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Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“vor 3 Tagen in Aktuelles, 104 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst antwortet auf Frage nach Piusbruderschaft: „Sie weigern sich, einige grundlegende Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei verschiedenen Punkten des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Castel Gandolfo (kath.net/pl) „Wir erwägen noch einmal zu appellieren und zu sagen: ‚Tut das nicht, lasst uns versuchen, die Gemeinschaft der Kirche zu leben.‘ Aber die Entscheidung liegt bei ihnen.“ Das antwortete Papst Leo XIV. Journalisten auf deren Frage nach den bevorstehenden unerlaubten Bischofsweihen bei der Piusbruderschaft, wie Vatican News und weitere Medien berichteten. Er äußerte sich am Dienstag im Rahmen eines Spontaninterviews beim Verlassen von Castel Gandolfo, wohin er sich nach Abschluss seiner großen Spanienreise zurückgezogen hatte. 
Mit Blick auf die Entwicklung mit der Piusbruderschaft erläuterte der Heilige Vater weiter: „Wir müssen uns bewusst machen, was das für sie und für die Kirche bedeutet. Gewiss, die Spaltung unter den Christen ist ein schmerzlicher Punkt. Sie weigern sich jedoch, einige grundlegende Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei verschiedenen Punkten des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber wir müssen voranschreiten.“
Foto aus diesem Journalistengespräch (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | discipulus vor 14 Stunden | | | | @Versusdeum: Widersprüche Könnten Sie bitte genau erklären, wo Sie einen Widerspruch zwischen der katholischen Lehre und der Erklärung zur Religionsfreiheit des II. Vatikanischen Konzils sehen? Als studierter Theologe mit einem Schwerpunkt auf der scholastischen Theologie kann ich da nämlich keine erkennen... |  0
| | | | | discipulus vor 14 Stunden | | | | @quousquetandem: Verbindlichkeit Nun ja, wie ich schrieb: Das ist die offizielle Lehre der Kirche. Jeder Katholik ist gehalten, dieser Lehre Gehorsam entgegenzubringen. Allerdings ist es keine letztverbindliche Lehre, es könnte rein theoretisch sein, daß die Kirche diese Aussage ändert. Deshalb ist es durchaus möglich, sich als Katholik innerlich von dieser Aussage zu distanzieren, ohne eine schwere Sünde zu begehen.
Allerdings: Weshalb sollte die Kirche das tun? Oder glauben Sie an zwei Götter?
Wenn es nur einen Gott gibt und jemand erkennt, daß es nur einen Gott gibt, dann hat er etwas von Gott erkannt. Das hat schon der hl. Thomas von Aquin klar herausgestellt. Da die Muslime die Einzigkeit Gottes bekennen, haben sie eine wichtige Eigenschaft Gottes erkannt. Das heißt nicht, daß sie alle Eigenschaften von Gott erkannt haben - ganz offensichtlich nicht. Das heißt nicht, daß sie schon das Ziel erreicht hätten, denn das ist Christus. |  0
| | | | | silvana vor 16 Stunden | | | | Novene: Wer schließt sich an? Ich habe beschlossen, eine Novene zu beten für den Papst und die Verantwortlichen in Kirche und Piusbruderschaft, sowie Mitglieder und Anhänger der Piusbruderschaft, dass es nicht zu der Vertiefung der Spaltung kommt und dass alle, vom Heiligen Geist erleuchtet, verantwortungsvoll handeln mögen. Ich freue ich, wenn sich jemand anschließt! Mein Vorschlag: Die Pfingstsequenz ("Komm o Geist der Heiligkeit"), ein Vater unser - Ave Maria - Ehre sei dem Vater und, warum nicht, ein kleines Gebet zu unserem verstorbenen Vater Benedikt XVI. |  2
| | | | | rosenstaedter vor 17 Stunden | | | | "Transalpine Redemptoristen wollen eigenen Bischof weihen" - Leider wohl kein 1. Juli Scherz |  1
| | | | | rosenstaedter vor 19 Stunden | | | | Ich bleibe auf der Linie von Kardinal Müller und dem emeritierten Weihbischof Eleganit @lesa
die sich gegen den Akt des Ungehorsames der Pius-Bruderschaft mit klaren und deutlichen Worten ausgesprochen haben.
Leider schweigen die betroffenen Schweizer Bischöfe, sie lassen Rom und auch Papst Leo XIV sprechen! |  2
| | | | | rosenstaedter vor 19 Stunden | | | | Warum wurde ausgerechnet ein "Deutscher" exkommuniziert weil @lesa
er Eigenmächtig Bischöfe gegen den Willen des amtierenden Papstes ernennen wollte?
Im übrigen konnten früher auch Laien zu Kardinälen erhoben werden, seit dem Motu proprio Cum gravissima von 1962, gilt dass grundsätzlich das Kardinäle die Bischofsweihe vorher empfangen sollen!
Priester können zu Kardinälen erhoben werden ohne vorherige Bischofsweihe. |  2
| | | | | lesa vor 19 Stunden | |  | Im Kern dreht sich der Konflikt um die Wahrheitsfrage (Bischof Athanasius Schneider) @rosenstädter:Forts.das Zitat stammt aus folgendem Artikel von Bischof Athanasiusschneider:
„EXKLUSIV: Bischof Schneider stellt „Kernfrage“ in der SSPX-Episkopalen-Weihe-Debatte
"Im Kern dreht sich der Konflikt um die Wahrheitsfrage."
Diane Montagna, Jun 04, 2026 |  1
| | | | | lesa vor 19 Stunden | |  | Von Menschen gemachte Gesetze sind nur in Relation zur Situation sinnvoll @rosenstädter: Zu Ihrer Überschrift einige Fakten:
Das Gesetz, das bischöfliche Weihen ohne päpstliche Genehmigung durchgeführt haben - oder im Widerspruch zum Ausdruck des Willens des Papstes – sei eine schismatische Handlung, war der Ära der Kirchenväter fremd. Tatsächlich trat dieses Gesetz erst im zweiten Jahrtausend in Kraft. Canon 1387 des Kodex von 1983 des Kanonischen Rechts, der die Weihe eines Bischofs ohne päpstliches Mandat verbietet, wird unter den "Vergehen gegen die Sakramente" und nicht zu den "Vergehen gegen den Glauben und die Einheit der Kirche" geführt, wo Schisma bestraft wird (can. 1364). Wäre die bischöfliche Weihe ohne ein päpstliches Mandat intrinsisch schismatisch, würde sie sich unter den Vergehen „gegen die Einheit der Kirche“ befinden. Der entsprechende Kanon im Kodex von 1917 wurde ebenfalls zu den „Delikten in der Verwaltung und Empfang von Orden und anderen Sakramenten“ (Titel XVI) und nicht zu den „Delikten gegen den Glauben und die Einheit der Kirche“ |  0
| | | | | Paddel vor 19 Stunden | |  | @versusdeum Welche zentralen oder gar dogmatischen Glaubensinhalte leugnet das Lehramt? |  3
| | | | | rosenstaedter vor 20 Stunden | | | | Bischofsweihen ohne Ernennung durch den Papst widersprechen der Tradition! Liste der katholischen Titularsitze
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Catholic_titular_sees
Zitat Wikipedia:
"Dies ist die offizielle Liste der Titularsitze der katholischen Kirche, die im Annuario Pontificio enthalten ist.
Erzbischöfliche Bistümer sind fett gedruckt.
Das italienischsprachige Annuario Pontificio widmet der Auflistung dieser Bistümer etwa 200 Seiten, mit bis zu einem Dutzend Namen auf jeder Seite. Es gibt ihre Namen sowohl auf Latein (was im Allgemeinen auch die Namen sind, die im Englischen verwendet werden) als auch auf Italienisch an und gibt die antike römische Provinz an, zu der die meisten von ihnen gehörten, oder andere geografische Angaben, ihren Status als Metropolitansitz oder Suffragansitz (mit bischöflichem oder erzbischöflichem Rang) und grundlegende biografische Informationen über ihre derzeitigen Bischöfe."
Pius Bischöfe dieser Ehre zu Teil werden, kommt für Rom hoffentlich nicht in Frage! |  1
| | | | | Schillerlocke vor 20 Stunden | | | | Wer sich offensichtlich selber als katholischer als die Katholische Kirche einschätzt, dessen Sünde ist die Selbstüberschätzung, also die Hybris. Wer von der Kirche weggeht, wird sehen, wo er bleibt. Diese Pius-Leute bilden dann halt außerhalb der Kirche irgendeine Sekte. |  3
| | | | | lesa vor 22 Stunden | |  | Der VO ist die konzentrierteste Mitteilung des Hl. Geistes, die es gibt. @wilolf: Stimmt. Aber das Missale wurde in einem Kommentar angesprochen. Und weil es immer wieder ein Diskussionspunkt ist, war das eine Gelegenheit, die Worte von Joseph Ratzinger über das Missale mitzuteilen.
Die ganze Problematik hängt im Innersten zusammen. Im VO ist die Glaubenssubstanz in Reinform enthalten. Er ist das "Herz", von dem der Heilige Geist am kraftvollsten ausströmt - nicht von menschlichem Machwerk unterbrochener Gnadenstrom. Nochmals Joseph Ratzinger: „An die Stelle der gewordenen Liturgie hat man die gemachte Liturgie gesetzt. Man wollte nicht mehr das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin Lebendigen fortführen, sondern setzte an dessen Stelle – nach dem Muster technischer Produktion – das Machen, das platte Produkt des Augenblicks.“ Diese Mentalität hat auch die Lehre angegriffen. Was der Hl. Geist überliefert hat, wurde durch subjektive Einschätzung verpanscht, relativiert. Den Menschen wurde die Orientierung genommen. |  0
| | | | | rosenstaedter vor 22 Stunden | | | | Könnte der Heilige Vater Papst Leo XIV Priester der Pius-Bruderschaft zu "Titular-Bischöfen" erheben Zitat KI "Titular-Bischof":
"Ein Titularbischof in der katholischen Kirche ist ein Bischof, der den Titel eines historischen Bistums trägt, ohne dieses tatsächlich zu leiten.
