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Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“vor 3 Tagen in Weltkirche, 16 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Überraschende Töne aus dem Vatikan: „Zunächst muss ein weit verbreitetes Missverständnis ausgeräumt werden: die Annahme, die beiden Formen des Römischen Ritus seien gegensätzlich oder unvereinbar.“
Vatikan (kath.net/pl) „Es gilt, die ideologischen Fesseln zu sprengen, die die beiden Formen des Römischen Ritus gegeneinander ausspielen. Der Novus Ordo ist zweifellos die gemeinsame, universelle und gewohnte Form der katholischen Liturgie. Die Form des alten Römischen Ritus ist besonders und eigentümlich; daher gibt es eine konkrete Norm, die von der kirchlichen Autorität festgelegt wird, hinsichtlich der Bedingungen, unter denen er gefeiert werden soll.“ Das erläutert Kurienerzbischof Guido Pozzo (Foto) im Interview mit Niwa Limbu für die englisch- und italienischsprachigen Website „Ad Vaticanum“.
Die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils dürfe dabei „nicht als Bruch mit der traditionellen Liturgie verstanden werden, sondern muss als Erneuerung in substanzieller Kontinuität gelesen werden. Leider hat der von großen Teilen der Kirche eingeschlagene Weg des Bruchs mit der Tradition zu einer kirchlichen und liturgischen Krise geführt, die bis heute andauert“, erklärt Pozzo und zitiert diesbezüglich Kardinal Joseph Ratzinger (den späteren Papst Benedikt XVI.): „Ich bin überzeugt, dass die Kirchenkrise, in der wir uns befinden, zu einem großen Teil auf den Zerfall der Liturgie zurückzuführen ist. … Es bleibt abzuwarten, inwieweit die einzelnen Phasen der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils echte Verbesserungen oder vielmehr Banalisierungen waren, inwieweit sie pastoral klug oder im Gegenteil unüberlegt waren.“
Deshalb sei „die entscheidende Frage … nicht die vom Konzil angestrebte Erneuerung, sondern die Rezeption und die konkrete Form ihrer Umsetzung in der Praxis“, so Pozzo. „Kritische Anmerkungen zu fragwürdigen Umsetzungsformen können das von Papst Paul VI. herausgegebene und später mit Zustimmung von Papst Johannes Paul II. ein drittes Mal neu aufgelegte Messbuch nicht infrage stellen, das weiterhin die ordentliche und allgemeine Form der Eucharistiefeier darstellt.“ Jedoch trage „die Feier der Heiligen Messe im alten Ritus … sicherlich dazu bei, bestimmte Aspekte und Lehrsätze, die durch eine fehlerhafte oder banalisierte Feier des reformierten Ritus in den Hintergrund zu geraten drohen, wiederzuentdecken und deutlicher hervorzuheben.“ 
Pozzo führt dazu aus, dass beispielsweise „der gesellige Aspekt der Eucharistie, also die Eucharistie als Festmahl (bereits von Pius XII. in der Enzyklika Mediator Dei hervorgehoben und vom Zweiten Vatikanischen Konzil und der Liturgiereform noch einmal betont), so stark hervorgehoben“ werde, „dass der im Wesentlichen opferhafte Charakter der Eucharistie in den Hintergrund tritt. Dadurch gerät in Vergessenheit, dass es ohne das Opfer keine Gemeinschaft gibt. Die Gemeinschaft entspringt dem Opfer Christi, nicht umgekehrt. Der Aspekt der Versammlung und der gesellschaftlichen Teilhabe, der in der Liturgiereform zweifellos betont und sichtbarer gemacht wird, wird mitunter auf Kosten des Transzendenten und Christozentrischen hervorgehoben. Der Aspekt des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen wird auf Kosten der unersetzlichen Rolle des amtierenden Priestertums betont.“ Pozzo weist eigens darauf hin, dass es „klar“ sei, „dass in den Texten und liturgischen Büchern des Novus Ordo kein solches Ungleichgewicht besteht; vielmehr zeigt es sich vor allem in der Art und Weise, wie das Denken der Christen und auch der Priester geprägt wird und wie der Ritus von einigen konkret verstanden, interpretiert und gefeiert wird.“
Außerdem kritisiert er Einseitigkeiten beim „Begriff der ‚actuosa participatio‘ (aktiven Teilnahme)“, der „in der Liturgiereform so stark betont“ worden sei. Er lasse sich aber „nicht auf äußere Aktivitäten, Reden, Worte oder Kommentare, auf eine Art ‚Selbsthilfe‘ reduzieren. Dazu gehört auch die Stille, die eine echte, tiefe und persönliche Teilnahme zum Ausdruck bringt, denn die Liturgie verlangt keine willkürliche und reizvolle Kreativität, sondern feierliche Wiederholung. Daher besteht die reale Gefahr dieses Zusammenbruchs, dieser Instrumentalisierung des reformierten Ritus zum Nachteil der Integrität des Glaubens und des Gottesdienstes.“
Der Kurienerzbischof erklärt in deutlichen Worten: „Wenn die Messe nach Paul VI. mit Treue, Sammlung und im Bewusstsein des Geheimnisses gefeiert wird, erscheint der geistliche Abstand zwischen dem alten Römischen Ritus und dem reformierten Ritus weit weniger ausgeprägt, als manche behaupten möchten.“ Außerdem betont er, dass „die Kritik an den unerträglichen Abweichungen und Entstellungen der Liturgie in der Form des ‚Novus Ordo‘ – die oft durch Nachlässigkeit, willkürliches Übergehen von Rubriken und Manipulationen herabgewürdigt wird und die leider immer noch vorkommen, teils durch ungerechtfertigte Toleranz kirchlicher Autoritäten begünstigt – nicht dazu führen“ dürfe, „die reformierte Liturgie als solche infrage zu stellen“.
Pozzo zitierte dann aus einem Gespräch, das Papst Leo XIV. vor einiger Zeit mit der Journalistin Elise Ann Allen hatte. „Der Heilige Vater betonte, dass es im Kern nicht um die Sprache der Feier oder um die Unterscheidung zwischen dem alten Römischen Ritus (‚Vetus Ordo‘) und dem erneuerten Messbuch des ‚Novus Ordo‘ gehe, sondern um die Fähigkeit der Liturgie, in der Seele das Staunen vor dem lebendigen Gott zu wecken. Der entscheidende Punkt ist meiner Ansicht nach heute, dass die Liturgie wieder zu einer neuen Ermutigung zum Glauben werden muss: dazu, ein Leben aus der Mitte und der Dynamik des Glaubens zu führen, Gott durch die Wiederentdeckung Christi neu zu finden und so die Zentralität des christlichen Glaubens, wie er im liturgischen Geheimnis gefeiert wird, neu zu entdecken. Im Verhältnis zur Liturgie entscheidet sich das Schicksal des Glaubens der Kirche (Benedikt XVI.)“, erläutert dazu der Kurienerzbischof.
Erzbischof Pozzo, der aus dem Erzbistum Triest stammt, war zunächst Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre unter Kardinal Joseph Ratzinger, danach Sekretär der Päpstlichen Komission Ecclesia Dei. Zeitgleich ist er Professor an der Päpstlichen Lateranuniversität. Pozzo leitete 2009 bis 2012 die Gespräche vatikanischer Theologen mit Vertretern der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit dem Ziel einer Wiederannäherung. Er ist Mitverfasser der am 13. Mai 2011 veröffentlichten Instruktion Universae Ecclesiae zur Ausführung des Motu proprio Summorum Pontificum. Benedikt XVI. ernannte ihn 2012 zum Päpstlichen Almosenier. Papst Franziskus ernannte Pozzo 2013 erneut zum Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Die, dieses Amt hatte Pozzo bis zur Auflösung der Kommission Ecclesia Dei im Januar 2019 inne. Danach ernannte ihn Papst Franziskus zum Mitglied der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Aktuell ist Pozzo außerdem der Superintendent für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Päpstlichen Chores der Sixtinischen Kapelle, der sowohl die Gregorianik wie auch die klassische Polyphonie pflegt.
