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Nigeria: Entführter Seminarist (16) in Geiselhaft verstorben

8. November 2025 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Bischof: "Wir trauern um Emmanuel, der sein Leben in Treue zu seiner Berufung verlor"


Abuja (kath.net/KAP) In Nigeria ist ein junger katholischer Seminarist in den Händen seiner Entführer gestorben. Wie die Diözese Auchi im Bundesstaat Edo laut der römischen Nachrichtenagentur Fides (Mittwoch) mitteilte, handelt es sich um den 16-jährigen Emmanuel Alabi, der am 10. Juli zusammen mit zwei weiteren Seminaristen bei einem bewaffneten Überfall auf das Kleine Seminar der Unbefleckten Empfängnis in Ivianokpodi entführt worden war.

Während seine Mitstudenten Japhet Jesse und Joshua Aleobua inzwischen freigelassen wurden - Jesse bereits Mitte Juli, Aleobua am 4. November - überlebte Alabi die Gefangenschaft nicht. Details zu den Umständen seines Todes wurden nicht bekannt gegeben. Bei dem Überfall war außerdem ein Sicherheitsmann, Christopher Aweneghieme, getötet worden.


In einer Erklärung zeigte sich der Bischof von Auchi, Gabriel Ghiakhomo Dunia, tief betroffen über das Schicksal des jungen Seminaristen. "Wir danken Gott für die Freilassung der beiden anderen, aber wir trauern um Emmanuel, der sein Leben in Treue zu seiner Berufung verlor", so der Bischof, der die Sicherheitskräfte aufrief, ihre Bemühungen zum Schutz der Bevölkerung zu verstärken. Zugleich mahnte er Nigerias politische Führung, "nicht die Augen vor der sich verschlechternden Sicherheitslage zu verschließen" und den Schutz des Lebens über parteipolitische Interessen zu stellen, insbesondere mit Blick auf die Wahlen 2027.

In den vergangenen Monaten war es in Nigeria immer wieder zu Angriffen auf Kirchen, Priester und kirchliche Einrichtungen gekommen. Kirchliche Vertreter warnen seit Langem vor der wachsenden Gewalt durch bewaffnete Banden und fordern ein entschiedeneres Vorgehen des Staates.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 9. November 2025 
 

Bitte ums Gebet für Leah Sharibuh

Die nigerianische Christin Leah Sharibu (22) befindet sich nach wie vor in der Gefangenschaft der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram (oder einer Splittergruppe wie ISWAP). Sie wurde im Februar 2018 zusammen mit 109 anderen Schülerinnen aus ihrer Schule in Dapchi, Nigeria, entführt. 

Sie ist die einzige der entführten Mädchen, die nicht freigelassen wurde, da sie sich Berichten zufolge standhaft weigert, ihrem christlichen Glauben abzuschwören und zum Islam zu konvertieren.


0
 
 Versusdeum 9. November 2025 
 

Natürlich waren auch das Islamisten,

so wie die Schlächter im Sudan und fast alle weltweit, die Terror und archaische Gewalt verbreiten (vgl. Link)? Und die linke ZEIT relativiert schon wieder: "Warum die Gewalt in Nigeria nicht nur religiöse Ursachen hat"

de.catholicnewsagency.com/news/20285/jungstes-massaker-islamisten-ermorden-200-christen-in-nigeria


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 Paddel 8. November 2025 

Herr, gib ihm die ewige Ruhe!


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