Früher gab es viele Bistümer in Regionen, die heute nicht mehr christlich geprägt sind oder deren Diözesen nicht mehr bestehen. Diese ehemaligen Bischofssitze werden als Titularsitze weitergeführt. Wenn ein Priester zum Bischof geweiht wird, aber keine eigene Diözese erhält, wird ihm ein solcher Titularsitz zugewiesen.
Typische Beispiele sind:
Weihbischöfe (Hilfsbischöfe einer Diözese)
Diplomaten des Heiligen Stuhls (Apostolische Nuntien)
Mitarbeiter der römischen Kurie, die Bischöfe sind
Einige emeritierte Bischöfe in besonderen Funktionen
Ein Titularbischof hat also die volle Bischofsweihe und kann alle bischöflichen Aufgaben wahrnehmen, besitzt aber keine ordentliche Leitungsgewalt über die historische Diözese, deren Titel er trägt."
Setzt sicher den Gehorsam gegenüber dem amtierenden Papst voraus! |  0
| | | | | Versusdeum vor 23 Stunden | | | | @Toretto Natürlich sehen alle Päpste seitdem "das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II) als das verbindliche Fundament und den Kompass der modernen [Betonung auf "d" oder "o"?] katholischen Kirche." Alles andere wäre ja auch ein fast so brutaler Bruch wie die "Liturgiereform". Die entscheidende Frage ist die Verbindlichkeit der Konzilstexte, die selbstverständlich fast immer katholisch sind (so mancher deutsche Bischof wäre fassungslos, wie sehr, läse er sie), aber manchmal auch zweideutig formuliert und in wenigen Fällen zeitbedingt oder umstritten, weil der bisherigen Lehre der Kirche widersprechend (etwa bei der Religionsfreiheit). Um letztere beiden Fälle geht es und um die Frage, wie verbindlich ein "pastorales Konzil" ist, das als wohl erstes K. keine neuen Dogmen verkündet hatte. Klar ist nur, dass nicht jedes Wort ein Dogma ist, sonst dürfte z.B. kein Katholik Islamismus, Terrorismus oder Frauenfeindlichkeit im Islam kritisieren, weil man von ihn nur mit Hochachtung sprechen dürfte. |  0
| | | | | Versusdeum vor 23 Stunden | | | | Lieber @Richelius Vielen Dank für die Stichpunkte. Meinen Sie mit der Stellung der Diözesanbischöfe die Frage der Trennung von (ich nenne es mal laienhaft so) seelsorglicher und juridiktioneller Vollmacht, die das Vaticanum II offenbar aufgehoben hatte? Dass Pius keine Änderungen an der Lehre vornimmt, ist ja ausdrücklich auch damit begründet, dass ihre Bischöfe ohne Erlaubnis aus Rom geweiht würden, diese Vollmacht also nicht haben. |  1
| | | | | Richelius vor 30 Stunden | | | | @ Versusdeum Zu Ihrer Frage:
Es ist die Piusbruderschaft selbst, die von doktrinellen Unterschieden spricht.
Ein paar Unterschiede zum Glauben der kath. Kirche, die ich bis jetzt gefunden habe (ohne aber nach ihnen zu suchen):
1. De facto: offensichtlich der Jurisdiktionsprimat des Papstes.
2. Es gibt Unterschiede bzgl. der Stellung der Diözesanbischöfe.
3. Die Voraussetzungen für die Gültigkeit einer Ehe unterscheiden sich auch (zumindest bei den amerikanischen Piussen). |  2
| | | | | Toretto vor 31 Stunden | | | |
Die Position der Päpste ist eindeutig: Seit seinem Abschluss im Jahr 1965 betrachten alle Päpste – von Paul VI. über Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bis hin zu Papst Franziskus – das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II) als das verbindliche Fundament und den Kompass der modernen katholischen Kirche.
Papst Leo XIV. hat das Zweite Vatikanische Konzil ausdrücklich als den „Leitstern auf dem Weg der Kirche“ bezeichnet.
Diesen Begriff prägte er am 7. Januar 2026 bei seiner ersten Generalaudienz des Jahres, als er eine große vierteilige Lehrreihe über das Konzil startete. www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-01/papst-leo-xiv-generalaudienz-zweites-vatikanisches-konzil.html |  2
| | | | | Versusdeum vor 33 Stunden | | | | Nun ja, lieber @chorbisch Wenn der Papst die "Erzbischöfin" von Canterbury empfängt, das "geistliche Oberhaupt" einer Abspaltung, die per se keine Priesterin und noch weniger Erzbischöfin sein kann, zuvor aber die Briefe der Piusbruderschaft nicht einmal beantworten ließ, dann ist das schon ein Signal nach innen wie nach außen. Und dass er den umstrittenen Kardinal Fernandez nicjt nur im Amt beließ, sonfern ihn die nach der Weiheankünfigung dann doch stattgefunden habenden Verhandlungen leiten ließ, mag zuständigkeitshalber korrekt gewesen sein, war aber sicherlich für eine mögliche Einigung nur bedingt zielführend. |  1
| | | | | lesa vor 33 Stunden | |  | Die Vorsehung ist am Werk. Die Kirche wird fortbestehen. Liebe@salvatoreMio: Danke für Ihre Kommentare! Ihre Gedanken und Beobachtungen sind treffend und Realität.
Paul VI. sagte selber: "Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen". Und der Rauch verhindert die klare Sicht. Wie sie sagen, der Großteil ist hineingeraten, ohne zu verstehen, was da an Abfall kommen wird, dass sie erkannten, was für eine Verdrehung der Wahrheit mehr und mehr vor sich geht. Unter den älteren Priestern, die sie ansprechen, waren auch solche die unsäglich gelitten haben unter dem was ihnen aufgewzwungen wurde.
Aber jetzt dämmert und wächst Erkenntnis. Selber braucht man dafür ja auch Zeit, Gebet und Gebet -
Eine Reinigung findet statt, und die Vorsehung hat
dafür gesorgt, dass die Kirche fortbestehen wird. Gott sei Lob und Dank - |  0
| | | | | Wilolf vor 33 Stunden | | | | @lesa: Alte Messe? Die Alte Messe ist doch gar nicht das Thema. Meines Wissens hat Papst Leo XIV nie etwas gegen die Alte Messe gesagt. Auch im obigen Artikel geht es nicht darum.
Es geht um unerlaubte Bischofsweihen. |  1
| | | | | cheval vor 34 Stunden | | | | @chorbisch Das mit dem zu Füßen legen ist natürlich polemisch von Ihnen. Papst Leo könnte ja auch persönlich anrufen oder persönlich schreiben. Natürlich muß er das nicht, aber ich würde es vom fürsorglichen Vater erwarten (=Einheit in der Liebe)
Ich in meiner Person habe übrigens hier noch nie Vergleiche zu den Verhältnissen in Deutschland gezogen. Daher gilt Ihre Antwort in Teilen nicht mir, ist aber so bezeichnet.
Letztlich habe ich noch weiter unten ja meine Meinung zum eigentlichen Problem dargestellt, falls es Sie interessiert... |  0
| | | | | lesa vor 34 Stunden | |  | Pius V. bekräftigt vielmehr die Legitimität der Glaubenspraxis Bischof Huonder, dessen Videos gerade in der jetzigen Situation sehr erhellend sein könnten, sagte: "Die traditionelle römische Liturgie ist mit einem Glaubensbekenntnis vergleichbar. Sie kann in ihrer Substanz nicht verändert werden. Folglich kann sie auch nicht verboten werden. Mit seiner Bulle schafft Pius V. nicht etwas Neues. Er bekräftigt vielmehr die Legitimität der Glaubenspraxis in dieser Form der Liturgie. Er bestätigt die Echtheit dieses Glaubensbekenntnisses. Ein solches Gut kann den Gläubigen niemals genommen werden. Was im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil mit der absichtlichen Abschaffung des traditionellen Messritus geschah, ist eine Ungerechtigkeit, ein Machtmissbrauch.» |  1
| | | | | lesa vor 34 Stunden | |  | Joseph Ratzinger war bestürzt über das Verbot der Alten Messe. „Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben. Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen Folgen nur tragisch sein konnten… Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes." (Joseph Ratzinger aus meinem Leben) |  3
| | | | | Wilolf vor 34 Stunden | | | | @Versusdeum: Oder ein noch etwas krasseres Gleichnis: Wenn ich einen Mord begehe und ein Anderer hat zwei Morde begangen: War mein Mord dann erlaubt? Bin ich dann „weniger schlimm“ als der Andere, also schon fast gut? |  1
| | | | | Toretto vor 35 Stunden | | | | lesa In seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2011 mit dem Titel „Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden“ erklärt Papst Benedikt XVI., dass es ohne Religionsfreiheit keinen echten Frieden auf der Welt geben kann www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/messages/peace/documents/hf_ben-xvi_mes_20101208_xliv-world-day-peace.html |  2
| | | | | Wilolf vor 35 Stunden | | | | @Versusdeum: Es geht nicht um das „was ist schlimmer“. Wenn ich dereinst vor meinem Richter stehe, wird er mich nicht fragen: Hast Du das Schlimmste getan oder das weniger Schlimme?
