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'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal abvor 21 Stunden in Deutschland, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Entertainer und „Late-Night“-Pionier Harald Schmidt hat in einem aktuellen Interview scharfe Kritik an der Berichterstattung der großen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmagazine geübt
Köln (kath.net/gem/rn) Der Entertainer und „Late-Night“-Pionier Harald Schmidt hat in einem aktuellen Interview scharfe Kritik an der Berichterstattung der großen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmagazine geübt. Laut Schmidt neigen Formate wie die Tagesthemen (ARD) und das Heute Journal (ZDF) zunehmend zu einer tendenziösen und belehrenden Darstellung der Weltlage.
Schmidt, der für seine präzise Beobachtung der Medienlandschaft bekannt ist, bemängelt vor allem den Verlust an journalistischer Distanz. In dem Gespräch, auf das sich das Portal NIUS bezieht, führt der 68-Jährige aus, dass die Grenze zwischen sachlicher Information und persönlicher Meinung der Redaktionen immer weiter verschwimme.
Besonders stört sich Schmidt an dem, was er als „betreutes Denken“ bezeichnet. Er nehme bei den Moderatoren und Redakteuren einen „erzieherischen Unterton“ wahr, der dem Zuschauer suggeriere, wie er bestimmte politische Ereignisse einzuordnen habe. 
Tendenziöse Auswahl: Themen würden oft unter einem moralisierenden Aspekt präsentiert, anstatt die Fakten für sich sprechen zu lassen.
Filterblase: Schmidt kritisiert, dass sich die Macher der Sendungen in einer Art Berliner oder Hamburger Blase befänden, die den Bezug zur Lebensrealität vieler Bürger verloren habe.
Der Entertainer gab offen zu, dass er bei allzu offensichtlicher Belehrung inzwischen konsequent reagiere: Er schalte ab oder um. Sein Informationsbedürfnis stille er lieber durch das Studium verschiedener Quellen, die weniger auf „Haltung“ und mehr auf Analyse setzen.
Für die öffentlich-rechtlichen Sender ist Schmidts Kritik besonders schmerzhaft, da er jahrzehntelang eines ihrer profiliertesten Gesichter war und bis heute als einer der schärfsten Analysten der Branche gilt.
© Foto: wikipedia/Kandschwar
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Lesermeinungen| | Richelius vor 2 Stunden | | | | @ Versusdeum Österreich hat auch eine Verteidigungsministerin ohne militärische Erfahrung. Aber sie setzt sich mehr für das Heer ein, als mancher ihrer Vorgänger. |  0
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | "Wage, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen" Der "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit". Das Problem dabei ist, dass das auch heute wieder viel Zeit, Kraft und Mut bedeutet. Zeit, weil es nicht genügt, sich abends 15+ Minuten von vorzensierten und einseitig bebilderten "Nachrichten" und vorgegebenen Meinungen ("Der rechtspopulistische...") berieseln zu lassen, Zeit, Kraft, weil man u.a. die Wohlfühlzone des Gedankens "Die Regierung will immer nur unser bestes" verlassen und gegen den Strom schwimmen muss und Mut, weil man von Kollegen, Nachbarn, Freunden und Verwandten abgelehnt werden könnte / wird und man letztlich nie weiß, ob und wann man frühmorgens im Bademantel unerwarteten Besuch empfangen darf, weil man die Wahrheit oder einen pointierten Spruch über einen Politiker vielleicht auch nur geliked hat. |  0
| | | | | Versusdeum vor 10 Stunden | | | | @Schillerlocke Man muss sich nur ansehen, welche Persönlichkeiten die SPD früher an ihrer Spitze hatte (Helmut Schmidt, Hans-Jochen-Vogel, Klaus v. Dohnany...) und welche Personen heute. Absoluter intellektueller Tiefpunkt: Der dritte ungediente und weibliche Verteidungsminister in Folge*. Die Dame erklärte nach monatelangen Diskussionen über den Flakpanzer Gepard in einer Pressekonferenz, der Gepard sei kein Panzer (drum heißt er ja auch "Flakpanzer") und er habe ein Rohr (nicht ganz korrekt. Ich zähle jedenfalls zwei) das er nach oben richten könne (soll bei Flakpanzern bisweilen durchaus vorkommen und Sinn ergeben).
* Man kann einer Armee, die zu etwa 85% aus Männern besteht, nicht deutlicher zu verstehen geben, dass man sie abschaffen möchte. |  0
| | | | | Versusdeum vor 13 Stunden | | | | Nicht wenige heutige Politiker haben eben erkannt, dass in Deutschland selbst berufsunfähige Studienabbrecher oder Spinner eine prima Karriere in der Politik machen können, wenn sie nur laut genug "N azi" schreien können. Die Früchte dieser Negativauslese und Ausgrenzung des "zehnten Mannes" ernten wir jetzt. Und dass Fakten durch Wünschdirwas ersetzt wurden, erweist sich immer mehr als selbstzerstörerische Illusion. Denn so hält man zwar die Konkurrenz im eigenen Spielfeld klein (von gemäsigt links über Mitte/Konservativ bis rechtsaußen), züchtet aber Clan- und organisierte kriminalität und zerstört letztlich alle Säulen eines Staates (Familie, Zusammenhalt / Identität...) und sorgt bei Zuwanderern oder im Ausland nur noch fassungsloses Kopfschütteln bis Angewidertsein (vor allem im Zusammenhang mit linkswokem Missionseifer, lt. NZZ vor ein paar Jahren der "neue Stahlhelm" der Deutschen). |  0
| | | | | Versusdeum vor 13 Stunden | | | | Welche "Mitte"? @marlin @Wirt1929: Die Misere fängt doch schon damit an, dass die selbsternannte „Mitte" mehr oder weniger radikal links ist. Und Merz hat sich selbst entlarvt, indem er wiederholt SPD und sogar die "Grünen" als "Mitte" tituliert hat! Aber immer mehr Wähler erkennen, dass sie im "Dürrenmatt'schen Zug" sitzen und suchen mehr oder weniger verzweifelt nach neuen Lokführern. Aber ob die die immer steileren Sinkflug noch stoppen können und wie lange es dauern wird, bis es wieder aufwärts gehen könnte, weiß niemand. |  0
| | | | | Schillerlocke vor 18 Stunden | | | | Mich stört am meisten, dass das absolute Tabu in Deutschland inzwischen ist, dumme Leute dumm zu nennen. Das ist nicht nur in den öffentlichen Meiden der Fall. Ich sehe, wenn es stimmt, darin keine Beleidigung sondern notwendige Aufklärung. Der Grund ist: Dass jeder Mensch gegen die eigene Dummheit etwas tun kann. Denn man muss nicht in diesem Zustand verbleiben, wenn man geistig gesund ist. |  2
| | | | | Uwe Lay vor 21 Stunden | | | | Volkserziehung! Die öffentlich- rechtlichen Medien verstehen sich halt selbst als Erzieher des Volkes. Sie "unterrichten" das Volk, was es zu meinen und was es zu tuen habe. Die Empfänger irritieren könnenden Tatsachen müssen dann eben wegzensiert werden aus pädagogischen Gründen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  4
| | | | | marlin vor 22 Stunden | | | | DDR 2.0 @Wirt1929: „Die „Mitte" muss endlich liefern, sonst wird es bei einer AFD nicht bleiben.“
Wenn die „Mitte“ liefern sollte, dann würde sie das tun müssen (zumindest zum Teil), was die Rechten wollen und damit entweder als „rechts“ gelten, oder als Plagiate der Rechten werden. Am Ende steckt die „Mitte“ in einer Zwickmühle – tut sie das, was die Rechten wollen, verliert sie ihre bisherigen Wähler, tut sie das nicht, wird sie allmählich auch abgewählt, sogar von Wählern, die aus Verzweiflung die AfD am Ende wählen würden. Das ist die Sackgasse der durch die Medien manipulierten Demokratie – wir sind auf dem Weg die DDR2.0 zu werden. |  3
| | | | | lajkonik vor 25 Stunden | | | |
Ich schalte nicht ab, seit Jahren schate ich gar nicht erst an. Ärgerlich nur, dass man diesen Mist mit Zwangsgebühren finanzieren muss. |  6
| | | | | Wirt1929 vor 25 Stunden | | | | Aus gleichem Grund verzichte auch ich auf öffentlich rechtliche Nachrichtensendungen. Moderierende Nachrichtensprechende erfüllen intensiv den meinungsbestimmenden Mainstreamauftrag. Aber auch in Diskussions- oder Talkrunden sind ähnliche Tendenzen festzustellen. Objektiver Gedankenaustausch zwischen linken wie rechten politischen Ansichten sind kaum zu finden. Bei Widerlegungsschwäche der Meinungsmacher aus der „politischen Mitte" wird gern die Nazikeule geschwungen und würgt jeden notwendigen Dialog ab. Die Folge sind die Wahlergebnisse der letzten 2 Wochen. Wer gegen rechts nicht mehr konzentriert sachlich argumentiert stärkt den radikalen rechten Rand. Nur verteufeln reicht nicht aus. Die „Mitte" muss endlich liefern, sonst wird es bei einer AFD nicht bleiben. |  1
| | | | | Versusdeum vor 26 Stunden | | | | Danke, Harald Schmidt für Ihre mutigen Worte. Es ist sogar fraglich, ob die Bezeichnung von ZDF und v.a. ARD als "Nachrichtensender" noch angebracht ist. Man ist fassungslos, wie aggressiv einseitig beide (!) Sender längst geworden sind. In meiner Jugend schon war die ARD eher links, aber mit dem eher rechten ZDF (u.a. ZDF-Magazin!) hatte unser Steuergeld immerhin noch ein Gegengewicht gefödert. Und heute: Auf beiden Kanälen wird z.B. Zuwanderergewalt systematisch vertuscht und damit den Einheimischen bei uns oder in Nachbarländern untergejubelt (z.B. fehlende Informationen zur Herkunft, die jahrelang als "südländisch", also suggeriert südeuropäisch, geframeten und sogar irreführend befahndeten* nordafrikanischen/nahöstlichen Gewalttäter oder die die "niederländischen" Drogendealer und Geldautomatensprenger, die tatsächlich meist nordafrikanischer Herkunft sind).
* Nicht zu vergessen die als "dunkelhäutig" gesuchten, die tatsächlich schwarz waren: Wer so fahndet will / muss, der soll Täter nicht finden! |  3
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