Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland

16. Februar 2026 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn Europa tatenlos zusehends deindustrialisiert, seine Grenzen nicht schützt und sich einer „Klimasekte“ beugt, die unseren Wohlstand vernichtet, dann ist das kein unabänderliches Schicksal - Rubio for President 2028 - Ein Kommentar von Roland Noé


München (kath.net/rn) Mein Held des Monats ist Marco Rubio. Der US-Außenminister hat am Samstag bei seinem Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Freundlich im Ton, aber von einer messerscharfen Klarheit in der Sache, hat er den Europäern vor Augen geführt, was für die transatlantische Partnerschaft – und das Überleben des Westens – jetzt wirklich zählt.

Während europäische Spitzenpolitiker oft im technokratischen Klein-Klein und in endlosen bürokratischen Prozessen verharren, brachte Rubio das zurück, was wir im alten Europa fast vergessen haben: Den Mut zur zivilisatorischen Selbstbehauptung. Er ist mein „Held des Monats“, weil er das Kind beim Namen nennt, ohne die diplomatischen Brücken abzubrechen. Sein leidenschaftliches Plädoyer für Europa war kein Angriff, sondern ein „Liebesbrief“ an unsere gemeinsame Geschichte – eine Geschichte, die von Mozart bis zum Kölner Dom reicht.


Unbequeme Wahrheiten: „Decline is a choice“

Rubio hat uns unbequeme, aber notwendige Wahrheiten mitgeteilt. Sein Kernsatz bleibt hängen: Niedergang ist eine Entscheidung („Decline is a choice“). Wenn Europa tatenlos zusehends deindustrialisiert, seine Grenzen nicht schützt und sich einer „Klimasekte“ beugt, die unseren Wohlstand vernichtet, dann ist das kein unabänderliches Schicksal. Es ist das Ergebnis falscher politischer Weichenstellungen.

Der US-Außenminister erinnert uns daran, dass eine Nation, die ihre eigene Sicherheit und Energieversorgung vollständig auslagert, am Ende ihre Freiheit aufgibt. Seine Warnung vor unkontrollierter Massenmigration ist dabei kein Akt der Feindseligkeit, sondern der notwendige Appell zum Schutz der gesellschaftlichen Stabilität und kulturellen Identität.

Ein Freund, kein Lehrmeister

Besonders beeindruckend war Rubios Auftreten. Er sprach nicht als abgehobener Lehrmeister, sondern als ein wahrer Freund Europas. Er beschwor die geistige und kulturelle Einheit des Westens – eine Einheit, die auf gemeinsamen christlichen Wurzeln und Werten gründet.

Dass er am Ende stehende Ovationen von den Teilnehmern erhielt, zeigt, wie sehr seine Worte den Nerv der Zeit getroffen haben.

Ausblick auf 2028

Schon bei den Vorwahlen der Republikaner vor Jahren war Rubio „mein Mann“, dem ich meine Stimme gegeben hätte. Seine aktuelle Performance als Chefdiplomat unterstreicht seine Reife und Weitsicht. Damit festigt er nicht nur Amerikas Rolle in der Welt, sondern bringt sich auch selbst als entscheidender Akteur für die US-Präsidentschaftswahlen 2028 in Stellung. Er ist eine Stimme der Vernunft, die wir in diesen stürmischen Zeiten dringender denn je brauchen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

Europa

  1. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  2. EU-Bischöfe zu „My Voice, My Choice“: „Eine Entscheidung, die ernsthafte Bedenken aufwirft“
  3. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  6. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  7. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz