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| ![]() Russisch-orthodoxer Metropolit Hilarion in Tschechien festgenommenvor 14 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung Fahrzeug Hilarions von Drogenermittlern auf Autobahn gestoppt - Metropolit weist sämtliche Vorwürfe zurück Prag/Moskau (kath.net/KAP) Der frühere Leiter des Außenamts des orthodoxen Moskauer Patriarchats, der russisch-orthodoxe Metropolit Hilarion (Alfejew) ist am Pfingstwochenende in Tschechien zusammen mit einer weiteren Person festgenommen worden. Das Fahrzeug des Metropoliten wurde am Sonntag auf einer Autobahn westlich von Prag von der Polizei gestoppt. Bei der anschließenden Untersuchung wurden laut Polizei mehrere Beutel mit einer weißen Substanz gefunden. Die Sprecherin der tschechischen Nationalen Drogenzentrale, Lucie Smoldasova, erklärte laut Medienberichten, dass der Einsatz aufgrund eines anonymen Hinweises erfolgt sei. Eine Laboranalyse soll nun klären, worum es sich bei der Substanz handelt. Bislang wurde niemand offiziell angeklagt. Metropolit Hilarion selbst weist sämtliche Vorwürfe zurück. Moskau sieht "inszenierte Anschuldigungen" Der Fall löste auch diplomatische Reaktionen aus. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete die Vorwürfe als "gezielte und inszenierte Anschuldigungen", die darauf abzielten, den Metropoliten sowie die orthodoxe Kirche zu diskreditieren. Moskau kündigte an, den tschechischen Botschafter einzubestellen. Hilarion, der von 2003 bis 2009 auch Bischof von Wien und Österreich war, galt lange Zeit als einer der einflussreichsten Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche und zeitweise sogar als möglicher Nachfolger von Patriarch Kirill. 2022 wurde er überraschend und ohne Angaben von Gründen von der Leitung des Außenamtes des Moskauer Patriarchats abgezogen und wechselte in die russisch-orthodoxe Eparchie Budapest-Ungarn. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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