Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  15. 'Mein Glaube ist das Fundament jeder Entscheidung, die ich treffe – und meiner Ehe'

Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka

31. Oktober 2025 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Spiegelartikel schreibt in Artikel über „Verdacht auf Verbreitung von Kinderpornografie… Rechte Kommentatoren nutzen das für queerfeindliche Propaganda“ – Bundesministerium distanziert sich jetzt vom vorbestraften Mario O., alias ‚Jurassica Parka‘


Hamburg (kath.net) Das ZDF hat eine brisante Folge mit der sogenannten „Dragqueen“ Jurassica Parka (bürgerlicher Name: Mario Olszinski) mit Jan Böhmermann inzwischen gelöscht. Das berichtet die FAZ und erwähnt weiter: „Kulturinstitutionen beenden Kooperationen“.

Auch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend rudert zurück, ob aus Einsicht oder ausschließlich nur auf äußeren Druck hin, das lässt sich derzeit nicht entscheiden. Auf X schreibt das BMBFSFJ in mehreren Tweets: „Das #BMBFSFJ wurde durch Medienberichte darauf aufmerksam, dass Mario O., alias ‚Jurassica Parka‘, vorbestraft ist wegen Besitz/Verbreitung von kinderpornografischem Material. Kinder und Jugendliche müssen sicher sein vor sexualisierter Gewalt. Das Ministerium hat in der vergangenen Wahlperiode mit O. am CSD 2024 in den sozialen Netzwerken zusammengearbeitet. Von dieser Zusammenarbeit mit O. distanziert sich das BMBFSFJ entschieden, ein entsprechendes Video wurde auf allen Kanälen gelöscht. Das BMBFSFJ löscht keine Postings aus der vergangenen Wahlperiode, es sei denn, ein gewichtiger Grund liegt vor. Das ist hier der Fall.“ Zu einer eigenen Pressemeldung zu diesem Vorgang hat sich das BMBFSFJ allerdings auch DREI Werktage nach diesen Tweets noch nicht durchringen können.

Hintergrund der aktuellen BMBFSFJ-Entscheidung: Olszinski war am 26. Oktober 2023 vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen Verbreitung kinderpornografischer Schriften zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu je 70 Euro verurteilt worden, das Urteil ist rechtkräftig. Darüber berichten verschiedene Medien. Der Travestiekünstler hatte 2021 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt in soziales Netzwerk hochgeladen. Trotzdem konnte die Kunstfigur Jurassica Parka ab Juli 2024 zum Werbegesicht für das Familienministerium werden.


Über diesen Skandal berichtet die Hamburger Wochenzeitschrift „Spiegel“ und kritisiert gleich im Untertitel: „Rechte Kommentatoren nutzen das für queerfeindliche Propaganda“. Allerdings geht dieser Vorwurf nach hinten los: Der Tweet, den der Spiegel zu diesem Beitrag hochgeladen hat, löst starken Widerspruch aus.

Unter den bisher über 1000 Antworten finden sich kaum Tweets, die die Sorge des „Spiegel“ teilen, aber es hagelt heftigste Kritik:

  • „Es war klar, dass es Priorität des Spiegel ist, Kritiker der ausufernden sexuellen Männerrechte in Deutschland als ‚rechts‘ und ‚queerfeindlich‘ zu verunglimpfen.“
  • „Ich weiß ja nicht, was ihr hinter der Bezahlschranke schreibt, aber eure Täter-Opfer-Umkehr ist schon ein menschenverachtend krasser Move. Jurassica Parka/Mario O. ist rechtskräftig wegen des Verbreitens von Kinderpornografie verurteilt und es wird erneut deshalb gegen O. ermittelt. Und ihr habt KEIN EINZIGES WORT des Mitgefühls für die Opfer – die Kinder – übrig. Schämt euch. Schämt euch einfach in Grund und Boden.“
  • „Das Familienministerium unter der Grünen Paus beauftragte eine Dragqueen, die schon wegen Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt wurde? Und dem Spiegel fällt nichts anderes ein, als von ‚queerfeindlicher Propaganda‘ zu hetzen?“
  • Ein sarkastischer Beitrag angesichts der Tatsache, dass „Jurassica Parka“ auch gezielt zu Lesungen vor Kindern eingeladen worden war: „Bloss gut, dass der wegen Besitz von Kinderpornos vorbestrafte Mario O. ‚keine Berührungspunkte‘ zu Kindern hat und Rechte das Problem sind.“
  • „Sie könnten auch schließen mit ‚Kritiker der Dragqueen-Lesungen hatten seit Jahren vor diesem Szenario gewarnt.‘ - Aber nein. Natürlich muss die Debatte weiter zerstört werden.“
  • „Denken Sie eine Sekunde an die Kinder? Was bedeutet ‚Kinderpornografie‘ für Sie? Haben Sie überhaupt eine Vorstellung davon, was das für die vergewaltigten Kinder bedeutet? Unfassbar. Sie ekeln mich an.“
  • Wenn man Dragqueens ablehnt, die ihren Unsinn halbnackt in Kitas verbreiten, ist man ein schwulenfeindlicher Rechter? Hab ich das so richtig verstanden?
  • „Hmm, nicht mit Steuerkohle finanzierte Kinderschänder sind das Problem sondern Leute die das als  abnorm und kriminell ablehnen. Richtig?“
  • „Was ist jetzt schlimmer: Verbreitung von Kinderpornographie oder queerfeindliche Propaganda? Unglaublich, wie hier gewichtet wird.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  2. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  3. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  4. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  5. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  6. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  7. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  8. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  9. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  10. Ex-Kardinal McCarrick in Wisconsin wegen sexueller Gewalt vor Gericht






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz