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„Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“vor 2 Tagen in Familie, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Jede Messe ist Gold wert, auch wenn dabei kleine Kinder herumlaufen und Lärm machen, ist ein spanischer Priester überzeugt.
Madrid (kath.net / pk) Es ist nie Zeitverschwendung, wenn man seine kleinen Kinder mitnimmt zur Messe. Das meinte der spanische Priester Fernando López-Rivera Muñoz im Podcast „Faith Talks“. Der Priester ermutigte Eltern, nicht aufzugeben, wenn es ihnen unmöglich erscheint, mit ihren kleinen Kindern bei der Sonntagsmesse aufzukreuzen.
„Ich empfehle Eltern wirklich sehr, ihre Kinder zur Messe mitzunehmen, auch wenn sie noch sehr klein sind, auch wenn sie nichts verstehen, auch wenn sie Unruhe stiften“, sagte er. Denn: Das Wesentliche der Eucharistie sei nicht das, was wir tun, sondern das, was Gott in unseren Seelen wirkt. 
„Selbst wenn du in der Messe völlig abgelenkt bist, wirkt Gott allein durch deine Anwesenheit in deiner Seele“, fügte er hinzu. „Selbst für eine Mutter, die dort steht und auf ihr Kind aufpasst, das herumrennt und Lärm macht, ist diese Messe Gold wert. Und ich stelle mir vor, wie die Jungfrau Maria diese Mutter, diesen Vater mit ihrem kleinen Kind betrachtet und den Eltern dankt und sagt: ‚Danke, dass ihr mir dieses bedürftige Kind gebracht habt.‘“
Wer sein Kind nicht mitbringe aus Sorge vor den Reaktionen und Blicken anderer Messbesucher, der habe zwar Ruhe, aber er beraube das Kind dieses besonderen Raums, in dem Gott sein Herz berühren möchte, ermahnte der Priester. Hier braucht es auch die Großherzigkeit jener Messteilnehmer, die sich durch Kleinkinder in ihrer Andacht gestört fühlen. Auch ihnen kann dieser Gedanke helfen, den Lärm geduldig und mit Liebe zu ertragen, den kleine Kinder machen.
Der Appell des Priesters ist deswegen: Verweigern wir den Kleinen diese große Gnade nicht! Die Botschaft des Priesters berührte die Herzen vieler Familien und erzielte bereits über 100.000 Likes auf Instagram.
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio vor 8 Stunden | | | | Jesaja unter der Kirchenbank @Danke, SarahK: das haben Sie sehr schön berichtet. Ich sehe vor mir, wie Ihr damals kleines Kind unter der Bank dem Propheten lauschte. - Ja, letztlich ist zwar alles Gnade, aber wir sind berufen, dieser Gnade Raum zu geben!
Einer Sache bin ich mir ganz sicher: der Glaube an Gott braucht eine stabile Grundlage: nämlich die Ehrfurcht vor ihm; das Gespür, dass er der Höchste und Heilige ist, wie es im Gloria-Gebet zum Ausdruck kommt. - Ein Danke an alle, die daran mitarbeiten! |  1
| | | | | modernchrist vor 16 Stunden | | | | Ich denke, man kann Kinder langsam an das Heilige heranführen. So lernten wir bei den Nonnen, dass man - wenn es zeitlich irgendwie geht - an keiner Kirche einfach vorbeigeht, sondern kurz dort beim Tabernakel vorbeischaut. Auch in jeder fremden Stadt besucht man den Herrn. Die Kinder lernen dann bald das Besondere an einer Kirche. Wenn Kleine vorher ausreichend gegessen und getrunken haben, dann schreien sie in der Regel nicht; wenn doch längeres Geschrei, dann empfiehlt sich ein ruhiges nach hinten Gehen, denn die Andacht der anderen Leute ist auch wichtig! Herumspazieren von Kleinen stört eigentlich nicht. |  3
| | | | | SarahK vor 17 Stunden | | | | @SalvatoreMio: absolut d‘accord Wir haben unsere Tochter - die schon immer (Gott sei Dank) einen starken Willen hatte, auch solange sie ruhig war rumlaufen lassen. Aber sobald sie andere störte musste sie lernen, dass sie an einem besonderen Ort war. Eine Frau, die auch heute noch bei uns Lektorin ist, sagte einmal zu mir „ach lassen Sie sie doch“, das war dann so zwischen diese Frau nicht „belehren können“ und mein Kind belehren und ich entschied mich (Gott sei Dank) für letzteres. Einmal als sie ruhig unter der Bank gelegen hatte und eine Lesung aus dem Buch Jesaja gelesen wurde, tauchte sie auf und sagte „Mama, Mama wie es bei Jesaja stand“ und ich nickte und wusste sie hört auch von da unten zu und wir machen viel richtig, Jesaja kannte sie nämlich aus einem Kindermusical über das Leiden aber auch die Auferstehung und ja, das alles hat sie geprägt. ♥️und ja, viel Gnade. |  3
| | | | | SalvatoreMio vor 28 Stunden | | | | Ein paar Erinnerungen ... @ssimon: Schön, wie Sie das berichten! Man soll Kinder nicht einfach in die hl. Messe "mitschleppen", ohne jede Vorbereitung. Auch nicht jedes Wort Jesu ("Lasst die Kinder zu mir kommen") kann man auf jede Situation anwenden, denn in der Eucharistiefeier wird Jesu Kreuzesopfer gegenwärtig. Aber im Gegensatz zu früher gibt es heute doch allerlei Hilfe, z. B. durch kindgerechte Messbüchlein. Im Übrigen: Ich denke zurück an eine 9jährige Südamerikanerin, die unruhig wurde, wenn das Singen losging. Dann trat sie gern in den Mittelgang und tanzte still vor sich hin. Das störte nicht, sondern erhob manches erwachsene Herz. Oder zwei Kleine hatten stets in einer Nische ihren Platz, wo es ihnen mit der Puppe im Arm gut gefiel. Oder ein 2jähriger stapfte mal in den Altarraum, um sich den Priester anzuschauen. Alles kein Problem, aber es geht nicht, dass Kinder durch Geschrei eine ganze Gemeinde stören. Und wenn ihnen das gesagt wird, sind sie beleidigt wegen der Unchristlichkeit der Betenden. |  4
| | | | | ssimon vor 32 Stunden | | | | Ich finde es immer schön Nur so wie bei mir. Mir wurde als Kind nie erklärt, was dort passiert. Ich habe die Hl. Messe als mehr als langweilig empfunden. Deshalb habe ich auch genörgelt. Wenn Eltern mit Ihren Kindern zu Hause über die Hl. Messe reden und erklären, was dort passiert, lernen nicht nur die Eltern theologischen Weitblick – vor allem die Kinder lernen das WARUM. Ich sehe das bei den Eltern, die das machen: Die Kinder sind ruhig, andächtig und bei der Sache. Die Kinder, die unruhig sind, sind genau die, wie ich früher. Es heißt nicht umsonst bei der Taufe: Wirst Du Dein Kind christlich erziehen. |  4
| | | | | Heiligenverehrer vor 35 Stunden | | | | Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.... Ich war bis vor kurzem noch sehr genervt von dem ganze Kindergeschrei (ich gehe nur in die alte Messe) und empfand es als sehr störend, bin aber in einem Reflektionsprozess zu der Erkenntnis gekommen, dass wir den Eltern dankbar sein müssen, dass sie zunächst einmal ihre Kinder geboren haben und sie auch zur Messe mitnehmen. Das sind wirklich manchmal goldige Gesichter, in die man blickt und der Aufwand ist es sicher wert. Und das rumlaufen, unruhig sein und manchmal auch laut sein strahlt doch eine gewisse Dynamik und Lebendigkeit aus! Danke für JEDES Kind! |  3
| | | | | rosenstaedter vor 36 Stunden | | | | "Lasset die Kinder zu mir kommen ...." Auch wenn sie nicht ruhig rumsitzen können! |  3
| | | | | SarahK vor 37 Stunden | | | | Gnade Unsere Tochter hat sich letztens bei mir bedankt, dass
a) ich mit ihr raus gegangen bin, wenn sie während der Wandlung geschrien hat
b) ich dagegen war, selbst als sie 1-3 war etwas zu Trinken mit in die Kirche zu nehmen, mein Mann meinte damals ich solle es erlauben.
Ich finde ja man sollte Kinder von Anfang an mit in die Heilige Messe nehmen, aber sie sollten auch spüren, dass es etwas Heiliges ist. Und ja, ich weiß, dass es am Ende Gnade ist, dass unsere Tochter in ihrer Uni Stadt fast täglich die Anbetung und die Heilige Messe besucht und öfter als ich Beichten geht, aber ich glaube trotzdem auch, das Kinder geprägt werden durch die Teilnahme an der Heiligen Eucharistie, durch beten in der Familie mindestens 3 mal am Tag, durch vorlesen aus der Bibel und dem erzählen der Geschichten der Heiligen und dem Besuch von Christus im Tabernakel als erstes wenn man eine Stadt besucht. |  4
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