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vor 4 Tagen in Deutschland, 54 Lesermeinungen
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Limburger Bischof Bätzing gibt Vorsitz der Bischofskonferenz ab! Im Februar wählen die Deutschen Bischöfe einen Neuen Vorsitzenden. Der Synodale Irrweg dürfte allerdings weitergehen


Bonn (kath.net/rn) – Aus und vorbei! Der Limburger Bischof Georg Bätzing will im Februar den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz nach sechs Jahren Amtszeit abgeben. Das teilte die DBK am Montag mit. Die Wahl des neuen Vorsitzenden findet vom 23. bis 26. Februar 2026 in Würzburg statt. In einem Brief an die Mitglieder der Bischofskonferenz schreibt Bätzing: „Um im Vorfeld gute diesbezügliche Überlegungen zu ermöglichen, möchte ich Euch mitteilen, dass ich für eine erneute Wahl nicht zur Verfügung stehe. Ich habe mich dazu nach Beratung und reiflicher Überlegung entschieden.“



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Lesermeinungen

 Schillerlocke vor 2 Tagen 
 

@Martinus Theophilus

Besten Dank für diese Information. Bischof Voderholzer hat hier einen sehr guten Vorschlag gemacht. Eine kürzere Amtszeit als Vorsitzender der DBK sollte auch erwogen werden, damit die Metropoliten nicht zu lange ihren Kirchenprovinzen abhanden kommen, weil sie als Vorsitzende der DBK in unseren medienorientierten Zeiten stark beansprucht sind.


0
 
 Bruder Konrad vor 3 Tagen 
 

.. das der römisch-katholischen Kirche viel Gutes gebracht hat

@Martinus Theophilus

Ernstgemeinte Bitte:
Könnten Sie konkret -wenigstens kurz- skizzieren, woran Sie dabei denken?

Ich habe damals - als junger Erwachsener- bis heute nicht viel Gutes gefunden, was es nicht auch schon vorher gab.


1
 
 Wirt1929 vor 3 Tagen 
 

Irrtum @Triceratops

Natürlich kann Bischof Bätzing sofort zurück treten. Die Konferenz wird dann vom Stellvertreter geleitet. Sollte auch dieser vorzeitig zurück treten, wird die Versammlung von dem Dienstältesten anwesenden Bischof bis zur Wahl des Nachfolgers geleitet. Die Stellung des Vorsitzenden der DBK ist zwar rein formell als Sitzungsleiter angesiedelt, hatte in der Vergangenheit kirchlich wie gesellschaftlich aber schon eine herausragende Stellung mit aussagekräftigen und nicht immer unverbindlichen Stellungnahmen. Im Positionierungsansatz dem Grunde nach stimme ich Ihnen jedoch ausdrücklich zu. Den Fluch verzeihe ich Ihnen, da einem schon Mal im Thema „die Pferde durchgehen".


1
 
 Martinus Theophilus vor 3 Tagen 
 

@Wynfried

Bischof Voderholzer hat nicht nur vorgeschlagen, das Amt des Vorsitzenden zu entpolitisieren, sondern auch ganz konkret angeregt, das Amt möge turnusgemäß abwechselnd von den sieben echten Erzbischöfen, also den Metropoliten der Kirchenprovinzen, übernommen werden. Das wären neben den von Ihnen genannten Erzbischöfen von Köln und München-Freising auch die Erzbischöfe von Hamburg, Berlin, Paderborn, Freiburg i. Brsg. und Bamberg.


1
 
 BittenWir vor 3 Tagen 
 

Tante Ottilie

Ich befürchte auch dass wir Herrn Bätzing noch oft hören und sehen werden. Sollte er tatsächlich auf der Liste des Bistums Münster stehen, dann wir er sich öfters öffentlich äußern und dort Verwirrung stiften. Mit Bischof Felix kam dem Vernehmen nach die Priesterschaft ganz gut zurecht. Das Bistum Münster war stets ein stabiles Bistum und man denke nur an Kardinal von Galen. Dieses Bistum sollte einen ruhenden Pol bekommen, der zwischen Synodalen und den Volk die Balance wieder herstellt. Es darf in den Bistümern kein Kampf ausarten, wer denn der beste Synodale ist.


1
 
 Tante Ottilie vor 3 Tagen 
 

Ich jedenfalls werde Bf Bätzing nicht vermissen

Ganz im Gegenteil werde ich froh sein, wenn ich ihn möglichst selten, am besten überhaupt nicht, in den öffentlichen Medien sehen und hören werde.
Allerdings bin ich noch skeptisch, wer ihm wohl als DBK-Vorsitzender nachfolgen wird.

Wie es hier bereits im Forum hieß:

"Schlimmer geht immer..."


2
 
 Triceratops vor 3 Tagen 
 

Ich weiß, dass ich mich wiederhole.

Aber viele hier haben es noch immer nicht so recht mitgekriegt, ob es jetzt die sind, die meinen, Bätzing solle schon jetzt zurücktreten, noch diejenigen, die künftigen Vorsitzenden schon "Programme" vorschlagen:
Die Aufgabe eines Vorsitzenden der Bischofskonferenz ist es, der Bischofskonferenz vorzusitzen, wenn diese zusammentritt, wie ja schon der Name sagt, und sonst gar nichts.
Rein formal zum Beispiel kann Bätzing nicht schon jetzt zurücktreten, weil er im Moment gar kein Amt hat, von dem er zurücktreten könnte, denn im Moment findet keine Bischofskonferenz statt.
Und rein formal kann der Vorsitzende auch kein Programm haben außer dem, dass er, wenn eine Bischofskonferenz stattfindet, dafür sorgen muss, dass diese reibungslos abläuft. Er ist nicht der Chef der anderen Bischöfe, sondern nur ein Bischof unter vielen, der nur während bei der Konferenz der Bischöfe die Moderation innehat, verdammt noch mal! Nehmt das doch endlich auch in Deutschland zur Kenntnis!


0
 
 heikostir vor 3 Tagen 
 

@Wyfried

Das wäre die Lösung, die aber in der aktuellen Lage eher unwahrscheinlich ist. Leider.


1
 
 Schillerlocke vor 3 Tagen 
 

@Winfried

Die Entpolitisierung dieses Amtes wäre wahrscheinlich opportun. Vielleicht wäre es sogar noch sinnvoller, wenn einfach nur noch ein strickt weisungsgebundener Sprecher von der Bischofskonferenz gewählt wird, der überdies aus den Vorschlägen des Quorums die jeweilige Tagesordnung für die Sitzungen festlegt und über die Einhaltung der für die Bischofskonferenz verbindlichen Satzungsregeln wacht. Das müsste noch nicht einmal ein Bischof sein, dafür ein Jurist, damit klar erkennbar ist, dass er bei den inhaltlichen Entscheidungen der Bischofskonferenz nicht mitstimmt. Es könnte auch eine Frau sein, die diesen reinen Verwaltungsposten besetzt und die Sprecherfunktion ausübt. Man könnte sich hierbei an der Funktion des Gerichtsprechers an deutschen Gerichten orientieren.


1
 
 BittenWir vor 3 Tagen 
 

SalvatoreMio vielen Dank für den Hinweis. Habe ich nicht gesehen

Ich meinte tatsächlich „Niedersächsische“ Heimat. Zu Geografie fällt mir ein Erlebnis Ende der 70er ein. Unser Gymnasium bot für außergewöhnlich gute Schüler einen 4 Wochen Austausch in die USA an. Der dortige Schulleiter war ein Kind unserer Stadt und es gab regen Austausch. Ich kam in eine Familie die rein gar nichts von Deutschland wussten und so wurde ich am ersten Abend dann gleich ausgefragt ob wir noch auf Bäumen schlafen und wir unser Dinner noch selber jagen müssen…


