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Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär

vor 24 Stunden in Österreich, 20 Lesermeinungen
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Ein Pfarrsekretär der Diözese Feldkirch hat einen Mann ‚geheiratet‘. In der Diözese machte ein E-Mail die Runde, in dem zu Glückwünschen aufgefordert wurde.


Feldkirch (kath.net/jg)
In den Pfarrsekretariaten der Diözese Feldkirch (Vorarlberg) ging letzte Woche ein E-Mail ein, in dem die Empfänger aufgefordert wurden, einem Pfarrsekretär Hochzeitswünsche zu schicken. Dieser hat am Freitag „seinem Liebsten das Ja-Wort“ gegeben. 

„Zu diesem freudigen Anlass“ sollten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre gratulieren und „Liebe, Glück und Gesundheit“ für die gemeinsame Zukunft wünschen. „Lasst uns gemeinsam zeigen, wie sehr wir ihn schätzen, und ihm und seinem Mann die besten Wünsche mit auf ihren gemeinsamen Weg geben“, heißt es wörtlich in dem E-Mail.


Das E-Mail wurde von zwei Mitarbeiterinnen der „Berufsgemeinschaft der PfarrsekretärInnen“ verfasst und von einer Mitarbeiterin des Personalreferats der Diözese von ihrem offiziellen E-Mailkonto weiterverbreitet.

Die Katholische Kirche lehnt die Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts ab. In der Erklärung der Kongregation (heute Dikasterium) für die Glaubenslehre aus dem Jahr 2003 mit dem Titel „Erwägungen zu Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ heißt es klar, dass die Ehe nur zwischen Personen verschiedenen Geschlechts existiert und es „keinerlei Fundament“ für einen auch nur analogen Vergleich homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe gibt. Homosexuelle Beziehungen verstoßen gegen das natürliche Sittengesetz. Aus diesen Gründen lehnt die Kirche jede rechtliche Anerkennung ab, die solche Verbindungen der Ehe angleicht.

Die Diözese Feldkirch hat im Ehe- und Familienzentrum die „Regenbogenpastoral“ angesiedelt, die „queere Seelsorge“ betreibt. Die „Regenbogenpastoral“ gibt es seit 2015, und wurde offiziell durch den Diözesanbischof beauftragt. Sie setzt sich laut Homepage der Diözese „dafür ein, dass sich Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identität in der katholischen Kirche beheimatet und angenommen fühlen.“ Weiters ist dort zu lesen: „Die Mitarbeiter:innen des Arbeitskreises engagieren sich dafür, dass alle Menschen ihre Spiritualität innerhalb der Kirche leben und als selbstverständlicher wichtiger Teil der Gemeinschaft in ihr unterwegs sein können.“

 


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Lesermeinungen

 lesa vor 13 Stunden 

Der Segen den wir brauchen, kommt aus der Treue zur Wahrheit, aus dem Opfer

@lakota: Sie haben wiedereinmal ins Schwarze getroffen - in zwei Zeilen den Finger auf den neuralgischen Punkt der derzeitigen Kirchensituation gelegt.Hier haben wir also ein praktisches Beispiel warum angesichts derartigen Notstands Ungehorsam NOT-WENDIG sein kann zum Wohl der Seelen. Es geht um Schicksale und um das ewige Seelenheil.
Seien wir froh, dass es jene gibt, die viel auf sich nehmen, um Dokumente wie Fiducia Supplicans und andere destritive Texte nicht akzeptieren - und so der Kirche aus dem Sumpf helfen werden, was Zeit und Opfer kostet, aber gesegnet sein wird.
Ja, Gebet. Es ist die Voraussetzung, dass Licht ind die Verdunkelung kommt, das Licht des Hl. Geistes, nicht verbogenen Regenbogeniden und Verdrehungen des Wortes Gottes. Gebet, viel Gebet!Aber es genügt allein nicht. Wenn jemand am Ertrinken ist, kann man nicht am Ufer stehen bleiben und beten. Wer schwimmen kann, muss hineinspringen. Sie wissen, wovon die Rede ist ...


1
 
 lesa vor 13 Stunden 

Es hilft niemandem, bamherziger sein zu wollen als das Wort Gottes.

Die "Regenbogenpastoral" verkennt den irreführenden Effekt "falscher Barmherzigkeitssignale", (wenn man auch nicht allen Beteiligten eine schlechte Absicht unterstellen will.) Dazu gehört auch eine derartige Anstellung in einem Pfarrbüro. Man verzeihe die Direktheit, aber die Sache hat auch eine spiritelle Seite...
Es ist die persönliche Begleitung, wenn Menschen mit dieser Neigung an Kirchenvertreter oder Mitchristen wenden, die mit der Zeit, begleitet von viel Gebet mit der Zeit hilft. Diese plakative "Regenbogenseelsorge" schafft ein Klima der Banalisierung und Einebnung des gläubigen Bewusstseins. Und das hat KATASTROPHALE Folgen. Es verhindert die Orientierung, die Menschen brauchen, um trotz der Neigung gemäß dem Willen Gottes zu leben und dadurch zu einem erfüllten Leben zu gelangen. Es ist dies ein Ringen, das gewiss nicht unterstützt wird durch die Hätschelung des breiten Weges, der schon in dieser Welt schließlich alles eher als glücklich macht und karutt macht.


1
 
 Versusdeum vor 14 Stunden 
 

Zweierlei Maß

@Paddel Nun ja, bei Pius hat Rom schon bei der Ankündigung eines Aktes, der mit Exkommunikation belegt ist, diese sofort angedroht, bei den deutschen Bischöfen, die gleich mindestens zwei derartige Akte beschlossen bzw. ultimativ eingefordert haben (Weihesimulationen an Frauen sowie Errichtung einer gegenkirchlichen Hierarchie mit "verbindlichen" Beschlüssen), schwieg und schweigt Rom! Und bei Pius hat man noch knallhärter zugeschlagen, als es das Kirchenrecht vorsieht - und das obwohl es um keinerlei Verstoß gegen zentrale Glaubenswahrheiten ging, sondern "nur" um unerlaubte Bischofsweihen! Zweierlei Maß eben. So kann man kein Vertrauen aufbauen!


1
 
 Versusdeum vor 14 Stunden 
 

"Auch der Vatikan muss nicht alles öffentlich regeln"

@Paddel Nun ja, bei Pius hat er bei der Ankündigung eines Aktes, der mit Exkommunikation belegt ist, diese sofort angedroht, bei den deutschen Bischöfen, die gleich mindestens zwei derartige Akte beschlossen bzw. ultimativ eingefordert haben, schwieg und schweigt Rom! Und bei Pius hat man noch knallhärter zugeschlagen, als es das Kirchenrecht vorsieht - und das obwohl es um keinerlei Verstoß gegen zentrale Glaubenswahrheiten ging, sondern "nur" um unerlaubte Bischofsweihen! Zweierlei Maß eben. So baut man kein Vertrauen auf!


1
 
 Walahfrid Strabo vor 15 Stunden 

"Das E-Mail wurde von zwei Mitarbeiterinnen der „Berufsgemeinschaft der PfarrsekretärInnen“ verfasst und von einer Mitarbeiterin des Personalreferats der Diözese von ihrem offiziellen E-Mailkonto weiterverbreitet."

Und das ist mit den Datenschutz-Bestimmungen vereinbar? Diözesanweit Name samt Mail plus privates Ereignis einfach so kundzutun? Wenn das mal kein Punkt wäre, den Damen "an den Karren zu fahren". :D


4
 
 Paddel vor 15 Stunden 

@lakota

So weit ich das verstehe handelt es sich bei diesen Akteuren ausschließlich um Laien. Die "Trauung" war standesamtlich, es gab keinen kirchlichen Segen.

Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Dass in den Diözesen und innerhalb der Kirche viele homosexuell orientierte Personen arbeiten ist ja wohl keine Überraschung und dass es hier unterschiedliche Ansichten gibt auch und dass es auch Aktionäre gibt, die das vorantreiben auch.

Der Vatikan kann nicht in allen Einzelfällen öffentlich Stellung beziehen. Was innerhalb an Kommunikation mit dem Bischof läuft, wissen Sie nicht und weiß ich nicht.
Aber nur, weil wir das öffentlich nicht immer mitbekommen heißt das nicht, dass sich "niemand aufregt"...sprich, dass nichts passiert.
Auch der Vatikan muss nicht alles öffentlich regeln.


0
 
 Passero vor 15 Stunden 
 

Gebet!

Beten wir um seine Bekehrung!


2
 
 SalvatoreMio vor 16 Stunden 
 

There i s a God. And it's not you. So relax.

@matthieu! Ein solcher Spruch macht mich fassungslos und wütend! Er passt vielleicht für fromme Leute, die Exerzitien machen oder eine Therapie gegen Bluthochdruck nötig haben. - Aber wir sind füreinander verantwortlich: die Eltern, der Staat, die Schulen, die Ärzte, die Polizei, die Kirche! "Relax" - das passt zur anti-autoritären Erziehung, der 70er-Jahre, die uns keinen Segen brachte. - Und wenn @Jothekieker hier schreibt: "Das ist der Boden, der die Piusbruderschaft wachsen lässt und gleichzeitig die Kirchen leert" - so trifft das den Nagel auf den Kopf. - Wann kehren wir endlich um zu der Kirche, die nach Heiligkeit sucht, so wie Jesus es gelehrt hat? "Wollt nicht auch ihr gehen"? - das gilt immer noch, erst recht für Bischöfe, die sich nicht um die Kirchenlehre scheren!


3
 
 AlbMag vor 17 Stunden 
 

Regenbogen ohne Cyan (Himmelblau) ...

... möchte darauf hinweisen, dass die Flagge nicht dem tratitionellen Regenbogen (volles Farbspektrum) entspricht, der (im AT) der Bund Gottes mit den Menschen bedeutet(e), sondern ein unvollständiges Farbspektrum hat, in dem die Farbe Cyan (Himmelblau) fehlt, also KEIN Bund Gottes mit den Menschen repräsentiert. Nomen est omen?

Siehe auch kath.net-Beitrag: Der Architekt von ‚Traditionis Custodes’ stimmt ‚Homosexualität als Schöpfung Gottes’ zu. (siehe Link)

kath.net/news/81935#659798


2
 
 matthieu vor 17 Stunden 
 

Was manchmal hilft

also der eigenen Seelenruhe, das habe ich mal von einem Pater bei Exerzitien gehört: Er erwähnte einen Spruch There i s a God. And it's not you. So relax.


2
 
 Versusdeum vor 18 Stunden 
 

Ja, beten wir füreinander und für alle verirrten Seelen,

denn wir alle sind Sünder und deswegen auch auch selbst in Gefahr, sehenden Auges blind zu werden. Danke @gebsy für diese Anregung! Beten wir also auch für alle, die Verantwortung tragen in Kirche und Gesellschaft, ganz besonders für jene, die an deren Grundfesten sägen. Ganz nebenbei kann das einem auch helfen, aus einer destruktiven Abwärtsspirale negativer Gefühle herauszukommen, wie ich selbst einmal erfahren durfte.


2
 
 Johannes14,6 vor 20 Stunden 
 

Kirche unterm "Regenbogen"?

"Sie setzt sich laut Homepage der Diözese „dafür ein, dass sich Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identität in der katholischen Kirche beheimatet und angenommen fühlen.“"

Was ist mit Gläubigen, die sich in SO EINER katholischen Kirche NICHT MEHR beheimatet und angenommen fühlen ?

Und bitte nicht den REGENBOGEN, das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen, für diese Pastoral in Anspruch nehmen.
Es sind PRIDE Flaggen, die vor den Kirchen wehen,
und Hybris, zu verlangen, derlei Verirrungen als "gottgefällig" zu bezeichnen.


8
 
 gebsy vor 20 Stunden 

Wie können wir

mit derart Verirrten Mitleid walten lassen?
Werden im fürbittenden Gebet Ideen geboren werden?
Empörung und Besserwissen verhärten nur ...


1
 
 Versusdeum vor 21 Stunden 
 

Alkso ich bekenne mich eindeutig

zur "Kirche von oben", die Christus, der Sohn Gottes, gegründet hat.
Im Übrigen haben den lokalen Zusammenbruch der biblisch-kirchlichen Moral offenbar sämtliche (!) Bischöfe auf deutschem Boden zu verantworten, da das neue kirchliche Arbeitsrecht m.W. ausnahmslos in allen Diözesen inkraftgesetzt wurde. Danach darf jetzt jeder kirchliche Mitarbeiter ganz öffentlich tun, lassen, ehebrechen und wie viele Liebhabernden:*innenden auch immer haben, wie er will, solange er nicht öffentlich "die Kirche" kritisiert (gemeint ist natürlich: Den syndodalen Komplex).
Es ist wie in der Politik: Man liefert einen Hammer nach dem anderen und beschwert sich dann, dass einem die Wähler weglaufen.


5
 
 lesa vor 21 Stunden 

Kurzer Bericht aus Sodom und Gomorrha und die Feuerwehr

Wir hatten hier (nahe Feldkirch) vor zwei Wochen ein Schlagwetter mit Sturmböen und sintflutartigem Regenguss. Innerhalb von nicht einmal einer halben Stunde waren Keller überschwemmt, Hausdächer abgedeckt, Straßen waren unpassierbar, weil sie sich in Ströme verwandelt hatten. Die braven Feuerwehrleute leisteten wieder einmal Übermenschliches.
Von starken Männern war zu hören: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Das gibt zu denken."

Und zum Sintflutbericht gehört auch Noah...


5
 
 lakota vor 22 Stunden 
 

Auch so sieht der Gehorsam

zu Papst und Lehramt aus...und wer regt sich darüber auf?


9
 
 golden vor 22 Stunden 
 

Und mir fällt in den letzten Tagen immer

das Wort von den "blinden Blindenleitern" (Matthäus 15,14)ein.


3
 
 Veritasvincit vor 22 Stunden 
 

Sünde als Spritualität

„Die Mitarbeiter:innen des Arbeitskreises engagieren sich dafür, dass alle Menschen ihre Spiritualität innerhalb der Kirche leben und als selbstverständlicher wichtiger Teil der Gemeinschaft in ihr unterwegs sein können.“

Der Arbeitskreis betreibt die Regenbogenpastoral (queere Seelsorge) im Ehe- und Familienzentrum der Diözese. Es ist himmelschreiend, was da alles geduldet (oder sogar gefördert) wird von den Bischöfen!


7
 
 Jothekieker vor 23 Stunden 
 

Das ist der Boden, der die Piusbruderschaft wachsen läßt

und gleichzeitig die Kirchen leert.


10
 
 lesa vor 23 Stunden 

Aber wir haben doch keinen Notstand!


7
 

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