Sondern: Hast Du das Gute getan oder das Böse? |  1
| | | | | lesa vor 35 Stunden | |  | Mutig Irrtümer und Ungerechtigkeit als solche benennen Im Forum melden sich jetzt neue Stimmen, die mutig nicht alle realen Irrtümer "gehorsam" hinnehmen und auch die Ungerechtigkeit, die der Priesterbruderschaft angetan wurde und wird, sehen und benennen. Das ist hoffnungsvoll. |  3
| | | | | SalvatoreMio vor 35 Stunden | | | | Auch Päpste wurden schon gerügt, sogar von Frauen ... @chorbisch: Obige Worte habe ich der KI anvertraut und erhielt nach Sekunden ausführliche Antworten! Ja, auch Päpste, Bischöfe und Priester sind Menschen, die nicht automatisch alles richtig sagen und machen. Und seit einigen Jahren müssen wir ein ziemliches kirchliches Durcheinander erleben, wie ich es in vielen Jahrzehnten nicht kannte. So muss man Stellung nehmen, schon im Kleinen vor Ort. Wer katholisch ist und die Kirche wirklich liebt, kann nicht einfach schweigen angesichts so mancher Auswüchse! Ich kenne die "Piusbruder" nicht, kann aber @Versusdeum @Cosmas und andere gut verstehen, und es tut mir weh, wie Sie diese Personen so "von oben herab" abkanzeln. |  0
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | @chorbisch Zum wiederholten Male: Die einen halten (allzu sehr?) am bewährten und biblisch/lehramtlich sicheren katholischen "Felsen" fest, die anderen zwingen uns allen eine häretische "andere Kirche" auf und rauben uns u.a. die Mittel zum ewigen Seelenheil. Was ist schlimmer? |  2
| | | | | chorbisch vor 2 Tagen | | | | @ cheval So, so, der Papst hat also nicht nur den schweren Fauxpas begangen, anstatt des FSSPX-Generaloberen Leute zu empfangen, die Ihrer Meinung nach für die Kirche ohne Bedeutung sind, jetzt kommt "strafverschärfend" hinzu, dass er nicht als sein eigner Briefträger nach Econe gegangen (gewallfahrt?) ist, um die Warnung dem Generaloberen zu Füßen zu legen?
Sie machen sich!
Und wenn die Einheit in der Liebe über dem Gehorsam steht, warum regen sich dann so viele hier auf, wenn die DBK Anweisungen aus Rom seit Jahren "galant ignoriert"?
Aber ich weiß, das ist ja etwas gaanz Anderes, den die FSSPX gehört ja zu den "Guten".
Bitte mich nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen die Bruderschaft, noch will ich mir ein Urteil über die geplanten Weihen anmaßen. Mich stört nur dieses Messen mit zweierlei Maß, das man der Kurie hier dauernd vorwirft, es aber genauso praktiziert, wenn es dem eigenen Standpunkt dienlich ist. |  4
| | | | | quousquetandem vor 2 Tagen | | | | @discipulus Verbindlich Offenbar ist mein Hinweis auf "Lumen gentium" beim Hochladen untergegangen. Deshalb ein weiterer Versuch. In "Lumen gentium" steht unter Ziff. 16 folgende Passage, mit der noch ein Schritt weiter als in "Nostra aetate" gegangen wird: "...besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, ..."
Daher die Frage: Muss ich denn nun anerkennen, dass die Muslime zusammen mit uns Katholiken den einen Gott anbeten? www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19641121_lumen-gentium_ge.html |  2
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | @Schillerlocke Wer unerlaubt Bischöfe weiht, also nicht. Außer er ist das kommunistische China. Dort werde erstletztes Jahr (!) wieder einer nachträglich von Rom anerkannt.
Und wer ultimativ ein Frauenpriestertum einführen will, so wie die Bischöfe der DBK, also Hl. Messen, die Wandlung oder vielleicht auch Beichten simulieren will, der gehört "dazu"?
So langsam wird es völlig absurd! |  3
| | | | | quousquetandem vor 2 Tagen | | | | Korrektur Es muss heissen: "Lumen gentium", Ziff. 16 |  0
| | | | | cheval vor 2 Tagen | | | | Einheit in Glaube, Liebe und Gehorsam Papst Leo XIV. spricht diese Warnung vor Journalisten aus und spricht Ende Mai in Audienz mit dem für die katholische Kirche unwichtigen Bürgermeister von Chicago, aber mit einem Vertreter von der FSSPX spricht er nicht und seine Warnung überbringt er nicht einmal persönlich. Das verstößt doch grob gegen das übergeordnete Gebot der liebenden Einheit. Der so häufig der FSSPX gegenüber geforderte Gehorsam ist aber der Einheit in der Liebe nachgeordnet. Die Einheit in der Liebe wird offensichtlich nicht gewährt.
(Als Laie spreche ich lieber nicht über die oberste Ebene der Einheit: Der Einheit im Glauben – das können andere nämlich besser)
Wer o.g. Diskrepanzen im Verhalten des Bischofs von Rom nicht sehen will, den frage ich mit Markus 8,18:
Habt ihr Augen, und sehet nicht? Und habt ihr Ohren, und höret nicht? Und erinnert ihr euch nicht? |  2
| | | | | Schillerlocke vor 2 Tagen | | | | Wer ohne Zustimmung des Papstes Bischöfe weiht, gehört nicht mehr zur Katholischen Kirche. Was ist daran so schwer zu verstehen? Die Gläubigen werden jedenfalls, sollten diese Piusbrüder sich fürs Schisma entscheiden, in übergroßer Mehrheit zum Papst stehen und nicht zu den Abtrünnigen und ihrer Sekte wechseln. Das dürfte klar sein. |  5
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | Gut, dann also inhaltlich: Welche zentralen oder gar dogmatischen Glaubensinhalte leugnet die Piusbruderschaft? |  2
| | | | | quousquetandem vor 2 Tagen | | | | Verbindlich @discipulus
Worin besteht denn nun die Verbindlichkeit des 1. Satzes im 3. Kapitel von "Nostra aetate", den ich weiter unten bereits zitiert habe? |  1
| | | | | SalvatoreMio vor 2 Tagen | | | | Der Mensch lebt nicht vom Brot allein... Liebe@lesa! Ihr letzter Beitrag lädt mich dazu ein, noch etwas "zum Besten zu geben", was für mich das deutlich macht, was sich in der Kirche immer deutlicher breitmacht und nichts Gutes hervorbringen kann, nämlich eine Verweltlichung ohnegleichen: de.news: "WM-Übertragungen in einer Madrider Kirche: Die Kirche San Antón in Madrid hat damit begonnen, die WM-Spiele Spaniens im Kircheninneren zu übertragen. Zwischen den Kirchenbänken wurden Fernsehbildschirme aufgestellt, damit Besucher und Gemeindemitglieder die Spiele verfolgen können. Diese Initiative wurde von Pfarrer Ángel García ins Leben gerufen. Er erklärte, dass die Übertragungen so lange fortgesetzt werden, wie Spanien im Turnier verbleibt". - Diese Verweltlichung ist keine WM-Ausnahme, sondern zeigt sich nicht nur jetzt in Spanien, sondern auch in unseren Gemeinden ganz allgemein bei vielen Gelegenheiten. |  1
| | | | | lesa vor 2 Tagen | |  | »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt. @wilolf: Danke für Ihre Replik! "Klarheit durch Wahrheit" lautet der Titel eines sehr lesenswerten Buches von Ralph Weimann. Wer mitten in der Welt lebt, bekommt mit, dass Christus, der Weg, die Wahrheit und das LEBEN ist, schon in dieser Welt.
»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt" (Mt 4, 4)- ob es regnet oder schneit ist dabei nicht wichtig.
Der Logos, der Sinn, wenn der dem Menschen nicht mehr leuchtet, wird es oft schlimm ... |  2
| | | | | SalvatoreMio vor 2 Tagen | | | | Es wird offenbar, was versteckm Es prasselt hier nur so von wunderbaren Kommentaren, die wahrscheinlich alle viel Wahres enthalten. Gleichzeitig entdeckt man viel Konträres und das, nachdem das II. Vaticanum Jahrzehnte zurückliegt. Damals wurde ich, noch ziemlich ahnungslos, was Kirchengeschichte ausmacht, feierlich in die kath. Kirche aufgenommen und erhielt eine fundierte kirchliche Ausbildung, um seelsorglich tätig zu sein. Ganz schnell fiel mir auf: die jungen Geistlichen, die nach dem Konzil in die Seelsorge gingen, dachten und handelten in mancherlei Hinsicht anders als jene, die vor dem Konzil ordiniert wurden. - Mir wurde deutlich: unsere Geistlichen wurden abrupt in eine veränderte kirchliche Ordnung und Denkweise hineinmanövriert, ohne dass es zu fundiertem Nachdenken kam, um es kurz auszudrücken. Ähnlich folgte es später mit hauptamtlichen Laien. Immer mehr Pastoralreferentinnen gingen in die Seelsorge, während "wir" Gemeindereferentinnen anders ausgerichtet waren, und diese Kluft ist bis heute geblieben. |  0
| | | | | quousquetandem vor 2 Tagen | | | | Interview Kardinal Müller @silvana Im Link noch einmal das Interview.
Falls es wieder ins Leere geht, nach Communio - Kardinal Müller suchen. www.herder.de/communio/theologie/kardinal-mueller-ueber-den-konflikt-mit-der-piusbruderschaft-die-rede-von-einer-abgestuften-zustimmung-zum-konzil-ist |  1
| | | | | lesa vor 2 Tagen | |  | Die Gnade ist mächtiger als der Zerfall(vgl Röm)- wenn wir uns der Wahrheit stellen. @versusdeum: Danke für Ihre Replik! Das Zitat steht auf S. 103; Die FSSPX hat darauf aufmerksam gemacht, wie auf tausend andere wichtige Dinge ...
Zu Ihrer Frage bezüglich der Religionsfreiheit Literaturtip: P. Franz Schmidberger "Zeitbomben des II. Vatikanischen Konzils." Sobald es geht, zitiere ich daraus zu dem Thema. Es ist nicht so leicht verstehbar, aber wenn man den Zustand Europas anschaut, hat man den Beweis, wie wichtig es ist (gewesen wäre), hiezu die Enzykliken vorheriger Päpste zu beachten - z.B. "Quanta cura" von Papst Pius XI." (sehr empfelenswert zu lesen!).
Schon im Alten Testament steht: "Weh denen, die gottlose Gesetze erlassen" (vgl Jesaja) Und im NT)
Und im NT: "Alles, auch die öffentlich Ordnung hat in I H M Bestand." (vgl Kol 1) und "Er soll herrschen" (i Kor 15, 25) Dass eine Gesellschaft mit Autoniekomplex nicht so weit denken wollte, dass Seine Herrschaft und Macht Liebe und Schutz bedeutet, hat aus Europa einen Kehrichthaufen gemacht. |  1
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | Liebe @Paddel Missverständnis: Richtig, der zufällie Zusammenschluss nach nationalen Grenzen namens DBK hat von Haus aus kein "Lehramt", nur jeder einzelne Bischof für sich das Hirtenamt. Aber die meisten Bischöfe haben sich verpflichtet, die teils skandalösen bis offen härteischen Beschlüsse des Syndwegs umzusetzen, was in letzter Konsequenz den Kirchenabfall bedeuten würde. Und mehr noch: Sie haben mit dem Syndodalen Rat ein offen parallel- bis gegenkirchliches Gremium mitbeschlossen, das verbindliche Beschlüsse treffen können soll. Sie haben also ihr "Lehramt" (das sie gar nicht besaßen!) an ein willkürlich zusammengesetztes Gremium abgegeben, in dem sie von Haus aus eine 1/3-Minderheit wären! Und die Zusammensetzung der Hälfte der 2/3 Laien standen damals noch gar nicht fest (es hieß, diverse Lobby- und Pressuregroups buhlten um die Posten). Der Rest sind nicht direkt gewählte ZdK-Laienapparatschiks. Nicht einmal einen demokratischen Anstrich hat man sich gegeben! |  2
| | | | | Paddel vor 2 Tagen | |  | @versudeum Welche Inhalte des Lehramts sind verkehrt? Die DBK ist nicht das Lehramt. |  6
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | "Schlüsselzeuge" für das "Pastoralkonzil"! Vergelt's Gott liebe Lesa für dieses enorm wichtige Zitat, das ich so noch nicht kannte (wissen Sie vielleicht noch, auf welcher Seite es steht?). Ich hatte nicht gewusst, wer das mit dem "Pastoralkonzil" gesagt hatte! |  2
| | | | | Cosmas vor 2 Tagen | | | | Diese Reaktion ist leider inadäquat! "Wir erwägen noch einmal zu appellieren..."?!?
Wie bitte?!?!
Es scheint in Rom immer noch keinerlei Bewusstsein dafür zu geben, wofür die Piusbruderschaft das Symptom ist. Es wird wohl so sein, dass die Piusbruderschaft formal sanktioniert wird, Analoges aber für den Synodalen Weg in Deutschland ausbleiben wird. Dann wird man sich wenigstens auskennen, wohin die Reise weitergeht. Denn nur Taten, nicht fromme Worte werden es zeigen. |  4
| | | | | MEMORAS vor 2 Tagen | | | | Bedauert Leo auch die illegalen Bischofsweihen in |  0
| | | | | discipulus vor 2 Tagen | | | | @lesa: Kontext beachten Bitte beachten Sie den Kontext der Aussagen von Joseph Ratzinger, der täglich das Missale Pauls VI. verwendet hat und das II. Vatikanische Konzil immer verteidigt hat. Seine Aussagen kritisieren gewisse modernistische Auslegungen. Sie sind in keinster Weise geeignet, den Ungehorsam und die Irrlehren der Piusbruderschaft zu legitimieren.
Solche Versuche beschmutzen das Andenken eines der größten Theologen des 20. Jahrhunderts. |  3
| | | | | Wilolf vor 2 Tagen | | | | @lesa: DAS sehe ich genau so wie Sie. Bzw. wie Benedikt XVI. Die Kirche lehrt die Wahrheit. Weil die Kirche Christus ist. Der mystische Leib Christi. Und Christus die Wahrheit ist. Was gestern Christus war, was gestern die Wahrheit war, kann nicht heute gelogen sein.
Rein logisch: Wenn es so wäre, hätte die Kirche ja früher die Lüge gelehrt. Also wäre es nicht die Kirche gewesen.
Damit führen sich alle selbst ad absurdum, die behaupten, dass heute etwas anderes wahr wäre als gestern.
Hierbei geht es mir natürlich nur um die wirklich unveränderlichen Wahrheiten. Nicht so etwas wie „es regnet“: Das kann durchaus morgen anders sein als heute ;-) |  4
| | | | | lesa vor 2 Tagen | |  | Kirche ausgetauscht? Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben:
„Das Zweite Vatikanische Konzil behandelt man nicht als Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der Tradition und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, dass das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich bewusst in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem interpretieren es viele, als wäre es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste galt – die überlieferte Form der Liturgie – scheint plötzlich als das Verbotenste und das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen muss … Das führt bei vielen Menschen dazu, dass sie sich fragen, ob die Kirche von heute wirklich noch die gleiche ist wie gestern, oder ob man sie nicht ohne Warnung gegen eine andere ausgetauscht hat.“ |  8
| | | | | rosenstaedter vor 2 Tagen | | | | Warum kein "Gang nach Canossa" in voller Demut durch die Pius-Bruderschaft? Hintergrund, Antworten durch KI:
"Der Gang nach Canossa bezeichnet ein berühmtes Ereignis des Jahres 1077 im sogenannten Investiturstreit zwischen dem deutschen König und späteren Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII.
Was geschah?
Heinrich IV. hatte sich mit Papst Gregor VII. darüber gestritten, wer Bischöfe einsetzen durfte.
Der Papst belegte Heinrich 1076 mit dem Kirchenbann (Exkommunikation).
Dadurch verlor Heinrich viel Unterstützung bei den deutschen Fürsten.
Um seine Herrschaft zu sichern, reiste er im Winter 1077 zur Burg Canossa in Norditalien, wo sich der Papst aufhielt.
Der Überlieferung nach musste Heinrich drei Tage lang barfuß und im Büßergewand vor der Burg warten, bevor ihn der Papst empfing und den Bann aufhob." |  1
| | | | | Fragender087 vor 2 Tagen | | | | Wenn die Pius ihre Bischöfe weihen dann gehen sie ins Schisma das stellen hier viele und zu Recht fest.
Nur möchte ich da mal einfach sagen "Ja und?" Es wird uns doch seit dem VKII und insbesondere seit JPII permanent um die Ohren geschlagen, dass all die die im Schisma sind, all die Häretiker, all die "Andersgläubigen", selbst die, die man früher "öffentliche Sünder" nannte usw, sagen wir es salopp, ganz tolle Leute sind, die Gott aufrichtig suchen, ihn deshalb auch bestimmt finden, weil er ja alle Menschen eh retten will und das auch tut usw, usw blablubber. Ja wenn dem so ist, und es wird uns ja seit Jahrzehnten permanent eingebläut, ja wo ist denn dann das Problem mit dem Pius? Haben wir halt noch einen Klub mehr, der auf aufrichtige Weise Christus nachfolgt, wenn er auch nicht zur vollständigen Gemeinschaft der Kirche gehört .... Im Grunde sagen die Pius, zur RKK "Jo jetzt zeigt mal was eure Ökumene, interreligiöser Dialog und verkappte Allerlösungslehre die ihr seit Jahrzehnten verkündet, wert ist! |  1
| | | | | silvana vor 2 Tagen | | | | @quousquetandem Diese Aussage von Kardinal Müller verstehe ich auch nicht. Es gibt doch verschiedene Verbindlichkeiten und die Behauptung, dass jede Konzilsaussage auf der Stufe eines Dogmas stehen soll, empfinde ich als befremdlich. Ich will dabei natürlich nicht behaupten, es besser als Kardinal Müller zu wissen, aber ich hoffe einfach, dass in diesem wichtigen Punkt noch Aufklärung erfolgt. Man müsste wirklich die Aussagen im Zusammenhang lesen, leider führt jedoch ihr Link ins Leere. Könnten Sie vielleicht Ihren Link noch einmal überprüfen, das wäre sehr hilfreich! |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | @quousquetandem Nun ja, genau das ist das Problem: Natürlich sind die meisten Aussagen auch des 2x. Konzils biblisch-dogmatisch unstrittig (z.B. die von ihnen genannte zur Berufung / Würde aller Menschen*). Aber sie sind es nicht aus sich selbst, sondern, weil sie eben im v.a. neuen Testament gründen, immer / schon sehr lange Lehre der Kirche sind oder gar von der Kirche zum Dogma erhoben wurden (was meist erst geschah, wenn Glaubensgut allzu stark geleugnet wurde, derzeit etwa die Entscheidung Gottes, nur Männer zu Priestern zu weihen).
* Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass alle 8 Milliarden Menschen dieser Erde leben dürfen, wo sie wollen. Oder gar, dass man selbst Schwerverbrecher und Islamisten hätscheln muss, während man deren Opfer totschweigt, so wie in Deutschland (auch die unter wirklich schutzsuchenden Zuwanderern und auch jene, die Anschläge, Moerdversuche oder Vergewaltigungen überlebt haben). |  2
| | | | | Wilolf vor 3 Tagen | | | | @Parcival: Eine Bitte Könnten Sie die Piusbruderschaft anders abkürzen als PB?
Die romtreue Petrusbruderschaft hat schon genug Probleme mit Verwechslungen. |  3
| | | | | discipulus vor 3 Tagen | | | | @quousquetandem: Verbindlich vs. Letztverbindlich Man muß ehrlicherweise aber sagen, daß Kardinal Müller an dieser Stelle ungenau ist. Es gibt in der Dogmatik und im Kirchenrecht schon einen Unterschied zwischen verbindlichen Aussagen, wie jenen des II. Vatikanischen Konzils und LETZTverbindlichen Aussagen wie den Dogmen. Nur letzte sind definitive credenda et tenenda, müssen also geglaubt und gehalten werden, um katholisch zu sein. Das bedeutet aber NICHT, daß die anderen verbindlichen Aussagen des Lehramtes plötzlich beliebig wären, ignoriert werden könnten oder respektlos diffamiert werden könnten. Man muß sich schon klar machen, daß hinter diesen Aussagen eine überwältigende Mehrheit der Konzilsväter und das Lehramt von nunmehr sieben (!) Päpsten stehen. Da einfach so zu tun, als könne man einfach darüber hinweggehen, ist entweder arrogant oder völlig ignorant. Aber: Auch wenn diese Aussagen heute für alle Katholiken verbindlich sind (!), kann es sein, daß die Kirche diese Aussagen eines Tages ändert. Das ist bei Dogmen unmöglich. |  3
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | Warum die Piusbruderschaft "stehenbleibt" @Parcival Mir ist erst vor ein paar Wochen klargeworden, warum Pius nicht einfach (vermeintlich oder tatsächlich) konstruktive Neuentwicklungen übernimmt: Weil sie sich eben gerade kein eigenes Lehramt anmaßen oder z.B. die Hl. Messe oder die kirchliche Lehre zu verändern wage. Nein, sie halten sich an bewährte "Felsen" von Lehre und Praxis. Und sie maßen sich erst recht nicht in aktivistischer Willkür an (so, wie die DBK) zu wissen, welche Veränderungen gottgefällig sind, und welche nicht. Sie warten auf ein Einlenken Roms und werden dann (hoffentlich alle) gerne am Wiederaufbau der Kirche mitarbeiten. |  4
| | | | | silvana vor 3 Tagen | | | | Eintracht wahren "Endlich aber ermahnt das heilige Konzil mit väterlichem Wohlwollen, es fordert auf, es bittet und fleht durch die innerste Barmherzigkeit unseres Gottes: daß alle und jeder Einzelne von denen, die zu Trägern des Namens eines Christen zählen, in diesem Zeichen der Einheit, in diesem Band der heiligen Liebe (charitas), in diesem Sinnbild der Eintracht doch endlich einmal übereinstimmen und Eintracht wahren,...". Konzil von Trient, 8. Kapitel "Über den Gebrauch dieses wunderbaren Sakraments" (DU 881-882/ NR 491, zitiert nach der Ausgabe "Freude an der Wahrheit Römisch-katholische Schriften Nr. 81" Karl Haselböck, Wien. |  2
| | | | | Mensch#17 vor 3 Tagen | | | | Welchen Auftrag hat der Herr dem Petrus gegeben? Was soll die Kirche tun? - Sie soll in Einheit die Menschen zu Christus führen!
Ohne Frage: Viele der dt. Bischöfe und ihrer Räte tun offentsichtlich etwas anderes, oder ihr Handeln hat diesen Effekt. Rom hat sich in Gestallt der Päpste und römischer Kurial-Mitarbeitern (Kardinälen) dazu eindeutig geäußert. Nach dem jetztigen Stand gibt der CIC vermutlich (noch) keine weitere Eskalation vor. (Manche mögen das bedauern!?!)
Im Falle der unerlaubten Weihen durch die "Piusbruderschaft" ist die Einheit der Kirche ebenfalls hochgradig gefährdet und zwar in weit stärkerem Maß als durch das Chaos in D. Und deshalb sieht hier der CIC auch klar und unmißverständlich eine genau benannte Sanktion vor: die Exkomunikation, die schon allein durch den Vollzug eintritt.
Beides hilft den Menschen nicht zu Christus!
In beiden Fällen behauptet man mit absoluter Sturheit, dass es wichtig und notwendig ist.
In beiden Fällen kann ich leider den Hl. Geist nicht am Werk erkennen.
Komm Heiliger Geist! |  1
| | | | | quousquetandem vor 3 Tagen | | | | @Versusdeum Ich habe nirgends geschrieben, dass Kardinal Müller gesagt habe, dass jedes Wort des "Pastoralkonzils" Vaticanum II ein Dogma sei.
Was aber hat Kardinal Müller tatsächlich gesagt? Das kann im verlinkten Interview in Gänze nachgelesen werden. Hier der entsprechende Auszug: "Nostra aetate ist von der literarischen Gattung her zwar nur eine Erklärung, aber die Aussagen dieses konziliaren Dokumentes sind verbindlich wie ein Dogma, wenn z. B. gesagt wird, dass alle Völker eine einzige Gemeinschaft bilden und in Gott ihren Ursprung und ihr Ziel haben (NA 1)." Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass zusätzlich erläutert wird, welche weiteren Passagen in NA dieselbe Verbindlichkeit haben. Ich denke da insbesondere an das von mir unten zitierte Kapitel 3. www.herder.de/communio/theologie/kardinal-mueller-ueber-den-konflikt-mit-der-piusbruderschaft-die-rede-von-einer-abgestuften-zustimmung-zum-konzil-ist |  2
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | @Christine @quousquetandem Kardinal Müller hat sicher nicht gesagt, dass jedes Wort des "Pastoralkonzils" Vaticanum II ein Dogma sei. Denn das war in der Kirchengeschichte nie so. Zwar hat wohl (fast?) jedes Konzil Dogmen definiert, aber das geschah immer nur punktuell und nach festen Forme(l)n und war daher als Dogma klar erkennbar (m.W. "Wer behauptet, dass ..., der sei ausgeschlossen"). Im Vaticanum II gab es keine einzige solche feierliche Definition einer unverrückbaren Glaubenswahrheit! |  1
| | | | | Parcival vor 3 Tagen | | | | Replik zur Behauptung, Rom verweigere Gespräche (1) Sehr aufschlussreich ist eine Aussage des FSSPX-Theologen Jean-Michel Gleize. Angesichts einer möglichen Exkommunikation fragte er öffentlich: „Exkommuniziert? Aber von wem?“ Genau hier liegt das Problem. Wer so fragt, diskutiert nicht mehr nur über Kirchenrecht, sondern stellt die Autorität jener Kirche infrage, deren Anerkennung er zugleich einfordert. Wenn die zuständige kirchl. Autorität für Bischofsweihen nicht anerkannt wird, worüber soll dann noch verhandelt werden? Man kann nicht gleichzeitig erklären, man stehe vollständig in der Kirche, und zugleich die Legitimität kirchl. Autorität relativieren. Vielleicht sollte die Diskussion deshalb weniger um mangelnden Dialog kreisen als um die Frage, ob die Autorität der Kirche tatsächlich anerkannt wird. |  1
| | | | | Parcival vor 3 Tagen | | | | Replik zur Behauptung, Rom verweigere Gespräche - Teil 1 Die Behauptung, Rom verweigere jeden Dialog, ist unvollständig. Benedikt XVI. hob die Exkommunikationen auf, Franziskus erkannte die Beichtvollmacht der FSSPX an und schuf einen kanon. Weg für Eheschließungen. Das sind Akte der Annäherung. Gleichzeitig wäre historisch unvollständig zu verschweigen, dass Bf. Bernard Fellay über Jahre hinweg wiederholt Vorbehalte gegenüber Gesprächen und möglichen Einigungen erkennen ließ und von vielen Beobachtern eher als bremsende denn als fördernde Kraft wahrgenommen wurde. Hinzu kommt: Die FSSPX bereitet ihre Gläubigen seit rund zwei Jahren auf Bischofsweihen vor – ausdrücklich auch ohne päpstl. Zustimmung. Wer dies ankündigt, sollte vorsichtig sein, die Verantwortung allein Rom zuzuschieben. Vielleicht sollte man ehrlicherweise fragen, wer hier tatsächlich welche Tür geschlossen hat. |  2
| | | | | Parcival vor 3 Tagen | | | | Wer Tradition mit Stillstand verwechselt, verkennt das Wirken des Heiligen Geistes. Der Vorwurf, jede Entwicklung sei Verrat an der Tradition, übersieht eine grundlegende kath. Wahrheit: Die Kirche wächst im Verständnis der geoffenbarten Wahrheit unter der Führung des Heiligen Geistes. Kath. Tradition bedeutet daher nicht die Bewahrung eines bestimmten historischen Zustands, sondern die lebendige Weitergabe desselben Glaubens durch die Jahrhunderte. Bispiele: der Pflichtzölibat der Lat. Kirche wurde erst durch das 2. Laterankonzil (1139) allgemein verbindlich. Die Siebenzahl der Sakramente wurde erst auf dem Konzil von Trient (1547) dogmatisch definiert. Das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde sogar erst 1950 verkündet. In keinem dieser Fälle wurde die Tradition verlassen. Vielmehr führte der Hl. Geist die Kirche zu einer tieferen Einsicht und präziseren Entfaltung dessen, was im Glaubensgut bereits enthalten war. Tradition ist daher nicht Stillstand, sondern Entwicklung in Kontinuität. |  3
| | | | | Kostadinov vor 3 Tagen | |  | @quousquetandem - Nostra aetate jeden Karl-May-Leser dürfte bei diesem Zitat das Gefühl beschleichen, dass dieses Zitat den Islam nicht ganz treffend beschreibt ;-) ähnlich Lumen Gentium Kapitel 2, Artikel 16: „Der Heilswille umfasst aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird.“ |  3
| | | | | Parcival vor 3 Tagen | | | | Die Bruderschaft wird nicht gezwungen, Bischöfe zu weihen Wenn die PB sagt, die Weihen seien für ihr Überleben notwendig, stellt sich eine einfache Frage: Warum braucht sie dieses Überleben als eigenständige Struktur überhaupt? Die Kirche hat nie verlangt, dass sie verschwindet. Das eigentliche Problem ist doch, dass sie seit Jahrzehnten wie eine Kirche in der Kirche existieren will. Warum braucht es eigene Bischöfe, eigene Loyalitäten und eine dauerhafte Parallelstruktur? Wer behauptet - wie hier im Forum angemerkt, zu 100 % hinter der Kirche zu stehen, handelt normalerweise nicht gegen den ausdrücklichen Willen der kirchlichen Autorität. Noch problematischer ist die Behauptung, man glaube vollständig, was die Kirche glaubt. Das entspricht schlicht nicht der Realität. Wer die Veröffentlichungen der Bruderschaft kennt, findet massive Vorbehalte gegen zahlreiche Entscheidungen mehrerer Päpste. Das Problem ist nicht ihr Überleben. Das Problem ist die Weigerung, einfach Teil der Kirche zu sein, statt ein eigener Nucleus mit Wagenburgmentalität. |  6
| | | | | Veritasvincit vor 3 Tagen | | | | @lesa Sie sprechen sehr allgemein davon, dass Vat.II offen oder versteckt zum Protestantismus führe. Nehmen wir konkret das umstrittene Dekret der Religionsfreiheit.
