Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

„Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“

vor 12 Stunden in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnischer Jesuit Br. Damian Wojciechowski in „Opoka“-Kommentar: „Wenn der Papst zustimmt, dass die Piusbruderschaft Bischöfe für sich weiht, werden morgen deutsche Bischöfe Frauen nach demselben Prinzip weihen.“


Warschau (kath.net) Die Piusbruderschaft befürworte „diesen Teil der kirchlichen Lehre, aber jenen nicht; wir akzeptieren dieses Konzil, wir lehnen jedoch jenes ab. Die Vereinigung will eine Parallelkirche mit eigener Doktrin, mit von Rom unabhängigen Bischöfen, eigener Liturgie usw. schaffen. Die Anhänger des Deutschen Synodalen Weges wollen genau dasselbe. In beiden Fällen kann der Papst einem solchen Separatismus nicht zustimmen, da er zu Chaos und Spaltung führen würde.“ Das erläutert der polnische Jesuit Br. Damian Wojciechowski in einem Kommentar auf der Website „Opoka“. „Opoka“ wird von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet und vertritt im Gegensatz zu manchen offiziellen Kirchenseiten im deutschsprachigen Raum tatsächlich lehramtstreue Positionen. Wojciechowski warnt: „Wenn der Papst zustimmt, dass die Gesellschaft Bischöfe für sich weiht, werden morgen deutsche Bischöfe Frauen nach demselben Prinzip weihen.“

„Das Drama, in dem sich Leo XIV. befindet, besteht darin, dass die Kirche im Umbruch ist“, führt der Jesuitenbruder aus. Auf der einen Seite stünden „die Lefebvristen sowie viele katholische Traditionalisten, die ständig auf jeden ‚linken‘ Schritt des neuen Papstes warten. Sie betonen in Leo‘s XIV. Äußerungen selbst die geringste Andeutung einer Fortführung der Linie von Franziskus, während sie gleichzeitig erwarten, dass der amerikanische Papst standhaft zu ihrer Version des Katholizismus steht. Andererseits haben wir im Zuge des durch Franziskus' unverantwortliches Verhalten ausgelösten Chaos viele negative Entwicklungen im ‚progressiven‘ Flügel der Kirche beobachtet. Erwähnen wir nur einige wenige aktuelle Ereignisse.“

Wojciechowski beleuchtet zunächst zwei Problempunkte:

  • „Trotz der eindeutigen Entscheidungen des Vatikans verfolgte die italienische Bischofskonferenz unermüdlich die Frage des Frauendiakonats – im Oktober veröffentlichte sie ein weiteres Dokument zur eingehenderen Prüfung dieser Frage. Im September erreichte die noch während Franziskus' Pontifikat angekündigte LGBT-Jubiläumswallfahrt den Petersdom. Später zelebrierte Bischof Francesco Savino, Vizepräsident der italienischen Bischofskonferenz, eine Messe für sie in der Jesuitenkirche Il Gesù und verkündete in seiner Predigt, er habe sich in dieser Angelegenheit mit Leo XIV. beraten. Gerüchten zufolge herrschte in Il Gesù eine sehr freudige Stimmung. Leo XIV. empfing Pater James Martin, einen amerikanischen Jesuitenpater und ‚LGBT-Patriarchen‘, in Audienz. Der Jesuit verkündete nach dem Treffen, das Gespräch sei sehr positiv verlaufen und der Heilige Vater habe ihm versichert, den Kurs seines Vorgängers fortsetzen zu wollen. Der Papst selbst äußerte sich nicht zu diesem Treffen.“
  • „In den letzten Jahren trafen sich deutsche Bischöfe mehrmals mit Kardinälen der Römischen Kurie, um den Synodalprozess in Deutschland zu dämpfen. Leider deutet alles darauf hin, dass dies vergeblich war: Die deutschen Bischöfe stimmten zu, dass Laien die Leitung der Kirche übernehmen“, schreibt er. „Nur wenige deutsche Bischöfe haben angekündigt, sich nicht an die Bestimmungen des Synodalprozesses zu halten und beispielsweise zu verweigern, dass über Lehr- und Disziplinarangelegenheiten ein katholischer Bundestag abstimmen darf, dessen Mehrheit aus Laienfunktionären besteht. Man kann sich vorstellen, was katholische Traditionalisten und Lefebvristen von diesen Ereignissen halten. Einerseits herrscht berechtigte Empörung, andererseits die Genugtuung, dass ihre Theorie vom Niedergang der nachkonziliaren Kirche bestätigt wird.“ Der Autor benutzt tatsächlich den Ausdruck „katholischer Bundestag“ für den Synodalen Weg.

Papst Leo befinde sich damit „zweifellos in einer außerordentlich schwierigen Lage, da all diese Probleme größtenteils auf die unkluge Amtsführung seines Vorgängers zurückzuführen sind. Welches schwere Erbe hat Franziskus seinem Nachfolger also hinterlassen?“, fragt Wojciechowski und führt aus:


  • „Die große Verwirrung und Unklarheit in Bezug auf LGBT-Themen: von der außerordentlichen Bischofssynode 2014, auf der versucht wurde, Homoförderung durchzusetzen, über die berüchtigte Rede ‚Wer bin ich, zu urteilen?‘ bis hin zur offiziellen Anerkennung von Segnungen für gleichgeschlechtliche Ehen.“ Dies habe zum „offenkundigen Bruch in der Kirche hinsichtlich der Lehreinheit“ geführt. Die afrikanischen Bischöfe „erklärten einstimmig, dass sie die im Vatikandokument erlaubten homophoben Segnungen auf ihrem Kontinent nicht zulassen würden. Franziskus war gezwungen, die Rebellion der schwarzen Bischöfe zu legitimieren.“ Daher gebe es nun innerhalb der einen Kirche „unterschiedliche Normen in Fragen der Moral und Liturgie.“
  • „Kommunion für Geschiedene: Die unklare Formulierung von Amoris Laetitia führt dazu, dass in einigen Ländern die Entscheidung in dieser Angelegenheit praktisch von Bischöfen und Priestern auf die Geschiedenen selbst übergegangen ist. Dies bedeutet, dass die Sakramentenordnung von denjenigen bestimmt wird, die in schwerer Sünde verbleiben. Zudem wurden während des Pontifikats von Papst Franziskus die Regeln zur Ehenichtigkeitserklärung deutlich gelockert“, schildert der Jesuit.
  • Obendrein habe der ‚synodale Weg‘ besonders in Deutschland „zur Entstehung außergesetzlicher Strukturen geführt, die die Autorität des Bischofs in der Kirche bedrohen. Laien können nun nicht nur über Finanzen entscheiden, sondern beispielsweise auch über die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe abstimmen.“
  • Wojciechowski weist auch auf „Synkretismus und religiöser Relativismus“ und nennt dafür als Beispiele: „der Gottesdienst zu Ehren der Pachamama in den Vatikanischen Gärten und die gemeinsame Religionserklärung mit den Muslimen von Abu Dhabi. Verschiedene Formulierungen untergraben die Bedeutung der Glaubenslehre, etwa die Unterscheidung zwischen ‚doktrinärer und pastoraler Wahrheit‘ oder die Worte Kardinal Fernández’ selbst (dessen Aufgabe es ist, die Reinheit des Glaubens zu bewahren!), dass man ‚in Glaubensfragen nicht allzu dogmatisch sein müsse‘.“
  • Weiter warnt Wojciechowski, dass „das Abkommen mit dem kommunistischen China“, den chinesischen Katholiken anscheinend nichts bringe, aber „die weitere „Sinisierung“ der katholischen Kirche in China legitimiert und so das Schisma“ vertiefe. „Als Dank für das Abkommen verhängten die Chinesen gerade eine 20-jährige Haftstrafe gegen Jimmy Lai, einen katholischen Dissidenten!“

Man könne sehen, so die meinungsstarke Analyse des polnischen Jesuiten, dass „Franziskus das Schifflein Petri ganz schön ins Wanken gebracht“ habe „und ehrlich gesagt ist unklar, warum er das getan hat. Das mag zwar überraschend klingen, aber der Grund könnte in seiner lateinamerikanischen Unbekümmertheit und Spontaneität liegen.“

Der Jesuit fährt fort: „Als die Situation komplizierter wurde, versuchte Franziskus, die Wogen zu glätten, indem er erst der einen, dann der anderen Seite wissend zuzwinkerte. Doch das funktionierte nur kurzfristig, und Leo muss sich nun mit diesem ganzen Schlamassel auseinandersetzen. Im Moment versucht er, die Politik des goldenen Mittelwegs seines Vorgängers fortzuführen, in der Hoffnung, dass sich die Gemüter mit der Zeit beruhigen und ein geeigneter Weg für die gesamte Kirche gefunden wird. Gemäß der vatikanischen Tradition will er nicht abrupt mit der Linie des vorherigen Papstes brechen, doch seine persönlichen Überzeugungen scheinen deutlich orthodoxer zu sein. So lud er beispielsweise den jungen norwegischen Bischof Erik Varden, einen Konvertiten vom Luthertum und Kritiker des deutschen Synodalwegs, zu Leitung der Fastenexerzitien für die Römische Kurie ein. Hingegen lud Franziskus 2020 Pater Marco Rupnik, einen slowenischen Jesuiten, ein, der in einen Skandal um den Missbrauch von Ordensschwestern verwickelt war, der mit seiner Exkommunikation und seinem Ausschluss aus dem Klerus endete.“

Wojciechowski greift zu einem Bild: Papst Leo bewege sich „sichtlich vorsichtig auf dünnem Eis“, doch das Eis breche und der Papst gerate zunehmend in Konflikte. „Seit Paul VI. haben alle Päpste versucht, diese Spaltung in der Kirche zu überbrücken, doch man kann nicht ewig zwischen den Fronten stehen. Mir scheint, Leo XIV. wird sich schließlich für eine der beiden Eisschollen entscheiden müssen, da er sich nicht länger auf beiden gleichzeitig halten kann. Andernfalls wird er in die eisigen Fluten stürzen, und wir mit ihm.“

Der Jesuitenbruder fragt: „Was wird als Nächstes geschehen? In Anlehnung an Franziskus' Worte über den ‚Dritten Weltkrieg in Raten‘ könnte man sagen, dass wir heute Zeugen einer ‚Häresie in Raten‘ werden. Die Kirche verfügt derzeit über eine sehr schwache Strafgewalt. Vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil war das Heilige Offizium in seinen Strafen und Ermahnungen nicht zurückhaltend, so sehr, dass selbst dem Konzil später mehrere theologische Berater (hauptsächlich Jesuiten) beiwohnten, die noch kurz zuvor den Beschränkungen der Heiligen Inquisition unterstanden hatten. Heute hingegen ist die Glaubenskongregation ungewöhnlich zurückhaltend und nachsichtig. Es überrascht daher nicht, dass sie derzeit von einem Mann geleitet wird, der selbst Ansichten geäußert hat, die die moderne Inquisition beunruhigen.“

Es werde sich fortsetzen, was man „in den letzten 50 Jahren bei Anglikanern und Lutheranern beobachtet“ konnte: „eine schleichende Abkehr von christlicher Lehre und Moral, dafür Frauenpriestertum, gleichgeschlechtliche Ehe usw. Natürlich sprechen wir hier von der Kirche in Deutschland und ähnlichen Gruppen in anderen Ländern.“ In der anglikanischen Kirche, „wo nach Jahrzehnten fauler Kompromisse eine Frau, die das ‚Christentum für alle‘ unterstützt, zur Erzbischöfin von Canterbury gewählt wurde, haben sich die meisten anglikanischen Kirchen in Afrika und Asien schließlich entschieden, sich von der Kirche von England zu trennen (und dabei heldenhaft auf großzügige Subventionen zu verzichten)“, erinnert Wojciechowski. „Liberale deutsche Bischöfe und Laienaktivisten werden um jeden Preis versuchen, in den offiziellen Strukturen der katholischen Kirche zu bleiben, während sie sich zunehmend von ihren Lehren entfernen. Der Papst wird schließlich, wenn auch widerwillig, eine klare Position beziehen müssen. Für viele wankelmütige Katholiken wird dies eine schwierige Entscheidung sein, denn sie müssen sich endlich klar entscheiden: Wollen sie in der Kirche bleiben oder sich weiterhin im Karussell liberaler Lehren verlieren? Wird dies auch für uns, die einfachen Katholiken, ein Moment des größeren oder kleineren Schocks sein, eine Erkenntnis darüber, was Christentum ist und was nicht?“

Der Jesuit schließt seine Ausführungen mit dem Gedanken, dass man angesichts der Häresien definieren müsse, „was das Evangelium ist und was seine Verleugnung. Wir müssen auch retten, was in der Kirche in Deutschland noch zu retten ist. Die endlosen Scheinprobleme liberaler Pseudo-Katholiken schwächen nur jenen Teil der Kirche, der Jesus treu bleiben will. Leo steht vor der Wahl zwischen Einheit und Treue zum Evangelium. Die Anglikaner versuchten, die Einheit künstlich aufrechtzuerhalten, verloren aber beides. Wird Leo XIV. die Kirche wie sein großer Vorgänger [Leo I.] retten können? Wird er die Tragödie der Spaltung aus der Zeit Leos X. vermeiden können? Zweifellos braucht der jetzige Papst wie kein anderer vor ihm unsere Gebete.“

Archivfoto Papst Leo (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 MPDE vor 7 Stunden 
 

@aludra

Sie sind also der Meinung, die Piusbruderschaft darf gegen das Kirchenrecht verstoßen, weil sie die alte Messe feiert und eine vermeintlich besonders katholische Lehre vertritt? Interessant…


0
 
 Versusdeum vor 8 Stunden 
 

@Stephaninus

Bitte lesen Sie, was @aludra @MPDE geschrieben hat. Damit ist in wenigen Worten alles wichtige auch zu Ihrer These gesagt.


1
 
 Schillerlocke vor 10 Stunden 
 

@Rolando

Wahrscheinlich geht es den Pius-Leuten nur vordergründig um die Bischofsweihen. Tatsächlich wollen diese Leute offenbar hinter das 2. Vatikanische Konzil zurück, wenn stimmt, was man allenthalben so liest. Das aber war mit keinem Papst seit dem Konzil zu machen. Und so wird es bleiben.


3
 
 Patroklos vor 10 Stunden 
 

Willkür

@Rolando
-Die Petrusbruderschaft sitzt in jeder Diözese sozusagen auf gepackten Koffern. Der zuständige Bischof kann jederzeit deren Tätigkeit ohne Begründung verbieten.
-Die Petrusbruderschaft dürfte eigentlich keine Sakramente mehr spenden (TC). Auch dies hängt vom Wohlwollen des zuständigen Bischofs und/oder der Genehmigung durch Rom ab
-Für Weihen benötigt die Petrusbruderschaft immer "fremde" Bischöfe, die sich dafür bereit erklären. Sollte Rom dies eines Tages untersagen, würde sie aussterben.
-Schließlich gäbe es die Petrusbruderschaft ohne die Piusbruderschaft gar nicht.
Frage: Warum hängt die Erteilung der Erlaubnis für Bischofsweihen bei der Piusbruderschaft von der Unterzeichnung von Erklärungen ab, bei den chinesischen Kommunisten aber nicht?


3
 
 Rolando vor 11 Stunden 
 

Patroklos

Wieso gehts bei der Petrusbrüderschaft, was machen die anders als fie Piusbrüder? Sie können doch alles so weitermachen, was auch gut ist, jedoch in Einheit mit Rom. Welche Spitzfindigkeiten suchten die Piusbrüder, die Petrusbrüder jedoch nicht?


3
 
 Schillerlocke vor 12 Stunden 
 

@Stephaninus

Mir gefällt es, dass Sie gegen ideologische Verhärtungen allergisch sind. Es soll niemand politische Spiele zum Schaden der Katholischen Kirche und zur Verwirrung der Gläubigen betreiben.


3
 
 bücherwurm vor 12 Stunden 

@kleingläubiger: Danke für Ihren "Wunsch",

ich habe ihn gelesen.


1
 
 girsberg74 vor 12 Stunden 
 

Bin hoch alarmiert !


0
 
 Patroklos vor 12 Stunden 
 

Lehre und Disziplin

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob gegen die Lehre der Kirche oder gegen die Disziplin verstoßen wird!
Die Weihe von Frauen ist Häresie, sie ist zudem ungültig. Daran könnte keine päpstliche Zustimmung etwas ändern
Die geplanten Weihen der Piusbruderschaft sind voll gültig, lediglich unerlaubt. Und dies ließe sich mit etwas gutem Willen leicht ändern.
Im übrigen leugnet die Piusbruderschaft kein einziges Dogma. Das Vaticanum II ist kein Super- Konzil, an dem sich die Zugehörigkeit zur Kirche definiert, es ist eines von vielen Konzilien, und noch dazu ein reines Pastoralkonzil.
Es liegt an Rom, eine weitere Spaltung zu vermeiden. Die Piusbruderschaft hat alles getan, was möglich ist.


5
 
 Stefan Fleischer vor 13 Stunden 

Wenn das so weiter geht

kommt der Zeitpunkt immer schneller immer näher, wo wir einfachen Gläubigen vor die Wahl gestellt werden, welcher Kirche wir angehören wollen, der römisch-katholischen, der deutsch-katholischen oder der Lefebvre-katholischen. Ich persönlich werde bei Rom bleiben.


5
 
 Rolando vor 13 Stunden 
 

Rolando

Jesus mahnt vor seinem Weggang die Einheit an, Petrus und Paulus stritten sich, blieben aber in der Einheit, Paulus mahnt die Einheit an, z.B. in Eph 4. Die Petrusbrüder können doch auch in der Einheit mit dem Papst bleiben, warum wurstelt man sich durch spitzfindige Kritik an Päpsten und der Kirche, (die ja der mystische Leib Jesu ist),aus dieser Einheit heraus? Es ist wie in einer Ehe, da gibt es Kritik, Fehler, Versäumnisse und Sünden noch und nöcher, doch die Einheit kann gewahrt werden, wenn man will, bereit ist, zu ertragen, das gilt auch wiederum in der Kirche. Die Piusbrüder sollten die Einheit mit Rom eingehen, dann können sie die Kirche beim Aufbau helfen.


5
 
 kleingläubiger vor 14 Stunden 
 

(....) Dazu das ständige Nichtveröffentlichen harmloser Kommentare pro Piusbruderschaft. Manchmal denke ich mir, soll diese Seite doch pleite gehen bei der bornierten Einseitigkeit.



ADMIN: Hasta la vista!


1
 
 aludra vor 14 Stunden 
 

@ MPDE

Das sehen Sie falsch.
Die FSSPX will etwas, was Jahrhunderte in der Kirche geglaubt, ordiniert wurde und gegolten hat.
Und was wollen die Synodalen? Nichts davon! Sie wollen die Häresie.


4
 
 MPDE vor 14 Stunden 
 

Gleiches Recht für Alle

Es ist schlicht inkonsequent, die Piusbrüdern ihren Sonderweg zu gestatten, und den Synodalen den Riegel vorzuschieben. Beide müssen sich der Lehre der Kirche und dem Papst unterstellen.


6
 
 Versusdeum vor 15 Stunden 
 

Wahrheit oder Einheit?

@lesa hat es wieder einmal auf den Punkt gebracht.


2
 
 Versusdeum vor 15 Stunden 
 

Vieles richtig analysiert und

teilweise erschreckende Gerüchte (Leo und "Homo-Wallfahrt")
- Vergleich von Pius mit den abtrünnigen deutschen Bischöfen ist unstatthaft, haben erstere doch 400-2000 Jahre kirchlicher Liturgie und Lehre auf ihrer Seite, die letztere nur den Zeitgeist und teils uralte Irrlehren. Und
Natürlich können sie keine Frauen weihen, da die Weihe kein Amt ist, sondern eine göttliche Vollmacht. Und Christus selbst hat nicht einmal seine Mutter oder seine Vertraute Maria Magdalena zu Apostelinnen berufen, was die Kirche IMMER so verstanden hatte, dass sie keine Vollmacht dazu hat
- Nein, die afrikanischen Bischöfe haben nicht rebelliert, sie haben nur gegen die persönliche Meinung von Papst Franziskus treu an der Lehre der Kirche festgehalten
- Die Ehe ist immer noch unauflöslich. Dem entgegenstehende Tricks um mehrere Ecken* sind null und nichtig
* Papst Franziskus sagte in Interview, eine Deutung Kardinal Schönborns einer Fußnote zu einem päpstlichen Schreiben sei die richtige Deutung


0
 
 Stephaninus vor 15 Stunden 
 

Treffend

Der Analyse ist grundsätzlich zuzustimmen. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass es, betrachtet man die lange Kirchengeschichte, immer wieder Zeiten von ähnlicher und grösserer Turbulenz gab. Deshalb dürfen wir uns auch nicht verunsichern lassen.
Der Artikel zeigt deutlich: Die Piusbruderschaft ist den Progressisten à la Synodaler Weg viel ähnlicher als es den Anschein macht. Es geht um die Sünde, dass der eigene Massstab das Mass der Kirche sei. Das ist zutiefst unkatholisch ja antikatholisch. Da mögen Riten und Frömmigkeit noch so sehr Gegenteiliges zum Ausdruck bringen wollen. Mal ganz banal: Katholisch kann man nur cum et sub Petro sein (und nicht unter irgend einem letztlich selbstgezimmerten, abstrakten Petrus). Wer zu den Piusbrüdern geht, begeht im letzten eine m.E. schwere Sünde an der Einheit der Kirche. Gleiches tun die Promotoren des sogenannte Synodalen Wegs.


7
 
 lesa vor 15 Stunden 

Einen Kehrichthaufen verwalten oder einen Neuanfang in der Wahrheit fördern?

Was soll diese Überschrift? "Treue oder Einheit?" Einheit gibt es nur in der Treue zur Wahrheit.
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."


6
 
 naiverkatholik vor 16 Stunden 
 

STOP für Synodalkonferenz

Nach Satzung der neuen Synodalkonferenz steht diese mit Mehrheit aus Laienfunktionären als "katholischer Bundestag" in Lehr- und Disziplinarangelegenheiten über den Bischöfen. Unvereinbar mit katholischer Kirchenordnung seit 2000 Jahren! Es wird ein römisches Nein erfolgen müssen. Es ärgert mich die Feigheit der Bischöfe, dass sie dieses Nein (wahrscheinlich) Rom überlassen.


6
 
 Wirt1929 vor 17 Stunden 
 

Keine Bischofsweihen!

Es ist nicht davon auszugehen, das Papst Leo XIV Bischöfe für die Pius-Brüder weihen wird. Er würde sein hohes Amt, ja sich selbst in Frage stellen. Die Handreichung durch Papst Benedikt XVI an die Pius-Brüder durch die Exkommunikationsaufhebung hat nicht auf den notwendigen Weg gemeinsamer Überlegungen und Entscheidungen geführt. Petrus und seine Nachfolger sind der Fels in der Brandung und wahrhaftige Christusnachfolge. Den Papst abzulehnen, von ihm aber durch die Zulassung von Bischofsweihen ihrer Bruderschaft den Fortgang zu gewährleisten ist wohl kaum zu erwarten. Ich schätze die Gemeinschaft und sehe sie als notwendigen christlichen Impuls unserer Zeit. Bitte kehrt um. Der Weg zurück in die Kirche ist die einzig richtige Lösung des Problems der Pius-Brüder.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  2. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  3. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik

Leo XIV.

  1. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  2. Vatikan: Keine USA-Reise des Papstes im Jahr 2026
  3. Papst Leo greift einen Scherz von Papst Franziskus auf
  4. Fastenexerzitien: Nach Änderungen durch Franziskus kehrt Papst Leo wieder zur Normalität zurück
  5. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  6. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen
  7. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  10. Die große Täuschung
  11. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  12. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz