Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  10. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  11. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“

Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab

vor 4 Tagen in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Erklärung des Generaloberen des weltweiten Ordens wird festgehalten, dass der Orden in keinerlei Verbindung zur Gemeinschaft der "Transalpinen Redemptoristen" steht


Wien/Rom (kath.net/KAP) Der Generalobere des Redemptoristenordens (Kongregation vom Heiligsten Erlöser), P. Rogério Gomes, hat in einer offiziellen Erklärung festgehalten, dass der Orden in keiner Verbindung zur Gemeinschaft der sogenannten "Transalpinen Redemptoristen" steht. Im Zusammenhang mit der schismatischen Piusbruderschaft war zuletzt auch diese Gruppierung immer wieder in der Öffentlichkeit aufgetaucht, Verwechslungen aufgrund des Namens waren die Folge.

Der Ausdruck "Transalpine Redemptoristen" habe ursprünglich eine historische Bedeutung. Zwischen dem Ende des 18. und dem Beginn des 19. Jahrhunderts habe der heilige Clemens Maria Hofbauer, der auch Wiener Stadtpatron ist, die von Alfons Maria de Liguori gegründete Kongregation über die Alpen hinaus in Mitteleuropa verbreitet. Aus diesem Grund seien die Redemptoristen, die sich in diesen Regionen niedergelassen hatten, als "Transalpine" bezeichnet worden.

Die heute als "Transalpine Redemptoristen" bekannte Gemeinschaft sei aber erst 1988 entstanden, als von der Kongregation des Heiligsten Erlösers abgespaltene Gruppe, die zunächst mit der Piusbruderschaft verbunden war. Später habe diese Gruppe den Namen "Söhne des Heiligsten Erlösers" (Filii Sanctissimi Redemptoris) angenommen.


Im Jahr 2008 habe sich die Gruppe mit Rom versöhnt und wurde am 15. August 2012 als klerikales Ordensinstitut diözesanen Rechts in der Diözese Aberdeen in Schottland errichtet. Wie P. Gomes betont, sei die Gruppe zu keiner Zeit Teil der Kongregation des Heiligsten Erlösers gewesen und sei auch nie in rechtlicher Bindung zur Generalleitung der Redemptoristen gestanden.

In den letzten Jahren waren neue lehrmäßige und kirchliche Spannungen aufgetreten, die die "Söhne des Heiligsten Erlösers" betreffen, insbesondere aufgrund kritischer Äußerungen gegenüber dem Zweiten Vatikanischen Konzil, den Päpsten nach dem Konzil und verschiedenen Aspekten des Lebens der heutigen Kirche.

Mit den Redemptoristen habe dies nichts zu tun. Es gebe freilich auch in Schottland tätige Redemptoristen, so der Generalobere. Die dortigen Redemptoristenkommunitäten gehörten zur Provinz London und stünden in voller Gemeinschaft mit der Weltkirche, mit dem Papst und mit der Generalleitung der Kongregation. "Ihre Mitglieder bekennen sich zu demselben Glauben wie die Kirche, nehmen das authentische Lehramt an, erkennen die Autorität des Zweiten Vatikanischen Konzils an und üben ihren Auftrag in Übereinstimmung mit den Konstitutionen und Statuten der Kongregation sowie mit dem Kirchenrecht aus", hält Gomes fest.

gpu/pwu/


Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

Offenbar Sedesvakantisten

Wenn ich mich recht erinnere, ist der Orden sedesvakantistisch, glaubt also vermutlich ebenfalls, dass bereits Papst Pius XII. kein gültiger Papst gewesen sei. Damit gäbe es auch schon lange keine Kardinäle mehr, die überhaupt wieder einen neuen Papst wählen könnten, was die ganze Theorie des Sedesvakantismus ad absurdum führe (wie übrigens ein Pater bei Pius einmal festgestellt hatte).


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  14. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  15. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz