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Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

vor 12 Stunden in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Das Dokument schlage eine Neubewertung homosexueller Akte vor. Innerhalb der Kirche gebe es eine starke Lobby für dieses Vorhaben, warnt Donald Haggerty, ein Priester der St. Patrick’s Kathedrale in New York City.


Rom/New York (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Donald Haggerty, ein Priester der St. Patrick’s Kathedrale in New York City, hat in einer Predigt scharfe Kritik am jüngsten Synodenbericht des Vatikans geübt. Das Dokument der Arbeitsgruppe 9 der Synode zur Synodalität schlage eine Neubewertung der katholischen Lehre zu Homosexualität vor. Haggerty bezeichnete es als „beunruhigend“ und „verblüffend“.

In seiner Homilie am 11. Mai, die sich auf das Evangelium des Tages (Joh 15,26–16,4a) bezog, erinnerte Haggerty die Gläubigen an die Warnung Jesu, dass seine Jünger aus den Synagogen ausgestoßen würden, weil sie nicht zur Welt gehören. Er zog eine Parallele zur aktuellen Situation in der Kirche: Wer sich dem Synoden-Dokument widersetze, riskiere, als „starr“, „regressiv“ oder „verknöchert“ abgestempelt zu werden – ähnlich wie die Apostel von der Synagoge verfolgt worden seien.


Der Priester zitierte aus dem Dokument, das Zeugnisse von Männern in gleichgeschlechtlichen „Ehen“ einbeziehe und eine „Umdenken“ hinsichtlich homosexueller Beziehungen vorschlage. „Es ist schon verblüffend, dass ein vatikanisches Dokument dieser Art veröffentlicht wird“, sagte Haggerty wörtlich. Das Dokument bezeichne die traditionelle kirchliche Lehre als „starr, regressiv, verknöchert“.

Weiter warnte er vor einer „Weltlichkeit der Zeit“, die nicht nur im Materialismus bestehe, sondern auch in einer „Kultur der Dunkelheit“, zu der er explizit die „homosexuelle Agenda“ zählte. Innerhalb der Kirche gebe es eine starke Lobby für diese Agenda, und der Synoden-Bericht sei ein Beispiel dafür. Die Gläubigen seien stattdessen aufgerufen, voll und ganz dem „Geist der Wahrheit“ zu folgen und in Liebe und Gehorsam gegenüber Christus zu leben.

Der Bericht der Arbeitsgruppe hatte zuvor bereits breite Kritik ausgelöst. Unter anderem erklärte Bischof Athanasius Schneider in einem Interview, das Dokument überschreite die Grenze von der Orthodoxie zur Häresie. Es fördere die Propaganda einer globalen sexuellen Ideologie und suche die moralische und lehramtliche Billigung homosexueller Handlungen, die der Schöpfungsordnung Gottes widersprächen. Schneider verglich die Argumentation mit der Täuschung der Schlange im Garten Eden.

 


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Lesermeinungen

 Stephaninus vor 5 Stunden 
 

Eine Klarstellung muss kommen - und zwar sehr bald

Rom muss klarstellen und das Dokument offiziell zurückweisen. Sonst droht Unheil, schon jetzt greift die Verwirrung, die der Text ausgelöst hat, um sich.


0
 
 Cosmas vor 9 Stunden 
 

Das ganze Synodengetue gehört ersatzlos abgestellt!

Da wird nie Rechtgläubigkeit herauskommen!


2
 
 Versusdeum vor 9 Stunden 
 

Wie ist das überhaupt möglich?

2000 Jahre lang hat die Kirche (und die Bibel schon viel länger) praktizierte Homosexualität als schwere Sünde betrachtet und jetzt, ausgerechnet nach dem zu über 80% (über 90%?) aus homosexuellen Delikten bestehenden Missbrauchsskandal, wollen das aggressive Lobbygruppen auch innerhalb der Kirche ändern. Was muss in Gehirnen ablaufen, dass sie überhaupt so denken können - sofern sie überhaupt mit dem Gehirn denken und nicht mit den Lenden oder gar die Absicht haben, die Kirche zu zerstören? Und wie kann es sein, dass eine praktisch komplette Bischofskonferenz das auch noch offiziell fordert? Sind das nur Mietlinge, Getriebene, oder schon überwiegend Wölfe?


2
 
 golden vor 10 Stunden 
 

Unser Herr Jesus Christus warnt ausdrücklich

vor denen, die Konträres,dem Wort Gottes Widersprechendes, lehren(Matthäus 23,15); es gibt vor Gott keine Neutralität.Die Welt der antichristlichen Neuethik besteht nicht (Psalm 1) und will noch die Letzten überzeugen,denen die Hl. Schrift egal ist.


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 golden vor 10 Stunden 
 

Auf Gottes Wort hören

ist das Einzige,was uns Christen Massstab ist;
heidnische Verhaltensweisen werden dort NIE empfohlen...


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 maran atha vor 10 Stunden 
 

Und hier ist die "Neubewertung"- Gott war gestern, ist heute und wird morgen der selbe sein - "Ich bin":
1. Korinther 6, 9–10„Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Geizige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes erben.“
Hier ist das Wort Gottes! Das ist die einzig wahre Bewertung...


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 girsberg74 vor 12 Stunden 
 

Mal abgesehen davon, dass Versuchungen / Abweichungen immer lauern:

In welchem Ponitfikat wurde das groß ?
Was sind mögliche Gründe ?


2
 

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