Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Weihnachten ist die Ansage, dass Gott sich einmischt

27. Dezember 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eichstätter Bischof Hanke geißelte bei Weihnachtspredig das Wegschauen, wenn jemand belästigt oder attackiert wird, wenn jemandem durch üble Nachrede geschadet wird, wenn geistig randaliert und „Schmutz aus geistigen Slums“ verbreitet wird.


Eichstätt (kath.net/pde)
Weil Gott Mensch geworden ist, schauen Christen auf das Leben und auf die Welt. Der Glaube an die Menschwerdung ist somit ein Einspruch „gegen die Unkultur des Wegschauens“, sagte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke beim Pontifikalamt am Weihnachtstag im Eichstätter Dom. Obwohl die Menschen durch die mediale Vernetzung noch nie so viel übereinander gewusst hätten wie heute, bestehe die Gefahr, in größter Distanz, in Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit und Entsolidarisierung zu leben. Für Christen besteht Weihnachten nicht primär im Gesang schöner Lieder oder dem Austausch von Geschenken sondern im Hinsehen auf die Not der Menschen, etwa von Flüchtlingen oder Asylbewerbern.


Konkret geißelte Bischof Hanke das Wegschauen, wenn jemand belästigt oder attackiert wird, wenn jemandem durch üble Nachrede geschadet wird, wenn geistig randaliert und „Schmutz aus geistigen Slums“ verbreitet wird. Aber auch ein Wegschauen von der Vernichtung menschlichen Lebens etwa durch Abtreibung mache sich breit.

Bischof Hanke erinnerte in seiner Predigt daran, dass die christliche Botschaft von der Menschwerdung Gottes keine abstrakte Theorie oder Philosophie sei. „Weihnachten ist die Ansage, dass Gott fortan Irdisches berührt, ja sich einmischt“. Die schönsten Weihnachtslieder, mit denen das Kind in der Krippe besungen werde, dürften nicht zur Verharmlosung der Menschwerdung Gottes verleiten.

Bereits bei der Feier der Christmette in der Nacht betonte Bischof Gregor Maria Hanke in seiner Predigt, dass durch die Menschwerdung Gottes „der Himmel offen steht“. Dadurch empfängt der Mensch die Liebe Gottes. Das Kind in der Krippe sei ein „lebendiger Liebesbrief Gottes an den Menschen“. Wie ernst Gott diese Liebe nimmt, zeigt der weitere Lebensweg Jesu. Er durchlebt Freude und Leid, nimmt Anteil an Not und Krankheit und nimmt sogar den Tod am Kreuz auf sich.

Die Christmette und das Pontifikalamt am Weihnachtstag wurden vom Domchor mitgestaltet, in der Nacht auch durch das Domorchester. In der Mette erklang die Pastoralmesse in G-Dur für Chor, Orchester und Orgel von Karl Kempter. Am Weihnachtstag stand die Missa „Ich stund an einem Morgen“ von Jakobus Gallus im Mittelpunkt der musikalischen Gestaltung.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischof Hanke

  1. Neue Perspektive auf die Auferstehung einnehmen
  2. "Bischof Hanke ist nicht Täter, sondern Opfer des Finanzskandals"
  3. Bischof Hanke will Freundschaft mit Jesus vertiefen
  4. Erzbischof Schick: Christen sollen mehr Freude ausstrahlen
  5. Bischof Hanke: Gott setzt auf den Einzelnen
  6. Strukturreformen für die katholische Kirche kein Weg aus der Krise
  7. Dialog im geistlichen Sinn etwas anderes als Strukturdebatte
  8. Bischof Hanke: Christusbeziehung wichtiger als Modernität
  9. Es war keine echte Aufregungsmasse da
  10. Papstbrief ist Tor zu einer spirituellen Neubesinnung in der Kirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz