Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

Sieg der „rebellischen Nonnen“

vor 3 Tagen in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan erlaubt Verbleib im Kloster Goldenstein.


Salzburg/Rom (kath.net) 
Der monatelange Krimi um das Kloster Goldenstein vor den Toren Salzburgs hat eine gute Wendung genommen. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, hat der Vatikan in dem weltweit beachteten Streit zwischen drei betagten Ordensschwestern und ihrer geistlichen Führung ein erstes Machtwort gesprochen: Die Nonnen dürfen vorerst in ihrem besetzten Kloster bleiben.


Die Geschichte der drei Schwestern sorgte international – von der New York Times bis zur britischen Sun – für Schlagzeilen. Im September 2025 waren die Ordensfrauen eigenmächtig aus ihrem Altersheim ausgezogen und in ihr früheres Kloster Goldenstein zurückgekehrt, um es zu besetzen. Damit lehnten sie sich offen gegen die Anordnungen ihres geistlichen Oberen, Propst Markus Grasl, auf.
Nachdem der Konflikt zwischen den Schwestern und dem Propst zum Jahreswechsel eskalierte, wurde der Vatikan als letzte Instanz angerufen. Nun liegt eine erste Entscheidung aus Rom vor, die den Frauen den Rücken stärkt.  Grundsätzlich halten die vatikanischen Behörden fest, dass die Schwestern das Recht haben, weiterhin in den Mauern des Klosters Goldenstein zu leben. Wie Helfer der Nonnen gegenüber der Krone bestätigten, bedeutet dies jedoch noch kein Ende des gesamten Verfahrens: Eine endgültige, formale Entscheidung aus Rom stehe zwar noch aus, doch der Status quo ist vorerst gesichert.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel vor 2 Tagen 

Freue mich

@H.vKK zwischen Pflege und Betreuung bitte unterscheiden.
Es gibt, neben der körperlichen Gesundheit auch ein psychische. Heißt, könnte sein, dass sie im "modernen" Pflegehaus die Psyche gelitten hat, was auch zu einem schnelleren körperlichen Abbau führt. Hätten sich die Damen dort psychisch wohl gefühlt, wären sie dort geblieben und vermutlich zwischenzeitlich körperlich schlechter dran. Das ist keine Kritik an Pflege und Personal in einer "modernen" Einrichtung. Die tun, was sie können, keine Frage.


2
 
 Martinus Theophilus vor 2 Tagen 
 

Auch Ordensfrauen müssen nicht gegen ihren Willen ins Heim.

Eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung. Es wäre allerdings sowohl für den Rechtsfrieden als auch für das Ansehen der Kirche in der Öffentlichkeit hilfreich, wenn Entscheidungen der Römischen Kurie in Fällen wie diesen etwas schneller ergehen würden.


0
 
 H.v.KK vor 2 Tagen 
 

H.v.KK

Diese Darstellung ist etwas irreführend formuliert.
Der jetzige "Status quo" ist das,was der Propst letztendlich zur Beendigung der unerfreulichen Situation vorgeschlagen hat.
Dieser Vorschlag wurde aber von den Klosterfrauen (bzw.deren "Beraterinnen") ursprünglich rundweg abgelehnt.
Dem Spruch des Dikasteriums und den angeordneten Auflagen getraute man sich jetzt aber offenbar doch nicht zu widersprechen! Ob die erforderliche Versorgung und Pflege der rund um die Uhr pflegebedürftigen Nonnen im kaum,bzw.nur behelfsmäßig adaptierten und völlig ungeeigneten ehemaligen Kloster besser funktioniert,als im modernen katholischen Pflegehaus mit entsprechend ausgebildetem Personal,sei dahingestellt.
Es bleibt für alle Beteiligten zu hoffen,daß der unerquickliche Medienrummel endlich ein Ende hat!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  15. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz