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Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte

28. Oktober 2025 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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CDU-Medienpolitikerin Klein: „Es kann nicht sein, dass mit deutschen Gebührengeldern Terrorismus querfinanziert wird“ – „Ein Skandal, der das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tief erschüttert“


Berlin (kath.net) Vor einer guten Woche hatte Israel Ahmed Asʿad Muhammad Abu Matar, mit einem Luftschlag getötet. Darüber berichteten die verschiedene Medien. Abu Matar hatte als TV-Ingenieur bei einer ZDF-Partnerfirma in Gaza gearbeitet. Noch am selben Tag (19.10) hatte daraufhin die ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten den Angriff auf „Medienschaffende“ scharft verurteilt, wie eine ZDF-Presseaussendung informiert: „Wir sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien, denen wir unser tiefes Mitgefühl aussprechen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Medienschaffende bei der Ausübung ihrer Arbeit angegriffen werden“ (siehe Link zum ZDF-Originaltext). Diese Presseinformation ist aktuell (28.10.) weiterhin ohne jede inhaltliche Korrektur abrufbar.

Gestern veröffentlichte das ZDF allerdings eine weitere, stark beachtete Stellungnahme und informiert, dass die „Identität des getöteten Mitarbeiters der Produktionsfirma PMP in Gaza geklärt“ sei, nachdem die israelische Armee entsprechende Dokumente zur Verfügung gestellt habe. Abu Matar sei „Mitglied der Terrororganisation Hamas“ gewesen. „Als Reaktion hat das ZDF die Zusammenarbeit bis auf Weiteres eingestellt.“ (Link zur Originalpressemeldung des ZDF).


„Das ist ein Skandal, der das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tief erschüttert“, stellte auch Ottilie Klein (CDU), die Sprecherin für Kultur und Medien der Unionsbundestagsfraktion, gegenüber der „Bildzeitung“ klar. Sie fordert, dass „überprüft werden“ müsse, „ob die Hamas und ihre Unterstützer über diese Produktionsfirma Einfluss auf die Art und die Inhalte der Berichterstattung des ZDF hatten“.

Ähnlich äußert sich auch der CSU-Generalsekretär Martin Huber gegenüber der „Bildzeitung“: „Dass ein Hamas-Terrorist für das ZDF gearbeitet hat, ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Das ist ein schwerer Schaden für die Glaubwürdigkeit und die bisherige Berichterstattung über den Konflikt.“ Dies zeige, „wie perfide die Hamas Medien kontrolliert und gezielt unterwandert, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen“.

Auch der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) reagiert scharf. Auf seinem Auftritt auf X schreibt er: „Es ist nicht zu viel verlangt, zu erwarten, dass mit unseren Rundfunkbeiträgen keine Hamas-Terroristen unterstützt werden! Ein System, in dem so etwas möglich ist, ist nicht reformierbar. Wir brauchen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk neuer Art – schlank, transparent, politisch unabhängig und auf den Informations- und Bildungsauftrag beschränkt.“

Julian Reichelt, Chefredakteur von „Nius“ und früherer Chefredakteur der „Bild“, twittert zu diesen Vorgängen auf X lapidar: „Die Empörung in Deutschland wäre größer, wenn ein ZDF-Mitarbeiter heimlich bei der israelischen Armee wäre statt bei der Hamas.“

Jochen Bittner, ein Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, macht auf seinem X-Auftritt darauf aufmerksam, dass es sich bei diesem Vorfall möglicherweise nicht um einen Einzelfall handle. Denn „auch die BBC hat den Sohn eines Hamas-Ministers als Erzähler in einer Gaza-Doku beschäftigt. Ich halte es für immer plausibler, dass wir in den vergangenen zwei Jahre die erfolgreichste Propagandakampagne der Geschichte erlebt haben.“


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