SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- Liegt ein Schisma in der Luft?
- „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- MAGNIFICA HUMANITAS
- Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
- Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
- US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
- „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
- Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
- Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
- Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
| 
Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe anvor 8 Stunden in Aktuelles, 70 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Situation zwischen dem Heiligen Stuhl und der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) steuert auf eine historische Eskalation zu
Menzingen (kath.net/rn) Die Fronten verhärten sich: Die Situation zwischen dem Heiligen Stuhl und der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) steuert auf eine historische Eskalation zu. Am Montag hat die Piusbruderschaft die Namen der vier neuen Bischöfe, die gegen den Willen von Rom geweiht werden sollen, bekanntgegeben. Neben dem Schweizer Pascal Schreiber und Michael Goldade aus den USA sollen mit Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier auch zwei Franzosen geweiht werden. Die Weihen sollen am kommenden 1. Juli stattfinden. Da dieser Schritt ohne das erforderliche päpstliche Mandat geplant ist, droht der Weltkirche ein erneuter tiefer kirchenrechtlicher Bruch. Der Generalobere der FSSPX, Pater Davide Pagliarani, rechtfertigte den Schritt mit einer vermeintlichen „schwerwiegenden Notlage“ innerhalb der Kirche. Von den ursprünglich im Jahr 1988 durch Erzbischof Marcel Lefebvre geweihten vier Bischöfen sind heute nur noch zwei im Amt, weshalb die Bruderschaft die Kontinuität ihrer Sakramentenspende für die weltweit rund 600.000 Gläubigen gefährdet sieht. 
Die Ankündigung stellt eine fundamentale Herausforderung für das Pontifikat von Papst Leo XIV. dar, der erst im vergangenen Jahr sein Amt angetreten hat. Der Vatikan reagierte umgehend und warnte inzwischen mehrfach die Führung der Bruderschaft in Menzingen eindringlich davor, die Weihen zu vollziehen. Sollten die Konsekrationen wie geplant ohne Erlaubnis Roms stattfinden, zieht dies laut dem geltenden Kirchenrecht (Codex Iuris Canonici) die automatische Exkommunikation (Latae Sententiae) aller beteiligten Bischöfe nach sich – sowohl der Spender als auch der Empfänger der Weihe.
Bild: KI-generiert
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | lesa vor 37 Minuten | |  |
@lakota: Sie haben nichts behauptet, sondern nur "alles Mögliche" in Betracht gezogen. Die Signalwirkung ist auf jeden Fall gegeben. |  0
| | | | | Tonia vor 40 Minuten | | | | Dilemma 2 Vieles davon ist direkte oder indirekte Anleitung zur schweren Sünde, welche, unbereut, die Höllenstrafe nach sich zieht.
Für die Gesetzestreuen hier scheint es kein Problem zu sein, wenn das SEELENHEIL der Kinder aufs Spiel gesetzt wird. Frage - Würden sie ihre eigenen Kinder, wenn es NUR um das körperliche Leben ginge, auch so großzügig dem Tod ausliefern wollen? Die Mutter von Moses hat es nicht getan! |  0
| | | | | Tonia vor 41 Minuten | | | | Dilemma 1 Wenn die Mitglieder der Piusbruderschaft, sich nach den Bischofsweihen tatsächlich sich im Zustand der SCHWEREN SÜNDE GEGEN GOTT befinden, wie hier behauptet wird und nicht bereuen werden sie folglich beim Tod in der Hölle landen.
Welche Wahl haben die Eltern, die aus Sorge um das SEELENHEIL ihrer Kinder vor den Zuständen im Novus Ordo zu den Piussen geflüchtet sind. Zustände die da sind; Teufel, Fegfeuer, Hölle, Gleichnisse sind Märchen, wir kommen alle in den Himmel. Wenn wir uns nicht anpassen, machen wir uns lächerlich. Kaum Beichtangebote, nicht mal vor der ersten hl. Kommunion. Junge Priester, welche die Lossprechungsformel nicht korrekt beherrschen. Sonntagspflicht war gestern, geschiedene Wiederverheiratete dürfen mit päpstlicher Erlaubnis zur Kommunion (welch ein Schlag ins Gesicht der verlassenen Partner) Eine Glaubensvermittlung, die den Namen nicht verdient hat. |  0
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 42 Minuten | | | | Das fünfte Kennzeichen der kath. Kirche und die zwei Arten von Katholiken Neben der Einheit, Heiligkeit, Apostolizität und Katholizität soll das Verfolgtsein das fünftes Merkmal der kath. Kirche sein. Die Vielzahl von Angriffen auf Kirchen, Kapellen, Gräbern, Statuen etc. in Europa und anderswo sprechen Bände. Im Persönlichen werden jene Katholiken angegriffen, welche die überlieferte, für den Zeitgeist höchst "anstössige" Lehre der Heterosexualität, der sexuellen Bibolarität, der orthodoxen Sichtweise von Familie und Ehe, den Schutz des ungeborenen und des alten Lebens vertreten und dafür einstehen. Themen, welche den progressiven Katholiken viel zu radikal sind. So gesehen kristallisieren sich meiner Meinung nach zwei Arten von Katholiken (Christen) heraus: Jene, die mutig und unerschrocken zur Wahrheit Christi im Depositum fidei stehen und verteidigen, und dann all jene, welche diese Haltung kategorisch ablehnen und in der Komfortzone des glaubensmässig 'weich gespülten' Katholizismus verbleiben wollen. Wo haben sich da die FSSPX u.v.a.m. positioniert? |  0
| | | | | discipulus vor 1 Stunden | | | | Werter Zeitzeuge, Ihre Beispiele sind korrekt, aber keines davon betrifft den Disput mit der Piusbruderschaft unmittelbar. Die Folterbulle ist zum Glück lehramtsseitig längst "abgeräumt" und die Dubia, die ich voll unterstütze, haben nun rein gar nichts mit der Interpretation des II. Vaticanums seitens der Piusbruderschaft zu tun, um die es hier ja geht. Insofern tragen diese Beispiele leider zur Einordnung des Ungehorsams der Piusbruderschaft gegenüber dem kirchlichen Lehramt rein gar nichts bei.
Dessen ungeachtet: Gute Genesung, oremus pro nobis invicem. |  0
| | | | | chorbisch vor 2 Stunden | | | | @ BBM Ich spiele nichts herunter, ich habe nur einige Überlegungen angestellt, warum "Rom" so handeln könnte, wie es im Moment geschieht.
Dabei kann ich mich genauso täuschen, wie der verehrte Kostadinov, der finanzielle Motive als Grund für die Zurückhaltung für möglich hält, und auch die Möglichkeit nicht ausschließt, sich zu irren.
Das Verhalten der "Synodalen" mag schwerwiegend sein, aber "Rom" wird seine Gründe für sein Verhalten haben. Ob Sie dieses Verhalten für angebracht halten, oder nicht, ist dabei völlig ohne Belang, genauso, wie meine Überlegungen.
Bei manchen Kommentaren frage ich mich auch, ob es wirklich nur um die Sache geht, oder ob nicht auch Empörung und beleidigt sein mitspielt, weil hier wieder ein Papst nicht so handelt, wie man es von ihm erwartet. Aber auch damit kann ich mich täuschen. |  0
| | | | | lesa vor 2 Stunden | |  | Der Geist des Herrn weht kräftig @qwertzuiop: Die Entwicklung seit 1988 erweist Ihre Frage als durchaus berechtigt. @Bene 16: Ihr Vorschlag ist sehr wichtig, wenn es auch gilt, gewisse Fakten in Erinnerung zu rufen bezw. zum deren Kenntniss bereitzustellen für solche User, die sich nicht nur vom "Hörensagen" ein Urteil bilden, sondern an tatsachenbasierten Äußerungen interessiert sind. @Lieber@Zeitzeuge: Trefflich geantwortet!Liebe@Herbstlicht@Patroklos. Danke für Ihre gehaltvollen Kommentare! |  1
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 2 Stunden | | | | @ St. Fleischer. Die kath. Kirche ist und bleibt der mystische Leib Christi @Stefan Fleischer: Nein, keineswegs behaupte ich, dass die röm.-kath. Kirche nicht mehr die wahre Kirche Jesu Christi ist. Ich schrieb 'kein verlässlicher Partner mehr', v.a. nicht für traditionelle Katholiken. Ich schrieb nicht 'kein Partner' mehr. Nur fragt sich, wer heute noch sich zur 'wahren' kath. Kirche explizit zählen möchte, in aller Konsequenz. Rom bildet zwar zurecht das Zentrum, doch es gibt auch noch Gebiete im "Umland" und an der "Peripherie", die auch katholisch sind und bleiben wollen. Ich erwähne dies, weil ja prophezeit wurde, dass 'Rom den Glauben verlieren werde'. - Zudem findet auch im Kt. Solothurn, wie in allen anderen Kantonen und deutschsprachigen Gebieten, ein eklatanter Umbau der Kirche statt, seit Jahrzehnten und auf allen Gebieten. Fragen Sie z.B. mal die jungen und jüngeren Katholiken, über wie viel religiöses Wissen (Hl. Schrift, Katechismus) diese im Allgemeinen noch verfügen. Sie werden erschrecken! Woher diese gähnende Leere wohl herrühren wird? |  2
| | | | | qwertzuiop vor 3 Stunden | | | | @ rosenstaedter Zitat: "Der Papst forderte insbesondere die Priester auf, stets Achtung vor den Texten und Ordnungen der Liturgie zu bewahren."
Welche Liturgie meint der Papst konkret? Die Liturgie „für alle“ oder „für viele“?
Solange er das nicht genau sagt, kann ich ihm nicht folgen. |  2
| | | | | discipulus vor 3 Stunden | | | | @lakota: Lüge Erstens ist es eine Lüge (!), ein Papst hätte die Pachamama verehrt oder zur Verehrung aufgefordert, und zweitens wurde folglich vom Papst dazu auch nirgends Gehorsam eingefordert, ganz anders als etwa hinsichtlich des Verzichts auf Bischofsweihen. |  0
| | | | | lakota vor 3 Stunden | | | | @christine Man kann einem Papst natürlich unbedingt gehorsam sein - und mit ihm zusammen eine Pachamama verehren. |  6
| | | | | discipulus vor 3 Stunden | | | | @Bene16: Gebet Wie wäre es denn, wenn wir alle dafür beteten, daß die Piusbruderschaft sich bekehrt und davon absieht, ohne Erlaubnis des Apostolischen Stuhles Bischöfe zu weihen? |  0
| | | | | rosenstaedter vor 3 Stunden | | | | Aufforderung an Priester - Papst Leo XIV. verteidigt erneut Liturgiereform nach Zweitem Vatikanum Zitat:
"Papst Leo XIV. hat die Veränderungen in der Liturgie seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) erneut verteidigt. Veränderungen dieser Art hätten sich im Laufe der Jahrhunderte ständig vollzogen, sagte der Papst am Mittwoch in seiner Ansprache zu Beginn der Generalaudienz auf dem Petersplatz. "Der Gottesdienst der Kirche hat sich also in den kulturellen Formen jeder Epoche 'verkörpert' und war in der Lage, diese zu beeinflussen und sogar zu verwandeln." Die Tradition schließe den Fortschritt gewissermaßen selbst ein. Dieser in der Konzilskonstitution "Sacrosanctum Concilium" angesprochene Fortschritt gefährde keineswegs die kirchliche Gemeinschaft, so Leo XIV. weiter. Er solle sie vielmehr bestätigen und fördern. Der Papst forderte insbesondere die Priester auf, stets Achtung vor den Texten und Ordnungen der Liturgie zu bewahren."
Hervorhebung:
"Der Papst forderte insbesondere die Priester auf, stets Achtung vor den Texten und Ordnungen der Liturgie zu bewahren." katholisch.de/artikel/68769-papst-leo-xiv-verteidigt-erneut-liturgiereform-nach-zweitem-vatikanum?fbclid=IwY2xjawSD3sZleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETA0aGNUU2p |  0
| | | | | Bene16 vor 3 Stunden | | | | An alle Anstatt über bevorstehende, möglicherweise unerlaubte Bischofsweihen der Piusbruderschaft zu diskutieren, könnten wir doch dafür beten, dass der Heilige Vater Leo XIV. diese Weihen gestatten möge.
Herr, lass ein Wunder geschehen!
PS: ich gehöre der Bruderschaft in keiner Weise an . |  4
| | | | | Parcival vor 3 Stunden | | | | Russische Altgläubige: Wenn Traditionsbewahrung zur Spaltung wird Wie jeder historische Vergleich hinkt auch dieser. Aber die Kirchengeschichte zeigt ein klares Muster: Gemeinschaften beginnen mit dem Anspruch, die Tradition zu retten, gelangen dann jedoch schrittweise zu der Überzeugung, die offizielle Kirche sei vom rechten Glauben abgefallen. Genau dort beginnt meist auch die Veränderung der Lehre selbst. Die russischen Altgläubigen sind dafür ein klassisches Beispiel. Ausgangspunkt waren liturgische Reformen im 17. Jahrhundert: Kreuzzeichen, Gebetsformeln, liturgische Bücher und Riten. Aus der liturgischen Abgrenzung entstand jedoch eine ekklesiologische Spaltung. Teile der Bewegung erklärten schließlich das Priestertum der offiziellen Kirche für ungültig; die Bespopowzy verzichteten schließlich auf Priester und Eucharistie. Die Kirchengeschichte zeigt damit sehr deutlich: Wer meint, die Kirche durch Distanz zur sichtbaren Kirche retten zu müssen, entwickelt fast zwangsläufig eigene Autoritäten, Maßstäbe und schließlich eine eigene Theologie. |  1
| | | | | Josephus vor 3 Stunden | | | | Lehramt der Kirche ganz bejahen Manchmal hört man das Argument: Die Piusbruderschaft bewahrt alles, was die Kirche bis 1950 geglaubt hat. sie leugne kein Dogma. Einerseits ist dies richtig, andererseits sind wir als Katholiken dazu im Gewissen verpflichtet, auch das ordentliche Lehramt des Papstes und der Bischöfe anzuerkennen. Hier aber begegnet man dem neueren Lehramt mit Reserve! |  0
| | | | | discipulus vor 3 Stunden | | | | @Bene16: Jurisdiktionsprimat Das Bekenntnis der Piusbruderschaft zum Jurisdiktionsprimat des Papstest ist ein reines Lippenbekenntnis, faktisch leugnet sie es durch die Verweigerung, sich den legitimen Entscheidungen des Papstes unterzuordnen, etwa zur Frage der Bischofsweihe etc. |  0
| | | | | Bene16 vor 3 Stunden | | | | @rosenstaedter Nennen Sie uns bitte ein Dogma, dem die Piusbruderschaft nicht zustimmt. |  3
| | | | | Parcival vor 3 Stunden | | | | @BBM Sie haben mich missverstanden. Ich spiele die Entwicklungen in Deutschland keineswegs herunter. Ich sage lediglich, dass dieser Vergleich in der konkreten Debatte nichts taugt und deshalb ständig mehr Verwirrung erzeugt als Klärung bringt. Bitte daher genauer lesen und mir keine Position unterstellen, die ich ausdrücklich nicht vertrete. |  0
| | | | | rosenstaedter vor 4 Stunden | | | | Aus Gewissensnot konnte der Priester und Theologe Ignaz von Döllinger dem Dogma zur "Unfehlbarkeit des Papstes" nicht zustimmen und wurde exkommuniziert und hielt sich an diese Exkommunion aus München! |  0
| | | | | Parcival vor 4 Stunden | | | | @Wynfried Ihre Argumentation greift kurz. Franziskaner oder Jesuiten haben trotz eigener Spiritualitäten nie begonnen, die sakramentale Verlässlichkeit der Kirche grundsätzlich infrage zu stellen. Genau dort liegt der Unterschied. In Teilen der Piusbruderschaft wird Gläubigen seit Jahren vermittelt, die Sakramente außerhalb der Bruderschaft seien zumindest geistlich fragwürdig, Beichten im Novus Ordo müssten wiederholt werden, das Sonntagsgebot sei außerhalb der eigenen Messen problematisch erfüllbar und Rom seit spätestens Pius XII. nicht mehr wirklich vertrauenswürdig. Dass man den Papst noch im Kanon nennt, reicht ekklesiologisch nicht aus, wenn gleichzeitig Heiligsprechungen selektiv anerkannt und lehramtliche Entwicklungen faktisch suspendiert werden. Kirchengeschichtlich ist genau das der entscheidende Punkt: Gemeinschaften entfernen sich selten sprunghaft, sondern schrittweise. Was heute noch wie „Akzentsetzungen“ wirkt, ist in 20 oder 30 Jahren bereits eine eigenständige Theologie. |  1
| | | | | Zeitzeuge vor 4 Stunden | | | | Liebe lesa, ganz kurz, ich führe keine sinnlosen Dispute, aber einige hier erwecken schon den Anschein,
Papolatristen zu sein oder als kennten sie sich
nicht mit der kath. Doktrin aus.
Die Dubia der Kardinäle Meisner etc. wurden nie
widerlegt oder doktrinär einwandfrei beantwortet.
Wieso?
Die "Folterbulle" Ad extirpanda und die "Sklavenbulle" Dum Diversas scheinen auch nicht allen
hier bekannt zu sein oder die Verteidigung der
Ketzerverbrennung in "Exsurge Domini" (Lutherbulle).
Ich hoffe, daß niemand hier glaubt, daß die
Vielheit der Religionen dem Willen Gottes entspricht (so Papst Franziskus).
Im Link nochmals die correctio filialis, die
niemand widerlegen konnte oder kann, der sich
mit der kath. Doktrin wirklich auskennt, dazu gehören auch die theol. Qualifikationen,
z.B. "de fide" und "sent. certa", die eben nicht
die gleiche absolute Glaubensgewissheit vermitteln.
Die Rechtsfigur eines mögl. Papa haereticus wurde
bereits vor Jahrhunderten nicht ausgeschlossen,
kein Vertreter dieser These wurde sanktioniert!
Gottes Segen! www.correctiofilialis.org/de/ |  2
| | | | | rosenstaedter vor 4 Stunden | | | | Offizielles Schreiben von Kardinal Müller zum Thema Pius-Bruderschaft @Patroklos
"Wie Ihnen bekannt ist, gibt es seit einiger Zeit verschiedene Begegnungen und Initiativen mit dem Ziel, die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in die volle Gemeinschaft der Kirche zurückzuführen. Der Heilige Vater hat beispielsweise kürzlich entschieden, allen Priestern der Piusbruderschaft die Vollmacht zu erteilen, den Gläubigen gültig die Beichte abzunehmen (vgl. das Schreiben Misericordia et misera, Nr. 12), um auf diese Weise die Gültigkeit und die Erlaubtheit des von ihnen gespendeten Sakraments zu sichern und die Menschen nicht zu beunruhigen." www.vatican.va/roman_curia/pontifical_commissions/ecclsdei/documents/rc_com_ecclsdei_doc_20170327_lettera-presuli_ge.html |  1
| | | | | qwertzuiop vor 4 Stunden | | | | @ Stefan Fleischer Entfernen wir aus der römisch-katholischen Weltkirche das ganze Laientheater, die Handkommunion* und den Einfluss der deutschen Mentoren („Synodaler Weg“, „ZdK“ und „Wir sind Kirche“ - wie hier beschrieben: https://kath.net/news/90331), und schon haben wir sowohl sichtbar als auch unsichtbar die Kirche Christi dort, wo sie katholisch sein soll.
*- die Handkommunion wurde schon mal verboten, deshalb könnte man sie mit derselben Begründung wieder verbieten. Oder hält das jemand für unmöglich? Wenn ja, warum? Weil dann das Schisma früher käme, als durch die FSSPX? |  3
| | | | | discipulus vor 4 Stunden | | | | @rosenstaedter, @Patroklos: Schisma Es ist in der Tat bisherige Rechtsauffassung des Apostolischen Stuhls, daß sich die Piusbruderschaft nicht im Schisma befindet.
Diese Tatsache wird von den Anhängern der Piusbruderschaft allerdings sehr oft mißverstanden und mißbraucht als Rechtfertigung oder Schönfärberei ihres Verhaltens. Tatsächlich ist sie aber Ausdruck der Barmherzigkeit des Apostolischen Stuhles um der Einheit der Kirche und des Heiles der Seelen willen. Sollte der Apostolische Stuhl zum Schluß kommen, daß diese Toleranz nicht mehr diesen Zielen dient, kann der Papst JEDERZEIT rite und recte ein Schisma feststellen, das Verhalten der Piusbruderschaft würde das eindeutig rechtfertigen. |  2
| | | | | Stefan Fleischer vor 4 Stunden | |  | @ Per Mariam ad Jesum Christum Verstehe ich Sie recht? Behaupten Sie tatsächlich, dass die römisch-katholische Kirche nicht mehr die wahre Kirche Jesu Christi sei?
Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dieser Überzeugung für Sie selbst, für die Bruderschaft und für die einfachen Gläubigen? |  2
| | | | | Parcival vor 4 Stunden | | | | @Lesa - zur Frage des Gehorsams Das Problem an dieser Argumentation ist, dass sie letztlich das katholische Kirchenverständnis untergräbt. Natürlich ist Gehorsam gegenüber Papst und Bischöfen nicht blind und auch ein Konzil steht nicht über der Offenbarung Gottes. Aber genau deshalb hat Christus seiner Kirche das Lehramt gegeben: damit nicht jede Gruppe selbst entscheidet, wann die Kirche angeblich noch katholisch ist.
Das 1. Vat. hat per Dogma festgelegt, dass der Papst unter bestimmten Bedingungen in Fragen von Glaube und Moral unfehlbar lehren kann. Wenn man dauerhaft selbst aussortiert, welche Aussagen des Lehramtes noch akzeptiert werden, verschiebt sich die letzte Autorität faktisch von der Kirche auf die eigene Gruppe.
Genau darin liegt das Grundproblem seit Lefebvre: Entweder glaubt man, dass Christus seine Kirche trotz aller Krisen trägt, oder man beginnt zu glauben, die Kirche müsse gegen Rom gerettet werden. Dort entsteht fast zwangsläufig eine Paralleltradition mit eigenem Maßstab. |  3
| | | | | qwertzuiop vor 4 Stunden | | | | @ Per-Mariam-ad-Jesum-Christum „Der Umbau und die Dekonstruktion der Kirche dürfen weitergehen!“
- kein Problem – wir haben ja Homosegnungen, den Ramadan und die „Lizenz zum Töten“ (die unkontrolliert weiter vergeben wird).
Und dann wundert sich die Diözesankirche, dass die FSSPX weiter wächst. |  3
| | | | | Parcival vor 5 Stunden | | | | Wo „Bewahrung“ zur Abspaltung wird - Der Mythos von den „100 % katholischen“ Piusbrüdern. Teil II Genau darin liegt die Warnung der Kirchengeschichte: Wer meint, die Kirche retten zu müssen, indem er sich innerlich oder äußerlich außerhalb ihrer sichtbaren Einheit positioniert, bewahrt die Tradition nicht einfach unverändert. Er beginnt fast zwangsläufig, eigene Autoritäten, eigene Deutungsmuster und schließlich ein eigenes Kirchenverständnis auszubilden. |  2
| | | | | Christine vor 5 Stunden | |  | @lesa "Dem Papst in einigen Punkten ungehorsam sein beugt weiteren Schismen vor."
Einsame Spitze. Lesa übertrifft sich mal wieder selbst. Mal hie und da ein bischen ungehorsam sein – alles gut, alles Bestens. Wenn es denn hilft, weiteren Schismen vorzubeugen. Gehts noch? |  10
| | | | | Kostadinov vor 5 Stunden | |  | Es ist ja nicht nur der synodale Irrweg in Deutschland Heute zitiert Lifesitenews Erzbischof Paglia mit den Worten: Franziskus wollte die Lehre zur Homosexualität und Moraltheologie den neuen Zeiten anpassen.
Auch bei dem Thema ohrenbetäubendes Schweigen in Rom. Bei diesen Meldungen kann sich so ein ungehorsamer Piusbruder schon mal nen Notstand zusammenzimmern. Ich teile die Argumentation mit dem Notstand nicht und bin froh, dass ich die Petrusbruderschaft habe. Aber wenn jemand Argumente für einen solchen Notstand sucht, wird es ihm nicht besonders schwer gemacht |  3
| | | | | Martinus Theophilus vor 5 Stunden | | | | Vermittler dringend gesucht. Meines Erachtens täte der Regierungsrat des Schweizer Kantons Zug gut daran, das Gespräch mit der Piusbruderschaft zu suchen und deren Leitung klar zu machen, dass Bischofsweihen ohne Zustimmung des Papstes auf dem Gebiet des Kantons Zug unerwünscht sind, weil dies die religiöse Spaltung in der Bevölkerung verschärft.
Man könnte ja anbieten, dass die Eidgenossenschaft auch in diesem Konflikt ihre Guten Dienste zur Verfügung stellt, um einer weiteren Eskalation vorzubeugen. |  1
| | | | | qwertzuiop vor 5 Stunden | | | | @ Christine „Auszüge aus dem Treueeid der Piusbruderschaft, verpflichtend für alle Mitglieder:
Ich weigere mich, ihm (dem Papst) zu folgen, wenn er von der katholischen Tradition abweicht.“
- im Gegensatz dazu glauben Sie, dass die Diözesankatholiken wissen, wann sich der Papst an katholische Tradition hält? Das wissen Sie nicht mal selber!
„Ich gestehe zu, dass nicht alle nach dem neuen Ritus gefeierten Messen ungültig sind.“
- also werden sie prinzipiell für gültig gehalten. (falls Sie das nicht verstehen: in diesem Satz befindet sich eine doppelte Verneinung „nicht ungültig“ – also: prinzipiell gültig).
„Ich bestätige, dass der neue Ritus der Messe...wesentlich von der katholischen Theologie abweicht und dass aus diesem Grund dieser neue Ritus an sich böse (!) ist.“
- damit widerspricht man der obigen Aussage. Entweder haben Sie die Texte nicht verstanden, oder falsch zitiert.
Weiteres Kommentieren Ihrer Stimmungsmache erspare ich mir. ;-) |  3
| | | | | Patroklos vor 5 Stunden | | | | Quellen @rosenstaedter
Gerne nenne ich Ihnen einige ausgewählte Quellen, in denen ausdrücklich gesagt wird, die Piusbruderschaft befinde sich NICHT in einem Schisma:
- Brief Papst Benedikts XVI. an die Bischöfe der Welt vom 10. März 2009
- Brief von Papst Franziskus an Erzbischof Fisichella vom 1. September 2015
- Papst Franziskus: Apostolisches Schreiben Misericordia et Misera vom 20. November 2016
- Brief der Kommission Ecclesia Dei vom 27. September 2002
- Brief der Glaubenskongregation im Fall der "Hawaii Sechs" vom 4. Juni 1993
Dazu kommen weitere Aussagen hochrangiger vatikanischer Kirchenrechtsexperten u.a. von Kardinal Castillo Lada, Präsident der Päpstlichen Kommission für die authentische Auslegung des Kirchenrechts, Präsident der Disziplinarkommission der Römischen Kurie, vom 8. Juli 1988, Kardinal Edward Cassidy, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, vom 3. Mai 1994 und diverse von Kardinal Dario Castrillon-Hoyos als
Präsident von Ecclesia Dei und mehr. |  3
| | | | | Wynfried vor 5 Stunden | |  | @ Parcival Es mag ja so sein, dass sich innerhalb der Piusbruderschaft mittlerweile eigene Denk- und Traditionslinien herausbilden. Aber ist das nicht in jeder kirchlichen Gemeinschaft so, bei den Franziskanern, Jesuiten etc.? Soweit ich dies sehe, berühren sie bei der Piusbruderschaft keine Frage des Dogmas, auch nicht hinsichtlich der Limbus-Frage. Und welche Rosenkrsnzgeheimnisse man betrachtet, sollte doch jedem unbenommen sein. |  3
| | | | | Toretto vor 5 Stunden | | | | Stephaninus Für den Dialog mit den Piusbrüdern
ist die vatikanische Glaubenskongregation zuständig |  0
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 6 Stunden | | | | Rom ist kein verlässlicher Partner mehr für gläubige Katholiken Seit Jahrzehnten gibt es in der Kirche einen Doppelstandard: Einerseits behandelt man die rechtgläubigen, traditionellen Katholiken wie eine störende 'quantité négligeable', die man fast wie Aussätzige behandelt, und andererseits geht man demonstrativ auf Du und Du mit allen möglichen und unmöglichen Glaubensrichtungen und Gruppierungen, welche dem katholischen Glauben offen diametral entgegengestellt sind. Diese unglaubliche Ungleichbehandlung schreit zum Himmel! Denn sie offenbart eine Ungerechtigkeit, welche eine kath. Kirche an sich nicht leisten kann; schon gar nicht über Jahrzehnte. Der Wille jedoch zur Einsicht und zur Kurskorrektur lässt sich nicht erkennen. Ein solches 'irreguläres' Verhalten macht sich die FSSPX natürlich zu Nutze. Welches Verhalten wiegt schwerer in der Waagschale: Eine unerlaubte Bischofsweihe oder eine notorische, schwerwiegende Ungerechtigkeit, die fatale Signale aussendet? Der Umbau und die Dekonstruktion der Kirche dürfen weitergehen! |  7
| | | | | Parcival vor 6 Stunden | | | | Wo „Bewahrung“ zur Abspaltung wird - Der Mythos von den „100 % katholischen“ Piusbrüdern Immer wieder wird der Eindruck erweckt, die Piusbruderschaft teile uneingeschränkt die Lehre der Kirche. Wer jedoch die inneren Entwicklungen aufmerksam verfolgt, erkennt längst eine schrittweise Herausbildung eigener Denk- und Traditionslinien.
Man lehnt Aussagen Benedikts XVI. zum Limbus ab, akzeptiert die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes nicht, bekämpft Aussagen des Konzils zur Ökumene, entwickelt zum Teil eigene Akzentsetzungen rund um das Ehesakrament etc. Oberflächlich betrachtet mögen das Einzelpunkte sein. Kirchengeschichtlich beginnt genau so jedoch oft die schleichende Entfremdung von der lebendigen Tradition der Kirche.
Tradition bedeutet im katholischen Sinn nicht Selbstkonservierung gegen die Kirche, sondern lebendige Weitergabe innerhalb der Kirche. Wer sich zunehmend als letzter „wahrer Bewahrer“ versteht, entwickelt fast zwangsläufig eigene Autoritäten, eigene Deutungsmuster und ein eigenes Kirchenverständnis. |  4
| | | | | Christine vor 6 Stunden | |  | Auszüge aus dem Treueeid der Piusbruderschaft, verpflichtend für alle Mitglieder: Ich weigere mich, ihm (dem Papst) zu folgen, wenn er von der katholischen Tradition abweicht.
Ich gestehe zu, dass nicht alle nach dem neuen Ritus gefeierten Messen ungültig sind.
Ich bestätige, dass der neue Ritus der Messe...wesentlich von der katholischen Theologie abweicht und dass aus diesem Grund dieser neue Ritus an sich böse (!) ist.
Daher werde ich niemals die Heilige Messe nach dem neuen Ritus feiern, auch nicht unter Androhung von kirchlichen Strafen.
Dabei möchte ich den Gehorsam, der mich...an den souveränen Papst in all seinen legitimen Handlungen (!) bindet, erklären.
...und was "legitim" bzw. "Tradition" ist, weiss natürlich die Piusbruderschaft - wo kämen wir denn da hin, wenn es anders wäre!?! |  3
| | | | | Schillerlocke vor 6 Stunden | | | | @Parcival Sie haben beide Problematiken inhaltlich ganz und gar korrekt auseinandergehalten und gewichtet. Es handelt sich um zwei Paar Stiefel.
Unerlaubte Bischofsweihen sind schismatische Entgleisungen, die von denen vorgenommen werden, die sich derlei zum schweren Schaden der römisch-katholischen Kirche anmaßen. Nicht der Papst und nicht der Vatikan und nicht die Kurie sind die Spalter, sondern diese unseligen Pius-Brüder. |  3
| | | | | BBM vor 6 Stunden | | | | @Parcival @Chorbisch Bitte spielen Sie das Problem in Deutschland nicht herunter. Es ist äußerst schwerwiegend, steht doch die christliche Anthropologie sowie das Bischofsamt selbst (Rückbindung an Mehrheitsbeschlüsse) auf dem Spiel. Auch ist es ein eklatanter Akt des Ungehorsams, wenn wissentlich Fiducia supplicans ignoriert wird. Weder vergleiche ich das alles mit den geplanten Handlungen von FSSPX noch fordere ich gleiche Sanktionen. Aber das Gewährenlassen der Umsetzung der Beschlüsse des synodalen Weges bzw. die Propagierung der ihnen zu Grunde liegenden Texte führt die Gläubigen massiv in die Irre. Daher sind deutliche und offizielle Klarstellungen das Mindeste, was angemessen erscheint. Ein paar Seitenbemerkungen im Rahmen von Interviews genügen definitiv nicht. |  4
| | | | | Parcival vor 6 Stunden | | | | Die Mähr von der dialogunwilligen Kirche - @Cosmas und Co. Die Piusbruderschaft bereitet ihre Gläubigen seit ca. 2 Jahren auf unerlaubte Bischofsweihen vor. Bischof Bernard Tissier de Mallerais galt innerhalb der Bruderschaft bis zu seinem Tod 2024 als jener, der möglichen Einigungen mit Rom explizit reserviert gegenüberstand. Wer sich mit Gläubigen der Piusbruderschaft unterhält, erlebt nicht selten mit großer innerer Sorge vorgetragene Befürchtungen, die Leitung der Bruderschaft könnte sich in Gesprächen „von Rom doch noch überzeugen lassen“. Dies zeigt, wie tief die Distanz zur sichtbaren Kirche mittlerweile geworden ist. Mangelnde Einigung einer angeblich dialogunwillige Kirche unterzuschieben ist unlauter. Und nein: Ständige Wiederholung macht eine Behauptung nicht wahrer. |  2
| | | | | Stephaninus vor 6 Stunden | | | | Der Papst wird handeln Die Exkommunikation wird kommen. Der Papst kann auch aus diesem Grund nicht anders weil ansonsten über kurz oder lang irgendwo ein Bischof weihen wird, so wie er will: Verheiratete Männer, Frauen.
Die Piusbruderschaft ist ein Widerspruch in sich: man kann nicht der Tradition verpflichtet sein, sich aber in einer derart zentralen Frage gegen das tatsächliche Oberhaupt der Kirche stellen. Die Piusbruderschaft begeht mit der Bischofsweihe eine schwer Sünde. |  3
| | | | | Kostadinov vor 6 Stunden | |  | @chorbisch mit ihrem Beitrag bestätigen Sie mir ausdrücklich, dass Rom mit zweierlei Maß misst. Bei der Frage, ob wir das okay finden, werden wir uns aber wohl nicht einigen ;-)
Ich hätte eher den schöden Mammon in Verdacht, warum man den deutschen Bischöfen nicht stärker auf die Füße tritt...aber ich kann mich täuschen |  3
| | | | | Christine vor 6 Stunden | |  | @Patroklos „100% glaubenstreuen Gemeinschaft“ Ja, ihrem „eigenen Glauben“, es besser zu wissen als der rechtmäßige Papst, sind sie zu 100 % „treu“ – und wollen lieber sterben als auf ihre Unterstellungen zu verzichten…
Laut Katechismus – und dies entspricht der katholischen Tradition – ist Schisma die Verweigerung des Glaubens, die Verweigerung der Unterwerfung unter den Papst oder die Verweigerung der Kirchengemeinschaft mit der ihm unterstellten Kirche.
Häresie hingegen ist die hartnäckige Leugnung oder der Zweifel an jeder Wahrheit, die im göttlichen und katholischen Glauben angenommen werden muss.
Die Bischofsweihen stellen einen schismatischen Akt dar.
Die formelle Unterstützung des Schismas bzw. eines schismatischen Aktes IST EINE SCHWERE SÜNDE GEGEN GOTT und zieht die nach dem Kirchenrecht vorgesehene Exkommunikation nach sich.
Es möge sich jeder selbst prüfen, ob er soetwas auf sich bürden will... |  1
| | | | | Parcival vor 6 Stunden | | | | Missstände rechtfertigen keinen Bruch der Communio Der Vergleich greift zu kurz, weil hier zwei unterschiedliche Ebenen vermischt werden.
Bei vielen Diskussionen rund um die deutsche Kirche geht es um problematische Aussagen, pastorale Entwicklungen oder Grenzüberschreitungen innerhalb der kirchlichen Struktur. Das ist schwerwiegend und teilweise theologisch problematisch. Dennoch bleiben diese Personen und Gruppen grundsätzlich (noch) innerhalb der sichtbaren kirchlichen Ordnung.
Bei den unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft geht es hingegen um etwas anderes: um einen direkten Eingriff in die apostolische Struktur der Kirche. Eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat betrifft nicht nur eine Meinung oder einen Missstand, sondern die sichtbare Einheit der Kirche selbst. Deshalb bewertet die Kirche das kirchenrechtlich und ekklesiologisch besonders schwer. |  5
| | | | | chorbisch vor 6 Stunden | | | | @ BBM; Kostadinov Gab es hier vor einiger Zeit nicht Berichte, dass der Hl. Vater der Entwicklung in Deutschland keine große Bedeutung zumisst?
Der Synodale Weg ist das Werk einer sehr kleinen Gruppe in Deutschland. Er wird von der großem Mehrheit der Bischöfe in anderen Ländern und Kontinenten strikt abgelehnt. Er hat meines Wissens auch außerhalb Deutschlands keine spürbare Wirkung entfaltet.
Dagegen ist die FSSPX nicht nur praktisch weltweit aktiv, sie hat auch zahlreiche Anhänger außerhalb ihrer Gemeinden. Diese Leute wollen sich nicht der Bruderschaft anschließen, teilen aber viele der dort geäußerten Sorgen an bestimmten Entwicklungen in der Kirche.
Zu Beginn der Umtriebe Luthers taten das die offiziellen Stellen als "Mönchsgezänk" ab. Vielleicht sieht Leo XIV. den synodalen Weg ähnlich und wartet, bis sich das totläuft.
Monsignore Schlegl hat immer wieder davor gewarnt, die Lage im eigenen Land auf die Weltkirche zu übertragen. Er hatte Recht. |  3
| | | | | Herbstlicht vor 6 Stunden | | | | Habe den Unterschied wieder einmal hautnah erlebt! Regelmäßig besuche ich die Hl. Messe bei der Pius-Bruderschaft und komme spirituell und inhaltlich meist immer wieder aufs neue gestärkt nach Hause.
Am Samstagabend vor Pfingsten besuchte ich aber auch die Eucharistiefeier (Vorabend-Gottesdienst) in unserem Ort:
Erschreckend wenig Gläubige!
Und eine Frau, die neben dem Priester auch die Kommunion ausgeteilt hat.
Pfingst-Sonntag FSSPX:
Fast bis auf den letzten Platz belegt, ebenso am Pfingst-Montag.
Verhältnismäßig viele junge Leute, Besucher mittleren Alters und auch ältere.
Was auch auffallend war: Viele Männer, junge und ältere.
Frage:
Was schenkt die Piusbruderschaft den suchenden Menschen, was sie in der oft zeitgeistigen katholischen Kirche nicht finden, bzw. nicht mehr finden? |  5
| | | | | Sextus vor 7 Stunden | | | | @rosenstaedter Was Sie schreiben, gilt für die sog. Weltpriester.
Für Ordensgeistliche oder Mitglieder von sog. 'Instituten des geweihten Lebens' gilt das nicht.
Die Priusbruderschaft gehört dazu. |  0
| | | | | Kostadinov vor 7 Stunden | |  | @BBM - sie treffen den Nagel auf den Kopf Des einen Fehlverhalten rechtfertigt in der Tat nicht das des anderen. Das Problem liegt in der selektiven Anwendung und Durchsetzung des Kirchenrechts seitens des Hl.Stuhls. Wenn ein Lehrer einen Schüler, der im Unterricht Bier trinkt, des Unterrichts verweist, ist diese Sanktion korrekt, auch wenn er die Schüler, die im Unterricht rauchen, nicht rausschmeisst. Ob es seiner Glaubwürdigkeit zuträglich ist, sei dann mal dahingestellt. |  5
| | | | | lesa vor 7 Stunden | |  | Das Wort Gottes u. d. daraus erwachsene Tradition: sicheres Fundament 2 Dagegen besteht dem Papst und den Bischöfen gegenüber immer nur ein relativer Gehorsam. Wir schulden ihnen den Gehorsam nur insofern, als ihre Weisungen und Entscheidungen dem überkommenen Glauben nicht widersprechen. Das gilt auch für ein Konzil.
Aussagen eines Konzils, welche im Glauben verpflichten, dürfen dem überkommenen Glauben nicht widersprechen. Sie dürfen nichts verlangen, was dem überlieferten Glauben entgegensteht oder was wir mit dem überlieferten Glauben als feste unabänderliche Lehre übernommen haben.
So haben wir in der Offenbarung Gottes, im Wort Gottes und der daraus erwachsenen Tradition ein sicheres Fundament für den Glaubensgehorsam
Bischof Huonder , Predigt Mai 2022) |  4
| | | | | lesa vor 7 Stunden | |  | Der Gehorsam und sein besonderer Stellenwert 1 Werter@Stefan Fleischer: Aus einer Pred. V. B. Huonder: "Der Gehorsam hat einen besonderen Stellenwert im Vollzug des Glaubens. „Gehorsam des Glaubens“ nennt ihn der heilige Paulus. Diesen Gehorsam schulden wir auch jenen gegenüber, welche die Verantwortung für den Glauben, für die Reinheit des Glaubens und für die Weitergabe des Glaubens tragen.
Den absoluten Gehorsam schulden wir nur Gott und Gottes Offenbarung.
Da Gottes Offenbarung auch das Leben der Kirche prägt, finden wir ebenso in der sogenannten Tradition Glaubensgut: Glaubensgut, das wir annehmen müssen; Glaubensgut, das uns verpflichtet.
Zum Beispiel die Aussage des Glaubensbekenntnisses – wir werden dieses Glaubensbekenntnis nach der Predigt zusammen ablegen – über Jesus: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott.
Dies nehmen wir im absoluten Gehorsam Gott gegenüber an, das ist eine Wahrheit, die wir nie herausstreichen können aus unserem Glaubensbekenntnis. Also hier gilt der absolute Gehorsam. |  5
| | | | | Felmy vor 7 Stunden | | | | An alle hier Ich hätte da mal eine Frage: Wen haltet ihr für schlimmer? Die Piusbrüder oder die deutschen,b.z.w. westlich gesinnten Bischöfe ? |  7
| | | | | Stefan Fleischer vor 8 Stunden | |  | Noch einmal: Solche Entwicklungen begannen nie mit einer offenen Lossagung von der Kirche. Sie verliefen aber immer nach dem Schema, das wir heute auch bei der Piusbruderschaft beobachten. Man will sich nicht von der Kirche trennen, man will ihr nur das absolute Lehramt absprechen, um es der eigenen Gemeinschaft, der eigenen Theologie zuschanzen zu können, oder um es einmal brutal und überspitzt auszudrücken, weil es sonst offensichtlich nicht verstanden werden will – um weiterhin den eigenen Vogel mit dem Heiligen Geist verwechseln zu dürfen. |  5
| | | | | discipulus vor 8 Stunden | | | | @lesa: Schisma vs. Schismatischer Akt zum Zweiten Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß es eine Unterscheidung gibt zwischen einem Schisma und einem schismatischen Akt. Die unerlaubte Bischofsweihe ist selbst noch nicht unmittelbar ein Schisma - das hat so aber auch niemand hier behauptet. Ein schismatischer Akt ist sie sehr wohl, weil sie dazu angetan ist, ein Schisma anzulegen.
Ein Schisma ist definiert als Verweigerung der Unterordnung unter die kirchlichen Autorität. Wenn sich die Piusbruderschaft der kirchlichen Autorität unterordnen wollte, bräuchte sie keine unerlaubten Bischofsweihen. Wenn sie unerlaubte Bischofsweihen durchführt, geht sie klare Schritte in Richtung Schisma. Es ist dann allein eine Frage der Klarheit bzw. der Barmherzigkeit, ob der Papst das auch zum Schisma erklärt oder eben nur zu einer "unregulären" Situation. Ein Begriff übrigens, den das Kirchenrecht so gar nicht kennt... |  6
| | | | | rosenstaedter vor 8 Stunden | | | | Warum wurden die geweihten Pius-Bruderschaft Bischöfe exkommuniziert? @Patroklos
Können Sie für Ihre Aussage "Mehrere vatikanische Stellen, darunter alle Päpste (auch und gerade Papst Franziskus!), haben danach erklärt, die Piusbruderschaft sei nicht schismatisch..." Quellen nennen!
So oder So, der Heilige Vater Papst Leo fällt seine Entscheidungen wohl auf Grund der geltenden Kirchenrechte!
Warum wehrte sich der Priester und Theologe Johann Joseph Ignaz Döllinger gegen den Vorwurf des Schismas gegen Rom und wurde trotzdem exkommuniziert? |  2
| | | | | BBM vor 8 Stunden | | | | @chorbisch Ich stimme Ihnen vollkommen zu: Es ist in der Tat nicht zu akzeptieren, das Fehlverhalten von FSSPX mit dem Fehlverhalten vieler Dt. Bischöfe zu rechtfertigen. Das Problem liegt in der "Sanktionspolitik" des Hl.Stuhls, der nur im Falle FSSPX berechtigte Sanktionen verfügt, im Falle der Auswüchse, die wir gerade in der Dt. Kirche erleben, aber nicht einschreitet sondern sie gewähren lässt. Es ist wie bei FSSPX höchst an der Zeit, zumindest immer wieder offizielle Klarstellungen zu tätigen, wenn nicht sogar ernste Konsequenzen zu ziehen. Noch einmal: Diese Schieflage rechtfertigt nie irgendetwas, aber ist eine offene Wunde. |  2
| | | | | lesa vor 9 Stunden | |  | Wer für die geoffenbate Wahrheit kämpft, dient der Einheit. Im Jahr 2021 hat es im Kirchenrecht einige Änderungen gegeben. Der Kanon über eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag findet sich nun unter der Nr. 1387 und steht unter dem Titel „Straftaten gegen die Sakramente“, also immer noch nicht unter den Straftaten gegen die Einheit der Kirche. Das bedeutet, dass die Kanonisten auch nach 1988 in einer unerlaubten Bischofsweihe nicht automatisch die Entstehung eines Schismas sehen.
Zweifellos kann eine solche Bischofsweihe dazu dienen, ein Schisma zu begründen. Das war der Fall bei den Bischofsweihen in China in den 1950er Jahren, durch die eine von Rom unabhängige chinesisch-katholische Kirche gegründet wurde. Die Priesterbruderschaft hat in den 38 Jahren seit 1988 aber bewiesen, dass sie nicht schismatisch ist. |  6
| | | | | lesa vor 9 Stunden | |  | Dem Papst in einigen Punkten ungehorsam sein beugt weiteren Schismen vor. Ungehorsam kann unabdingbar sein. Was ist ist ein Schisma.
"Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Davon kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. Sie geht, durch die Umstände gezwungen einen Sonderweg, wie es viele Männer der Kirche und kirchliche Gemeinschaften im Laufe der Kirchengeschichte getan haben.“
(Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, kirchl. Rechtsgeschichte u.Staatskirchenrecht)
Die FSSPX will sich ganz und gar nicht von der Kirche trennen, ganz im Gegenteil. Sie wandte sich bittend an den Hl. Vater mit einem Vorschlag:
„Dieser Vorschlag besteht ... konkret in der Bitte an den Heiligen Stuhl, uns vorübergehend den Verbleib in unserer Ausnahmesituation zu gestatten – zum Wohl der Seelen, die sich an uns wenden. Wir haben dem Papst versprochen, all unsere Kräfte für die Bewahrung der Tradition einzusetzen und unsere Gläubigen zu wahren Söhnen der Kirche zu machen."
B. A. Schneider appelliert mehrfach an den Hl. Vater ... |  6
| | | | | chorbisch vor 9 Stunden | | | | @ Christianlay; versusdeum Aber warum soll dieses, eventuell theologisch noch gravierendere, Fehlverhalten des deutschen Episkopats der FSSPX eine Art "Freifahrtschein" geben, es bei den Bischofsweihen dann auch nicht so genau zu nehmen?
Vor allem angesichts des Anspruchs der Bruderschaft, dass sie die Lehre der Kirche unverfälscht bewahren, während sie sich bei "Rom" da ja nicht immer so sicher sind.
Das sind doch keine kleinen Kinder mehr, die manchmal den Mist, den sie gemacht haben, damit zu entschuldigen suchen, dass ihr Freund ja noch viel größeren Mist gebaut hat als sie. |  2
| | | | | Stefan Fleischer vor 10 Stunden | |  | @ Versusdeum Der Fall Piusbruderschaft und die Situation der Deuschen Kirche sind beide schlimm. Das erlaubt aber nicht, die eine mit der anderen zu entschuldigen. Dass die Piusbruderschaft - bewusst oder unbewusst bleibe dahin gestellt- auf ein offenes Shisma zubewegt, dürfte im Augenblick das dringendere Problem sein. |  2
| | | | | Versusdeum vor 10 Stunden | | | | @Stephaninus Dann ist aber die Mehrheit der Deutschen Bischöfe schon seit Jahrzehnten nicht mehr katholisch (Würzburger Synode, dreiste Verweigerung der Korrektur der falschen Wandlungsworte usw.). Nach den skandalösen Beschlüssen des SyndWegs sind sie es sowieso nicht mehr (und eigentlich nicht erst, wenn sie diese umsetzen). Und jetzt? |  1
| | | | | Stefan Fleischer vor 11 Stunden | |  | zur Erinnerung ein Kommentar von von Parcival vor Kurzem hier: Wenn die Pius-Bruderschaft diesen Weg fortsetzt, besteht die reale Gefahr, dass sie sich schrittweise zu einer eigenständigen kirchlichen Parallelstruktur entwickelt.
Solche Entwicklungen begannen nie mit einer offenen Lossagung von der Kirche, sondern mit der Überzeugung, die rechtmäßige kirchliche Autorität erfülle ihre Sendung nicht mehr zuverlässig und außerordentliche Maßnahmen seien notwendig, um den wahren Glauben zu bewahren. Genau dieses Muster zeigt sich in der Kirchengeschichte immer wieder. Gruppen, die zunächst nur die Tradition schützen wollten, gelangten mit der Zeit zu der Überzeugung, nur noch sie selbst repräsentierten die authentische Kirche. Die Palmarianische Kirche ist ein besonders drastisches Beispiel, das mit einer vollständig separaten Struktur mit eigenem Papst, Hierarchie und Lehrsystem endete. Die innere Logik ist stets diese[be: Wird die sichtbare Kirche als unzuverlässig angesehen, verlagert sich die Autorität verlagert sich auf die eigene Gemeinschaft. |  4
| | | | | rosenstaedter vor 12 Stunden | | | | Ein römisch-katholischer Priester wird durch die Weihe in sein Bistum „inkardiniert" Zitat KI:
"In der römisch-katholischen Kirche bedeutet „inkardiniert“, dass ein Kleriker – also ein Diakon, Priester oder Bischof – rechtlich und kirchlich dauerhaft einer bestimmten kirchlichen Körperschaft zugeordnet ist.
Das kann zum Beispiel sein:
ein Bistum (Diözese),
eine Ordensgemeinschaft,
oder eine andere kirchliche Einrichtung mit eigenem Inkardinationsrecht."
Die Pius-Bruderschaft verfügt über KEIN Inkardinationsrecht.
Ein Priester braucht die Erlaubnis des Heimat-Bistums um in einem anderen Bistum wirken zu dürfen, inklusive Erlaubnis des Orts-Bischofs! |  1
| | | | | Christianlay vor 12 Stunden | | | | Gehorsam- wer nicht gehorchen braucht! Warum wird dann nicht der Gehorsam der deutschen Bischöfe eingefordert, die inzwischen Rom auf der Nase tanzen, von den unerlaubten Segensfeiern von homosexuellen Paaren über unerlaubte Laiepredigten bis zur Installation von neuen Kirchenleitungsgremien?
Nüchtern gesehen sind die Piuspriester selbst dem 2.Vaticanum noch näherstehend als die liberalen Fans dieses Konziles, die in ihm nur den Auftrag zur Verprotestantisierung der Kirche sehen.
Uwe Lay nachdenken blog |  9
| | | | | qwertzuiop vor 12 Stunden | | | | Zwei rhetorische Fragen – rein hypothetisch: 1) Vertrauen die Diözesankatholiken dem Heiligen Geist so sehr, dass sie sich der FSSPX anschließen, wenn diese irgendwann mehrheitlich die Leitung der Kirche übernimmt, oder werden sie dann als Minderheit behaupten, dass sie den wahren katholischen Glauben repräsentieren?
2) Vertrauen die Diözesankatholiken der Demokratie so sehr, dass sie sich damit abfinden, wenn die FSSPX weiterwächst und irgendwann mehrheitlich (demokratisch) die Leitung der Kirche übernimmt, oder ist das für die Diözesankatholiken eine Horrorvorstellung?
ich glaube, es spielt sich alles ähnlich ab, wie in der ehemaligen DDR nach 1989 – sogar viele SED-Funktionäre haben schnell ihren Sozialismus vergessen, an dem sie so festgehalten haben. |  0
| | | | | Patroklos vor 12 Stunden | | | | Kein Schisma Bereits 1988 hat die Piusbruderschaft vier Bischöfe geweiht. Mehrere vatikanische Stellen, darunter alle Päpste (auch und gerade Papst Franziskus!), haben danach erklärt, die Piusbruderschaft sei nicht schismatisch, es handele sich lediglich um ein Problem der Kirchendisziplin.
Wenn die Weihen von 1988 kein Schisma begründet haben, können es die von 2026 auch nicht.
Außerdem wäre die Lösung ganz einfach: Schlichtweg die beantragten (!) Weihen erlauben. Dies ist normalerweise ein formaler Akt, um den kein Aufhebens gemacht wird.
Wenn selbst offensichtlich häretische Theologieprofessoren weiter ihr Amt ausüben können und staatskirchliche Strukturen wie etwa in China geduldet werden ist völlig unverständlich, warum einer 100% glaubenstreuen Gemeinschaft diese formale Bitte nicht erfüllt wird.
Selbst den nun in volle Gemeinschaft mit Rom getretenen Anglikanern werden eigener Ritus und eigene Bischöfe zugestanden. Warum nicht der Piusbruderschaft? |  15
| | | | | Cosmas vor 12 Stunden | | | | Das Vertrauen fehlt Es gibt schwerwiegende Fehlentwicklungen in der kath. Kirche, die auch h.o. von Theologen, die nicht der Piusbruderschaft angehören, deutlich und ausführlich benannt wurden. Es gibt aber keine Anzeichen, dass Rom bereit wäre, darüber in ein substantielles Gespräch einzutreten. Die "Dialog-kirche" verweigert den echten Dialog! Wer hätte es nicht in den letzten Jahrzehnten in Pfarrgemeinderatssitzungen usw. vielfach selbst erlebt? Ich kann nicht erkennen durch welche Äußerungen oder Handlungen Roms echtes Vertrauen hätte entstehen können. Wenn man sich die Listen der Leute ansieht, die der Papst empfängt, kann ich nicht verstehen, warum dort nicht auch einmal der Generalobere der Piusbrüder (zu denen ich nicht gehöre) draufstehen kann und somit seiner Gesprächsbitte entsprochen wird. |  12
| | | | | Sextus vor 13 Stunden | | | | Alternativen sind gefragt Man würde vermuten, dass die Erinnerung am Gang der Dinge bei den ersten Bischofweihen den Akteuren beider Seiten etwas gelehrt hätte.
Leider ist dies nicht der Fall.
Wir sind wieder auf Station Nr. 1: "Weihst du Bischöfe ohne päpstliches Mandat, dann werde ich dich exkommunizieren und du wirst mal sehen, wo du landest."
Gibt est keine kreativere Alternative, wie z.B. mit dem Vatikan verhandeln, um das päpstliche placet für die Weihe von bestimmten Geistlichen zu Bischöfe zu erlangen?
Dies setzt voraus, dass die Bischofsweihen vorerst als getrennt von der Frage nach der Anerkennung durch die Bruderschaft von bestimmten Positionen des Pastoralkonzils (!) Vat II im "Gaudium et spes" und in "Nostra aetate", die, wie Kard. Müller zuletzt gezeigt hat, eher zeitbedingt sind und das Dogma nicht direkt berühren, behandelt werden.
Bei einer gemeinsamen Mahlzeit stellt man auch nicht sämtliche Gänge auf dem Tisch und lädt die Gäste zum simultanen Verzehr ein, sondern geht man graduell vor. |  2
| | | | | Stephaninus vor 14 Stunden | | | | Nicht dramatisieren Die Situation ist doch nicht neu, sondern wiederholt diejenige bei der letzten Bischofsweihe durch Lefebvre. Überdies: wer die Autorität des Papstes letztlich nur theoretisch anerkennt aber nicht faktisch, ist nicht im Vollsinn katholisch. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- MAGNIFICA HUMANITAS
- Liegt ein Schisma in der Luft?
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
- Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
- „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
- US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
- „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
- Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
|