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Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei

vor 6 Tagen in Deutschland, keine Lesermeinung
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Nach Polizeiangaben sollen mehrere Männer eine Sonntagsmesse mit Schmährufen und bedrohlichem Verhalten gestört haben. Die Behörden ermitteln.


Osnabrück (kath.net/jg)
Am Sonntag, den 7. Juni haben etwa sechs bis sieben Männer einen katholischen Gottesdienst in der Kirche Maria Königin des Friedens in Osnabrück gestört, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA

Laut einer Meldung der Polizei hätten die Männer während einer heiligen Messe die Kirche betreten, sich dabei lautstark unterhalten und auf einzelne Gottesdienstbesucher gezeigt, wodurch sich diese bedroht gefühlt hätten. Sie riefen Sätze wie „Die Kirche ist eine Hure“ und „Ihr seid alle Massenmörder“. Darüber hinaus seien Worte wie „Dämon“ und „Hurensöhne“ gerufen worden. 


Anschließend seien die Männer in den hinteren Bereich der Kirche gegangen, um dort Flugblätter und Bibeln zu verteilen. Der Pfarrer und der Kirchenvorstand haben ein Hausverbot für die Männer ausgesprochen und dann die Polizei verständigt. Als die Beamten eintrafen, hätten die Männer die Kirche allerdings bereits verlassen.

Ein Polizeisprecher gab gegenüber IDEA bekannt, dass sich am Abend desselben Tages drei Personen der Polizei gestellt und eine Beteiligung an der Tat angegeben hätten. Weiter Angaben über Alter, Geschlecht und Motiv könne die Polizei derzeit aufgrund laufender Ermittlungen nicht gemacht werden. Die Polizei prüfe mehrere Straftatbestände, darunter Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen, Störung der Religionsausübung sowie Hausfriedensbruch und Beleidigung.

 


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