihen wir die Vereinigten Staaten von Amerika erneut als eine Nation unter Gott ein“, sagte Johnson. Er bat um das Herabkommen des Heiligen Geistes auf das Land.


Zu den katholischen Teilnehmern gehörten US-Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Kardinal Timothy Dolan, Bischof Robert Barron sowie der Schauspieler Jonathan Roumie, bekannt als Jesus-Darsteller in der Serie „The Chosen“.

Kardinal Timothy Dolan betonte in einer Videobotschaft, dass der Glaube an Gott in jeder Phase der amerikanischen Geschichte das Fundament der Größe des Landes gewesen sei. Die tiefsten Werte der USA seien in der Identität als Gottes Volk verwurzelt. Die Bischöfe der USA planen zudem, das Land am 12. Juni dieses Jahres dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen.

Robert Barron, Bischof von Winona-Rochester und Gründer des Medienapostolats „Word on Fire“, war einer der Hauptredner. Er betonte die göttliche Grundlage der amerikanischen Demokratie und erinnerte an Abraham Lincoln: „Gott ist unverzichtbar für jede schlüssige Auffassung von Demokratie, Freiheit und Gleichheit.“ 

Barron unterstrich: „Wenn wir auf unsere Geschichte zurückblicken – von der Gründung über die Wirren des Bürgerkriegs bis hin zum Kampf für die Bürgerrechte –, erkennen wir einen roten Faden: die Überzeugung, dass Menschenwürde, Gleichheit, Rechte, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit alle in Gott begründet sind.“

Er verwies in seinem Gebet auf den seligen Fulton Sheen und bezeichnete die Unabhängigkeitserklärung als eine „Erklärung der Abhängigkeit“ von Gott. Er weihte das Land erneut Gott und bat, dass das Licht seines Angesichts auf dem Land leuchte.

Jonathan Roumie sprach eindrucksvoll über die zentrale Bedeutung des Gebets. Er sagte: „Im Zentrum des Glaubens steht das Gebet. Das Gebet ist eine Art himmlischer Frachttransporter, der unsere Wünsche, unsere Nöte und unsere Dankbarkeit zum Himmel emporhebt; es steht jedem offen, der bereit ist, sich zu Füßen seines Schöpfers zu demütigen – Gläubige wie Sünder gleichermaßen.“

Jesus warte auf uns, mit ausgebreiteten Armen, direkt vor uns, erinnerte er. Wenn das „Doom-Scrolling“, die Angst und die Furcht zu viel werden, „halt einfach inne und bete. Und wenn du dich immer noch belastet fühlst, nun, vielleicht ist es Zeit für die Beichte“, empfahl er den Teilnehmern.

Er rief die Anwesenden zu Umkehr und Heiligkeit auf und schloss mit den Worten: „Seit 250 Jahren bemühen wir uns, eine Nation unter Gott zu sein, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle. Mögen wir wieder diese Nation sein. Mögen wir uns erneut all dem widmen, wozu der Herr uns für die nächsten 250 Jahre beruft.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 2 Tagen 
 

250 Jahre USA

Man kann nur staunen und danken! Doch wenn eine ähnliche Zeremonie bei uns stattgefunden hätte? Was wäre wohl danach passiert: Geschrei, Protest, Empörung, Parteiengezänk? Nicht auszudenken!


1
 
 rambsteph vor 2 Tagen 
 

Religiosität

Deutschland und Westeuropa sind für das Christentum sehr wahrscheinlich irreparabel verloren. Gott sei Dank die USA nicht, auch dank der Regierung Donald Trump mit den großartigen Vance und Rubio. Bemerkenswert (wie schon vor rd 30 Jahren in einem Artikel der damals noch lesbaren ZEIT geäußert), die technolgisch am meisten fortgeschrittene Gesellschaft der USA ist auch die religiöseste Gesellschaft der Welt


1
 
 Gandalf vor 2 Tagen 

Großartige Veranstaltung!

DANKE an die USA!


2
 
 Hope F. vor 2 Tagen 
 

Rückbesinnung auf Gott

wäre auch in Deutschland angebracht. Dann würden sich viele Probleme sehr elegant lösen lassen. Schwören nicht auch die meisten Politiker "so wahr mir Gott helfe?" Warum also besinnen wir uns nicht auf Gott?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  2. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  3. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  4. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  5. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  6. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale
  9. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  11. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  12. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  13. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  14. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
  15. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz