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Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

vor 11 Stunden in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Er folgt auf Bischof Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.


Würzburg (kath.net)

Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz! Dies teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mit.  Er folgt auf Bischof Georg Bätzing und wird die Deutsche Bischofskonferenz in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.  Heiner Wilmer wurde am 9. April 1961 in Schapen (Emsland) geboren. Im August 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. Am 31. Mai 1987 wurde Wilmer in Freiburg zum Priester geweiht. Von 1987 bis 1993 studierte er in Rom und Freiburg. Nach verschiedenen Stationen als Referendar und Lehrer in Meppen, Vechta und der New Yorker Bronx wurde er Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup. Von 2007 bis 2015 war Wilmer Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn und im Anschluss bis 2018 Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom. Am 6. April 2018 wurde Heiner Wilmer von Papst Franziskus zum 71. Bischof von Hildesheim ernannt, am 1. September 2018 wurde er zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er seit September 2021 Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Er war von 2019 bis 2024 Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.


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kath.net-Artikel - Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer auf Konfrontation mit Rom

Foto Bischof Wilmer (c) DBK/Marko Orlovic


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer vor 4 Stunden 

Immerhin

trägt er den römischen Kragen. Hoffen und beten wir, dass ihn dieser immer wieder daran erinnert, wo er stehen sollte.


3
 
 Versusdeum vor 5 Stunden 
 

Beten wir um die Führung des Heiligen Geistes

für den neugewählten Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz und für alle Bischöfe. Mögen sie schon in den kommenden Tagen einen Ausweg aus der strukturellen wie inhaltlichen "synodalen" Sackgasse finden, die meist homosexuellen Taten des Missbrauchsskandals endlich an den Wurzeln angehen und uns Gläubigen mit gut katholischer Katechese wieder näher an die Geheimnisse des Glaubens führen, die uns zu verkünden Jesus seinen Aposteln und ihren Nachfolgern aufgetragen hat (" ... und lehret sie, ALLES zu halten, was ich Euch geboten habe").


3
 
 Freude an Gott vor 6 Stunden 
 

Ich sehe Bischof Heiner Wilmer...

...nicht so kritisch wie einige Mitforisten.
Er ist spirituell, sehr gescheit, verbindlich und freundlich im Ton, zumindest schon mal ein angenehmer Mensch.
Auch theologisch sehe ich ihn deutlich mehr in der Mitte als Bischof Bätzing, was zugegebenermaßen nicht schwer ist. Gerade in seiner Zeit vor seiner Bischofsernennung hielt ich ihn fast für konservativ (sein Buch: Gott ist nicht nett!).
Dass kein Bischof Oster oder Voderholzer gewählt würde, war ja klar. Also ich bin erst mal zufrieden und hoffnungsvoll!


3
 
 JP2B16 vor 7 Stunden 
 

"Drewerman zum Propheten ernennen", "Missbrauch liegt in der DNA der kath. Kirche", ...

... Gottesdienst zu Heiligabend in der Kneipe.
Bischof Wilmer war bekanntlich vor ziemlich genau drei Jahren ernsthafter Kandidat von Papst Franziskus für die Nachfolge der Leitung der Glaubenskongregation gewesen. Dass er es schließlich nicht wurde, könnte auch ein Motiv für seine jetzige Wahl gewesen sein, quasi als Trostpreis. Man unterschätze nicht solche menschelnden Beweggründe. Wenn schon Rom ihm Vorsitzkompetenz zutraut, dann können das die deutschen Bischöfe doch erst recht.

@Tante Ottilie: als in den vergangenen Tagen in den Leitmedien Namen von potenziellen Kandidaten fielen, wunderte mich sehr, dass Bischof Wilmer nicht dabei war. Mir fiel tatsächlich nach Bekanntwerden von Bätzings Entscheidung genau dieser Bischof als dessen Nachfolger ein.


3
 
 Pilgrim Pilger vor 7 Stunden 
 

Mindestens 2/3 der DBK bleiben der Traditionen treu...

erst einmal in der Sackgasse, läuft man diese auch bis an das Ende der Sackgasse. Vorher kehrt die DBK nicht um, das verlangt die Prinzipientreue.

Das dabei die Kirche in D in Dystopie, immer mehr im Nebel der Geschichte verschwindet, ist der DBK offensichtlich nicht so wichtig als ihre Prinzipientreue.

Na ja warten wir ab was der Neue Vorsitzende zu sagen hat, eventuell überrascht er doch damit dass er sich wieder mehr dem Evangelium und Jesus zuwendet als wie bisher suizidale Wege der Kirche in D und die Diktatur des Relativismus zu fördern.


1
 
 Wynfried vor 7 Stunden 

Heiner Wilmer

War das nicht der Bischof, der gesagt hatte, Missbrauch von Macht stecke in der DNA der Kirche? Das sind ja beste Aussichten für den künftigen Weg der Deutschen Bischofskonferenz.


4
 
 Katholik84 vor 8 Stunden 
 

Zumindest hat man in Bischof Wilmers ersten Ansprache vor der Presse mehr von Gott, Christus und dem Heiligen Geist gehört als bei seinem Vorgänger in sechs Jahren. ( Bei offiziellen Presseauftritten natürlich, nicht bei Predigten in Bätzings funktion als Seelsorger.)


4
 
 Zeitzeuge vor 8 Stunden 
 

Liebe Tante Ottilie, aus dem "Ruhemodus" hier ein kurzer Text aus einer

Internetrecherche, Msgr. Wilmer wird auch in ROM keinen Widerspruch erregen, oder?

Nachdem der Vatikan die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften abgelehnt hatte, veröffentlichte Monsignore Wilmer eine Presseerklärung (25. Januar 2022): "Wir müssen weiterhin über die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare diskutieren und sollten sie nicht als Tabu behandeln. Es geht darum, die gelebte Realität der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften heute anzuerkennen."

Im September 2022 stimmte er für einen Text des Deutschen Synodalweges, der die katholische Sexualmoral "verändern" wollte. Der Text forderte die Akzeptanz von homosexuellen Handlungen und verschiedenen fiktiven Geschlechtsidentitäten: "Ich hadere sehr mit der Tatsache, dass die Zweidrittelmehrheit der Bischöfe nicht erreicht wurde", sagte Bischof Wilmer. Dies sei eine "echte Enttäuschung".

GOTTES Segen wünsche ich Ihnen gerne aus der Ferne!

Gehe jetzt wieder in den "Ruhemodus"... .


3
 
 Vox coelestis vor 9 Stunden 
 

Im Gebet begleiten

Wir müssen viel für ihn und unsere Bischöfe beten. Kritik allein ist zuwenig.
Möge Gott der Herr unsere Oberhirten und die katholische Kirche in Deutschland segnen, besonders aber alle, die eine Erneuerung derselben nach seinem göttlichen Willen suchen und sich tatkräftig dafür einsetzen.


5
 
 WasKommtNochAlles? vor 9 Stunden 
 

SalvatoreMio - Bischof Wilmer auch für Münster

Ja es wird dort sehnsüchtig auf eine nun zeitnahe Rückmeldung des Papstes gewartet. Man würde aber wohl auch dort keine Einwände gegen Bischof Overbeck Haben. Dagegen scheint Bischof Wilmer dann doch (wie sagte der Radiomoderator vorhin) ein ruhiger und besonnener Hirte zu sein. Lassen wir Bischof Wilmer etwas Zeit zum Ankommen. Vielleicht ist er genau der Mann, der in diesen stürmischen Zeiten Ruhe und Besonnenheit hineinbringt. Nach dem Bätzingschen Sturkopf ist jetzt Zeit für durchdachtes Handeln und nicht ein Vorsitzender, der unbedingt mit dem Kopf durch die (Stahl)Wand will. Das ist ja gescheitert und das Kollegium wird jetzt erstmal Struktur und Bestandsaufnahme brauchen!


1
 
 Smaragdos vor 10 Stunden 
 

Wer als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (oder irgendeiner anderen Bischofskonferenz) einfach katholisch ist, hat es nicht schwer. Nur wer meint, sich über den katholischen Glauben erheben zu müssen, macht sich das Leben selber schwer.


2
 
 Tante Ottilie vor 10 Stunden 
 

Bereits am 19.01.26 hatte ich unter dem kath.net-Artikel "Adios!" ironisch geschrieben:

@CusanusG:

"Noch'n "heißer" Kandidat wäre Bf Heiner Wilmer aus Hildesheim..."

Nun ist es so gekommen - leider!


3
 
 marlin vor 10 Stunden 
 

@girsberg74: „Was will das Bild uns sagen ?“

dass der Karnevalsumzug weiter geht…


2
 
 girsberg74 vor 10 Stunden 
 

Was will das Bild uns sagen ?


0
 
 mads_s vor 10 Stunden 
 

Naja.

Toll ist das nicht. Aber so peinlich wie der Bätzing wird er wohl nicht sein. Ich glaube, dass er sich grundsätzlich als Priester versteht und nicht nur an Irmes Rockzipfel hängt.


1
 
 marlin vor 11 Stunden 
 

Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der DBK

wiesooo....???


2
 
 rorro vor 11 Stunden 
 

Gottes Segen und Beistand für diese schwierige Aufgabe, Bischof Heiner Wilmer!


8
 
 Dornenbusch vor 11 Stunden 
 

Auch wegen diesem Bischof werde ich nicht aus meiner Römisch-Katholischen-Kirche austreten.


4
 
 SalvatoreMio vor 11 Stunden 
 

"Schreck, lass' nach!"

Das wollte ich schreiben, doch mir fehlte der Mut. Er war auch auf der Wunschliste mancher Münsteraner als ihr zukünftiger Bischof.


1
 
 Schillerlocke vor 11 Stunden 
 

Das ist gewiss das undankbarste Amt,

das die katholische Kirche in Deutschland jemandem auferlegen kann. Klassensprecher der Deutschen Bischofskonferenz ist ein Sündenbockamt; hinter seinem Inhaber verstecken sich alle, die lieber schweigen, als zuzugeben, dass sie ihn mit ihren Beschlüssen in die Öffentlichkeit schicken. Man kann dem Herrn Bischof nur wünschen, dass es für ihn aus der Bischofskonferenz heraus mehr öffentlich geäußerte Solidarität gibt als für seine Vorgänger.


2
 
 WasKommtNochAlles? vor 11 Stunden 
 

Also hat die Gerüchteküche Recht gehabt

Was man so über den Herrn Bischof liest, so ist er zumindest kein „mit dem Kopf durch die Wand Bischof“ wie sein Vorgänger. Das nimmt dem Ganzen etwas die Schärfe und hilft bei Gesprächen in Rom, wo Bischof Wilmer gut vernetzt zu sein scheint. Dass es kein Bischof aus der Reihe der Kritiker werden würde, war (leiderj fast klar, aber die Hoffnung war da. Dieser Bischof soll Gerüchten zufolge auch auf der Wunschliste des Bistums Münster stehen als Nachfolger des Herrn Bischof Genn.


3
 
 M.Schn-Fl vor 12 Stunden 
 

Das habe ich befürchtet.

Aber es hätte noch schlimmer kommen können mit Overbeck.


7
 
 carl eugen vor 12 Stunden 

O du meine Güte!!

Das Sprichwort sagt ja, es kommt nie was Bessers nach. Wie wahr!


3
 

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