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Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

vor 8 Stunden in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Mehrere tausend Teilnehmer demonstrieren auf den Straßen Münchens für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende - Zum Abschluss spendete Weihbischof Josef Graf aus Regensburg den Teilnehmern seinen bischöflichen Segen


München (kath.net/Münchner Marsch fürs Leben) Noch nie haben so viele Menschen am Münchner Marsch fürs Leben teilgenommen wie in diesem Jahr: Mehrere tausend Teilnehmer setzten am Samstag, den 18. April 2026, beim 6. Münchner Marsch ein eindrucksvolles und friedliches Zeichen für den Schutz und die Würde jedes menschlichen Lebens.

Der veranstaltende Verein Stimme der Stillen sieht in der hohen Teilnehmerzahl auch eine Reaktion auf zunehmend intensivere Forderungen von Befürwortern von Abtreibung und Sterbehilfe. Dazu zählen unter anderem politische Bestrebungen, Abtreibung weiter zu legalisieren oder Kliniken verpflichtend zur Durchführung von Abtreibungen zu machen. Mit Blick auf diese Entwicklungen unterstrichen die Veranstalter die aktuelle politische Relevanz ihres Anliegens: Der Schutz des ungeborenen Lebens sei in Deutschland weiterhin so bedroht wie seit langem nicht mehr. Umso wichtiger sei es, dass sich Lebensschützer eindeutig zur unbedingten Würde menschlichen Lebens positionieren.

Silja Fichtner, die Vorsitzende des Vereins Stimme der Stillen, erklärte dazu:
„Wir haben die bessere Position als die Abtreibungsbefürworter. Wir stehen für den unbedingten Schutz des Lebens von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende. Vor allem aber stehen wir solidarisch an der Seite von Schwangeren und Familien in Not.“

Die Auftaktveranstaltung war geprägt von einer positiven, hoffnungsvollen Atmosphäre sowie von klaren inhaltlichen Impulsen. Zu Beginn wurden Grußworte prominenter katholischer Würdenträger verlesen. So dankte Erzbischof Nikola Eterović den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Namen von Papst Leo XIV. dafür, den Stillen und Stimmlosen – insbesondere Sterbenskranken und dem ungeborenen Leben – eine Stimme zu geben. In einer bewegenden Videobotschaft ermutigte Bischof Robert Barron im Namen der US-amerikanischen Bischöfe die Teilnehmer, sich weiterhin entschlossen für den Lebensschutz einzusetzen und nicht nachzulassen. Vor Ort dankte auch der orthodoxe Bischof Hiob Bandmann den Teilnehmern für ihren Einsatz im Lebensschutz. Weitere Grußworte, die von den Veranstaltern und Teilnehmern dankbar aufgenommen wurden, übermittelten Rainer Maria Kardinal Woelki und Bischof Stefan Oster. 

Die Hauptredner überzeugten mit leidenschaftlichen Beiträgen: Der katholische Publizist Mathias von Gersdorff sowie die nigerianische Biomedizinerin Obianuju Ekeocha warben eindringlich für eine Kultur des Lebens und eine solidarische Unterstützung von Frauen und Familien in schwierigen Situationen. In einer mitreißenden Rede motivierte Ekeocha die Teilnehmer und erläuterte zugleich, wie westliche Staaten Druck auf afrikanische Regierungen ausüben, Abtreibung zu liberalisieren, während sich zahlreiche afrikanische Länder diesem Kurs bewusst widersetzen.

Im Verlauf der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer an zahlreichen Informationsständen über die Arbeit verschiedener Lebensschutzorganisationen informieren, die konkrete Hilfsangebote für Menschen in schwierigen Lebenssituationen - insbesondere für schwangere Frauen und ihre Familien - anbieten.

Während des Demonstrationszuges durch die bayerische Landeshauptstadt kam es wiederholt zu Störungen durch Abtreibungsbefürworter. Deren Lärm, hasserfüllte Slogans und Versuche, den Marsch durch Sitzblockaden zu behindern, standen in deutlichem Kontrast zum friedlichen und fröhlichen Auftreten der Teilnehmer des Münchner Marsches fürs Leben. So musste der Demonstrationszug auf der Schellingstraße aufgrund einer Blockade durch Gegendemonstranten für etwa 45 Minuten unterbrochen und vorübergehend geteilt werden. Teilnehmer äußerten vor diesem Hintergrund Kritik am Demokratieverständnis der Gegendemonstranten.

Zum Abschluss spendete Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg den Teilnehmern seinen bischöflichen Segen. 
Der Münchner Marsch fürs Leben hat einmal mehr seine Bedeutung als überregionale Stimme für den Lebensschutz in Deutschland unterstrichen.

Ausblick:
Der zweite Samstag nach Ostern bleibt auch künftig Pro-Life-Samstag in München: Der 7. Münchner Marsch fürs Leben wird am Samstag, den 10. April 2027, ab 13 Uhr auf dem Königsplatz in München stattfinden.


Foto © Münchner Marsch fürs Leben


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand vor 5 Stunden 

@modernchrist: da wäre mir aber noch wichtig zu betonen,

dass man nicht "pro Patriarchat" sei, nur weil man prolife ist ;) - ICH bin jedenfalls nicht pro Patriarchat!


0
 
 modernchrist vor 5 Stunden 
 

Es war wieder eine ungeheure Freude,

beim Münchner Marsch fürs Leben mitzugehen und die vielen engagierten Gesichter, ihre Fröhlichkeit und gläubige Sicherheit zu sehen! Gott geht mit uns! Marienfahnen und sogar eine Marienstatue wurde von jungen Studenten den gesamten Weg mitgetragen. Wenn die Gottesmutter mitgeht, dann können uns auch die hundertfach gebrüllten Parolen nicht verunsichern: Immer und immer wieder die Haßparole gegen alle Christen "Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" - "Fundis zum Teufel jagen" - "Ihr habt Jesus wir haben Spaß" - "Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat" - "Patriarchat abtreiben"! Wenn ich da daran denke, dass vor wenigen Tagen unser Queerbischof ebenso gegen das "Patriarchat" wetterte! Da ist er in super Gesellschaft.


1
 
 Freude an der Kirche vor 8 Stunden 
 

Freude - Nächstes Jahr bitte über 10 000 Teilnehmer

„Wir haben die bessere Position als die Abtreibungsbefürworter. Wir stehen für den unbedingten Schutz des Lebens von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende. Vor allem aber stehen wir solidarisch an der Seite von Schwangeren und Familien in Not.“


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 girsberg74 vor 8 Stunden 
 

„Wir haben die bessere Position als …“

Eine solche Formulierung, wiewohl sie den aktuellen Sachverhalt nicht verfälscht, sollte unterbleiben, da sie dem Grunde nach relativiert.

Lebensschutz ist eine absolute Position.


1
 

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