Dort wir z.B. gesagt, dass die religiösen Gemeinschaften die Freiheit haben, der Gottheit im öffentlichen Kult die Ehre zu erweisen. Die Piusbruderschaft behauptet, das sei Propaganda für den Irrtum und dürfe deshalb vom Staat nicht geduldet werden. So weiche das Konzil von der Wahrheit ab.
Die höchste Autorität zu verehren, ist nicht ein Irrtum, aber es zu verbieten wäre ein unerlaubter Zwang. |  2
| | | | | quousquetandem vor 3 Tagen | | | | Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller: Die Aussagen des Dokuments „Nostra aetate“ seien „verbindlich Was steht denn in "Nostra aetate"? Aus Platzgründen hier nur ein Auszug:
"3. Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde (5), der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten." www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html |  1
| | | | | Cosmas vor 3 Tagen | | | | Nüchtern distanziert und ohne besondere Emotionen wirkt hier Papst Leo. Wenn die Piusbruderschaft den bekannten Punkten des 2. Vat. nicht zustimmt, ist es ihre Entscheidung. Traurig, ja, aber das ist halt dann so. Die Kirche geht weiter...
Das wirkt sehr formal und ohne jegliches Bewußtsein oder gar Eingeständnis, dass es auch innerhalb der röm.-kath. Kirche substantielle Fehlentwicklungen gibt, ja, dass sogar in der Jurisdiktion dem 2. Vat. widersprochen wird (siehe Hw. Grichting). Papst Leo hat wohl keine eigene Beziehung zur liturgischen Tradition wie sie Papst Benedikt hatte. Hätte Papst Leo bisher auch nur das geringste Zeichen ausgesendet, 'Traditiones Custodes' zu revidieren oder abzumildern, hätte dies der Piusbruderschaft sehr viel Wind aus den Segeln genommen und ein echtes Zugehen ermöglicht. Gespräche wurden erst NACH der Ankündigung der Bischofsweihen aufgenommen. Fazit: "So hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege, und meine Gedanken über eure Gedanken" Jesaja 55,9 |  2
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 3 Tagen | | | | Geschichte aus der 'Vogelperspektive' Die Geschichte verläuft zyklisch, nicht linear. Denn zum einen bleibt der Mensch Mensch, mit all seinen sündhaften Neigungen und charakterlichen Schwächen. Auch die Bedürfnisse des Menschen ändern sich nicht, die 'brisanten Themen' bleiben stets dieselben: Ehe, Familie, Sexualität, Suchtverhalten, Geld, Erfolg, Spiritualität.
Man vergisst, dass in der weltlichen und kirchlichen Macht die Gefahr der Korruption und Willkür innewohnt, dass im AT/NT beschrieben wird, wie die Priesterklasse und auch die Könige immer wieder vom Glauben abgefallen sind, dass die Hierarchie der RKK gerade ihre eigenen Heiligen stark verfolgt und diffamiert hat (hl. Padre Pio, hl. Don Dolindo, sel. Duns Scotus, hl. Pfarrer von Ars, hl. Bernhard von Clairvaux, viele hl. Nonnen etc), dass seit dem 19. Jh. die Freimaurerei 'wütet' und systematisch gegen die RKK vorgeht, dass seit der Vision des hl. Papstes Leo XIII. (1884) eine neue Phase des Kampfes gegen die RKK eingeläutet wurde und Gott dies explizit zulässt. |  2
| | | | | lesa vor 3 Tagen | |  | Kehrt um und glaubt an das Evangelium (vgl. Mk 1) @Versusdeum@jothekieker: Don M. Gurtner hat die lehrmäßige Richtung bescrieben: "Zunächst ist für eine rechte und gerechte Beurteilung dieser angekündigten Weihehandlungen vorab die äußere Situation der Kirche zu berücksichtigen. Es ist objektiv nachweisbar, daß die offiziellen Lehrdokumente der Kirche, beginnend mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, sich immer öfters und immer weiter von der überlieferten und verbindlichen katholischen Lehre der Kirche entfernen. Mehrheitlich stellen sie keine Vertiefung dar, sondern schlagen eine vollkommen andere, neue Richtung ein. Sie rücken von den katholischen Positionen ab, und nähern sich mehr und mehr dem Protestantismus an. Teils geschieht dies sehr offen durch eindeutige Texte, teils subtil durch zweideutige Texte, welche einen weiten Interpretationsrahmen zulassen. Die Kirche wurde und wird weiterhin eilenden Schrittes protestantisiert, ihre katholische Identität ist im Begriff sich in einen religiösen Indifferentismus hinein aufzulösen." |  3
| | | | | Paddel vor 3 Tagen | |  | @Versusdeum Sintflut Wir sind nach der Sintflut.
Reinigen tut unser Herr Jesus Christus unsere römisch katholische Kirche immer aufs Neue insbesondere an Ostern!
Das Böse lässt sich nicht auslöschen, es kommt aus den Herzen der Menschen selbst.
Ein Austausch des Episkopats hilft langfristig nicht.
Die Lösung liegt im hl. Geist, nicht bei uns Menschen oder bei den Piusbrüdern selbst. |  1
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Anastasia und ihr Glaubenszeugnis auf dem Weg zurück zur lebendigen Kirche „Ich liebe die traditionelle lateinische Messe, aber ich habe begriffen, dass meine Erlösung, mein Heil nicht in einer bestimmten Liturgie liegt. Ja, es gibt noch 23 andere Riten in der Kirche, aber wir reden über die alte Form des römischen Ritus, als gäbe es sonst nichts anderes...
Ausgerechnet der Papst, der Quo Primum erlassen hat, war auch derjenige, der bestimmte Rechte in der katholischen Kirche abgeschafft hat. Und sie tun dann so, als hätte der Papst gar nicht die Befugnis dazu – was sagen sie da? Genau dieser Papst hat zwar keine Macht über künftige Päpste, aber er war es, der einige dieser Rechte aufgehoben hat, an denen eigentlich nichts auszusetzen war.
All die Argumente der FSSPX zu glauben – daß der NOM eine Gefahr für die Seele sei, dass die Kinder den Glauben verlieren könnten, oder die Sorge, man könnte die traditionelle lateinische Messe (TLM) abschaffen – ich weiss inzwischen, dass sie einfach Unsinn sind. “ www.youtube.com/watch?v=u1B5JTXHxYs |  5
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 3 Tagen | | | | Unterentwickelte Sozialkompetenzen auf beiden Seiten @cheval: Punktlandung. Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. - Ich denke, wir sind uns mehr oder weniger einig, dass die Piusbruderschaft mit den Bischofsweihen ein veritables Risiko eingeht und dass sie sich argumentativ trotz allem auf dünnem Eis bewegt. In der Tat lässt sich das eine Unrecht nicht mit einem anderen rechtfertigen, es sei denn, man handle in Notwehr. Würden die FSSPX diplomatisch mehr Fingerspitzengefühl zeigen, hätte sich ev. etwas in die richtige Richtung machen lassen. Auf der anderen Seite zeigt sich jede grosse Institution als fehlerresistent; menschliche Systeme reagieren von Natur aus äusserst träge. Entscheidungsträger lassen sich zudem nicht gerne von Aussenstehenden Fehler aufzeigen. Das ist in der RKK nicht anders. Kritik- und Konfliktfähigkeit wird zwar überall grossgeschrieben; bei jenen aber, welche an den Schalthebeln der Macht sitzen - im weltlichen oder im kirchlichen Bereich - sind diese sozialen Kompetenzen meist stark unterentwickelt. |  1
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Die Piusbruderschaft will nicht: „Wir ändern unsere Positionen nicht, aber wir haben die Intention, Rom zu bekehren, das heißt, Rom zu unseren Positionen zu führen.”
“Wir werden niemals einen Kompromiss unterzeichnen; die Gespräche werden keine Fortschritte machen, es sei denn, Rom reformiert seine Sicht“
De Galarreta: „Wir schließen diese Möglichkeit ausdrücklich aus. Wir wissen, dass ohne eine Rückkehr zur Tradition von Seiten Roms (!) jedes praktische oder kanonische Abkommen unvereinbar ist. “
Sie begründen ihre Haltung gewöhnlich mit ihrer Glaubenstreue. Dabei übersehen sie, dass bei aller Berechtigung ihres Anliegens, jeden Bruch in der verbindlichen Glaubenstradition abzulehnen, die Möglichkeit besteht, dass sie z.B. eine Lehre des VK II nicht richtig verstanden haben. Mit anderen Worten: So sehr es ausgeschlossen ist, sich zu irren, wenn man die Dogmen annimmt, so wenig kann man ausschließen, sich zu irren im Verständnis von Lehren, die man kritisiert. Sich dort zu korrigieren, ist kein Verrat am Glauben |  5
| | | | | cheval vor 3 Tagen | | | | 2+2=4 oder 2+2=5? Ein erheblicher Teil der Kritik an der Piusbruderschaft konzentriert sich auf die Kategorien von Einheit und Gehorsam. Die Frage, ob die nachkonziliaren Entwicklungen in Lehre, Liturgie und Pastoral tatsächlich mit der überlieferten Glaubenslehre in vollem Umfang vereinbar sind, stillschweigend vorausgesetzt. Gerade diese Voraussetzung wird jedoch von der Piusbruderschaft bestritten.
Der eigentliche Konflikt dreht sich daher nicht zuerst um Gehorsam oder Ungehorsam, sondern um die Wahrheitsfrage. Sind die umstrittenen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte Ausdruck legitimer Entfaltung der Überlieferung oder markieren sie zumindest teilweise einen Bruch mit ihr? Erst von der Antwort auf diese Frage her lassen sich auch Einheit und Gehorsam angemessen beurteilen.
Solange diese Grundfrage ausgeblendet oder als erledigt betrachtet wird, bleibt die Auseinandersetzung unvollständig. Denn die Debatte über Einheit und Gehorsam kann die vorgelagerte Frage nach der Wahrheit nicht ersetzen |  7
| | | | | nekonata vor 3 Tagen | | | | @ Hängematte ich freue mich mich ebenfalls ihre Bekanntschaft zu machen |  0
| | | | | chorbisch vor 3 Tagen | | | | @ lesa, Patroklos Ich finde, wenn es um die theologischen Streitpunkte geht, wäre der Präfekt der Glaubenskongregation zunächst der eigentliche Ansprechpartner für die FSSPX, nicht der Papst selbst.
Es mag sein, dass Kardinal Fernandez dem Generaloberen fachlich nicht "satisfaktionsfähig" erscheint, aber unter seinen Vorgängern gab es ja welche, deren Kompetenz unbestritten ist.
Und vielleicht lag und liegt es ja an der Art, wie die FSSPX manchmal gegenüber der Kurie auftritt, dass kein Papst eine Audienz gewähren wollte, und weniger an modernistischen Netzwerkern.
Warum die Bruderschaft eigene Bischöfe weihen möchte, hat sie mehrfach begründet. Ebenso haben kompetente Leute begründet, was von einer Weihe ohne päpstliche Zustimmung zu halten wäre.
Für die Entscheidung, ob der Papst die Weihe genehmigt oder nicht, ist meiner Meinung nach kein persönliches Gespräch nötig. |  7
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" @dalex @Jothekieker: Oder eine andere prominente Stilblüte aus der DDR 1.0: "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf". Oder war es der Progressismus?
dalex |  2
| | | | | Dina vor 3 Tagen | | | | Komm. Heiliger Geist.. Die Muttergottes hilft sogar in einem verwüsteten Weinberg, denn das ist die Kirche heute. Wir haben aber nur diesen Weinberg. Sie führt uns in verschiedenen Wallfahrtsorten, u.a. in Medugorje, unermüdlich zu den Sakramenten, zu Ihrem Sohn. Ihre Stimme ist selbst im verwüsteten Weinberg nicht verstummt. Mag auch der Wein in einem fremden Weinberg besser sein. Jesus hat Essig getrunken. Die Kirche befindet sich auf dem Weg nach Kalvaria. Übergeben wir getrost alles der Braut des Heiligen Geistes. Sie wird alles, was jetzt in der Kirche verwüstet ist, richten, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Nehmen wir uns in der Treue zur einen heiligen katholischen Kirche den Heiligen Johannes Paul II, der ein Mystiker war, zum Vorbild: Totus Tuus, sowie Benedikt XVI., der unser Fels ist. ..komm auf die mächtige Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens, Deiner so geliebten Braut! |  2
| | | | | discipulus vor 3 Tagen | | | | @Versusdeum: Vorschriften für den Papst Grundsätzlich würde ich es sehr begrüßen, wenn der Heilige Vater die deutschen Bischöfe mehr disziplinieren und notfalls auch mit Sanktionen daran hindern würde, allen möglichen "synodalen" Unsinn zu machen.
Aber mal ganz ehrlich: Wer sind Sie, daß Sie sich einbilden, dem Papst sagen zu können, was er tun MÜSSE.
Bitte sehen Sie mir diese als correctio fraterna gemeinte deutliche Bemerkung nach, aber ich finde den Hochmut, der sich in solchen Formulierungen ausdrückt, wirklich schrecklich. |  8
| | | | | rainier vor 3 Tagen | | | | Unerlaubtes und Notstand Ja, unerlaubt bleibt unerlaubt. Aber warum können die vielen UNERLAUBTES tun und GLEICHZEITIG die komplette Katholische Lehre aushebeln und sind in ihrem Tun wider die Braut Christi vollkommen unbehelligt, und eine kleine Gruppe, die im Grundsatz treu zur Katholischen Lehre steht, wird so sehr an den Pranger gestellt?
Wer mag oder KANN mir das erklären?
Mehr dazu hier: https://www.kath.net/news/90596 |  6
| | | | | Dina vor 3 Tagen | | | | Die Muttergottes erscne |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 3 Tagen | |  | Jetzt ist nicht mehr die Zeit lange zu diskutieren. Um das Schlimmste zu vermeiden bleibt nur eine Möglichkeit: Die Bruderschaft verzichtet auf diesen Schritt im Sinn eines ersten Schrittes zu einer friedlichen Lösung des Problems. Eine der beiden Seiten muss diesen Schritt tun. Von der Weltkirche kann er nicht erwartet werden, weil damit nur noch mehr und vielleicht noch schwerwiegendere Gräben aufgerissen, und der Ungehorsam und die Disziplinlosigkeit nur noch weiter angeheizt würden. |  7
| | | | | cheval vor 3 Tagen | | | | Mangel an väterlicher Liebe? Papst Leo XIV. spricht diese Warnung vor Journalisten aus und spricht Ende Mai in Audienz mit dem für die katholische Kirche unwichtigen Bürgermeister von Chicago, aber mit einem Vertreter von der FSSPX spricht er nicht und seine Warnung überbringt er nicht einmal persönlich. Das verstößt doch grob gegen das übergeordnete Gebot der liebenden Einheit. Der so häufig geforderte Gehorsam ist aber der Einheit in der Liebe nachgeordnet.
(Als Laie spreche ich lieber nicht über die oberste Ebene der Einheit: Der Einheit im Glauben – das können andere besser und haben nachhaltig gezeigt welche Mängel hier offen zu Tage treten)
Wer diese Diskrepanzen des römischen Amtsträgers nicht sehen will, den frage ich mit Markus 8,18:
Habt ihr Augen, und sehet nicht? Und habt ihr Ohren, und höret nicht? Und erinnert ihr euch nicht? |  2
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Fortsetzung II - Apell „Ich appelliere an die Menschen, aufzuwachen und den Ernst der Lage zu erkennen. Es geschieht etwas sehr Tückisches in traditionellen Kreisen, das sie selbst letztlich zerstören und aus der Kirche herauslösen wird. Man sieht es bei vielen dieser Persönlichkeiten, die ihre Loyalität zu diesem speziellen Ritus der Messe über ihre Loyalität zur Kirche und zum Papst gestellt haben: Dieser Weg führt aus der Kirche hinaus. Es ist eine sehr ernste Lage. Es ist nicht so, als würde man über den Eigensinn eines störrischen Kindes lächeln – selbst da wächst das Problem ja immer weiter, je länger man es gewähren lässt. Hier geht es um mehr: Man stellt die eigenen Vorstellungen, Vorlieben und Urteile über alles, was Gott einem zur Orientierung gegeben hat. Das ist sehr anmaßend.
Gott – Christus – hat geboten, dass wir uns unseren Hirten unterordnen und ihrer Führung folgen sollen. Zu ihrer Autorität gehört unter anderem die Gestaltung, Änderung und Bewahrung der Gottesverehrung.“ www.youtube.com/watch?v=_krR-FIk0QU |  6
| | | | | Patroklos vor 3 Tagen | | | | Dialog Hier scheint Seine Heiligkeit falsch informiert zu sein.
Seit 2017 (!) versucht die Piusbruderschaft intensiv in einen Dialog mit Rom zu treten, es wurden diesbezüglich Briefe und Anfragen nach Rom geschickt- Keine Antwort.
Noch länger versucht der jeweilige Generalobere, eine Audienz beim jeweiligen Papst zu erlangen, um mit diesem die Problematik zu erörtern- Keine Reaktion.
Die Entscheidung liegt in Rom. Es wäre ein Leichtes, die an sich rein formale Erlaubnis zu den Weihen zu erteilen.
Aber "Rom" will den Bruch. "Rom" ist nicht an einer Lösung interessiert. Selbst Papst Benedikt XVI. hat sehen müssen, daß die Kurie von modernistischen und progressistischen Kreisen beherrscht wird, die nicht zu kontrollieren sind.
Nicht die Piusbruderschaft ist das Problem, es sind diese Kreise, die "alles an die Wand fahren" (Erzbischof Gänswein). |  8
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Fortsetzung - König Saul Saul handelte aus einem Geist der Rebellion und des Widerstands heraus; er vertraute weder dem Propheten Samuel noch Gottes Plan. Er sah die feindlichen Truppen anrücken und glaubte, handeln zu müssen... Er traf diese Entscheidung, um das Volk zu retten; er nahm die Sache selbst in die Hand, anstatt auf Gott zu vertrauen. Dafür wurde er mit einer der schwersten Strafen belegt, die es geben konnte: Das Königtum wurde ihm entzogen.
Gott – Christus – hat geboten, dass wir uns unseren Hirten unterordnen und ihrer Führung folgen sollen. Die Menschen müssen sich der Tragweite bewusst werden. Oft wird Ungehorsam als etwas Belangloses abgetan – nach dem Motto: „Ach, es ist ja nur Ungehorsam.“ Doch wenn menschliches Gesetz gegen Gottes Gesetz verstößt, muss man den Gehorsam verweigern, um dem höheren Gesetz zu folgen. Aber nach wessen Maßstab? Nach der eigenen Interpretation? Weil man der Kirche nicht mehr vertraut? Das heisst, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. www.youtube.com/watch?v=_krR-FIk0QU |  7
| | | | | serafina vor 3 Tagen | | | | "Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du es gelernt hast" (2Tim 1,13).
WORT DES LEBENDIGEN GOTTES! |  1
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Opfer und Gehorsam Wichtiger als die von Gott gebotenen Opfer war der Geist des Gehorsams, in dem sie dargebracht wurden. Der Sinn des Tierschlachtens und all der Rituale und Gebote bestand nicht darin, sie einfach nur um ihrer selbst willen zu vollziehen. Es ging um das Element der Opfergabe, um die Notwendigkeit einer Sühne oder Wiedergutmachung für die Sünde; darum, dass der Tod gefordert war. All diese Dinge liefen auf das endgültige Opfer Christi hinaus und waren ein Vorausbild darauf – jenes Opfer, das nötig war, um uns den Zugang zum Himmelreich wieder zu ermöglichen. Aber wie man sieht: Gott war die Gesinnung, der Geist des Gehorsams, in dem die Opfer dargebracht wurden, wichtiger als die bloße konkrete oder auch treue Befolgung dieser Vorschriften.
Er verlangt die Hingabe unserer Seelen; Er will UNS auf jenem Altar sehen. Es geht nicht bloß um das bloße Vollziehen von Abläufen und Ritualen; Er wünscht sich unser Herz. Denn im Grunde geht es darum, dass Gott uns in die Fülle der Gemeinschaft mi www.youtube.com/watch?v=_krR-FIk0QU |  6
| | | | | gebsy vor 3 Tagen | |  | G E B E T Das fürbittende Gebet wird von Gott SICHER erhört, wenn es Gottes Willen berücksichtigt.
Aber was ist in diesem konkreten Fall GOTTES WILLE?
Wer in seinem Leben Gottes Willen "einbaut", ist gerecht und erhörungswürdig ... |  1
| | | | | Hängematte vor 3 Tagen | | | | @nekonata Ihr Nickname stammt aus der Sprache Esperanto.
"nekonata" heißt nichts anderes als "unbekannt" |  1
| | | | | lesa vor 3 Tagen | |  | Verweigerung "Sie WEIGERN sich, einige Punkte der Kirche zu akzeptieren", so der Papst und bedauert "den Schritt". Und der Hl. Vater WEIGERT sich, mit dem Generaloberen überhaupt erst einmal zu sprechen trotz mehrfacher Bitten? Warum? |  11
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller: Die Exkommunikation wegen dieser schweren Straftat gegen die Einheit der sichtbaren Kirche bedeutet
ALS TODSÜNDE auch den AUSSCHLUSS VOM GNADENLEBEN und der GEMEINSCHAFT MIT GOTT UND VON DER ANWARTSCHAFT AUF DAS EWIGE LEBEN.
Eine Bischofsweihe ohne ausdrückliche Erlaubnis des Papstes IST MIT NICHTS und von niemandem ZU RECHTFERTIGEN. Dass die Bruderschaft ohne illegal geweihte Bischöfe nicht fortbestehen könne, stelle keinen solchen Notstand dar (!).
Müller sagte, wer dem Zweiten Vatikanischen Konzil schwerwiegende Irrtümer im Glauben andichtet, irre. Den Versuch, verschiedene Texte des Konzils als unterschiedlich verbindlich darzustellen, um der Piusbruderschaft eine Brücke zu bauen, lehnt Müller ab. Ein ökumenisches Konzil sei die höchste Autorität in der kath. Kirche in Fragen des Glaubens und der Disziplin. Die Aussagen des Dokuments „Nostra aetate“ seien „verbindlich wie ein Dogma“. Das Konzil müsse „mit seiner ganzen Lehre von jedem Katholiken angenommen werden“. religion.orf.at/stories/3234719/ |  10
| | | | | Berni vor 3 Tagen | | | | @Stefan Fleischer Zum Thema Grabenkämpfe: „ Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.“
G. K. Chesterton, „Pater Brown“ |  8
| | | | | Berni vor 3 Tagen | | | | Vorwärts immer, rückwärts nimmer ? „Es ist schade, ganz einfach schade um die verdorbene Überlieferung. Ja, sie verdirbt draußen vor den Toren wie eine Fracht kostbarer Nahrung, auf die die Bevölkerung wegen irgendwelcher Zollstreitigkeiten verzichten muß. Die Überlieferung verendet vor den Schranken einer hybriden Überschätzung von Zeitgenossenschaft, verendet vor der politisierten Unwissenheit jener für ein bis zwei Generationen zugestopfter Erziehungs- und Bildungsstätten, Horste der finstersten Aufklärung…“ Botho Strauß, Anschwellender Bocksgesang, 1993 |  2
| | | | | Wirt1929 vor 3 Tagen | | | | @Versusdeum Ja, alle aufgezählten Unsäglichkeiten bekannt. Weil das eine schleppend behandelt wird, soll das andere eben laufen gelassen werden? Klares Nein. Die Bischofsweihen stehen an. Es besteht Besinnungs- und Handlungsbedarf. Da nützen Fingerzeige auf andere Unsinnigkeiten im Moment wenig, die gleichwohl nicht unter den Tisch fallen gelassen werden dürfen. Bestürmung des Himmels im Gebet ist dringend nötig. |  11
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | @Stefan Fleischer Will man das überhaupt? Die Bruderschaft hatte abgeblich mindestens 2x direkt an den Papst geschrieben und soll nicht einmal von Irgendwem irgendeine Antwort erhalten haben, während eine komplette Bischofskonferenz die Errichtung einer Gegenkirche beschlossen hat und Rom nur anmahnt, das könne man doch nicht tun. Doch! Kann man! Droht Rom der DBK keine Konsequenzen an (und zieht das dann notfalls auch durch!), hat Pius Recht. Und ja, notfalls muss man eben den kompletten Episkopat einer zufällig nach nationalen Grenzen zusammengesetzten Bischofsversammlung absetzen und nur die wieder einsetzen, die keine (getriebenen) Mietlinge oder gar Wölfe sind. |  7
| | | | | dalex vor 3 Tagen | | | | @Jothekieker „…rück oder vorwärts, du musst dich entschließen, wir bringen die Zeit voran Stück um Stück. Du kannst nicht bei uns und bei Ihnen genießen, denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück.“ (Sozialistisches Liedgut der DDR). Der Text passt gut für alle Progessisten. Die Metapher des Voranschreites impliziert ja ein Verlassen des Althergebrachten. |  1
| | | | | nekonata vor 3 Tagen | | | | Leo XIV. und die FSSPX @ Jothekieker
und was ist die richtige Richtung?
Welche Richtung ist die richtige?
@ Stefan Fleischer
nach Meinung der FSSPX muss die Kirche umkehren und nich die FSSPX |  3
| | | | | Wirt1929 vor 3 Tagen | | | | Gehorsam und Demut Wenn, wie seitens der Pius-Bruderschaft immer wieder vorgetragen, grundsätzlich an der Seite des Papstes stehend, aber aus Existenzgründen die Bischofsweihen durchführen muss, da Rom die Zustimmung aus den bekannten Gründen versagt, sollte jetzt noch die verbleibende Zeit bis zum Weihetermin genutzt werden, über Gehorsam und Demut nachzudenken. In vielen Predigten der Piusbrüder geht es gerade um diese Themen, einschlägig nachzulesen in ihren eigenen Veröffentlichungen, deren Inhalten ich voll zustimme. Der Schritt muss Evangeliumstreu seitens der Pius-Brüder auf den Papst zu erfolgen. Bitte tut diesen Schritt, da ihr innerhalb der Kirche gebraucht werdet. Es geht hier nicht mehr um Gesichtswahrung, sondern um die Kirche Jesu Christi, in der ständig um Einheit gebetet wird, aber selbst an Spaltungen im inneren gearbeitet wird, siehe deutsch-Synodale Umtriebigkeit. Die immer stärker um sich greifende Gottlosigkeit erhält dadurch weiteren Zuspruch in Häme gegenüber Jesus Christus. |  11
| | | | | Stefan Fleischer vor 3 Tagen | |  | Eine dringende Bitte Eine Versöhnung wäre gerade heute besonders wichtig. Darum nochmals der Aufruf an die Bruderschaft: «Kehrt um!» und helft der Kirche gegen jene anzutreten, welche eine neue, ganz andere Kirche, eine ganz diesseitige statt gottzentrierte bauen wollen. Helft der Kirche, jene Einseitigkeit zu überwinden, welche uns die Erlösungstheologie «geschenkt» hat. Helft uns wieder Gott ins Zentrum von allem zu stellen, und Christus als den Gekreuzigten zu verkünden, die Realität der Erbschuld wieder bewusst zu machen. Dafür das braucht es eine geschlossene Kirche, welche den ganzen katholischen, allumfassenden Glauben glaubwürdig, weil überzeug und überzeugend, nicht widerssprüchlich verkündet, und sich nicht in Grabenkämpfen aufreibt. (Vgl. 1.Kor 1,10-17) |  10
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | Dann muss der Papst aber selbstverständlich konsequent sein, und auch JEDEN Bischof exkommunizieren, der die "verbindlichen" (!) Beschlüsse des Sündodalen Weges konsequent umsetzt. Denn diese weigern sich, weitaus "grundlegende[re] Elemente der Kirche zu akzeptieren, angefangen bei" den Sakramenten (Priesterweihe, Eucharistie / Hl. Messe, Sündenvergebung, Ehe) und die Unterordnung unter glasklar katholische Forderungen aus Rom sowieso "traditionell" nicht (z.B. die Korrektur der falsch ünersetzen Wandlungsworte oder die Kritik am Sündodalen Rat). Also gilt für dieses angekündigte Schisma erst recht: "Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber wir müssen voranschreiten.“
Würde Rom Pius ausschließen, die sich zu praktisch 100% an das halten, was in der Kirche mindestens jahrhundertelang galt (und was allein schon deswegen gar nicht häretisch sein kann, den sonst wäre die Kirche häretisch gewesen!), und die offenen Häresien und schismatischen Akte der DBK zulassen, wäre das DER ultimative Beweis für einen Notstand und Pius hätte Recht! |  11
| | | | | Jothekieker vor 3 Tagen | | | | Was meint er mit "voranschreiten"? Voranschreiten klingt gut, aber nur dann, wenn es in die richtige Richtung geht. |  7
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