Archivfoto Kurienerzbischof Pozzo (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | rosenstaedter vor 16 Stunden | | | | Eine Frage zur Einführung der heutigen "alten Messe" nach dem Konzil von Trient @Christine
Gab es da auch Widerstand oder wurde diese Messe ohne Wenn und Aber, ohne Murren gehorsam eingeführt und umgesetzt auch wenn die Messen in alter Tradition gefeiert wurde! |  0
| | | | | Christine vor 19 Stunden | |  | @gospas_kind "Vergelts Gott, dass Sie..hier dem seit Monaten vermehrt festzustellenden Bestreben, die Pius-Brüder als Opfer zu stilisieren, entgegentreten.
Die Zitate von Herrn Tissier de Mallerais zeigen, dass der sogenannte "Notstand" für diese Herren darin besteht, nicht davon ausgehen zu können, dass Rom sich ihnen beugt..
Das führt immerhin auch dazu, dass viele Menschen jetzt erfahren müssen, dass sie bei der FSSPX aufs falsche Pferd gesetzt haben. Besser spät als nie."
@gospas_kind ich danke Ihnen für ihre Wortmeldung, besonders für ihre ermutigenden Zeilen!
Zuerst mal um mir selbst eine Meinung bilden zu können, habe ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Es geht hier um nicht Geringes, sondern Grundsätzliches, nicht zuletzt auch um das Seelenheil vieler. Ich finde die Argumente des lebendigen Lehramtes sehr überzeugend und lasse mich nicht von Christus und seiner Kirche, die dem Papst unterstellt ist, auseinanderdividieren! |  2
| | | | | Christine vor 19 Stunden | |  | @chorbisch Die Leser hier haben das Recht, auch die Argumente der römisch-katholischen Kirche zum Thema Piusbruderschaft zu erfahren. Letztere bewirbt in letzter Zeit sehr aggressiv ihre schismatischen, sehr verwirrenden Ansichten auf ihren Websiten, die Anhänger nehmen hier Überhand und man kann nirgends auf deutsch die passenden Gegenargumente als Nicht-Theologe finden, um sich überhaupt eine Meinung bilden zu können. Die Kommentarfunktion dient dazu, seine Meinung zu sagen. Ich muss als Kommentatorin nicht die allerstrengsten Maßstäbe wie bei Fach-Artikeln erfüllen.
Da auch die Kommentare nur eine einschränkende Zeichenzahl (ca. 1000) zulassen und um den Gedankenfluss nicht zu unterbrechen, ist es nicht möglich, alles und jedes mit Links oder Verweisen zu versehen, ich bitte um Verständnis. Ausserdem habe ich schon alle Quellen bereits in anderen Kommentaren angegeben. Alle Leser können sich selbst auch umfassend informieren. Eine ergiebige Quellenübersicht (auf englisch) ist hier zusammenge www.tradrecovery.com/articles-research |  2
| | | | | chorbisch vor 27 Stunden | | | | @ Christine Sie gehen wieder sehr scharf gegen die Pius-Bruderschaft vor. Da Sie diese Vorwürfe durch An- und Abführungszeichen als Zitate gekennzeichnet haben, fände ich es fair und angemessen, auch zu sagen, von wem diese Zitate stammen.
Was Ihre Zitate von Bischof Tissier de Mallerais angeht, gibt es denn Aussagen der jetzigen Oberen der Bruderschaft, die die dort vertretenen Standpunkte bestätigt haben? |  1
| | | | | Christine vor 36 Stunden | |  | @versusdeum "Was ist am eigenen früheren Ritus so "gefährlich"?"
Es geht eigentlich gar nicht primär um den Ritus von 1962 bzw. 1965.
Es geht um die schismatische Grundhaltung der Piusbruderschaft (der arme Hl. Papst Pius X., muss für diese Bande herhalten – besser:)
„Die Lefebvristen und ihre Befürworter haben eine katholische Fassade errichtet, und sie haben sie über viele Jahre mit Hilfe von mitschuldigen Bischöfen und Priestern gebaut, die sie für ihre Sache gewonnen haben. In den dicken Wolken und dem Geschrei der Sophisterie und der Täuschung haben sie die einfachen und klaren Worte der höchsten Autorität der Kirche übertönt.“
„Weil man sich selbst nicht ausreichend als nutzlosen Diener betrachtet, beginnt man, sich für unentbehrlich zu halten. - Lasst uns niemals vergessen: Es ist die Kirche, die uns rettet, und nicht wir, die die Kirche retten.“
„das formelle Festhalten am Schisma (und deren Unterstützung!) stellt EINE SCHWERE STRAFTAT GEGEN GOTT dar“ |  3
| | | | | Christine vor 2 Tagen | |  | @Per-Mariam-ad-Jesum-Christum "Doppelstandard im Vatikan..." Nun mal langsam! Die anglikanische Bischöfin wurde im Rahmen der Diplomatie als Vertreterin der Anglikaner empfangen. Das anerkennt weder ihre „Weihe“ noch ist das eine Wiederaufnahme in die katholische Kirche. Und segnen kann jeder jeden im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Es würdigt niemanden herab, auch nicht den Papst. Tief blicken lassen da nur ihre ständigen Animositäten.
Dass die Piusbruderschaft nach Jahrzehnten und vielen Gesprächen nun keine Audienz bekommt (war diese überhaupt gewünscht?), verwundert nicht, wenn man sich die Äusserungen der FSSPX betrachtet:
„Wir ändern unsere Positionen nicht, aber wir haben die Intention, Rom zu bekehren, das heißt, Rom zu unseren Positionen zu führen.”
“Wir werden niemals einen Kompromiss unterzeichnen; die Gespräche werden keine Fortschritte machen, es sei denn, Rom reformiert seine Sicht“
„Wir schließen diese Möglichkeit (kanonische Anerkennung) ausdrücklich aus.“
Da ist jedes weitere Wort überflüssig. |  1
| | | | | gospas_kind vor 2 Tagen | | | | @Christine Vergelts Gott, dass Sie Ihr profundes Wissen mit uns teilen und hier dem seit Monaten vermehrt festzustellenden Bestreben, die Pius-Brüder als Opfer zu stilisieren, entgegentreten.
Die Zitate von Herrn Tissier de Mallerais zeigen, dass der sogenannte "Notstand" für diese Herren darin besteht, nicht davon ausgehen zu können, dass Rom sich ihnen beugt. Gleichzeitig erleben wir in vielen Foren einen Kadavergehorsam bei vielen der Anhänger. Viele Verhaltensweisen, die man jahrelang kritisierte, werden jetzt einfach übernommen. Das führt immerhin auch dazu, dass viele Menschen jetzt erfahren müssen, dass sie bei der FSSPX aufs falsche Pferd gesetzt haben. Besser spät als nie. |  3
| | | | | Christine vor 2 Tagen | |  | @Per-Mariam-ad-Jesum-Christum "Und wenn der Herr nun über eine kleine,.. mutige Gemeinschaft den überlieferten Ritus bewahren wollte?
Das hieße, die katholische Kirche existierte alleine in der Priesterbruderschaft.
Diese Ketzerei (was anderes ist das nicht) ist häufiger zu hören, als man erwarten würde.
Die Bischöfe und Priester der FSSPX haben in der Kirche immer noch keinen kanonischen Status, sie sind irregulär. Hl.Franz von Sales: „Sag mir, warum hörst du auf sie und glaubst ihnen, ohne irgendeine Berechtigung ihres Auftrages, den sie sich selbst gaben? Sie haben kein Recht dazu, die Kirche, in der Sie getauft wurden, aufzugeben.
Dom Prosper Gueranger: „Wir, sowohl Priester als auch Menschen, haben ein Recht darauf zu wissen, woher unsere Hirten ihre Macht erhalten haben.
Wenn sie unseren Gehorsam beanspruchen, ohne vom Bischof von Rom gesandt worden zu sein, müssen wir uns weigern, denn sie werden von Christus nicht als seine Diener anerkannt. Sie müssen uns Fremde sein, denn sie sind nicht von Christus gesandt worden. Sie sind keine Hirten." |  1
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | Ökumene mit der eigenen Glaubens- und Liturgietradition? Wie hier schon erwähnt wurde: Warum ist es nicht möglich, dem eigenen früheren Ritus gegenüber die gleiche Großzügigkeit zu zeigen, die ihn z.B. der dominikanische Ritus oder die der katholischen Ostkirchen genießen? Was ist am eigenen früheren Ritus so "gefährlich"? Häretisch kann er ja "systembedingt" nicht sein! Und so lange das unselige TC inkraft bleibt, das jedem Bischof eigenmächtig und ohne Rücksprache mit Rom willkürliche Verbote des überlieferten Ritus erlaubt, besteht zweifelsfrei ein Notstand in mindestens dieser Frage. Und in solchen Bistümern bleibt den Gläubigen nach einem Verbot und der Abwanderung von Petrus und anderen mit Rom verbundenen Gemeinschaften wirklich nur noch Pius (Sedesvakantisten oder gar noch Abwegigeres wie die Karikatur der Kirche bei den Palmarianern ist ja keine Option). |  0
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Haltung der Piusbruderschaft Bernard Tissier de Mallerais im Interview mit "La Stampa" auf die Frage, ob er bezüglich der Meinungsverschiedenheiten an eine Umkehr denke.
“Nein, absolut nicht. Wir ändern unsere Positionen nicht, aber wir haben die Intention, Rom zu bekehren, das heißt, Rom zu unseren Positionen zu führen.”
in einem Interview vom 29.06.2009 mit "La Vie":
“Wir werden niemals einen Kompromiss unterzeichnen; die Gespräche werden keine Fortschritte machen, es sei denn, Rom reformiert seine Sicht und erkennt die Irrtümer an, in die das Konzil die Kirche geführt hat.”
Alfonso de Galarreta: “Wir schließen diese Möglichkeit (kanonische Anerkennung) ausdrücklich aus. Wir wissen, dass ohne eine Rückkehr zur Tradition von Seiten Roms jedes praktische oder kanonische Abkommen unvereinbar ist mit dem öffentlichen Bekenntnis sowie der Verteidigung des Glaubens...”
Solche Aussagen sind schlimmer als alle in der Zwischenzeit vorgenommenen Weihen. Sie machen alle Anstrengungen des Papstes zur Farce. |  1
| | | | | rosenstaedter vor 3 Tagen | | | | Wann und warum gewährte Papst Johannes XXIII dem Erzbischof von Canterbury eine Privat-Audienz? @Per-Mariam-ad-Jesum-Christum
Frage an die KI:
"Der heilige Papst Johannes XXIII. empfing den damaligen Erzbischof von Canterbury, Geoffrey Fisher, im Dezember 1960 im Vatikan. Dieses Treffen war von großer historischer Bedeutung, da es das erste persönliche Zusammentreffen eines Papstes mit einem Erzbischof von Canterbury seit der Trennung zwischen Rom und der englischen Kirche im 16. Jahrhundert war.
Bei der Begegnung begrüßte Fisher den Papst mit den berühmten Worten:
„Guten Morgen, Eure Heiligkeit, wir haben uns seit vier Jahrhunderten nicht gesehen.“
Der Besuch war zwar privat, wurde aber als wichtiger Schritt auf dem Weg der ökumenischen Annäherung zwischen der katholischen Kirche und der anglikanischen Gemeinschaft angesehen.
In den vatikanischen Chroniken wird sie gewöhnlich auf den 2. Dezember 1960 datiert. Dieses Treffen gilt als ein Meilenstein der modernen ökumenischen Bewegung." |  0
| | | | | Per-Mariam-ad-Jesum-Christum vor 3 Tagen | | | | Doppelstandard im Vatikan...und bei sehr bei vielen Katholiken @Christine: Sie „schiessen sich“ regelrecht ein auf die FSSPX. Dass die Piusbruderschaft, ganz im Gegensatz zur schismatischen (!) und häretischen (!) Bischöfin (!) der Anglikanischen Kirche, die in allen Ehren im Vatikan und vom Papst empfangen worden ist, keine Audienz beim Papst erhalten haben, lässt tief blicken. "Die offizielle und theologische Verwerfung der Anglikanischen Kirche als ‘schismatisch’ und häretisch erfolgte unter Papst Pius V. Er erließ 1570 die Bannbulle Regnans in excelsis, mit der er Königin Elisabeth I. exkommunizierte und die Trennung der Kirche von England von Rom besiegelte. Die Gültigkeit der anglikanischen Weihen wurde später in der Bulle Apostolicae curae von Papst Leo XIII. im Jahr 1896 offiziell für ‘völlig ungültig und absolut nichtig’ erklärt." (KI). Finde nun den Fehler! |  3
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Auszug aus dem Gelöbnis 6. Eine Klage kann bei unseren Gerichten nicht eingeleitet werden, ohne im Voraus zuzustimmen, an die Entscheidung moralisch gebunden zu sein. Daher wird die betroffene Partei zum Zeitpunkt der eingeleiteten Annullierung gebeten, unter Eid zu schwören und folgendes Versprechen zu unterzeichnen:
Ich gelobe:
1. Dass ich nicht versuchen werde, eine Religions- oder Zivile Ehe einzugehen, bis die Gerichte der Gesellschaft ein endgültiges Urteil über meine Ehefreiheit gefällt haben.
2. Dass ich die Entscheidung der Gerichte akzeptieren werde,...und.., wenn es sich gegen die Nichtigkeit meiner Ehe entscheidet, nicht wieder heiraten werde oder, wenn ich bereits wieder verheiratet bin, meinen zweiten Partner nicht mehr als Ehepartner betrachten werde.
3. Dass ich kein Urteil oder eine erneute Prüfung meines Falles durch ein postkonziliares kirchliches Gericht beantragen werde.
All dies verspreche ich und schwöre auf die Heiligen Evangelien, auf ich jetzt meine Hand lege... sspx.org/en/approach-declarations-nullity-30940 |  1
| | | | | rosenstaedter vor 3 Tagen | | | | Wer entscheidet über "Heiratsfreiheit" @Christine
Danke für den Link:
Zitat:
"Dass ich nicht versuchen werde, eine religiöse oder standesamtliche Ehe einzugehen, bis die Gerichte der Gesellschaft ein endgültiges Urteil über meine Heiratsfreiheit gefällt haben."
Wenn die Ehe "staatlich" geschieden wird muss dann in Rom nicht ein Verfahren zur Auflösung, Ungültigkeit der bestehenden kirchenrechtlichen Ehe eingereicht werden?
Bedeutet das, "warten bis Rom entschieden" hat, auch für die Anhänger dieser Gemeinschaft? |  0
| | | | | Christine vor 3 Tagen | |  | Parallelstruktur der Piusbruderschaft - sie wollen gar keine Übereinkunft mit Rom In fast perfekter Übereinstimmung mit den Sedisvakantisten rechtfertigt die FSSPX (sie beten für den Papst, er möge sich bekehren) ihre Bischofsweihen, indem sie einen Zustand der Notlage in der Kirche verkünden und die Zuständigkeit für sich selbst beanspruchen. Die Autorität der Kirche wird in ihrer Ausübung der Religion und der Unterweisung ihrer Anhänger mißachtet. So haben sie in der Praxis eine parallele Hierarchie eingerichtet (ohne paralleles Papsttum, jedoch mit) rivalisierenden Institutionen wie Seminare, Schulen und Kapellen mit autonomen Feiern der Eucharistie, Taufen, Firmungen, Ehen und Ordinationen und eigenen Büchern. Sie haben sogar ihre eigenen Ehetribunale und Annullierungsprozesse errichtet, in dem sie von ihren Anhängern verlangen, auf die heiligen Evangelien zu schwören, dass sie nichts mit den Bischöfen zu tun haben wollen! sspx.org/en/approach-declarations-nullity-30940 |  2
| | | | | girsberg74 vor 3 Tagen | | | | Dieses Interview ein Gewinn für die Auseinandersetzung mit der Piusbruderschaft |  2
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