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Top-15meist-diskutiert- Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
- Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
- Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
- Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
- „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
- Écône, zum Zweiten
- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
- Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
- Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
- "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
- Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
- Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
- Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
- Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033
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Écône, zum Zweitenvor 2 Tagen in Kommentar, 22 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Leo XIV. bat die Piusbruderschaft eindringlich, von den Bischofsweihen abzusehen. Vergeblich – zum zweiten Mal seit 1988 - BeneDicta am Freitag von Dorothea Schmidt
Regensburg (kath.net)
Am Mittwoch hat die Piusbruderschaft FSSPX die unerlaubten Bischofsweihen als Großereignis von vier Tagen im Schweizer Ort Écône begonnen. Interessierte konnten sogar einen sogenannten Écône-Pass erwerben, unterschieden nach Gläubigen, Klerus, organisierten Gruppen und Presse, bezahlt wurde vor Ort bargeldlos per NFC-Armband. Wer wollte, sicherte sich als Andenken eine limitierte Wein-Geschenkbox „Cuvée Écône 2026" – ein Souvenir an einen weiteren Bruch mit Rom.
Für die römisch-katholische Universalkirche ist das kein Grund zum Feiern. Denn es wiederholt sich, was bereits am 30. Juni 1988 geschehen ist, als Erzbischof Marcel Lefebvre vier Bischöfe weihte, ebenfalls ohne päpstliches Mandat, wie es im Kanonischen Recht festgeschrieben ist: Eine Gemeinschaft bricht aus der Weltkirche heraus. Damals wie heute handelt es sich um einen schismatischen Akt, der der Einheit der Weltkirche – zu der sich Katholiken im Credo bekennen – Schaden zufügt und sich in ein Schisma weiterentwickeln kann. Rom hat 1988 getrauert, Papst Johannes Paul II. sagte sogar eine Konzertvorstellung im Vatikan ab und stellte kurz darauf im Motu proprio „Ecclesia Dei“ den schismatischen Charakter der Weihen formell fest.
Dabei hatte es kurz zuvor noch gut ausgesehen: Kardinal Joseph Ratzinger, damals Leiter der Glaubensbehörde, hatte mit Lefebvre Gespräche geführt. Es gab ein Einigungspapier, das beide unterzeichnet hatten. Doch Lefebvre zog in der Nacht darauf seine Unterschrift zurück.
Heute wiederholt sich dieses Muster fast bis ins Detail. Bereits im Februar hatte Generaloberer Davide Pagliarani die neuen Weihen angekündigt – vier Kandidaten: der Schweizer Pascal Schreiber, der US-Amerikaner Michael Goldade sowie die Franzosen Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier. Ein von Kardinal Víctor Manuel Fernández, dem Präfekten des Glaubensdikasteriums, angebotener Dialog scheiterte an der Bedingung, das Datum zu verschieben — der Generalobere Pagliarani lehnte das ausdrücklich ab. Noch Anfang der Woche wandte sich Papst Leo XIV. persönlich mit einem Appell an den Generaloberen und mahnte ihn eindringlich, von den Weihen abzusehen. Auch dieser letzte Ruf zur Umkehr verhallte.
So wie der Akt von 1988 die Exkommunikation nach sich zog, tut er es heute wieder: Sowohl den weihenden Bischöfen als auch den Geweihten selbst droht die von selbst eintretende Exkommunikation, die Rom nur noch festzustellen braucht. Viele fragen sich, warum Rom hier so hart durchgreift, während deutsche Bischöfe, die ständig kirchenrechtliche und lehramtliche Drahtseilakte wagen, mit einem blauen Auge davonkommen.
Der Unterschied liegt im Wesen des Bischofsamtes selbst. Das Bischofsamt ist das Einheitsamt schlechthin. Jeder Bischof ist Träger der Einheit in seiner Diözese und zugleich eingeordnet ins Kollegium der Bischöfe – in Einheit mit dem Bischof von Rom. Eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat liegt daher nicht im Graubereich. Es ist ein eindeutiger schismatischer Akt, der die kirchliche Einheit unmittelbar, sichtbar und mit sofortiger kanonischer Straffolge – konkret der Exkommunikation als Tatstrafe gemäß can. 1387 CIC, die nur vom Apostolischen Stuhl aufgehoben werden kann – zerbricht. Der deutsche Weg zerbricht dieselbe Einheit subtiler: durch öffentlichen Widerspruch zum Lehramt, durch Segensfeiern gegen ausdrückliche römische Weisung, durch eine Predigtpraxis, die Rom für unzulässig erklärt hat. Das ist nicht weniger ernst, aber es ist schwerer zu fassen, weil es keine automatische Tatstrafe kennt, sondern sich in Ermahnungen, Briefen und noch ausbleibenden Konsequenzen und einigen Stoppschildern erschöpft. Écône bricht mit einem Schlag, Deutschland bricht auf Raten (mit ungewissem Ausgang). Beides ist durch Ungehorsam gekennzeichnet, beides sind am Ende schismatische Akte. 
Was die Exkommunikation von 1988 betrifft, so unternahm Benedikt XVI. später einen Versuch, die Wunde der Spaltung zu heilen. Die Piusbrüder standen nicht in voller Gemeinschaft mit der Weltkirche – ein Zustand, der dem Auftrag Jesu zur Einheit widerspricht. Benedikt hob 2009 die Exkommunikation der vier 1988 geweihten Bischöfe auf, nicht weil er die unerlaubte Weihe von damals guthieß, sondern als Akt der Barmherzigkeit. Er wollte die Tür einen Spalt breit öffnen und theologische Gespräche ermöglichen. Zwar zog er sich massive Kritik zu, da eine Aufhebung der Exkommunikation eigentlich Reue und Umkehr voraussetzt. Doch er gab den Piusbrüdern, so der Kirchenrechtler Christoph Ohly in einem Interview, einen Vertrauensvorschuss, „um die Gespräche nicht unter der Last einer Exkommunikation führen zu müssen“. Die Gespräche sind gescheitert. Auch die jüngsten Gesprächsangebote unter Kardinal Fernández hat die Piusbruderschaft ausgeschlagen.
Die Chance auf eine Wiedereingliederung in die Universalkirche scheint minimal. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. begründet die unerlaubten Bischofsweihen mit einem kirchlichen Notstand (status necessitatis) und versteht ihr Handeln als Dienst an der katholischen Kirche und der Bewahrung ihrer überlieferten Lehre. Gerade erst antwortete Pagliarani dem Papst in einem Brief. Darin heißt es: „Die Bruderschaft wolle der Kirche „mit außergewöhnlichen Mitteln dienen, gleich einer Mutter in Bedrängnis, die einer besonderen, nicht von allen verstandenen Hilfe bedarf.“ Das ist ein Widerspruch in sich: Wer dem Papst in einer für die Einheit der Kirche zentralen Frage öffentlich den Gehorsam verweigert, kann schwerlich zugleich beanspruchen, der Kirche zu dienen. Es gehe, so die Piusbruderschaft, um das Heil der Seelen, das man in normalen Pfarreien nicht finde.
Aus römischer Sicht kann eine Notlage nicht eigenständig festgestellt werden, denn sie unterliegt der Beurteilung des Apostolischen Stuhls. Ohly erklärt im Interview: Ein Notstand setze zudem eine akute, gegenwärtige Gefahr voraus. Der Konflikt mit der Piusbruderschaft sei jedoch kein aktueller, sondern dauere bereits Jahrzehnte. Und ein Notstand müsse auf eine Weise, die dem Wesen der Kirche entspricht, aufgelöst werden. Ein schismatischer Akt, der die Einheit der Kirche verletzt, ist aber weder angemessen noch geeignet.
Bemerkenswert ist, dass die Kritik an den Weihen längst nicht nur aus progressiven Kreisen kommt. Auch traditionsfreundliche Stimmen haben sich klar positioniert: Kardinal Robert Sarah warnte, wie viele Seelen durch diesen neuen Bruch in Gefahr gerieten, verloren zu gehen, so seine Frage nach der Ankündigung im Februar. Der emeritierte Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Ludwig Müller erinnerte daran, dass die Exkommunikation wegen dieses schweren Vergehens gegen die Einheit der Kirche als Todsünde auch den Ausschluss vom Gnadenleben bedeute. Und der Churer Weihbischof Marian Eleganti warf der Piusbruderschaft vor, mit ihrer Rhetorik über die tatsächliche, objektiv schismatische Wirkung ihres Handelns hinwegzutäuschen.
Die Piusbrüder verkennen zudem, dass der Heilige Geist nicht an eine bestimmte Gemeinschaft gebunden ist. Taufen und Bekehrungen finden längst nicht nur in ihren Reihen statt. Zudem bekehren nicht Menschen oder eine Institution, sondern immer der Heilige Geist selbst, dort, wo er eingeladen wird und Menschen sich seiner Gnade öffnen. Auch andere Gemeinschaften feiern würdevolle Messen in der überlieferten Form, etwa die Petrusbruderschaft – 1988 als Reaktion auf die damaligen Weihen gegründet –, die jedoch in voller Gemeinschaft mit Rom steht.
Die nachkonziliaren Messfeiern sind, sofern gültig und ohne bewusste liturgische Missbräuche gefeiert, weder häretisch noch weniger heilig. Die Heiligkeit der Eucharistie hängt nach katholischem Verständnis nicht von der äußeren liturgischen Form ab, sondern vom gültigen Sakrament selbst: gültige Weihe, gültige Intention. Unterschiede zwischen vor- und nachkonziliarer Liturgie betreffen Ritus und Ausdrucksform, nicht den sakramentalen Rang. Die Annahme, eine Form sei grundsätzlich heiliger, ist theologisch kaum haltbar.
Doch den Piusbrüdern geht es um weit mehr als um die Liturgie. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Ökumene. Die FSSPX verweist in einer eigens zur Bischofsweise herausgegebenen Broschüre auf die Erklärung von Abu Dhabi, wonach die Vielfalt der Religionen von der göttlichen Weisheit gewollt sei. Doch die katholische Kirche lehrt nicht, dass alle Religionen gleich wahr sind. Lumen Gentium 16 hält vielmehr fest, dass auch, wer das Evangelium ohne eigene Schuld nicht kenne, aber aufrichtig nach Gott suche und seinem Gewissen folge, das ewige Heil erlangen könne. Während Lefebvre und seine Anhänger an der vorkonziliaren Lehre festhalten, nach der der Staat die katholische Religion privilegieren solle, betont das jüngere Lehramt stärker die Religionsfreiheit als Schutz vor staatlichem Zwang und die Freiheit des Glaubensaktes.
Zurück zur unerlaubten Weihe in Écône: Die Piusbrüder hoffen laut eigener Broschüre auf eine nachträgliche Anerkennung ihrer Weihen, wie sie im Rahmen des chinesisch-vatikanischen Abkommens geschehen sei. Der Vergleich hinkt jedoch: Das Abkommen von 2018 hat gerade ein vorab abgestimmtes Verfahren geschaffen, in dem Rom Kandidaten für das Bischofsamt vor der Weihe prüft und ein Vetorecht besitzt. Es geht also nicht mehr grundsätzlich darum, dass der Heilige Stuhl erst im Nachhinein von vollzogenen Weihen erfährt, wie es vor 2018 der Fall war. Zudem bleibt die Lage der Katholiken in China stark von staatlicher Kontrolle geprägt, mit Untergrundkirche und Verfolgungsfällen — ein komplexer Kontext, der mit der freiwilligen Verweigerung einer innerkirchlichen Gemeinschaft im Westen nicht vergleichbar ist. Die Piusbrüder wissen genau, was ihnen erwartet, wenn sie ohne Mandat weihen.
Die Abspaltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist eine Wunde, die schmerzt. Im Ringen um Einheit hält die katholische Kirche daran fest, dass die Wiederherstellung der vollen kirchlichen Gemeinschaft dem Willen Christi entspricht und ein Gewinn für die ganze Kirche wäre. Das Konzilsdekret „Unitatis Redintegratio“ formuliert diesen Gedanken so: Christus habe eine einige und einzige Kirche gegründet, doch mehrere christliche Gemeinschaften erhöben den Anspruch, das wahre Erbe Christi darzustellen, bekennten sich als seine Jünger, gingen aber getrennte Wege, als wäre Christus selbst geteilt. „Eine solche Spaltung widerspricht aber ganz offenbar dem Willen Christi, sie ist ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die heilige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor allen Geschöpfen.“
Ein letzter Gedanke zum Gehorsam, den die Piusbrüder verweigern: Heilige lehren, dass Gehorsam tragfähiger und fruchtbarer ist als das Beharren auf dem Eigenwillen. Schwester Faustyna etwa schreibt in ihrem Tagebuch, dass sie von Jesus den Auftrag erhielt, die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit zu verbreiten, von ihren Ordensoberen jedoch zeitweise eingeschränkt wurde. Statt eigenständig außerhalb der kirchlichen Ordnung zu handeln, blieb sie gehorsam und beschränkte sich auf das stille Festhalten ihrer Erfahrungen im Tagebuch und das persönliche Gebet. Jesus soll ihr gesagt haben, die Verdienste seien größer, wenn sie den Vorgesetzten gehorsam bliebe. Später wurde ihre Botschaft kirchlich anerkannt, die göttliche Barmherzigkeit ist heute weltweit bekannt. Genau diesen Ruf zur Umkehr, „kehrt um", richtete Leo XIV. wenige Tage vor Écône an die Piusbrüder — vergeblich. Die Moral von der Geschicht‘: Tue nichts im Ungehorsam nicht. Geistliche Berufungen, Charismen und Sendungen bedürfen im katholischen Verständnis der kirchlichen Prüfung und müssen sich im Gehorsam gegenüber der Kirche bewähren – ja, können sich nur so wahrhaft entfalten.
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Lesermeinungen| | discipulus vor 12 Stunden | | | | @Versusdeum: Fortsetzung Im Übrigen muß ich Ihnen leider sagen: Wer den Ungehorsam der Lefebvrianer verteidigt, ist wohl kaum der Richtige, um den deutschen Bischöfen und selbst den synodal Bewegten etwas vorzuwerfen. |  0
| | | | | discipulus vor 12 Stunden | | | | @Versusdeum: Aktualität vs. Potentialität Die Punkte, die Sie nennen, kritisiere ich auch. Allerdings muß man schon sehr deutlich festhalten: Die deutschen Bischöfe diskutieren diese Punkte - sie setzen sie nicht um. Ich wage mal zu behaupten, daß darunter nicht wenige sind, die die Diskussion nur deshalb zulassen, weil sie wissen, daß am Ende Rom ohnehin einen Riegel vorschiebt - und weil sie den "Schwarzen Peter" gegenüber modernistischen Kreisen lieber Rom zustecken. Aber, wie gesagt: bislang alles potentiell.
Die Verweigerung der Unterordnung der Lefebvrianer unter den Papst und die unerlaubten Bischofsweihen, das von Rom festgestellte Schisma ist AKTUAL.
Und ganz persönlich frage ich Sie: Was glauben Sie denn, was einfacher ist? Trotz dieser Probleme und Spannungen treu zur Kirche und ihrer Hierarchie zu sein - oder sich in eine sektiererische Nische zu flüchten, in der scheinbar alles gut und richtig ist? Wo zeigt sich, wer wirklich treu ist? |  0
| | | | | Versusdeum vor 17 Stunden | | | | @discipulus Can. 1024
Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann. [Apostel!]
Can. 1379
§ 3. Jeder, der einer Frau die heilige Weihe zu spenden versucht, wie auch die Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann darüber hinaus mit der Entlassung aus dem Klerikerstand bestraft werden.*
§ 1. Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, auch der Suspension, zieht sich zu:
1° wer ohne Priesterweihe das eucharistische Opfer zu feiern versucht;*
2° wer außer dem in can. 1384 genannten Fall, obwohl er die sakramentale Absolution nicht gültig erteilen kann, diese zu erteilen versucht oder die sakramentale Beichte hört.*
§ 2. In den Fällen des § 1 können je nach Schwere des Delikts andere Strafen hinzugefügt werden, die Exkommunikation nicht ausgenommen.
* Delikt von fast allen deutschen Bischöfe ultimativ eingefordert!
** folgt zwangsläufig aus § 3 www.codex-iuris-canonici.de/cic83_dt_buch6.htm |  0
| | | | | Versusdeum vor 17 Stunden | | | | Häresie und Apostasie der deutschen Bischöfe @discipulus: Dann nehmen wir eben z.B. das da:
- Notorische Weigerung, die Bitte Papst Benedikts um Korrektur der tendenziösen Falschüberetzung der Wandlungsworte zu korrigieren". Würde ein Priester das eigenmächtig tun, würde er die Hl. Messe nur noch simulieren!
- "Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der gelebten Praxis nicht vereinbar. Die geschlechtsabhängige Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist diskriminierend und muss [sic!] abgeschafft werden."*
- "Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der gelebten Praxis nicht vereinbar. ... Die gleichberechtigte Akzeptanz von Homosexualität auch bei Priestern wird explizit [sic!] eingefordert."*
* jeweils "Synodaler Weg", "Grundtext Priesterliche Existenz heute" S. 4, doppelt "abgesegnet" von fast allen deutschen Bischöfen (SündWeg + Frühjahrvollversammlung der DBK)! www.synodalerweg.de/fileadmin/Synodalerweg/Dokumente_Reden_Beitraege/beschluesse-broschueren/SW4-Grundtext_Priesterliche-Existenz-heute.pdf |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 17 Stunden | |  | @ Versumdeum Wie ich befürchtet habe! Sie sehen den Unterschied nicht, (oder wollen ihn nicht sehen?), zwischen dem von mir erwähnen Fall und Ihrem. Das ist m.E. typisch für jene Dialektik, auf welche ich bei den Extremisten der traditionellen wie der modernistischen Ecke je länger, je mehr stosse. Ich bin langsam zu müde, mich weiterhin damit herumzuschlagen.
PS: Ich habe heute eine Stellungnahme gelesen, welche m.E. unter Menschen guten Willens friedenstiftend sein könnte. www.swiss-cath.ch/artikel/es-schmerzt-wenn-mit-zweierlei-mass-gemessen-wird |  2
| | | | | Versusdeum vor 17 Stunden | | | | @Paddel Ja, beten wir, dass sich die Kirche endlich wieder ganz und ungeteilt mit sich selbst versöhnt, ein großes Anliegen Papst Benedikts (u.a.:
"„Es ist überhaupt nicht einzusehen, was [am alten Ritus] gefährlich oder unannehmbar sein sollte. Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen lässt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“)
(Joseph Kardinal Ratzinger, Salz der Erde, Heyne, 2001, S. 188) www.kathnews.de/papst-benedikt-xvi-und-die-tridentinische-messe-zitate-aus-seiner-zeit-als-joseph-kardinal-ratzinger |  1
| | | | | Paddel vor 21 Stunden | |  | @versusdeum Verlieren Sie das Vertrauen in Papst Leo nicht. Er wird den außerordentlichen Ritus innerhalb der römisch-katholischen Kirche zulassen. Lassen Sie ihm Zeit. |  3
| | | | | discipulus vor 22 Stunden | | | | @rainer: Kategorienfehler Das Beispiel, das Sie nennen, zeigt deutlich das Versagen der Katechese in Deutschland. Mein Reden seit langem. Aber Häresie und Apostasie der deutschen Bischöfe zeigt es nicht. |  1
| | | | | rainier vor 22 Stunden | | | | Der Artikel enthält die objektiv falsche Aussage, "während deutsche Bischöfe, die ständig kirchenrechtliche und lehramtliche Drahtseilakte wagen, mit einem blauen Auge davonkommen."
Drahtseilakte?
Deutsche Bischöfe betreiben ganz offensiv Häresie und Apostasie, und sie dürfen es tun unter den Augen Roms.
Ich möchten ein konkretes Beispiel nennen. Kürzlich sagte mir eine ernsthafte Frau: "Wenn mir doch nur ein einziger Geistlicher die Katholische Lehre über die Sexualität erklärt hätte, meine ganzes Leben wäre anders verlaufen. Ich bin als Jugendliche regelmäßig in den Gottesdienst gegangen, aber nie habe ich auch nur ein Wort gehört, dass Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe eine Sünde sei, gar eine Todsünde. Ich dachte immer nur, man müsse einem Partner treu sein, sei kirchliche Lehre".
Dies ist nur ein erschütterndes Beispiel für die Verwirrung, die die Katholische Kirche in den letzten 50 Jahren heimgesucht hat.
Wer trägt und übernimmt dafür die Verantwortung? Die Bischöfe und Priester, die selbst vom Glauben abgefallen sind? |  1
| | | | | rosenstaedter vor 24 Stunden | | | | Ihre "Rechtfertigungs-Leere" ist an den Haaren herbeigezogen! @Versusdeum
und beleidigt die Päpste Paul VI, Johannes-Paul l, Johannes-Paul ll, Benedikt XVI, Franziskus und Leo XIV!
"Rom" muss nichts beweisen, sondern die Exkommunizierten müssen in den Schoss der "Römisch-Katholischen" Kirche zurückkehren, in Reue und Demut! |  4
| | | | | naiverkatholik vor 26 Stunden | | | | Leo bittet und fleht und mahnt. Die Bruderschaft gehorcht nicht. Leo bittet.Leo fleht. Leo mahnt.In sehr wichtiger Sache. Leo ist der oberste Hirte.
Die Bruderschaft hört nicht. Die Bruderschaft gehorcht nicht. Die Bruderschaft macht viele Worte. Die Bruderschaft sagt, dass andere auch nicht hören.
Die Bruderschaft stellt sich ins Aus. Sie sich selber. |  6
| | | | | Versusdeum vor 26 Stunden | | | | @Stefan Fleischer Also muss ich, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, in einer Einbahnstraße mit defekter und permanent roter Ampel, mit dem Auto stehenbleiben, bis irgendwann ein Techniker kommt und sie repariert? Denn ich darf ja selbst morgens um 3 weder weiterfahren, noch wenden und zurückfahren? Darf man dann wenigstens das Auto an der Ampel stehenlassen, um z.B. seine Kinder abzuholen oder in die Arbeit zu gehen (und muss ich dann den Schlüssel stecken lassen)?
Sie sehen, auch Gesetze können unter bestimmten Umständen (oder gar generell) zu absurden bis sogar gefährlichen Situationen führen. Umso mehr gilt das in geistlichen Dingen oder gar dort, wo es um das ewige Leben geht. So kann z.B. kein Gesetz der Kirche jemanden zwingen, am Sonntag unwürdig Hl. Messen oder gar irgendwelche "Wortgottesdienste" zu besuchen, in denen sogar Häresien verbreitet werden. Und was ist, wenn die einzige alternativ erreichbare (z.B. alte, kranke oder kaum mobile Menschen) Hl. Messe die der Piusbruderschaft ist? |  4
| | | | | Jothekieker vor 27 Stunden | | | | Was ist der richtige Umgang mit Sturheit? Die beiden wichtigen Stationen zur heutigen Situation wurden in der Diskussion schon genannt: Die Sturheit, mit der die Piusbruderschaft die Einigungsbemühungen Benedikt XVI abgebügelt hat, und das unsägliche Traditionis Custodes, mit dem sein Nachfolger der Piusbruderschaft unerwartetes Prestige vermittelt hatte, da sie sich als sicheres Bollwerk zur Bewahrung der Tradition präsentieren konnte (vgl. Link).
Ohne die Erfahrung von Traditionis Custodes wäre das Urteil über die Piusbruderschaft leicht und eindeutig. Aber Traditionis Custodes ist nun einmal Realität und die Bedrohung der trditionellen lateinischen Messe ist immer noch real. rorate-caeli.blogspot.com/2026/07/institutional-breakdown-and-sspx-in.html |  4
| | | | | Hardenberg vor 33 Stunden | | | | Heiligkeit der Eucharistie. "Die Heiligkeit der Eucharistie hängt nach katholischem Verständnis nicht von der äußeren liturgischen Form ab, sondern vom gültigen Sakrament selbst: gültige Weihe, gültige Intention."
Das ist ganz schräg formuliert. Und auch teilweise sachlich unrichtig.
Die Gültigkeit eines Sakraments hängt nach Thomas von Aquin und dem Konzil von Florenz ausschließlich von der richtigen Materie, richtigen Form und richtigen Intention ab. Die Intention muss recta sein. Nicht valida. Es ist aber der geweihte Priester, der die Form allein richtig gebrauchen kann.
Wenn eines der drei Dinge, die ein Sakrament zustande bringen fehlt, dann hängt da nicht die HEILIGKEIT der Eucharistie davon ab. Dann gibt es gar keine Eucharistie.
Ich finde, soviel theologische Richtigkeit muss sein. Es geht schließlich um die Ehre des allerheiligsten Altarsakramentes. |  1
| | | | | Hardenberg vor 33 Stunden | | | | Bei aller Zustimmung... "Die nachkonziliaren Messfeiern sind, sofern gültig und ohne bewusste liturgische Missbräuche gefeiert, weder häretisch noch weniger heilig."
Es gibt UNGÜLTIGE Messfeiern? Nein. Es gibt Sakramentensimulationen. Aber ungültig kann nur eine Sakramentenspendung sein. Z.B. wenn man im Namen des Vaters, der Tochter und des Geistes taufte. Ich habe in meinem ganzen Leben nicht ungültige Messfeiern erlebt, immer - selbst bei den schlimmsten liturgischen Stümpern - waren Form, Materie und Intention gewahrt. Das waren UNWÜRDIGE, aber nicht UNGÜLTIGE MESSFEIERN. |  3
| | | | | SalvatoreMio vor 35 Stunden | | | | Das letzte Pontifikat @Versusdeum: Bis wir mit "Argentinien" engeren Kontakt hatten und auch noch der Synodale Weg in Aktion trat, war die Kirche eine wahre Kraftquelle, doch seitdem änderte sich auch so manches in den Kirchengemeinden, und man muss sich nicht selten zusammenreißen, um treu zu bleiben. |  3
| | | | | Stefan Fleischer vor 2 Tagen | |  | @ Versusdeum Wenn ich im Strassenverkehr wegen Geschwindigkeitsüberschreitung gebüsst werde, kann ich mich auch nicht damit rechtfertigen, dass auf der entsprechenden Strecke eine Tempobeschränkung offensichtlich absolut keinen Sinn macht, oder gar kotraproduktiv ist. Ich kann dann den Antrg stellen, dass die Signalisation entsprechend angepasst wird. An meiner aber Busse wird sich dadurch dadurch nichts ändern. |  4
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | @Schillerlocke Erzbischof Lefebvre soll damals auch zum Schluss gekommen sein, dass man ihn über den Tisch gezogen hat. Jedenfalls ist tragisch, dass zwei so große Persönlichkeiten der Kirche derart unglücklich miteinander verwoben waren. Ja, Plural. Und da Sie Erzbischof Lefebvre wohl nicht selbst noch erleben durften: Als Mensch wirkte er sehr fein und gütig, aber in Glaubensfragen war er ein Kämpfer ("Tradidi quod et accepi"). Bei einer großen Jubiläumsfeier war er volle 4 Stunden auf den Beinen, vom Einzug (permanent segnend) über die Hl. Messe bis zum Auszug (wieder segnend). Allein eine Stunde (!) dauerte seine kraftvolle Predigt. Der damals weit über 80-Jährige saß insgesamt nur die vielleicht 2 Minuten während des Credo! |  2
| | | | | Stefan Fleischer vor 2 Tagen | |  | Und was lenen wir aus dieser Geschichte? Es gibt eine alte Volksweisheit, von der ich mich frage, ob sie sich nicht auch hier bestätigt hat: «Wehret den Anfängen!» Wenn ein Vater oder eine Mutter dem Kind immer einfach alles durchgehen lässt, wird das Kind dadurch nicht besser. Im Gegenteil, seine Frechheiten steigern sich von Mal zu Mal. Die Frage sollte erlaubt sein, was wohl geschehen wäre, wenn Rom von Anfang an die Zügel in die Hand genommen und gesagt hätte: «Nein. Das ist nicht mehr katholisch.» Noch eine andere Entwicklung bestätigt für mich in meiner Meinung. Ich bin überzeugt, wenn Rom von Anfang an dem Deutschen Weg die rote Karte gezeigt und konsequent durchgegriffen hätte, wir wären heute nicht dort, wo wir heute sind. Und nicht zuletzt, wenn wir in unserer Verkündigung die Sünde und ihre Konsequenzen nicht de facto abgeschafft hätten, hätte zwar nicht alles, aber doch vieles verhindert werden können unter dem wir heute leiden. |  5
| | | | | Cosmas vor 2 Tagen | | | | Causa non est finita, sed prolongata... |  0
| | | | | Versusdeum vor 2 Tagen | | | | Man kann nur noch für sämtliche Beteiligten beten, dass der Herr ihnen seinen Willen aufzeigt und all diesen Wahnsinn beendet. Ich fühle mich zurückversetzt in das unsägliche letzte Pontifikat, bei dem man jeden Tag mit neuen "Überraschungen" rechnen musste, die die Glaubens- und Morallehre der Kirche bis ins Mark und tels gleich mehrere Sakramente gleichzeitig erschüttern könnten (oder die zumindest so taten, als ob).
Rom muss jetzt beweisen, dass es endlich wieder ernst meint mit der "Ökumene mit sich selbst". Würde das allein schon durch seine ausdrücklich gewollte Willkür skandalöse TC nicht aufgehoben oder zumindest revidiert und der überlieferte Ritus der Kirche nicht aus den oft eng umzäunten Reservaten gelassen werden, hätte Pius Recht gehabt! |  4
| | | | | Schillerlocke vor 2 Tagen | | | | 1988 hatten die Piusleute Papst Johannes Paul II. und den Späteren Papst Benedikt nach allen Regeln der Kunst auflaufen lassen. Das war bestimmt eine schlimme Erfahrung für Kardinal Ratzinger. Eine Nacht lang durfte er dank des unterschriebenen Einigungspapiers annehmen, die Kuh sei vom Eis. Alsbald musste er feststellen, dass er von Lefebvre getäuscht worden war. Das spricht nicht für die Person des Erzbischofs. |  5
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