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Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

vor 3 Tagen in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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‚Modest Fashion‘ habe sich in den letzten Jahren zu einem weltweiten Modetrend entwickelt. Der Markt werde auf mehrere Milliarden Euro geschätzt, heißt es in dem Beitrag.


Nürnberg (kath.net/jg)
Der öffentlich-rechtliche Sender Bayerischer Rundfunk hat in einem Beitrag islamische Kleidung für Frauen als „Modest Fashion“ und „Gegentrend“ zu luftiger Sommermode präsentiert, berichtet das Onlineportal NiUS.

Der Beitrag zeigt einen Kleiderladen in Nürnberg, deren Besitzerin selbst Kopftuch trägt. Einleitend heißt es: „Mit steigenden Temperaturen wird die Kleidung vieler Menschen wieder knapper. Sie zeigen Haut und ziehen damit Blicke auf sich. Ein Gegentrend: Modest Fashion. Mode, die weniger Haut zeigt, und den Körper größtenteils bedeckt. Selda Dastan hat dem Trend in Nürnberg einen Raum gegeben.“


„Modest Fashion“ sei „eine Richtlinie, dass man sich bedeckt hält“, erläutert der Sprecher. Die Gründe dafür seien „vielfältig“, fügt er hinzu.

Selda Dastans Ehemann erklärt: „Im islamischen Glauben müssen Frauen sich bedeckt anziehen. Gesicht, Hände und Füße ab Knöchel sind eigentlich erlaubt. Was wichtig ist, sollte auch geschützt werden. Wie ein Handy, das mit einer Hülle geschützt wird. Eine Frau ist auch sehr wichtig, mit allen Körperteilen, und deswegen sollte eine Frau auch geschützt werden. Sie sollte kein Objekt für andere Männer sein.“

Der Beitrag betont, dass „Modest Fashion“ nicht nur für muslimische Frauen gedacht ist und lässt eine Kundin zu Wort kommen. „Ich war neugierig, was hier Neues entsteht. Jetzt bin ich erfreut, dass hier auch für mich etwas dabei ist“, sagt sie wörtlich. Sie begründet ihre Entscheidung so: „Ich will ja nicht kulturelle Aneignung machen.“

Abschließend verweist der Sprecher auf die internationale Entwicklung. „Seit den 2012er Jahren hat sich Modest Fashion zu einem weltweiten Mode-Trend entwickelt. Der Markt wächst kontinuierlich und wird inzwischen auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.“ Der Beitrag endet mit dem Satz: „Vielleicht ist genau das die Botschaft hinter Modest Fashion: Nicht, wie viel Haut man zeigt, sondern wie.“

 


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Lesermeinungen

 BedaVenerabilis vor 3 Tagen 

Cool...

...die Frau und das Handy auf einer Ebene. Als Mann kann ich da nur hoffen, dass Frauen laut werden zu dieser Aussage.


1
 
 Marianus vor 3 Tagen 

Hier noch einmal der Link,

nachdem Youtube beim 1. Mal offensichtlich nicht mitgespielt hat:

www.youtube.com/watch?v=JrbCzsLv-wQ


1
 
 Marianus vor 3 Tagen 

Zur Stellung der Frau im Islam

noch rasch dieses kernige 7-Minuten-Video von Hamed Abdel-Samad:

Stellung der Frau im Islam. Hamed Abdel-Samad


1
 
 Marianus vor 3 Tagen 

Aus einer Fülle kritischer Stimmen säkularer Muslime

zur Tradition des muslimischen Kopftuchs an dieser Stelle dieser kurze Beitrag von Necla Kelec:

www.cicero.de/kultur/Kopftuch-Islam-Oesterreich-Muslime-Nekla-Kelek


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 ottokar vor 3 Tagen 
 

Dagegen ist nichts einzuwenden,da die Verhüllung absolut nichts mit dem islamischen Glauben zu tun h

Was Selda Dastans Mann von sich gibt, ist falsch. Die heutige Teil-oder Totalvermummung islamischer Frauen (aber auch Männer !) entstammt der Beduinenzeit in der Wüste und diente dem Schutz vor Staub,Sand und Sonneneinstrahlung.Später wollten die Männen nicht, dass ihre Frauen zu viel von ihrem Körper, auch Gesicht zeigen.Erst seit weniger als 100 Jahren wurde der Voll-oder Teilverschleierung eine religiöse Bedeutung zugeschrieben, ohne jegliche Begründung im Koran.Nota bene macht ein Hijab viele arabische Frauen hübscher, als wenn sie westlich gekleidet wären.Das wissen die auch!


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