1
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

"Töwen und Tee trinken"

@HoffenWir: Danke für Ihre Einschätzungen! Was die Herren Timmerevers und Wilmer anbelangt: nach so manchem, was sie in letzter Zeit von sich gegeben haben, darf man recht skeptisch sein. - Noch eine Bemerkung sei erlaubt, nachdem ich schon Süddeutsche erlebte mit der Vorstellung, 'Bremen läge an der Nordsee'! - Bischof Timmerevers stammt aus Nikolausdorf/Garrel im Landkreis Cloppenburg, also aus dem Oldenburger Münsterland. - Mit "niederländische Heimat" meinten Sie vermutlich nicht die Niederlande, sondern eher die "niederdeutsche Heimat"?


1
 
 Wynfried vor 3 Tagen 

Das Amt des Vorsitzenden entpolitisieren!

Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg hatte vor einiger Zeit dafür plädiert, das Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zu entpolitisieren. Dafür bietet sich jetzt eine einmalige Gelegenheit.
Bis in die 1980er Jahre bekleidenten immer abwechselnd die Erzbischöfe (im Kardinalsrang) von München und Freising und Köln (ursprünglich auch noch Breslau) das Amt des Vorsitzenden. Das wurde 1987 anders mit der Wahl von Bischof Karl Lehmann von Mainz, die übrigens nur durch eine Mehrheit der progressiv eingestellten Weihbischöfe ermöglicht wurde.
Am besten sollte man wieder zur ursprünglichen Praxis zurückkehren und das Amt des Vorsitzenden, das im übrigen nur ein Sprecheramt ist, ohne kirchenpolitische Hintergedanken den Erzbischöfen von Kön und München und Freising überlassen. Am besten würde sich demnach aktuell die Wahl von Kardinal Woelki zum Vorsitzenden anbieten.


4
 
 BittenWir vor 3 Tagen 
 

Bätzing

Das hat viele hier unerwartet getroffen. Erste Interviews und Kommentare in der heutigen Tageszeitung. Aber schnell wurde klar, dass auch unter einem neuen Vorsitzenden der Reformprozess weitergehen soll / muss. Während sich unsere katholische Geistlichkeit sich zurückhielt, ergaben drei spontan im Kreisgebiet gestartete Umfragen, dass man den Rücktritt bedauere, aber auf einen besonnenen Nachfolger hoffe. Wenn konkret Namen genannt wurden, fiel überwiegend der Name Bischof Wilmer.


0
 
 Johannes14,6 vor 3 Tagen 
 

UMKEHR ist das Schlüsselwort..

"Es muß nicht nur Bätzing weg.
Es muß ein ganzes Bätzing-Marx-Overbeck-etc-System weg." Sie haben vollkommen recht, @Triceratops.

Da hat sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten ein Sytem von nachgeordneten Stellen in den Bistümern etabliert, deren ZIEL NICHT EVANGELISIERUNG, sondern EINE ANDERE KIRCHE IST,
"MENSCHLICH" in dem Sinne, daß SCHÖPFER und GESCHÖPF die Plätze gewechselt haben.
Wo KEINE SÜNDE, braucht es KEINEN ERLÖSER.
Wir sind uns selbst genug und SINN ist TRIEBBEFRIEDIGUNG in allen Varianten, denn das neue CREDO nach Sielert lautet:
"Der Mensch ist von Beginn an ein Sexuelles Wesen."

INSTRUMENT DES UMSTURZES war und ist der "Synodale Weg".

Mit schönen, moralisierenden Worten (offen, divers, vielfältig, sensibel etc)
wird Gender - Ideologie und Wokeness im Geiste KENTLERS und seiner Adepten in die Beratungen eingebracht und in "HANDLUNGSANWEISUNGEN" gegossen -- und man beruft sich blasphemisch dabei noch auf den HEILIGEN GEIST.

Diese Netzwerke werden weiter wirken.

www.kath.net/news/89375 Herr Winnemöller hat das sehr gut analysiert


2
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

@Johannes14,6

Bei Stetter-Karp scheinen Sie einer Falschmedung aufgesessen zu sein, denn lt. Wikipedia war Stetter-Karp 2021 für 6 Jahre gewählt worden. Die Wahl wäre demnach irgendwann 2027. Ihre dort dargestellten Positionen lassen übrigens tief blicken. Ja, das ZdK ist nicht mehr reformierbar und längst nur noch ein linker Aktivistenclub, wie Annegret Kramp-Karrenbauer richtig erkannt hatte und ausgetreten ist. A propos ausgetreten: Dass man nicht einfach Mitglied im ZdK werden kann, wusste ich nicht, aber es passt auch ins Bild.


2
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

@discipulus

... oder sogar Rom selbst Bischof Bätzing zu verstehen gegeben, dass ein "Wind of Change" zur Rettung der Kirche auf deutschem Boden absolut überfällig ist.


1
 
 Tante Ottilie vor 4 Tagen 
 

Schreibfehler

"ironisch" sollte es heißen


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 ThomasR vor 4 Tagen 
 

absolute Priorität für den neuen Vorsitzenden

Beendigung der Finanzierung der ZdK über eine freiwiliige Spende der DBK aus den Kirchensteuermitteln.
Aufgabe der Kirchensteuer ist die Seelesorge vor Allem in den Pfarren zu sichern und nicht aufzheben
Bei ZdK handelt es sich um ein privates geschlossenes* Verein eigentragen beim Amtsgericht in Paderborn
* niemand darf ZdK von sich selbst eintreten auch nicht um allein Mitgliedsbeiträge zu zahlen.

Vereine sind vorwiegend über Mitgleidsbeiträge zu finanziweren.
Ich hoffe dass sich einmal ein Gerechter eine Gerechte findet um gegen Gemeinnützigkeit der ZdK zu klagen.
2,9 Mio EUR im Jahr würde ausreichen um wenigstens in zwei aufgegebenen KLöstern die Frauenhäuser für schwangere Frauen in Not aufzubauen


2
 
 Martinus Theophilus vor 4 Tagen 
 

@Mensch#17: Vorsitzender ist immer ein Diözesanbischof

Gemäß Art. 28 Abs. 1 des Statuts der Dt. Bischofskonferenz werden der Vorsitzende und sein Stellvertreter aus dem Kreis der Diözesanbischöfe gewählt; ein Weihbischof kann diese Ämter nicht bekleiden. Es steht zu befürchten, dass Ihre Prognose richtig ist und man eine "Zwischenlösung" in Form des kleinsten gemeinsamen Nenners sucht - es sei denn, der Heilige Geist ist diesmal stärker als der Kleingeist der deutschen Kirchenfunktionäre. Ich werde für einen echten Neuanfang beten.


0
 
 barbaletta vor 4 Tagen 
 

@ Triceratops

„Warum nur muss bei euch Deutschen immer alles anders sein als sonstwo?“

Antwort: Damit sich die Deutschen als etwas besonders fühlen können – wie in den 30-er Jahren. Wenn sie dazu keine Gelegenheit haben, laufen sie in der Sackgasse gegen die Wand – bis zum bitteren Ende, wie 1945.


0
 
 barbaletta vor 4 Tagen 
 

@ Martinus Theophilus

was Sie nicht sagen!


0
 
 Tante Ottilie vor 4 Tagen 
 

@SalvatoreMio

Sie vermuten richtig - meine Wortwahl war iro ich gemeint.


0
 
 chriseeb74 vor 4 Tagen 
 

@alle

Also Bischof Feige wird es definitiv nicht.
Bischof Feige wird dieses Jahr 75 und wird (hat) in Rom sein Rücktrittsgesuch einreichen. Dort wird dieses Gesuch auch umgehend angenommen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Dagegen könnte die Glaskugel von @BittenWir gar nicht so schlecht liegen...aber wie ich bereits vorher gepostet habe...bin mal gespannt, welcher Bischof sich dies überhaupt antun möchte und wird...


3
 
 Martinus Theophilus vor 4 Tagen 
 

@barbaletta:

V2 ist in Deutschland die Bezeichnung für eine ballistische Rakete aus dem Jahr 1942. ich finde es unangemessen, diese Abkürzung auch für das Zweite Vatikanische Konzil zu verwenden, das der römisch-katholischen Kirche viel Gutes gebracht hat. Das Problem war und ist nicht VatII, sondern die unseriöse Berichterstattung und Stimmungsmache, die vor, während und seit diesem Konzil in Deutschland betrieben werden. Und Übrigens: Als Christen haben wir immer Grund zur Hoffnung, vgl. 2 Kor 1,7 !


2
 
 BittenWir vor 4 Tagen 
 

SalvatoreMio Bitte nicht Bischof Timmerevers

Dann entscheidet die Bischofskonferenz mal so und mal so. Bischof Timmerevers ist in seiner niederländischen Heimat eher als seinerzeit eher konservativ und durch lautstarke Predigten mit erhobenem Zeigefinger aufgefallen. Seit er in Dresden in der Diaspora ist, sind seine Ansichten erstaunlich schnell „modern“ geworden. Das Umfeld formt die Geistlichkeit. Nicht wie früher die Geistlichen das Umfeld formten. Ich könnte mit durchaus Bischof Wilmrr vorstellen; zwar im Synodalen Weg involviert aber intelligent genug um abzuwägen was man sagt und nicht gleich mit der Tür ins Haus fällt. Er steht Gerüchten zu Folge wohl auf der Wunschliste des Bistum Münster. Mit Bischof Felix war ein Zauderer im Amt. Ich mag mich irren aber es wird keiner aus der Riege Woelki und Oster werden. Wie sagt man bei und so schön ;“Töven un Tee drinken“


1
 
 Schillerlocke vor 4 Tagen 
 

Es ist das undankbarste Amt,

das es innerhalb des deutschen Katholizismus gibt. Du wirst mit Zweidrittelmehrheit gewählt und hinterher verstecken sich alle hinter dir und versuchen meist, der Öffentlichkeit nicht aufzufallen. Vor allem ist es ein politisches Amt, weil du wie ein Klassensprecher alle Beschlüsse nach außen zu vertreten hast, die zuvor von der Bischofskonferenz gefasst und verabschiedet worden sind. Es wäre klüger, wenn das Amt alljährlich und ohne Wahl wechseln würde, bspw. nach einer alphabethischen Liste. Es ist ein seltener Glücksfall, wenn du als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz nicht der Watschenmann für alle bist.


5
 
 Mensch#17 vor 4 Tagen 
 

Leider ist seine Zeit als Vors. nicht sofort sondern erst im Februar zu Ende!

Es wäre hilfreich gewesen, er wäre mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ... aber ... die letzte Runde im großen Kasperlethe.. oh Verzeihung! ... im sog. dt. "Synodalen Weg" will er wohl noch mit seinen Duftmarken schmücken.

Naja und dann? Wer wird es? Wer kann es? Wer darf und muss? Einer von den Erzbischöfen die in der letzten Zeit in Rom waren?

Oder schiebt man zunächst einemal einen Weihbischof vor (ich weiß nicht ob das in Deutschland geht?!?). Diese möglichst blasse, freundliche und unverbindlichen Mann hat dann nichts anderes zu tun als zunächst einmal mit vielen freundlichen und wohlklingenden Worten nichts zu sagen und sich nicht zu possitionieren. Und wenn dann seine Zeit rum ist oder bei Bedarf auch vorher, wird man schauen, wers dann machen kann (und wer dann überhaupt noch Interesse hat!).

Also ich vermute, dass es zu so einer "Zwischenlösung" kommen wird. - Wer wettet dagegen?


1
 
 Johannes14,6 vor 4 Tagen 
 

Frau Irme S-K ist gerade erst wiedergewählt für 4 Jahre..

als "oberste Repräsentantin der Katholiken" in Deutschland (leider habe ich mich vom ZDK NOCH NIE VERtreten, sondern nur "GEtreten" / gequält gefühlt)

da wird sie sich wieder einen kongenialen Sparringspartner wünschen?

DIESE Lücke zu füllen, wird sicher nicht leicht..

Möglicherweise E I N Mensch, der Bischof Bätzing vermissen wird ?

Man möge mir den Sarkasmus verzeihen, ich merke, der FRUST DER LETZTEN, für die Kirche, die Evangelisation, die Berufungen VERLORENEN JAHRE sitzt tief.

Aber ich vertraue auf das Jesaja Wort, daß der Herr schon dabei ist, etwas Neues zu schaffen.
Jes 43,19 . Ich denke an die überraschenden Bekehrungen Jugendlicher in USA, England, Frankreich.

Es wäre wunderbar, die Chance eines Neuanfangs auch auf Ebene der Bischöfe zu ergreifen..


1
 
 SalvatoreMio vor 4 Tagen 
 

Gott sei Dank! Aber was dann?

@Tante Ottilie: Was meinen Sie mit "heißer" Kandidat"? Evtl. die Reihe von "Heße, Feige und Diester"? Ja, das könnte passen, und ich würde Bischof Timmerevers auch noch hinzufügen. ---
Beten wir, dass die Schrecken sich mindern!


3
 
 jabberwocky vor 4 Tagen 

@Triceratops, Ihre Frage

„Warum nur muss bei euch Deutschen immer alles anders sein als sonstwo?“

Weil es der deutschen Mentalität eigen ist, eine Sackgasse bis zu ihrem Ende zu gehen.
Darum hält sich meine Freude auch in Grenzen.
Es muß nicht nur Bätzing weg.
Es muß ein ganzes Bätzing-Marx-Overbeck-etc-System weg.


8
 
 discipulus vor 4 Tagen 
 

Gründe?

M.E. gibt es zwei mögliche Gründe für diese Entscheidung. Entweder rechnet Bischof Bätzing damit, keine Mehrheit zu bekommen. Dann wird die Frühjahrsvollversammlung sehr spannend, denn dann wird es wohl nicht leicht, jemanden zu finden, der noch mehrheitsfähig ist. Oder er verdrückt sich, bevor sein Lieblingsprojekt, der sog. Synodale Weg, von Rom völlig auseinandergepflückt wird.


5
 
 BittenWir vor 4 Tagen 
 

Johannes14,6

Ende? Wohl kaum! Oder es müsste eine bindende Instruktion aus Rom kommen, die bei Zuwiderhandlung den sofortigen Verlust des Amtes und alle Privilegien mit sich bringt!


4
 
 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

Denke für diese Entscheidung

Sie könnte der Kirche auf deutschem Boden einen Neuanfang ermöglichen und das latente Schisma abwenden - sofern die Bischöfe diese Chance ergreifen. Die geplanten antibiblischen Strukturen, die die von Jesus gestiftete Kirche der Apostel aufheben und neue Lehrämter und Pseudo-"Gegendogmen" hervorbringen würden, wären jedenfalls ein sicherer Weg in die Kirchenspaltung.


4
 
 Triceratops vor 4 Tagen 
 

Das alles wäre ja kein Problem, wenn

es in Deutschland so wäre wie in den anderen Ländern. Der "Vorsitzende der Bischofskonferenz" ist anderswo genau das, was die Bezeichnung sagt, nämlich der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Soll heißen, er moderiert die Konferenz der Bischöfe, wenn diese stattfindet. Er sorgt dafür, dass nicht alle durcheinander reden, er achtet auf die Reihenfolge der Wortmeldungen und eventuell bremst er Vielredner ein. Ist die Versammlung vorbei, hält er eine Pressekonferenz ab. Und das war's dann bis zum nächsten Zusammentreffen.
Wer diese Aufgabe übernimmt, ist ziemlich wurscht. Er muss jemand sein, der imstande ist, während der Konferenz den Überblick zu behalten, und der wegen der Pressekonferenz keine Angst vor fremden Mikrofonen hat. Zwischen den Konferenzen ist er ein Bischof wie jeder andere auch.
Warum nur muss bei euch Deutschen immer alles anders sein als sonstwo?


2
 
 BittenWir vor 4 Tagen 
 

Der Quertreiber tritt ab

Noch vermag ich nicht zu jubeln. Die Frage ist, wer kommt danach. Unsere Radiostation hat mal in die Kugel geschaut und präsentiert: Erzbischof Bentz als Kandidat. Auf Linie des aktuellen Vorsitzenden aber mit etwas mehr Fingerspitzengefühl . Es wird aber auch Bischof Heiner Wilmer genannt; der in der Presse als möglicher neuer Bischof von Münster gehandelt wird.


1
 
 Cejazar vor 4 Tagen 
 

Zufälle gibts

Am Wochenende war der apostolische Nuntius beim Papst und heute verkündet Bischof Bätzing, nicht mehr für den DBK-Vorsitz zu kandidieren – vielleicht hat der Nuntius Herrn Bätzing unerfreuliche Informationen hinsichtlich der päpstlichen Haltung zum Synodalen Weg gebracht, sodass er nun gesichtswahrend abtritt. Aber das ist nur Spekulation.
Wie Tante Ottilie glaube bzw. befürchte ich auch, dass Bischof Wilmer der natürliche Nachfolger von Bätzing wäre. Er ist gut nach Rom vernetzt und man könnte ihm zutrauen, das ramponierte Verhältnis zum Vatikan zu kitten. Leider ist er kirchenpolitisch auch links, was keine Änderung des kirchenpolitischen Kurses der Bischofskonferenz befürchten lässt.


5
 
 barbaletta vor 4 Tagen 
 

Hoffnungslos betrachtet …

Vor V2 hat man geglaubt, dass Kardinäle, Bischöfe und Priester achtsame, fromme und begabte Männer, sind. Heute beurteilt die Öffentlichkeit einen (Bischof oder Priester) zuerst danach, ob er mit Missbrauchsskandalen etwas zu tun hatte/hat und ob sie Homosexuelle und Wiederverheiratete respektiert. Am Ende wird es so sein, wie in den letzten 40 Jahren - egal wer zum Vorsitzenden der DBK gewählt wird, Deutschland (Politik, Medien und das Volk) macht ihn unterwürfig.


1
 
 Martinus Theophilus vor 4 Tagen 
 

Es braucht nun einen echten Pontifex.

Ich hoffe sehr, dass die Deutschen Bischöfe die Chance nutzen und jemanden zum Vorsitzenden ihrer Konferenz wählen, der in der Lage ist, zwischen den verschiedenen Lagern zu vermitteln und sich inhaltlich konsequent am Vatikan und Papst Leo XIV. orientiert. Wie wäre es etwa mit Bischof Meier aus Augsburg - der dürfte immerhin noch über Kontakte in die Römische Kurie verfügen ???


1
 
 Tante Ottilie vor 4 Tagen 
 

@CusanusG

Noch'n "heißer" Kandidat wäre Bf Heiner Wilmer aus Hildesheim...


0
 
 Dr. Fischer vor 4 Tagen 
 

deo gratias!

Seine erste segensreiche Amtshandlung seit langem ...


6
 
 chriseeb74 vor 4 Tagen 
 

Schauen wir mal...

Die DBK ist heillos zerstritten. Welcher Bischof traut sich nach Bätzing überhaupt zu den Vorsitz zu übernehmen? Höchstens jemand der eine masochistische Ader hat...Bätzing hat diesen Vorsitz dermaßen runtergewirtschaftet, dass ein Bischof mit Verstand nur dankend ablehnen kann. Darüber hinaus sehe ich nur einen Bischof (Bischof Oster) der das Format hat die unterschiedlichen Strömungen zumindest halbwegs zusammen zu führen. Aber ob sich Bischof Oster a) überhaupt zur Wahl stellen würde und b) dann auch eine Mehrheit hinter sich bringen könnte...???
Ich bin wirklich sehr gespannt was Ende Februar nach der Frühjahrsvollversammlung der DBK passiert...


6
 
 Cosmas vor 4 Tagen 
 

Geh' mit Gott, aber geh'!

Man kann nur hoffen, dass es besser wird!


5
 
 Passero vor 4 Tagen 
 

GOTT SEI GEDANKT!!!

DEO GRATIAS!!!


5
 
 CusanusG vor 4 Tagen 
 

Heße, Feige oder Dieser?

Es gibt viele nicht minder schlimme potenzielle Nachfolger. Die Bischöfe Heße (Hamburg), Feige (Magdeburg) und Dieser (Aachen) fallen mir spontan ein.


4
 
 Freude an der Kirche vor 4 Tagen 
 

Fest beten

Beten wir fest um einen gottgefälligen Nachfolger. Bringen wir dem Herrn gerne kleine und größere Öpferchen dar, damit er uns einen ihm gefälligen Nachfolger schenken möge.


5
 
 Henoch vor 4 Tagen 
 

Dank sei Gott!

Aber was oder wer wird es dann? Kardinal Wölki oder Bischof Voderholzer? Hihi. Scherz!


3
 
 Jothekieker vor 4 Tagen 
 

Eine Chance

Sein Verzicht auf eine Wiederkandidatur eröffnet die Chance auf einen Neubeginn, aber werden die Bischöfe diese Chance nutzen?


6
 
 Walahfrid Strabo vor 4 Tagen 

Und was/wer kommt danach...?

Schlimmer geht immer. Ich warte mit meiner Euphorie mal noch ab...


4
 
 serafina vor 4 Tagen 
 

Halleluja !!!


4
 
 clavigo vor 4 Tagen 
 

Danke Gott, dass du ihm diesen Weg gezeigt hast,
jetzt beten wir alle noch dafür, dass mit Marx ebenfalls ein Rücktritt erfolgt.
und unser katholische Glaube ins rechte Boot bzw. Gewässer geführt werden kann


7
 
 kleingläubiger vor 4 Tagen 
 

Deo Gratias

Erst gestern habe ich gebetet, dass die Engel und Heiligen unserer abtrünnigen katholischen Kirche in Deutschland zu Hilfe kommen mögen. Manchmal kommt die Antwort unerwartet schnell. :-)


4
 
 heikostir vor 4 Tagen 
 

Gottseidank!!!!!!!!!!!!


7
 
 aramis1976 vor 4 Tagen 
 

Danke!

Danke Exzellenz,

meines Erachtens ist das die einzig richtige Entscheidung in Ihrer Amtszeit als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz. Schaden haben Sie allerdings gemeinsam mit Murx, pardon, Marx genug angerichtet. Das Sie nicht wieder antreten, ist kein Verlust. Hoffentlich sind die Bischöfe klug genug, einen wirklich katholischen Bischof zu Vorsitzenden zu wählen. Adios!


8
 
 Johannes14,6 vor 4 Tagen 
 

Deo Gratias !

Aber mit IHM sollte auch der synodale Irr-Weg sein Ende finden.


10
 

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