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ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?

vor 11 Stunden in Österreich, 7 Lesermeinungen
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Der Wiener Erzbischof Grünwidl meint jetzt kryptisch: "Beim Zölibat hat er eine Lösung gefunden, mit der ich mir schwertue. Wir sind im Gespräch, um eine Lösung zu finden"


Wien (kath.net)

Hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem? „Beim Zölibat hat er eine Lösung gefunden, mit der ich mir schwertue. Wir sind im Gespräch, um eine Lösung zu finden.“ Mit diesem Satz hat der Wiener Erzbischof Grünwidl in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung (TT) bestätigt, dass Dompfarrer Toni Faber, der sich gerne medial vermarktet, offenbar ein Zölibatsproblem haben dürfte.


Faber ist laut eigenen Angaben und Medienberichten bei öffentlichen Veranstaltungen regelmäßig mit einer ständigen „Begleiterin“ unterwegs. Erzbischof Grünwidl, der in den letzten Wochen selbst mit ambivalenten Aussagen zu diesem Thema aufgefallen war, rudert nun ein wenig zurück. Er betont nun, dass der Zölibat eine „tolle Lebensform“ sei, die er selbst seit fast 40 Jahren lebe.

Als Rezept gegen den Priestermangel sehe er die Abkehr vom "verpflichtenden Zölibat" jedenfalls nicht: „Ein Abgehen vom Zölibat oder die Frauenfrage werden nicht dazu führen, dass die Kirche wieder explodiert, wächst und die Massen begeistert.“


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Lesermeinungen

 lamwool vor 4 Stunden 
 

Also Mariat

Ihren Kommentar musste ich zweimal lesen.
Dass eine Nonne Jesus 'heiratet' mag man noch verstehen. Aber ein Priester? Ich meine es im Ernst!! Genügt es denn nicht, wenn die Priester den Zölibat versprechen müssen, aber sich mit Jesus verloben (heiraten, wie Sie schreiben)...
Wie reagiert die RKK denn, wenn sich ein Mann mit einem andern Mann verlobt? Natürlich ist der Herr Jesus nicht 'irgend ein Mann', weiss ich schon.
Aber irgendwie verstehe ich Ihren Kommentar nicht.
Wäre gespannt auf andere Entgegnungen.
Gruss


1
 
 Richelius vor 4 Stunden 
 

@ Mariat

Das Zölibatsversprechen erfolgt vor der Weihe. Es betrifft aber nicht alle kath. Priester, sondern nur den Weltklerus der Lateiner. Der Ordensklerus hat eigene Versprechen, die je nach Orden unterschiedlich sein können.


0
 
 Stephaninus vor 4 Stunden 
 

@ab55

Ich hoffe, Ihre Zahlen stimmen nicht (und auch nicht die Aussage von Kard. Schönborn). Sonst hätten wir in der Kirche eine ausserordentlichen Grad der Doppelgesichtigkeit erreicht.


0
 
 Mariat vor 6 Stunden 

Ist es denn nicht ernster zu nehmen, als man glaubt?

Zum ersten verspricht der kath. Priester bei seiner Weihe doch zölibatär zu leben!
Zum zweiten, ist er doch mit Jesus, unserem Herrn verlobt (verheiratet) - oder sehe ich das falsch?
Eine Nonne verlobt sich doch auch bei der ewigen Profess mit Jesus Christus.
Der "Untreue Priester" begeht also Ehebruch; verliert deshalb auch sein Priesteramt.
NORMALERWEISE.

Wenn man das Zölibats versprechen - bricht - und( ob nun Laie oder Bischof) einfach so hinnimmt ( weil es zu wenig Priester gibt) macht man sich mitschuldig!!!


1
 
 Stephaninus vor 8 Stunden 
 

Der Erzbischof kann einem leid tun

Schwierig. Angesichts der Gerüchteküche wäre es wohl ehrlich, wenn der Dompfarrer sagt, ob er den Zölibat hält oder nicht. Grundsätzlich ist das zwar Privatsache, aber bei der Ausgangslage belastet Schweigen das Vertrauen.


0
 
 ab55 vor 9 Stunden 
 

Nachtrag zu vorhin

Der Zölibat gilt ja schon heute nicht in der gesamten römisch-katholischen Kirche, in den unierten Ostkirchen können verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden und verheiratete Priester der Anglikaner, die zum katholischen Glauben konvertieren, behalten ebenso ihr Priesteramt. Im Gegensatz zur Frage der Weihe von Frauen könnte der Papst die Frage des Zölibats neu regeln, was aber nur für neu zu weihende Priester gelten kann, weil die bereits geweihten Priester haben ja den Zölibat versprochen in die Hand des Bischofs.


1
 
 ab55 vor 9 Stunden 
 

Zölibatsprobleme haben viele Priester

Kardinal Schönborn soll einmal zu einem Priester, dem er eine wichtige Aufgabe anvertrauen wollte, auf das Bekenntnis, dass er mit einer Frau zusammenlebe, gesagt haben "60% der Priester leben in einer Beziehung" und hat den Priester in diese Aufgabe berufen. Das Problem heute in der Kirche von Österreich scheint nicht mehr zu sein, ob ein Priester sein Zölibatsversprechen einhält, sondern ob er diskret damit umgeht wie jener Priester oder es öffentlicht macht, wie Faber und andere, die gar heiraten. Fakt ist: Faber bricht öffentlich und medienwirksam ein bei der Weihe gegebenes Versprechen (eigentlich zwei Versprechen, Gehorsam dem Bischof gegenüber hat er ja auch versprochen). Dafür kennt das Kirchenrecht eigentlich nur eine Konsequenz und die sollte schnellstens folgend, sonst wird die Kirche in Österreich unglaubwürdig.


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