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Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!

11. Februar 2026 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
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Alexander Kissler übt scharfe Kritik am Berliner Generalvikar. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen.


Berlin (kath.net/gem/rn)
In seiner scharfen Abrechnung mit dem aktuellen Kurs der katholischen Kirche in Deutschland beschreibt der katholische Journalist Alexander Kissler auf "NIUS" eine Institution, die ihren eigentlichen Auftrag verrät. Anstatt Antworten auf existenzielle religiöse Fragen zu geben, verwandelt sich die „Kirchensteuerkirche“ in ein Labor für linke Sozialingenieure.

Kissler konstatiert einen dramatischen Kollaps der religiösen Bildung. Während das Christentum angesichts der „islamischen Herausforderung“ zunehmend sprachlos und defensiv agiere, flüchte sich die synodale Kirche in die Identitätspolitik. Statt das Evangelium zu verkünden, kümmere man sich beim „Synodalen Weg“ (etwa durch Astrid Franssen aus Bamberg) lieber um das „Care-Gap“, Quotenregelungen und Gender-Fragen. Die Kirche scheint sich mehr für paritätische Verhältnisse in der Kindererziehung zu interessieren als für die Bewahrung des Glaubens.

Die Kritik richtet sich gegen den Versuch der Kirche, im Stil linker Ideologen bis in die Familien hineinzuregieren. Man wolle eine Art „Planwirtschaft zwischen Mann und Frau“ bei der Sorgearbeit erzwingen. Damit, so Kissler, blieben die Freiheit des Einzelnen, die Tradition und letztlich der Glaube auf der Strecke. Die Kirche agiere hier nicht mehr als Hirte, sondern als staatlicher Erfüllungsgehilfe für gesellschaftspolitische Umerziehung.

Unter dem Vorwand der Menschenfreundlichkeit und im Namen von Funktionären wie Esther Göbel (Berlin) werde ein scharfer Linkskurs gesteuert. Der Kampf gegen „Queerfeindlichkeit“ und die vermeintliche „Bedrohung von Rechts“ diene dazu, alles Nicht-Linke aus der Kirche zu vertreiben. Kissler sieht darin den kalten Willen zum Durchregieren: Wer nicht der Parteilinie entspricht, wird für „menschenfeindlich“ erklärt – ein Angriff auf die einfache, ehrliche Frömmigkeit vieler Menschen.

Besonders erschüttert zeigt sich Kissler über die Sprache des Berliner Generalvikars Manfred Kollig. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen. Kollig bezeichne Katholiken mit eigener Meinung als „Widerständige“, die „nicht belohnt werden dürften“. Dies entlarve den Synodalen Weg als reines Herrschaftsinstrument.


Die Kirche ziehe sich auf ihre letzten Bastionen zurück: ihre prall gefüllten Geldspeicher und ihre starre Gesinnung. Aus einer Glaubensgemeinschaft werde eine Weltanschauungsgemeinschaft mit massiver Schlagseite. Kisslers vernichtendes Urteil: Eine solche Pseudokirche, die sich nur noch um Quoten und Ideologie schert, vermisst am Ende kein Mensch mehr.


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